Heute hat das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Wald und Fischerei das frühzeitige Ende der Walfangsaison für die Antarktis verkündet und ihre Flotte zurück in die Häfen berufen. (Nachricht-Quelle) Das sind fantastische Neuigkeiten und sie kommen keinen Augenblick zu früh. Ein weiterer Schritt, um das Walfangprogramm endgültig auslaufen zu lassen und hoffentlich der Vorläufer für eine zukünftige Regierungsentscheidung, die die japanische Waljagd in der Antarktis für immer beendet.
Im letzten Jahrzehnt waren meine Kollegen von Greenpeace Japan und ich unter den vielen Menschen, die in Japan das Thema Waljagd in die öffentliche Debatte brachten. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit war, die weit verbreitete Korruption im Walgeschäft für die Bevölkerung sichtbar zu machen. Es ist das Geld der japanischen Steuerzahler, das diese Zerstörung der Meere finanziert, neben den Subventionen, die nötig sind die Flotte überhaupt jedes Jahr wieder auf See zu schicken.
Je mehr die Menschen in Japan über die Korruption beim scheinheiligen sogenannten wissenschaftlichen Walfang erfahren haben, desto deutlicher haben sie auch dessen Beendigung gefordert.
Vor etwa drei Jahren haben wir die Aufmerksamkeit auf einen dieser Skandale gelenkt, die das marode Walfanggeschäft stützen: die regelmäßige Verteilung teuren Walfleischs an japanische Beamte und dessen Diebstahl durch die Schiffsbesatzung. Die Walindustrie füllte sich die Taschen mit Barem und die Bürger bezahlten die Rechnung dafür.
Toru Suzuki und ich fingen eine Box mit etwa 20 Kilogramm Walfleisch ab, deren Inhalt als persönliches Gepäck der Besatzung gekennzeichnet war, und überbrachten sie den Behörden. Dieses Ereignis hat mein Leben für immer verändert – statt den Korruptionsfall inmitten der Walindustrie zu untersuchen, nahmen die Behörden uns in Haft, hielten uns für drei Wochen fest, klagten uns des Diebstahls an und verurteilten uns. Toru und ich legen gerade Berufung ein, uns droht allerdings immer noch ein Jahr Gefängnis.
Auf der anderen Seite berichten unsere Informanten in der Walfangindustrie, dass die fehlende Nachfrage nach Walfleisch die Branche an den Rand des Bankrotts bringt. Im Dezember haben sich für den Walfang zuständige Beamte dafür entschuldigen müssen, dass sie Walfleisch als Geschenk angenommen haben und einer der Verantwortlichen hat seinen Job verloren. Wir sehen viele Anzeichen, dass der Walfang in Japan keine Zukunft mehr hat.
Die diesjährige Walfangsaison sollte von Anfang an kurz gehalten werden. Erst im Dezember hatte die Flotte den Hafen verlassen und ist sogar mit einem Fangboot weniger gestartet. Nach Aussagen unserer Informanten war eine frühe Rückkehr der Flotte mit nur etwa der Hälfte der Fangquote geplant. Grund dafür ist der immense Vorrat gefrorenen Walfleisches, das in den Kühlhäusern gelagert wird. Bis Dezember 2010 haben sich dort etwa 5000 Tonnen Walfleisch angehäuft.
Es ist aufregend zu sehen, wie sich die Ereignisse nun entwickeln, obwohl wir bereits im Dezember letzten Jahres vorausgesehen haben, dass die Walfangflotte frühzeitig wieder zurückkehren wird. Ebenso wissen wir seit Jahren, dass die japanische Waljagd letztlich enden wird.
Wie bereits gesagt, es war nie eine Frage, ob der japanische Walfang in der Antarktis enden wird, sondern nur wann er enden wird. Uns erwartet noch eine Menge Arbeit und wir müssen den Druck auf die Behörden hier in Japan aufrechterhalten. Nur so können wir wirklich sicherstellen, dass die Waljagd endlich endet. Genauso müssen unsere Freunde rund um den Globus den Druck auf ihre Regierungen aufrechterhalten, damit diese sich weiter für ein Ende des japanischen Walfangs einsetzen.
