Streit statt Annäherung, Ziele ohne Zahlen, ausgesperrte Beobachter und Drangsalierung der Demonstranten – kurz vor Schluss geht es in Kopenhagen mächtig zur Sache. Dabei sieht es bisher nicht nach einer Einigung aus. Während die Entwicklungsländer weiter auf Finanzhilfen und das Kyoto-Protokoll pochen, wollen die Industrienationen keine konkreten Zusagen machen. Es ist wie beim Tauziehen mit zwei starken Gegnern und einem dünnen Seil: Wenn keiner nachgibt, reißt die Strippe. Im Fall von Kopenhagen hieße das: Unser Klima kippt und nicht nur die Kontrahenten haben verloren. Die Spannung steigt. Stündlich kann etwas Neues passieren. Erst heute hat Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen die bisherige Gipfelleiterin Connie Hedegaard abgelöst und offiziell die Konferenzleitung übernommen.
Dank Internet müssen wir nicht mehr warten bis uns die Tagesthemen am Abend darüber informieren, was am Tag in Dänemark passiert ist. Vielmehr lässt sich Kopenhagen beinahe live miterleben. Per Webcast direkt bei den Konferenzen dabei sein, via Twitter die letzten News direkt aufs Mobiltelefon geliefert bekommen oder die neuesten Infos zur Klimakonferenz direkt übers Facebook-Profil weiter verbreiten und ausdiskutieren – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Einen Überblick wo sich überall wie teilhaben lässt, gibt es zum Beispiel auf der UN-Seite zur Klimakonferenz UNFCCC (UN Climate Change Conference in Copenhagen). Auch muss kein Bedauern aufkommen, solltet ihr eine ganz bestimmte Debatte verpasst haben: Auf dem Cop15-YouTube-Channel findet sich heute eine Ankündigung von CNN-Sprecherin Becky Anderson, dass YouTube und CNN gemeinsam die Highlights der Konferenz zeigen werden.
Greenpeace hat natürlich auch einiges im Angebot: Allgemeine Hintergründe zur Klimakonferenz sind auf unserer Klimagipfel-Seite zu finden. Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser twittert aus Kopenhagen. Und wie Stefan Krug, Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace, die Konferenz in Kopenhagen erlebt, gibt es beim Deutschland Radio nachzulesen und zu hören.
Dazu bekommen Staaten, die sich beim Klimagipfel als besondere Klimasünder hervortun, einen Award verliehen: In Kopenhagen ist es der Fossil of the Day – in Deutschland stellvertretend der Klimakiller des Tages. Wie die jeweilige Übergabe dieses Präsents abläuft und warum sich die einzelnen Nationen die Negativ-Auszeichnung verdient haben, könnt ihr täglich hier nachlesen. Und wem das alles zu wenig ist, der kann sich bei GreenAction registrieren und in der dortigen Kopenhagen-Kampagne selbst aktiv werden.
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pedro bergerac
worum
es
in
kopenhagen
wirklich
geht.
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2009-148_Backlash.pdf
18.12.2009 um 22:47 Uhr ·
pedro bergerac
das
war´s
wohl,
mit
nah
dran
http://www.heise.de/tp/blogs/2/146772
18.12.2009 um 22:57 Uhr ·