Energiewende – nicht ohne Energiesparen: Büro

18. Mai 2012

Energiesparen – Klima schützen funktioniert auch im Büro!

Es gibt zahlreiche Hilfen und Hinweise im Netz, hier einige Beispiele:

Bei   ecologee gibt es u.a. witzige Banner
The whole day he is goggling on the Internet. Fair enough, he surfs with green electricity, not with ours.

und auch wirklich gute Tipps für das umweltfreundliche Büro, zum Beispiel eine Liste “grüner” Web-Hoster, die erneuerbare Energien verwenden sowie eine Liste mit scheinbar banalen Tipps, die den Titel Energie sparen im Büro – für Ungeduldige trägt.

Die typischen Fragen zum Energiesparen im Büro

Energiesparen im Haushalt - Steckerleiste mit Schalter (c) Jan Kehnscherper/Greenpeace

Energiesparen im Haushalt - Steckerleiste mit Schalter (c) Jan Kehnscherper/Greenpeace

Wie identifiziere ich Energieschleudern?
Woran erkenne ich beim Einkauf Energie sparende Bürogeräte?
Und wie ließe sich in Bürobauten der Energieverbrauch für Heizung, Klimatisierung, Beleuchtung und EDV reduzieren?

beantwortet Christoph Mordziol, Energieexperte des UBA, im Interview mit dem „Magazin für Verbraucher”

Außerdem können wir folgende Seite des Umweltbundesamtes zum Thema Energiesparen empfehlen

Das Energieoffice informiert über Möglichkeiten, bei der täglichen Büroarbeit ohne Investitionen Energie zu sparen, u.a durch:

- Energiespartipps für bestimmte Geräte und Anlagen im Büro
- Energiesparmöglichkeiten imArbeitsumfeld
- Energieeffizienz am Arbeitsplatz

Es gibt auch viele Hinweise zum Ausdrucken und Aufhängen – was ja auch hilfreich ist – allerdings für meinen Geschmack  auch etwas oberlehrerhaftes hat.

Wir freuen uns auf weitere Tipps & Anregungen!

Gutes Geld – gibt es das?

10. Mai 2012
Aktion gegen BNP in Paris wegen Investitionen in Atomenergie (C) Greenpeace

Aktion gegen BNP in Paris wegen Investitionen in Atomenergie (C) Greenpeace

Anfragen zu ökologischen und nachhaltigen Geldanlagen bekommen wir schon seit Jahren immer wieder, aber wir haben den Eindruck, dass es durch die Finanzkrise mehr werden.

Die großen Banken haben einen schlechten Ruf, immer mehr Kundinnen und Kunden wollen ihr Geld ethisch korrekt anlegen.

Wir freuen uns, dass sich immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Gedanken machen, wofür die Banken ihr Geld einsetzen und wir freuen uns, dass sie bei uns nachfragen. Wir können zwar mit Tipps weiterhelfen, aber bewerten und entscheiden können nur sie selber.

Ökofonds und ethische Banken hat die Stiftung Warentest untersucht und im Archiv von Ökotest findet man auch einiges dazu.

Zur weltweiten Beteiligung von Banken an der Atomwirtschaft gibt es eine englischsprachige Seite und für Bankkunden in Deutschland hat die Organisation Urgewald Informationen zusammengetragen.

Deutsche Banken und Versicherungen sind auch an der Spekulation mit Nahrungsmitteln beteiligt; Informationen dazu gibt es bei Oxfam.

Mit Essen spielt man nicht! (c) Oxfam

Mit Essen spielt man nicht! (c) Oxfam

Aktien, Fonds und Versicherungen finden Sie in den ecotopten des Öko-Institutes, speziell zu Versicherungen hat das Greenpeace Magazin einen Artikel veröffentlicht.