Ich werde mich aber immer an den heutigen Tag als den Moment erinnern, der das Ende des Walfangprogramms meines Landes einläutete. Wenn Toru und ich am 24. Mai erneut vor Gericht stehen und über unser Schicksal entschieden wird, zeigt sich wie die japanische Gesellschaft mit abweichenden Meinungen umgeht. Ich bin sicher, dass meine Bemühungen – und die Anstrengungen anderer – nicht vergebens waren und die Waljagd in der Antarktis nicht länger überleben wird.
Junichi Sato ist der Geschäftsführer von Greenpeace Japan. Ihm und Toru droht Gefängnis, weil sie aus einem Lagerhaus einen Karton mit Walfleisch sichergestellt haben, um zu beweisen, dass die Crew des Walfängers «Nisshin Maru» bestes Fleisch im Wert von einigen Tausend Dollar für die eigene Bereicherung abgezweigt hat. Zur Chronologie des Walfleisch-Skandals












Werner Möll
Auch wenn Greenpeace es nicht wahr haben wollen, aber ohne die Aktionen von Sea Shepherd wäre es nicht so schnell gegangen. Reicht Euch die Hände für die gemeinsame Sache!
18.2.2011 um 18:38 Uhr ·
Martin Seemann
ich hätte mir gewünscht dass in diesem Bericht wenigstens 1x der Name Sea Shepherd erwähnt wird. Ihr habt doch das gleiche Ziel und jeder für sich hat viel erreicht, auch wenn die Art und Weise der Umsetzung unterschiedlich gewählt wird.
Wieso gebt ihr euch nicht endlich die Hand?!!!
19.2.2011 um 00:29 Uhr ·
Torsten
Die Gewaltfreiheit bei GP ist und soll ein wichtiger Punkt bleiben.
Trotzdem muß man die selbstlosen Aktionen von Paul Watson und seiner Crew bei so einem tollen Erfolg gegen die japanische Walfanfflotte mit nennen.
Wir sitzen doch alle im selben Boot gegen die Abschlachtung der Wale.
19.2.2011 um 09:12 Uhr ·
JoJo
Greenpeace sollte Sea Shepherd endlich anerkennen und Frieden schliessen !
Sea Shepherd gebührt der alleinige Dank dafür, daß sich die japanische Walfangflotte auf dem Heimweg befindet ! Über die Methoden mag man streiten, aber der Erfolg gibt ihnen Recht ! Wie Paul Watson sagte : ” Wir wedeln nicht mit Transparenten – Wir schreiten ein ! ” D*A*N*K*E Paul Watson und Sea Shepherd !!
Tja, Greenpeace man muß auch mal was tun und nicht nur reden.
20.2.2011 um 15:23 Uhr ·
Raphael
Please Greenpeace vertragt euch mit sea shapard und erntet nicht die Früchte von
sea Paul watson und seine crew reskieren ihr leben für die Wale bitte vertragt euch
28.1.2012 um 19:27 Uhr ·
Norbert Kochhan
Langsam geht mir mit eurer Pressepropaganda die Hutschnur hoch.
Wer hat denn dafür gesorgt, dass der Walfang für dieses Jahr endet??
Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass das euer “Druck” bei den Behörden war.
Nicht zu fassen, andere setzen ihr Leben aufs Spiel und
ihr wollt deren Früchte ernten – ohne sie auch nur einmal zu nennen.
Dann mach ich es für euch:
SSCS war vor Ort und hat die Japaner solange belagert, bis sie aufgaben.
GP hat damit nichts zu tun!
Ihr habt euch klar aus der Antarktis verabschiedet.
Was ihr diplomatisch macht, ist die eine Seite.
Aber seit fair und nennt wenigstens SSCS!
18.2.2011 um 19:05 Uhr ·
Nörgler
Kann dir nur zustimmen! Sea Shepherd haben wir es zu verdanken dass die Walfangflotte nur 10% (!!!) der Quote erfüllt hat.
