Im August rief startete Greenpeace einen Internet-Wettbewerb bei jovoto, um ein Logo für die Energiewende entwickeln zu lassen. Es kamen über 300 zum Teil großartige Ideen zusammen. Der 1. Platz ist auch unser Favorit und wird derzeit eingesetzt. Neben den Preisgeldern für Platz 1-6 gab es auch drei Schlauchbootfahrten zu gewinnen. Am Wochenende trafen wir uns.
Greenpeace: Warum habt ihr an dem Wettbewerb teilgenommen?
Maria: Ich finde es immer spannend, Logos zu entwickeln. Das mal für Greenpeace tun zu können, hat mich besonders gereizt.
Thomas: Also ich habe mir vorgestellt, wie mein Logo riesengroß an einem Atomkraftwerk hängt, während Greenpeacer die Tore blockieren. Das fand ich einfach sehr reizvoll, da wollte ich mitmachen.
Niklas: Ich hab vor Jahren schon einmal ein Logo für Freunde für eine Stromwechselkampagne entwickelt, und fand das Thema „Energierevolution“ sehr ansprechend. Eigentlich sollte ich ja Geografie studieren, aber diese Wettbewerbe bei jovoto sind oft spannender.
Greenpeace: War es das Thema oder Greenpeace – was hat euch gereizt?
Niklas: Also, mich hat das Thema angezogen. Wie geht der Mensch mit der Umwelt um? Wie begegnen wir der Klimazerstörung? Das ist mir wichtig. Und die Zukunft gehört nun einmal den Erneuerbaren Energien.
Thomas: Mich hat die Marke Greenpeace gereizt. Ich kenne Greenpeace als Organisation, die Themen attraktiv gestaltet und umsetzt. Ich finde es gut und wichtig, dass Greenpeace die komplexen Themen anschaulich herunter bricht und der breiten Öffentlichkeit zugängig macht. Ich beziehe selber grünen Strom, spende an Greenpeace. Ich würde zwar nie selber Aktivist sein wollen, aber ich finde Greenpeace gut. Und ich fand es total toll, Greenpeace einmal mit dem unterstützen zu können, was ich eben kann: Mit meiner Kreativität.
Maria: ich denke, es ist total wichtig, dass wir auf Erneuerbare Energien umsteigen. Je schneller, umso besser. Nur in ihnen liegt die Zukunft – und da geht es mir wie Thomas: Ich fand es schön, mein berufliches Können, meine Kreativität einzusetzen, um was Sinnvolles zu unterstützen. Etwas, von dem ich eh überzeugt bin.
Greenpeace: Was ist das Besondere an jovoto?
Niklas: Es ist natürlich toll, so global vernetzt zu sein. Andere Kreative sitzen in Brasilien oder Rumänien. Und dann herrscht bei jovoto eine eigene Stimmung des sich gegenseitigen Bewertens und Befruchtens, obwohl wir ja eigentlich Konkurrenten sind. Und für den Kunden kommt dann etwas wie bei einem riesigen Brainstorming bei raus.
Thomas: Der spannende Moment ist, wenn du deine Idee reinstellst: Was sagen die anderen? Funktioniert sie? Kommt sie an?
Maria: Es ist total beflügelnd, die anderen guten Ideen zu sehen. Sich zu überlegen, wie kann ich was eigenes, noch besseres draus machen. Von den anderen zu lernen. Die eigenen Ideen nach Anregung weiter zu entwickeln.
Thomas: Und wenn du dann in die Preisgeldzone rückst, macht jovoto richtig süchtig. Dann guckt man dauernd: Wie werde ich aktuell bewertet? Jetzt gewinne ich was. Jetzt wieder nicht. Da häng ich nur noch am Computer.
Greenpeace: Nach der Schlauchbootfahrt: Wollt ihr jetzt Aktivisten werden?
Marie: So toll die Fahrt heute bei Sonnenschein im Hafen war: Für richtige Aktionen bin ich, glaub ich, nicht gemacht.
Niklas: Ich würde gerne Schlauchbootsfahrertrainer werden und bei schönem Wetter Leute ausbilden, so wie Mikro das beschrieben hat.
Thomas: Wir haben ja die Leute im Bannerraum nähen und malen sehen. So was würde ich gern machen. Banner malen und Bannernähen und dabei Radio hören – und wissen, dass ich damit die Leute unterstützt habe, die dann später damit in der Kälte stehen.






















