Die Kolleginnen und Kollegen, die in Brief- und Telefoncenter für den Förderer-Service arbeiten,
finden, dass GreenAction eine tolle Sache ist. In dieser Kampagnen-Community kann jede und jeder aktiv werden und mitmachen.
Wir haben nämlich immer wieder Probleme mit den von uns sogenannten Randthemen.
Zu welchen Themen wir arbeiten, ist auf unserer Webseite nach zu lesen.
Wir stehen zu unserer Strategie und zu unserer Arbeitsweise: Greenpeace bringt durch Aktionen ein Thema in die Öffentlichkeit mit dem Ziel, Umweltsünder zur Stellungnahme und schließlich zur Verhaltensänderung zu bewegen. Aktionen sind konfrontativ und so sind sie auch gemeint.
Der Anlass sind aber immer ganz konkrete Missstände. Nun gibt es ja leider genügend Umweltprobleme und alle sind sie wichtig. Wir freuen uns auch über das Vertrauen, aber wir können beim besten Willen nicht überall sein und zu allen Themen arbeiten. Und an den Rändern unserer Themen gibt es immer wieder Grauzonen, zu denen wir auch nicht arbeiten.
Das geht schon los bei einem wichtigen Unterschied zu anderen Umweltorganisationen (deren Arbeit wir sehr schätzen!). Greenpeace ist international und auch unsere Themen sind es. Oft „übersetzen“ wir die Themen in europäische oder nationale Zusammenhänge, um den Menschen hier vor Ort die Auswirkungen deutlich zu machen.
Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen und Greenpeace arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen und mit unterschiedlichen Mitteln, aber Hand in Hand für umweltpolitisch sinnvolle Lösungen.
Allerdings arbeiten wir nicht zu regionalen Themen. Sogar unsere aktuelle Kampagne zu den Buchenwäldern im Spessart ist in die grossen Themen Klimawandel und Waldschutz eingebettet.
Und da kommt dann GreenAction ins Spiel, weil sich dort Menschen treffen und organisieren können, um selber etwas vor Ort zu tun.
Wenn Greenpeace zu einem Umweltproblem nicht selbst aktiv ist, so heißt das keinesfalls, dass wir es unwichtig finden. Wir müssen aber Prioritäten setzen.
So ist es auch beim Thema „Fracking“, zu dem wir gerade sehr viele Anfragen bekommen.
Direkt arbeiten wir dazu nicht, aber der Zusammenschluss der Bürgerinitiativen http://www.gegen-gasbohren.de/ist auch auf GreenAction aktiv, sie können erste Erfolge verbuchen und sie freuen sich bestimmt über Mitstreiterinnen und Mitstreiter.