18.2.2011 um 19:55 Uhr ·
Marcus Budke
Eine Peinlichkeit sondergleichen, dass Greenpeace nicht ein Wort über die seit 1977 kämpfenden Mitglieder von SeaShepeard verliert.
Der Dank für den Durchbruch gebührt einzig Paul Watson und seinen Teams.
Beim Thema Walfang haben schon viele Organisationen auf die Tränendrüse gedrückt.
Watson war der Einzige, der sich in der Öffentlichkeit mit seinen Aktionen Gehör verschaffen konnte!
18.2.2011 um 19:12 Uhr ·
iris augustin
Die einzigen die sich für die Wale eingesetzt haben sind wir Leute von der Seashepherd. Von Euch Möchtegern Walschützern war ja wohl keine Sau zu sehen. Das Einzige was Ihr könnt oder wollt, sind die Lorbeeren einzuheimsen.
Es lebe die Seashepherd und alle anderen, die es ermöglicht haben, dass so viele Wale gerettet wurden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Von Greenpeace war nichts zu sehen.
Ausser Worte und Papierwale (für die im übrigen unnützerweise Bäume gefällt wurden) Setzt Euch doch einfach auf den Friedhof mit ‘ner Stulle in der Hand und wartet bis Ihr dran seid. Damit wäre den Walen und dem Rest der Welt wirklich geholfen.
18.2.2011 um 19:18 Uhr ·
Michael Mittelstädt
Greepeace hält offensichtlich nichts von sachlicher Berichterstattung: Der gestern noch lesbare Beitrag mit neutralem Hinweis im Greenpeace-Magazin auf den Erfolg der Sea Shepherds wurde gelöscht und mein Hinweis im Greenpeace-Blog auf den Beitrag im GP-Magazin nicht veröffentlicht.
Sorry, aber das ist auch jenseits dessen, wofür ich noch irgendein Verständnis habe.
18.2.2011 um 19:25 Uhr ·
Remo
Greenpeace arbeitet endlich mit Sea Shepherd zusammen !
Dank Sea Shepherd und der Druck der Öffentlichkeit zieht Japan jetzt zurück !
Seht endlich die Wahrheit ein und nehmt Kontakt mit Sea Shepherd auf.
Dank Sea Shepherd haben die Walfänger ein Geldloch von Millionen.
Und da reicht leider Fotos von Walfen die Sterben nichts !
Die Arbeit von Greenpeace ist gut, aber Sea Shepherd ist beim Walfang viel weiter vorn !
18.2.2011 um 19:26 Uhr ·
raica
Greenpeace macht sich lächerlich !
Greenpeace erwähnt Sea Shepherd in ihrem Artikel mit keinem Wort !
Alleine damit ist GP kein Stück besser als die meisten Politiker und Industriellen: Die Wahrheit machen wir. So verfährt übrigens auch die …japanische Walfanglobby…
Von mir ein RIESEN DANKESCHÖN an SEA SHEPHERD !!!!
18.2.2011 um 19:41 Uhr ·
Volker Fest
Ich muß sagen du triffst den Nagel auf den Kopf . Green Peace benutzt Sea Shepherd um mit ihren erfolgen mehr Spenden für sich zu sammeln.
Den seit 2007 ist kein Green Pesce Schiff mehr inder Antarktis gewesen
um die Wale zu verteitigen. Nur imSpüche klopfen sind sie Weltspitze.
Für mich stehtfest jeden nur möglichen Euro Spende ich Sea Shepherd
MfG volkerf
23.2.2011 um 19:26 Uhr ·
luna
Naja, von wem die obigen Kommentare stammen ist ja wohl offensichtlich…
18.2.2011 um 19:48 Uhr ·
Marcus Budke
Von wem denn luna?
18.2.2011 um 19:51 Uhr ·
Nörgler
Versucht es diplomatisch, okay, aber tut nicht so als wenn es SEA SHEPHERD nicht geben würde!
