Starte Deine Green Mission!

29. Juli 2013

Sie sind Zeugen von Umweltverbrechen, protestieren gegen den Betrieb von Atomkraftwerken und fordern von Politik und Wirtschaft zukunftsfähiges Handeln. Greenpeace-Aktivisten setzen sich weltweit für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein.

Rettet unsere Meeere: Greenpeace-Aktvisten begleiten den Skandal-Trawler Action Jan Maria

Rettet unsere Meeere: Greenpeace-Aktvisten begleiten den Skandal-Trawler Action Jan Maria

Du möchtest dich einmal mit Greenpeace-Aktivisten für den Schutz der Umwelt einsetzen? Du willst einmal mit ihnen im Schlauchboot sitzen? Virtuell kannst du jetzt dabei sein: Zeige, was in dir steckt!

In Zusammenarbeit mit Wonderlandmovies hat Greenpeace ein personalisierbares Video erstellt. Mit einem Porträt-Foto kannst du in die Rolle eines Greenpeace-Aktivisten schlüpfen. Über ein Jahr hat Greenpeace mit Wonderlandmovies an dem Projekt gefeilt. Zur Erstellung des Videos wird eine spezielle Technik für Gesichts-Mapping eingesetzt, die dein Gesicht realistisch in den Film integriert.

Greenpeace möchte mit dem interaktiven Video jüngere Menschen für Umweltschutz begeistern und zeigen: Um aktiv zu werden, musst du nicht auf Häuser klettern. Über Facebook, Twitter oder Google plus kannst du mitmachen, dich über Umweltschutz informieren und zu Erfolgen beitragen. Jeder kann aktiv werden.

Greenpeace-Kampagnen zeigen: Die Beteiligung im Netz lohnen sich. Im Dezember 2012 haben modebewusste Menschen Zara per Twitter und auf Facebook dazu aufgefordert, auf gefährliche Chemie in der Produktion zu verzichten. Mit Erfolg: Gemeinsam mit dem Protest von Greenpeace-Aktivisten, hat der spanische Modekonzern sich gegenüber Greenpeace verpflichtet, gefährliche Textilchemie in der Produktion zu ersetzen. Andere Modemarken wie Levis oder Mango folgten. Im Juli 2013 haben mehr als 18.000 Menschen eine Mail Umweltminister Peter Altmaier (CDU) geschrieben und ihn aufgefordert, den Transit von Walfleisch durch deutsche Häfen zu stoppen. Aufgrund des virtuellen Protests, versprach Altmaier, sich für ein Transitverbot von Walfleisch durch deutsche Häfen einzusetzen.

Mit dem interaktiven Video kannst du mit ins Boot steigen und bekommst anschließend Greenpeace-Kampagnen vorgestellt, an denen du mitmachen kannst. Wenn du Lust bekommst, tatsächlich einmal Schlauchboot zu fahren, solltest du eine der über hundert Ortsgruppen besuchen. Mit den Ehrenamtlichen kannst du dich vor Ort für globalen Umweltschutz engagieren und erfährst wie man Greenpeace-Aktivist wird. Du hast eigene Kampagnen-Ideen? Auf der Kampagnen-Plattform Greenaction kannst du ein eigenes Projekt starten.

Am besten, du probierst es gleich aus und erstellst dein Video!

Soviel Paula braucht

03. Mai 2013

Zahllose Pfadfindertrupps auf den Straßen, überall Menschen mit dem gleichen blauen Schal (Kostenpunkt 3 Euro) und Bühnen, von denen wahlweise amerikanischer Gospel mit viel Soul in der Stimme oder deutscher Christenrock mit viel Strom in der Gitarre schallt: Der 34. Evangelische Deutsche Kirchentag hat Hamburg fest im Griff. “Soviel du brauchst” flattert es auf tausenden Flaggen. Das Motto des Kirchentags nimmt Bezug auf das zweite Buch Mose und bringt zweierlei zum Ausdruck: Das beruhigende “Du bekommst, was du brauchst!” und das mahnende “Übertreib’s nicht!”.

Paula Kirchentag1

Paula während der Rede von Kanzlerin Merkel auf dem Kirchentag - (c) Björn Jettka - Greenpeace

Zwischen all den Pfadfindern und Blaubeschalten sticht Kirchentagsdebütantin Paula deutlich heraus. Die Eisbärdame sammelt auf der Veranstaltung Unterschriften für den Schutz ihrer Heimat, der Arktis (ganz unten findet ihr ein Foto-Album mit allen Bildern von Paula auf dem Kirchentag). Wenn Paula artikulieren könnte, was sie braucht, würde sie vermutlich sagen: “Eis”. In Folge der globalen Erwärmung ist das Meereis der Arktis in den Sommermonaten der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zurückgegangen, nicht wenige Klimaforscher rechnen damit, dass die Arktis bereits in zwanzig Jahren das erste Mal eisfrei sein könnte. Ergo: Den Eisbären schmilzt ihr Robbenjagdrevier unter den Tatzen weg. Was Eisbären noch so brauchen zum Leben, lässt sich sehr gut auch negativ beantworten – mit “jedenfalls keine Ölunfälle” zum Beispiel. Shell und andere Ölkonzerne haben die Arktis längst ins Visier genommen – trotz großer Risiken und Sicherheitsdefizite. Perverserweise sieht sich die Industrie durch das Kleinerwerden der Eisfläche dazu in die Lage versetzt, neue Ölfelder zu erschließen.