Regelmäßig aktualisiert wird das Buch-Nachschlagewerk „Grünes Geld. Das Handbuch für ethisch-ökologische Geldanlagen” der Autoren Max Deml und Holger Blisse, es hat die ISBN 978-3-942561-12-9

Kritisch prüfen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher die Anbieter von Investitionen in ökologische Forstwirtschaftsbetriebe, auch dazu erreichen uns immer wieder Fragen.
Viele Forstunternehmen werben mit Zertifikaten, die eine Garantie für ökologisch “sauberes” Holz vorgaukeln. Vor allem bei Tropenhölzern wird beispielsweise angegeben, dass das Holz aus Plantagenwirtschaft stammt. Dieser Hinweis allerdings stellt keiner Garantie für Nachhaltigkeit dar!
Um Plantagen anlegen zu können, werden oftmals zuvor Urwälder gerodet.

Bei diesen Geldanlagen hilft es, auf die Zertifizierung der Betriebe zu achten.
Derzeit gibt es zwei Zertifizierungssysteme, die von Greenpeace anerkannt werden. Das Naturland-Zertifikat und die internationale Zertifizierung des Forest Stewardship Council (FSC). Der FSC ist ein unabhängiges, weltweites System, das Kriterien für eine umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft erstellt hat und die zertifizierten Wälder von unabhängigen Gutachtern kontrollieren lässt.

Die Richtlinien von Naturland haben Greenpeace und andere Organisationen mitentwickelt. Diese stellen die strengsten ökologischen Anforderungen an die Bewirtschaftung der Wälder. Wer sich entschließt, seinen Wald nach den Richtlinien von Naturland zu nutzen, kann gleichzeitig das Zertifikat des FSC erhalten.

Bei den meisten dieser Anlagen geht es eher um die aktuelle Absicherung von Einzelpersonen und Familien. Wer sicher gehen will, dass angelegtes Geld auch darüber hinaus sinnvoll genutzt wird, der sollte sich über Stiftungen wie z.B. die Umweltstiftung Greenpeace informieren.
Wer noch mehr Tipps hat: Die können natürlich gerne hier in die Kommentare.

Essen nach Zahlen – Radioaktivität in Lebensmitteln

05. April 2012

Obst und Gemuese (c) Cordula Gartmann / Greenpeace

Nach der Katastrophe von Fukushima, die andauert und noch längst nicht im Griff ist, erhalten wir viele Anfragen von Menschen, die nach Japan reisen wollen oder aus beruflichen Gründen reisen müssen und sich Sorgen machen, was Radioaktivät in Lebensmitteln angeht. Ebenso von Menschen, die wissen wollen, wie es denn in Deutschland mit Lebensmitteln aussieht – zum Beispiel mit Importen aus Japan. Aber auch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wirft nach wie vor ihre Schatten und kommt wieder mehr ins Bewußtwein, verbunden mit der Frage, ob denn unsere Lebensmittel immer noch davon betroffen sind? Um es gleich vorweg zu nehmen: Das ist leider der Fall.

In der Wochenendausgabe der TAZ vom 10. März haben wir eine interessante Graphik gefunden. Sie zeigt anschaulich  welche Lebensmittel betroffen sind, welche Grenzwerte es gibt und was Maßeinheiten wie Bequerel und Sievert eigentlich bedeuten.

Essen nach Zahlen (c) Taz Stefanie Weber u. Daria Hufnagel

Uns erreichen auch immer wieder Anfragen von Menschen, die einen Dosimeter anschaffen möchten, um selbst Messungen durchzuführen. Um Messungen durchführen und die Ergebnisse richtig einordnen zu können, sollte man ein Strahlenschutzseminar besucht haben, in dem  man  etwas über Messtechnik erfährt, über Arten und Eigenschaften von Dosimetern sowie über physikalische und strahlenbiologische Grundlagen.

Greenpeace besitzt viele verschiedene Dosimeter von verschiedenen Anbietern. Wir können daher keine Kaufempfehlung geben.