18.2.2011 um 19:56 Uhr ·
Marcus Budke
Ich habe bisher immer für Greenpeace gespendet und hatte SeaShepherd nur oft im TV gesehen. Das wird sich nun ändern @ luna.
http://tinyurl.com/689vd2j
http://tinyurl.com/5uall3u
Umso frecher ist es also, dass vermeintliche Greenpeacemitglieder jetzt glauben, dass mutmaßliche SeaShepherdmitglieder hier trollen. Das ist eine billige Unterstellung.
18.2.2011 um 20:02 Uhr ·
Simone Beckmann
GP ist super, aber ! Solange wir selber nicht den Arsch hoch kriegen und den Mund auf machen, wird sich nichts ändern. Fette Sprüche machen kann
jeder ! Z.b. wir zeigen immer auf andere und geben Verantwortung ab !!
So feige !
Guckt mal vor eure Haustür , alles ist empört wie kann man nur den Tropenwald, Wahlfang…
ab mähen. Schleppnetze…Während in Deutschland durch immer intensivere Agrarwirtschaft viele Tier und Pflanzenarten ausgerottet werden, Bäume und Wälder gefällt……..
Schönen Gruß Simone
18.2.2011 um 20:26 Uhr ·
kleinerhobit
@raica: Der Beitrag ober wurde von Junichi Sato, dem Geschäftsführer von Greenpeace Japan verfasst, falls du das übersehen hast. An einigen Beiträgen hier merke ich das mancher von der japanischen Kultur keine Ahnung hat! Sicher wissen die japansichen Greenpeacer, was Sea Shepherd bewirkt hat. Da sie allerdings in Japan direkt sind (wo Sea Shepherd sich nicht hintraut, aber gleichzeitig wird Greenpeace dafür beschimpft kein Schiff ins Südpolarmeer zu schicken) müssen sie mit ihren Äußerungen etwas vorsichtig sein, da sie immer mit einem Bein im Gefängnis stehen. Im übrigen arbeitet Greenpeace an vielen Themen. Man kann das japanische Greenpeace-Büro auch nicht zwingen nur Aktionen zu starten, die vor unseren deutschen. bzw. europäischen Augen Gnade finden. Das wäre arrogant. Letzlich ist es aber ziemlich egal, welche Aktivitäten den Walfang beenden. Hauptsache ist das er aufhört. Und es bringt überhaupt nichts wenn wir uns innerhalb der Tierschutz- und Umweltschutzbewegung gegenseitig madig machen. Das hilft nämlich nur den Befürwortern des Walfanges. Unterschiedliche Organisationen haben nun mal unterschiedliche Arbeitsweisen. Und wenn der Walfang aus unterschiedlichen Richtungen bekämpft wird, ist das doch auch okay, oder?
18.2.2011 um 21:43 Uhr ·
Martin Seemann
@ kleinerhobit
wie kommst du nur darauf dass sea shepherd in japan nicht aktiv ist! So ein Schwachsinn!!!
Wer ist den in Bucht von Taiji und stellt sich gegen das Abschlachten der Delphine?!!
http://www.seashepherd.org/dolphins/report-from-taiji-february-18.html
Von Greenpeace wieder mal keine Spur! Es ist einfach nur schwach was ihr hier treibt. Grundsätzlich unterstütze ich beide Organisationen. Aber nach dem was ich hier heute lesen muss kommt mir das Kotzen. Diese Arroganz SEA SHEPHERD für diesen Erfolg der durch die komplette Presse geht auch nur mit einem Wort zu erwähnen, geschweige denn zu gratulieren ist einfach nur ein Witz!
Wie könnt ihr glauben mit so einem Artikel die wahren Helden im Kampf gegen die Wale zu verschweigen wenn in den Nachrichten nur von SEA SHEPHERD gesprochen wird. Ihr lebt doch auf eurer eigenen Insel. Sorry, aber dafür hab ich kein Verständnis und sowas werde ich sicher nicht weiter unterstützen !!!!!