Paula trifft Umweltminister Altmaier

Paula trifft Umweltminister Altmaier - (c) Maria Feck - Greenpeace

Der Klimawandel war auf dem Kirchentag am Freitag auch ein Thema in der Rede der neuseeländischen Politikerin Helen Clark, die als Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen das dritthöchste Amt bekleidet, das die UN zu vergeben hat. Ihre charmant dahinschnarrende Altstimme erinnerte die Zuhörer in Halle B5, unter ihnen auch Bundeskanzlerin Merkel, an die Verantwortung der Industrieländer bei der Bekämpfung des Klimawandels. Am Vortag hatte die bezaubernde Paula Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) noch dazu animieren können, kurz vor seiner Rede von der Bühne zu hüpfen, um mit forschem Handgriff zu überprüfen, was sich viele fragten, nämlich ob der oder die echt sei. Als Bundeskanzlerin Merkel Frau Clark heute auf der Bühne nachfolgte, war sie leider zu weit weg, um von Paula in den Gängen Notiz zu nehmen.* Jeder, der sonst von Paula Notiz nahm, schien dies jedoch mit einem hohen Maß an Sympathie zu tun. Schließlich verbindet Christen mit Paula ein ähnlich gelagertes Interesse am Erhalt der Schöpfung. Der Counter, mit dem am Greenpeace-Stand auf der Messe die neuen Unterschriften für ein Arktis-Schutzgebiet gezählt wurden, knackte dementsprechend schon nach einem Tag die Tausender-Marke (Noch nicht unterschrieben? Hier nachholen!).

Für alle Besucher des Kirchentags zum Schluss noch ein Veranstaltungshinweis: Am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr findet in Halle B7 eine Podiumsdiskussion mit Greenpeace-Meeresexpertin Dr. Iris Menn statt. Thema: “Globale Schnäppchenjagd – Fisch zwischen wirtschaftlichen Interessen und nachhaltiger Nutzung.” Kommet zahlreich! Außerdem könnt ihr das Greenpeace-Schiff Beluga II an den Landungsbrücken besuchen (Brücke 10). Oder ihr kommt zu den Greenpeace-Ständen an der Messe (Messehalle B4) und beim Zentrum der Jugend in Harburg (Stand dA_082).

* An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Störer, der Merkels Rede früh und erstaunlich unbehelligt unterbrach (das Security-Personal rekrutierte sich hauptsächlich aus Pfadfindern), der Mann also, dessen wahnwitzige Mikrofon/Verstärker-Konstruktion, die er unter einem braunen Trenchcoat verborgen hielt, den Geist schon kurz nach Inbetriebnahme wieder aufgab, so dass für die meisten Menschen im Saal nur zu hören war: “Frau Merkel, auch wir.. der Au… begrü.. Schöpfung… Frie..”, dass dieser Mann, der sich direkt neben Paula aufhielt, als seine Protestaktion unter lautem Saalgelächter auf bemitleidenswert tragische Weise scheiterte, NATÜRLICH NICHT zu Greenpeace gehörte.

COP18: Zurück aus Doha – der Blick nach vorn

11. Dezember 2012

Vom 26. November bis 7. Dezember fand in Doha/Katar der 18. UN-Klimagipfel (COP18) statt (Greenpeace-Position zur COP). Auch in diesem Jahr war Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik für Greenpeace Deutschland vor Ort und informierte in seinem Blog über die Ereignisse. Folgender Text ist der letzte Beitrag in dieser Blogreihe.

