In der letzten Woche hat das Europaparlament eine Resolution zu einem Europäisch-Japanischen-Freihandelsabkommen beschlossen. Solche Abkommen lösen für die Vertragspartner vor allen Dingen Zollbarrieren und führen daher zu satten Gewinnen – in diesem Fall schätzt man die Gewinne für die EU auf 43 Milliarden und für Japan auf 53 Milliarden Euro.
Dieser Vorgang allein wäre für diesen Blog auch nicht wirklich berichtenswert. Doch die EU-Parlamentarier richten eine wichtige Botschaft an Japan: Das EU-Parlament fordert in mehreren Punkten der Resolution die “Einstellung des kommerziellen Walfangs unter dem Deckmantel der Wissenschaft” und die “Ausweisung und Akzeptanz von Walschutzgebieten”.
Hier findet Ihr die Resolution. Besondere Beachtung muss auf den Punkt H und vor allen Dingen 16 gelegt werden. Dort wird für die EU-Verhandlungen mit Japan als Agendapunkt eine Diskussion “zur Beendigung des Wissenschaftswalfangs und des Handels mit Walprodukten” gefordert.
Mit der Resolution macht das EU-Parlament einen wichtigen Schritt. Da sich die Inselnation trotz des einbrechenden Marktes und der internationalen Gegnerschaft nicht wirklich vom Walfang verabschieden will, bringen harte Wirtschaftsargumente hoffentlich die Kehrtwende.












