Christine, Anna-Lena und Marieke haben uns Fragen zu ihrem Praktikum bei Greenpeace beantwortet. Christines Praktikum war ja richtig lang mit drei Monaten und richtig lang ist auch ihr Nachklapp geworden. Und so wirbelig und intensiv wie ich sie zwischendurch erlebt habe, auch mit ihren Fragen
, so ist auch ihr Bericht geworden! Vielen Dank an Christine, die sich vermutlich bereits auf Jersey befindet. Und das möchte sie ihrem Praktikumsbericht hinzufügen:
Erstmal: Ich hatte eine echt gute Zeit und Danke an alle, die mir beim Suchen für sogenannten Factsheets, Materialien für den Kirchentag oder für die Aktionstage in Stralsund geholfen haben, die mir zum 50. Mal erklärt haben, wo Post/Päckchen/Express-Sendungen hingehören und wie viele Löffel so eine Kaffeekanne braucht (ich trinke nur Tee).
Irgendwie ist es schwierig, so einen Praktikumsnachklapp zu schreiben, weil man sagen möchte, was alles schön und toll war und es gleichzeitig nicht heuchlerisch und überzogen klingen soll. Ich kann ja mit dem Schlechten anfangen. Für alle, die das auch mal machen möchten: ihr lasst euch auf einen handfesten Bürojob mit vielen PC-Aufgaben und auch einigen langwierigen To-do’s (das Archiv) darunter, ein. Irgendwas funktioniert nie: Leute zu erreichen, mit denen man sich zum Telefonieren verabredet hat, der Farb-Drucker, der DVD-Brenner! PC-Probleme laufen allerdings immer auf kurzweilige Begegnungen mit dem ICT-Support-Team hinaus. Gottseidank gibt es das, man muss nicht wie zu Hause den PC mit unzerbrechlichen Dingen bewerfen, sondern einem wird geholfen! – Vielen Dank Jungs und Birgit, ich habe soviel gelernt – manchmal fühle mich fast wie ein Profi
Das Gute an meinem Bürojob in dem Bereich (Kooperation und Events) war, dass es sehr abwechslungsreich war und sich nicht nur auf den Schreibtischstuhl beschränkte: von Archivpflege über Recherchearbeit, das Verfassen von kurzen Texten und Teilhabe an sehr interessanten Versammlungen bis zu Foto-Sessions von der Baustelle des zukünftigen Greenpeace-Gebäudes und Aktionswochenenden in Stralsund.
Von einem wuseligen, erschöpfenden, aber auch erfrischenden Stralsund-Wochenende komme ich gerade wieder, da wir in Kooperation mit dem Ozeaneum und in Zusammenarbeit mit dem Liedermacher Reinhard Horn und dem NDR ein Live-Kinder-Mitmach-Konzert veranstaltet haben. Es war immer mal wieder ein ziemliches Chaos, was meiner Chefin etwas zusetzte, die feste Planungen und Präzision liebt, weshalb sie ihren Job auch so verdammt gut macht! Letztendlich lief aber alles total gut, was der guten Planung und den tollen, aufgeschlossenen Kids zu verdanken war. Es ist einfach schön, dass man solche Erlebnisse bei Greenpeace mitnehmen kann. Lieben Dank an Peter, der die Aktionswochenenden immer mit so viel Herz und Geduld betreut.
Sehr spannend in meiner Zeit fand ich die voranschreitenden Planungen bezüglich unseres Umzugs 2013 und der Dauerausstellung, die im Atrium aufgebaut werden soll. Ich durfte bei allen Präsentationen der Gestaltungsagenturen dabei sein und mir deren kreative Ideen anhören sowie bei internen Folge-Besprechungen. Spannendes Zukunftsprojekt! Super war auch, dass ich von so vielen anderen Bereichen so viel mitbekommen habe, was mit Sicherheit auch daran lag, dass Angelas Bereich (Kooperation/Events) mit so vielen anderen Bereichen verlinkt ist und sie mich einfach an vielen Meetings/Besprechungen/Versammlungen hat teilnehmen lassen. Zudem habe ich die Möglichkeit genutzt, im Telefoncenter und der Printredaktion zu hospitieren, was ich nur jedem empfehlen kann.
Was an Greenpeace schon erstaunlich ist, ist, dass man zwar schon merkt, dass einige/viele/manchmal fast alle gestresst sind und viel zu tun haben (manchmal man selbst auch), aber es herrscht immer eine lockere und so freundliche Atmosphäre, dass man da einfach immer gerne hingeht! Es ist ein Haufen von engagierten, hilfsbereiten, sehr netten Menschen!
1000 Dank an Angela, die mich mit so vielen Keksen, geduldigen Antworten, immer währender guter Laune und Engagement durch das Praktikum navigiert hat!
Als nächstes werde ich hoffentlich noch ein bisschen gutes Wetter auf der Kanalinsel Jersey abfangen, wo ich bei der Durrell Wildlife Foundation Trust ein weiteres Praktikum machen werde.