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Symbolischer Protest auf der Klimakonferenz 2011 in Durban © Shayne Robinson / Greenpeace

Symbolischer Protest auf der Klimakonferenz 2011 in Durban © Shayne Robinson / Greenpeace

Rund drei Minuten „hammer time“ am Ende der Doha-Klimaverhandlungen werden in die Geschichte der Internationalen Klimapolitik eingehen: COP18-Präsident Abdullah bin Hamd Al-Attiyah peitschte in der Verlängerung das Gesamtpaket, dem fast alle Staaten zustimmten, letztlich durch. Der Widerstand Russlands gegen die Verabschiedung von Kyoto 2 und dessen negative Implikationen für einen Beschluss zu einem Folgeabkommens waren bereits zu Beginn der Konferenz zu befürchten. Deshalb stand die Notwendigkeit einer Kampfabstimmung, die es bisher noch nicht gegeben hatte, als ultima ratio im Raum. Dass der Präsident die Abstimmung selbst vorwegnahm, ist zwar in einem Konsens-getriebenen Prozess der kleinsten gemeinsammen Nenner umgewöhnlich, jedoch ein deutliches Warnsignal an all diejenigen Länder, die sich zukünftig in den Weg stellen wollen. Der eigenwillige Plan Russlands, sich aus dem Kyoto-Protokoll zu verabschieden, dann aber am Ende weiterhin die Vorteile genießen zu dürfen, ging nicht auf.
Knapp 2 Wochen, knapp 200 Staaten – und ein Jahr zuvor hat niemand wirklich geglaubt, dass das Kyoto-Protokoll in die 2. Runde gehen würde. Eine neue Verpflichtungsperiode lag sicherlich nicht im Interesse der USA – immerhin ist das Kyoto-Protokoll das bisher einzige internationale Abkommen, das die Unterzeichner zur Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen rechtlich verpflichtet. Kyoto 2 findet statt. Zunächst mit 27 EU-Staaten und weiteren Ländern. Und das ist die Basis, um die Schlüsselländer in der Zukunft ebenfalls dazuzubringen, sich an klare Reduktionsziele zu binden. Allerdings haben Weißrussland, die Ukraine und Kasachstan bereits angekündigt, dass sie eventuell doch nicht am Kyoto 2 teilnehmen, da die vorliegenden Beschlüsse indirekt ihre nationalen Klimaschutzziele verschärfen würden..

1. Heiße Luft bis 2020 weitgehend ausgeschlossen und politisch tot

Ein gutes Resultat der Doha-Verhandlungen: Es wird keine Länder geben, die bis zum Jahr 2020 sogenannte „hot air“ kaufen werden. Als „Heiße Luft“ werden die überschüssigen CO2-Gutschriften im Emissionshandel bezeichnet. Russland und Ukraine haben z.B. ihre Reduktionsziele der ersten Verpflichtungsperiode längst erreicht und sogar getoppt – was allerdings an der Wirtschaftskrise und nicht an Klimaschutzmaßnahmen liegt. Daraus ergibt sich das Problem: Kaufen ihnen andere Länder die „Hot Air“-Lizenzen ab, anstatt ihren CO2-Ausstoß real zu mindern, schwächt dies die klimaschützende Wirkung des Kyoto-Protokolls. Vor allem aber werden die Abnehmer-Länder weniger in eine klimafreundliche Wirtschaft investieren.
In Doha wurde nun beschlossen, dass die Länder in der zweiten Verpflichtungsperiode nur minimal mit den Emissionsrechten aus der „heißen Luft“ handeln dürfen. Das bedeutet das politische Aus für die Absicht Russlands, mit der Hot Air aus der ersten Verpflichtungsperiode Handel zu betreiben.

  • Das bedeutet, etwa 6 Milliarden Tonnen CO2-Zertifikate von Russland können nicht gehandelt werden , solange nicht anders – dann aber erst 2015 – entschieden wird.
  • Das Gleiche gilt für Japans Gutschriften, die 430 Millionen Tonnen CO2 abdecken.
  • Solange die Ukraine nicht aus Kyoto aussteigt, wird deren neue heiße Luft der zweiten Verpflichtungsperiode um etwa 1.6 Milliarden Tonnen CO2 vermindert.

Das politische Signal ist klar: Die Treibhausgase müssen absolut (und nicht relativ) gesenkt werden. Australien (mit 66 Mio. t), Norwegen (20 Mio. t) and Ukraine (weniger als 400 – 500 Mio. t) sind die einzigen Länder, die in der zweiten Verpflichtungsperiode von dem Lizenzen-Überschuss aus der ersten Periode profitieren würden. Die Schweiz hat keine ungenutzten Rechte.

So wird nun nach Doha die befürchtete „hot air“ kaum die wirklich wichtigen Minderungsmaßnahmen verhindern. Denn bis auf die Ukraine haben alle relevanten Länder erklärt, dass sie auch keine heiße Luft kaufen werden. Wenn man sich Absatz 25 des finalen Kyoto-Textes ansieht, stellt man fest, dass es keine Garantie für die entsprechenden Länder gibt, die überschüssigen Emissionsrechte auch in die Zeit nach 2020 mit hinüberzunehmen. Das ist schon einmal wichtig für die Verhandlungen des globalen Vertrags für die Zeit ab 2020. Denn dann müssten Russland & Co. dies erstmal wieder erstreiten. Und wer weiß, vielleicht einigen sich die USA und China in neuer Verantwortung ja darauf, sich gegen eine zukünftige Nutzung der heißen Luft auszusprechen.

