Die Beluga II auf großer Fahrt zum Schutz der Arktis

24. Juli 2012

Die Beluga II unterwegs für den Schutz der Arktis. (c) Bert Bostelmann/Greenpeace

Die Beluga II legt seit mehreren Wochen in Häfen von verschiedenen Städten Deutschlands an, um dort über die aktuelle Arktis-Kampagne zu informieren. Das Schiff ist zwar das kleinste von Greenpeace und die Region um die es bei ihrer Mission geht, liegt weit weg, aber das Thema stößt trotzdem auf großes Interesse und liegt den Menschen flussauf- und flussabwärts am Herzen.

Seit dem Start der “Schützt die Arktis”-Tour am 23.Juni in Mainz hat das Aktionsschiff Beluga II von Greenpeace bereits in acht Städten in Süddeutschland festgemacht. Bei elf Aktionstagen kamen über 5500 Besucher zum Schiff und informierten sich über die aktuelle internationale Greenpeace Kampagne, die insbesondere vom Ölkonzern Shell fordert, dass Vorhaben in der Arktis nach Öl zu bohren, aufzugeben.

Dass die Ölförderung in dieser besonders sensiblen Region unverantwortlich ist und die Arktis zu einem international anerkannten Schutzgebiet erklärt werden muss, fanden auch ca. 4500 Besucher und wurden sogleich mit Ihrer Unterschrift zu Arktisschützern. Damit sind sie Teil des “Arktischen-Widerstands”, dem alleine im Internet bis heute mehr als eine Million beigetreten sind. Diese Welle des Zuspruchs hält die Crew des Schiffes, die übrigens größtenteils aus ehrenamtlichen Aktivisten besteht, ganz schön auf Trab. Dank der tatkräftigen Unterstützung der lokalen Greenpeace Gruppen werden die Besucher gut betreut und die Stimmung ist super.

Kinder werden als Eisbären geschminkt und erhalten nebenbei Informationen über die Arktis und wie diese geschützt werden kann. (c) Bert Bostelmann/Greenpeace

Zu den Besuchern der Arktis-Ausstellung an Bord der Beluga II zählen viele Familien mit Ihren Kindern, Schulklassen, Bürgermeister und sogar ein Eisbär. Der Eisbär Lars ist in den Städten rund um die Liegeplätze unterwegs, um ebenfalls auf die drohende Zerstörung seiner Heimat aufmerksam zu machen. Denn bereits in wenigen Wochen will Shell mit den ersten Bohrungen in der Arktis beginnen. Neben diesem ungewöhnlichen Besucher findet rund um das Schiff ein buntes Programm für Kinder statt. So können diese selbst bemalte Ansteckbuttons erstellen, sich schminken oder mit Lars fotografieren lassen.

Wer sich noch intensiver mit dem Thema Arktis und Öl auseinander setzen möchte, kann (bei den Aktionstagen unter der Woche) Abends den Vorträgen von Greenpeace Experten lauschen und im Anschluss daran seine Fragen stellen.

Die Beluga II macht Halt in Regensburg. (c) Greenpeace

Es lohnt sich also, das 34 Meter lange Aktionsschiff an den Open-Boat Tagen zu besuchen. Ist Ihr Interesse geweckt und Sie möchten nun auch an Bord? Es folgen noch neun weitere Städte, wobei die Route nun langsam gegen Norden führt. Hier finden sie den aktuellen Tourplan. Nächste Station morgen, Mittwoch, ist Aschaffenburg.

Wer nicht die Zeit findet an Bord zu gehen, kann sich auch im Internet aktiv für den Schutz der Arktis einsetzen und die aktuelle Kampagne oder den Blog des Eisbären Isbjörn verfolgen.

Wenn sie selbst Lust haben sich mit Greenpeace ehrenamtlich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen, können sie sich hier informieren, ob sich eine lokale Greenpeace Gruppe in Ihrer Nähe befindet.

#15 GreenBites – der Podcast von Greenpeace: Schweinswale bedroht

09. August 2011

Die Zahl der Schweinswale in der Nord- und Ostsee nimmt rasant ab. Greenpeace-Aktivisten schaffen im Sylter Außenriff mit dem Versenken von Steinen Schutzgebiete, in denen sich die Bestände erholen können. Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace, erklärt im Podcast, wie die Fischerei die Schweinswale gefährdet und warum die Politik nicht den Schutz gewährleistet, zu dem sie gesetzlich verpflichtet wäre.

#14 Schweinswale bedroht – GreenBites, der Podcast von Greenpeace by GreenpeaceDe

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Schweinswal ©Armin Maywald/Greenpeace

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GreenBites – das ist der neue Podcast von Greenpeace! Aktuelles aus der Greenpeace-Welt – kurz und knapp erzählt. Was wollt ihr von uns hören? Schreibt in das Kommentar-Feld, welche Fragen euch bewegen. Hier findet ihr alle bisherigen Podcast-Folgen. Ihr könnt euch den Podcast auch als RSS-Feed abonnieren.

Open boat in Stralsund – das Greenpeace-Schiff Beluga II vor Ort!

22. Juni 2011

Das Deutsche Meeresmuseum feiert seinen 60. Geburtstag und Greenpeace ist dabei, diesmal mit der Beluga II. Das Deutsche Meeresmuseum gehört zu den fünf meistbesuchten Museen in Deutschland. Das Ozeaneum, der jüngste der vier Standorte, wurde als “Europas Museum des Jahres 2010″ ausgezeichnet. Greenpeace kooperiert mit dem Ozeaneum und hat die Ausstellung 1:1 Riesen der Meere zusammen mit dem Deutschen Meeresmuseum konzipiert und letztendlich dann auch realisiert – das ist nun schon fast wieder drei Jahre her.

Die Beluga II vor dem Ozeaneum in Stralsund

(c) Frank Hormann / Greenpeace

Zum Ende der Festivitäten können die Besuscher die Beluga II, das jüngste Schiff der internationalen Greenpeace-Flotte, besuchen. Es wurde nach ökologischen Kriterien speziell für Greenpeace gebaut und kommt gerade von einer Fahrt in der Nordsee zurück. Als Fachbodenschiff ist die Beluga II wunderbar für das Wattenmeer geeignet und es macht gar nichts, wenn sie mal trockenfällt, dann wird auf die nächste Flut gewartet und weiter geht die Fahrt.  Greenpeace hat vor ca. drei Jahren vor Sylt versenkt Steine versenkt – zum Schutz des Sylter Außenriffs vor der vernichtenden Schleppnetzfischerei. Taucher haben nun in den letzten Wochen untersucht, wie sich das Leben auf den Steinen entwickelt hat und ob sie Teil des natürlichen Steinriffs geworden sind. Erste Untersuchungen zeigen, dass diese dicht mit zahlreichen Meeresorganismen bewachsen sind und das vorhandene Steinriff vergrößern. Zur Zeit werden die aktuellen Untersuchungen noch im Detail ausgewertet.

Die Beluga II kann von Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, besichtigt werden. Neben Schiffsführungen und Gesprächen mit der Besatzung gibt es auch Möglichkeiten für die kleinen Besucher, aktiv zu werden.

Die genauen Besuchszeiten:
Freitag, 24. Juni 2011: 13 bis 18 Uhr
Samstag, 25. Juni/Sonntag, 26. Juni 2011: 10 bis 18 Uhr

Kommen Sie an Bord! Wir heißen Sie gerne willkommen!