© Ruben Neugebauer / Greenpeace
30.10.2018

Ehrenamtliche erzählen: Wie bist du zu Greenpeace gekommen?

Über 4.500 Menschen engagieren sich deutschlandweit in rund 100 Städten mit Greenpeace bei verschiedenen Aktionen. Um zu erfahren, wer hinter den Ehrenamtlichen steckt, werden wir euch in einer kleinen Reihe Greenpeace Aktivistinnen und Aktivisten vorstellen. Was motiviert sie, welche Reaktionen löst ihr Einsatz aus oder wo wollen sie sich noch selbst verbessern? So verschieden sie auch sein mögen, verbindet sie alle eine Gemeinsamkeit: Der Schutz unserer Umwelt liegt ihnen am Herzen und gemeinsam kämpfen sie für eine bessere Zukunft.

Viele spannende und aufregende Geschichten gibt es aus dem Alltag eines Greenpeace Ehrenamtlichen zu erzählen. Aber erstmal alles zum Anfang - in unserem Pilot Beitrag erzählen vier Ehrenamtliche, wie sie zu Greenpeace gekommen sind. 

Alex (40), Ehrenamtlicher in Kassel, seit 2011 bei Greenpeace

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich als Jugendlicher wenig für die Umwelt interessiert habe, aber für die Politik. Dadurch bin ich irgendwann auf die verschiedenen Umweltthemen aufmerksam geworden. Hier haben mich die zahlreichen Missstände und Sauereien, die Großkonzerne unserer Umwelt antun, dazu gebracht, selbst aktiv zu werden. Anfangs dachte ich, in der Politik aktiv werden zu können, was mir aber zu langatmig war -

          "Ich wollte ja JETZT etwas tun!"

Im Netzt fand ich dann eine Überschrift "Taten statt Warten" ... Greenpeace... Das war es dann!

Charlene (33), Ehrenamtliche in Berlin, seit 2010 bei Greenpeace

Nachdem ich im Wendland gegen einen Castortransport protestiert habe, fand ich es blöd, nur 1x jährlich Demotourismus zu betreiben. Daher habe ich mir dann die lokale GP Gruppe angeschaut und bin geblieben.

Greenpeace Ehrenamtliche protestieren gegen Braunkohle-Tagebau.
Greenpeace Ehrenamtliche protestieren gegen Braunkohle-Tagebau.

Judith (34), Ehrenamtliche in Köln, seit 2015 bei Greenpeace

Mein Vater war Jahrzehnte lang Fördermitglied, so bin ich irgendwie mit Greenpeace groß geworden. Ihm war Naturschutz immer sehr wichtig, das habe ich also von ihm mitgenommen. Ich war seit dem Studium ebenso Fördermitglied, aber irgendwann hat mir das nicht mehr gereicht - ich wollte aktiv werden. Ich habe mir unterschiedliche Naturschutzorganisationen angeschaut und Greenpeace hat mir am meisten zugesagt, vor allem was Ausrichtung, Aktionsformen, Themen, etc. angeht.

Michael (41), Ehrenamtlicher in Hamburg, seit 2012 bei Greenpeace

Nachdem ich schon mehrere Jahre für unterschiedliche Organisationen gespendet hatte, wollte ich mich auch persönlich einbringen. Zuerst hatte ich Flüchtlingen beim Deutsch Lernen geholfen und bin dann aber bei Greenpeace gelandet, weil ich “im größeren Rahmen” aktiv werden wollte. Auch hat mir die Zusammenarbeit mit vielen anderen engagierten Ehrenamtlichen viel Spaß gemacht.

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Ehrenamt


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