2. Politische Verpflichtung muss auch 2015 Bestand haben

Bei der Aushandlung des globalen Klimaschutzvertrags bis 2015 muss die politische Verpflichtung, keine heiße Luft zu kaufen, weiter Bestand haben. Auch USA und China sollen sich anschließen. Ansonsten wären die Beschlüsse von Doha ein weiterer Beleg für eine unglaubwürdige Politik, die Probleme vertagt, statt sie zu lösen. Vor allem mit Russland, Polen, Weißrussland, Ukraine und Kasachstan muss eine politische Lösung gefunden werden.

3. Das muss jetzt passieren: EU verschärft 30-Prozent-Ziel und Obama liefert!

Protestbild auf der UN-Klimakonferenz in Cancun 2010 © Elizabeth Ruiz / Greenpeace

Protestbild auf der UN-Klimakonferenz in Cancun 2010 © Elizabeth Ruiz / Greenpeace

Die wichtigste Entscheidung von Doha ist, dass Europa und die anderen Kyoto-Länder, aber auch USA, Russland, Japan und die anderen Kyoto-Verweigerer bis zum Jahr 2014 nachweisen müssen, dass sie sich – wie vom Weltklimarat vorgegeben – auf eine Spanne zwischen 25 und 40 Prozent nationaler CO2-Reduktion festlegen. Will die EU – und damit auch Bundesumweltminister Altmaier – glaubwürdig sein, muss er die Verschärfung des Europäischen Klimaschutzziels von 20 auf mindestens innereuropäische 30 Prozent CO2-Reduzierung (sogenanntes 30-Prozent-Ziel) in den nächsten EU-Umweltrat im März 2013 einbringen. Denn ein EU-Gesetzgebungsprozess dauert seine Zeit. Bis dahin muss Kanzlerin Merkel den Koalitionsstreit um das 30-Prozent-Ziel lösen und die EU in eine neue Führungsrolle bringen. Denn bei der Erarbeitung eines globalen Klimaschutzvertrages bis zum Jahr 2015 spielt Europa eine zentrale Rolle. Polen und Frankreich werden 2013 und 2015 Gastgeber der Weltklimakonferenz sein mit entsprechendem Einfluss auf die Verhandlungen. Und wir brauchen eine von den Staats- und Regierungschefs gemeinsam getragene Klimaaußenpolitik, die Allianzen für die anstehenden schwierigen Verhandlungen aufbaut. Diese muss zudem den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit denjenigen Ländern beschleunigen, die engagiert etwas gegen den fortschreitenden Klimawandel vor Ort tun wollen.
Obama hat in Doha noch nicht übersetzt, was sein neuer Führungsanspruch im Internationalen Klimaschutz wirklich bedeutet. Da steht ihm noch sein altes Verhandlungsteam mit Todd Stern an der Spitze im Wege. Mit der Neubesetzung des Außenministeriums wird sich entscheiden, welche personellen und inhaltlichen Akzente Obama endlich setzen will. Auch daran wird sich entscheiden, ob Obama als verantwortlicher Präsident in die Geschichte eingehen wird oder nur den Übergang verwaltet.

4. Frau Merkel muss den Klimaschutz wieder gestalten!

Auf dem diesjährigen Klimagipfel haben erneut die Großmächte USA, Russland und China dominiert und gebremst. Mit dem Beschluss eines Regierungschef-Gipfels in 2014 hat UN-Chef Ban Ki Moon durchgesetzt, dass die politische Führung durch Staats- und Regierungschefs die Voraussetzung eines globalen Klimaschutzvertrags 2015 ist. Ein Auftrag auch an Bundeskanzlerin Merkel, trotz Bundestagswahl, den Klimaschutz zunächst in Europa – gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Hollande sowie dem polnischen Ministerpräsidenten Tusk – aktiv zu gestalten. Den Weg macht sie dafür frei, indem sie den Konflikt mit der FDP in dem Sinne löst, dass gerade die Energiewirtschaft und die Industrie klare Leitplanken für Investitionen durch einen strikteren Emissionshandel erhalten. Dadurch würden auch die Einnahmen für die Gelder steigen, die für die Energiewende und für die strategische Gestaltung des internationalen Klimaschutz dringend notwendig sind. Ein schöner Nebeneffekt: Die Verbraucher würden entlastet! Ein Vertagen dieser wichtigen Entscheidungen auf die Zeit nach den Bundestagswahlen wäre fahrlässig! Vielleicht sollte sich die Kanzlerin den Hammer des COP18 Präsidenten ausleihen und in der nächsten Kabinettssitzung zum 30 Prozent Minderungsziel der EU sagen ‚I so decided’.

Das ist die Führungsrolle, die Greenpeace von Frau Merkel ab heute erwartet.