19.2.2011 um 00:44 Uhr ·
Dani Campbell
Darüber kann ich nur sagen: shame on you GP!
Wie viel Million macht GP durch Spende im Jahr? Und das bekommt ihr nicht hin, das ist die Waheit. Ich war leztes Jahr bei 2 Demos gegen Delfin- und Walschlacht dabei. Sie würden übrigens nicht von GP organiziert – von GP war auch keine da!
Congrats Sea Shepherd! So rettet man die Welt… Und nicht durch Marketing!
19.2.2011 um 01:45 Uhr
Sari
Schämt euch Greenpeace. Der Sieg gehört einzig und allein 30 Jahre harter Arbeit von Paul Watson und Sea Shepherd. Die Japaner haben ausdruecklich erklärt das sie wegen Sea Shepherd aufgegeben haben.
Junichi Sato ist ein tapferer Mann, aber was hat er erreicht? Wow, er hat ein Packet mit Walfleisch entdeckt, und aufgedeckt was eh schon jeder lange wusste. Und jetzt feiert er “seinen” Sieg. Peinlicher gehts nicht.
Eure Diffamierungen Sea Shepherd gegenüber, sie währen gawalttätig ist unverschämt. Sie haben in 30 Jahren niemanden ernsthaft verletzt, und es ist niemand zu Tode gekommen, ganz im Gegensatz zu Greenpeace. Und als sie euch um Hilfe baten habt ihr arrogant geschwiegen, obwohl ihr viel mehr Geld und Reccourcen habt.
Beendet euren dummen Streit, ihr wollt doch beide das selbe. Fuer die Wale!
18.2.2011 um 21:47 Uhr ·
watson
Greenpeace, hört auf, euch mit fremden Lorbeeren zu schmücken! Das ist der Erfolg der schwarzen Flotte und nicht eurer!
18.2.2011 um 23:02 Uhr ·
Bruno Straub
Vielleicht ein kleiner Trost: In den heute – Nachrichten wurde in einem längeren Beitrag über das “Ende der Fangsaison” berichtet. Da war ausschließlich von Sea Shepherd die Rede …
Was der japanische (Kriegs-?)Minister zu dem Thema sagte, klang übrigens nicht nach Friede/Freude/Eierkuchen. Mein Eindruck: Die machen weiter!
18.2.2011 um 23:16 Uhr ·
Lisa
Fehlende Nachfrage nach Walfleisch…
Jetzt geht die Ausrottung der Haie weiter. Es ist traurig das Japan, dieses kleine Fleckchen Erde, einen solchen Einfluß hat. Kann man den Bürgern nicht mal sagen das die Ausrottung der Haie dann wohl auch auf ihre Steuergelder geht? Überhaupt, was soll diese grausame Jagd auf all die tollen Meerestiere…
Ich hoffe das auch den Haien bald geholfen wird, denn da ist es ja für viele Arten schon zu spät…
19.2.2011 um 00:09 Uhr ·
Ocean warrior
Greenpeace stellt sich vor die Kameras und tut so als hätten sie etwas dazu beigetragen, nur um ein Stück vom Kuchen abzubekommen und auch ein paar Spendengelder zu kassieren! Frechheit! Schämt Euch! Ihr habt Paul Watson aus der GP-Geschichte gestrichen und ihm jegliche Unterstüzung verweigert!
Schämt Euch! Ihr seid nichts weiter als ein grosser fetter Konzern!
19.2.2011 um 01:43 Uhr ·
Bruno Staubehälter
Gp ist ja auch ein multimilliarden dollar unternehmen…
würdest aufhören mit nem teddy zu spielen nur weil ihn dir jemand wegnimmt?
wohl kaum…
19.2.2011 um 18:02 Uhr ·
Monsterwave
“Multimilliarden” Soso…
21.2.2011 um 01:20 Uhr
Bruno Staubehälter
sollte ironie sein…
21.2.2011 um 17:43 Uhr
Monsterwave
ok
falsch verstanden, gibt leute, die diese meinung ernsthaft vertreten…
21.2.2011 um 18:58 Uhr
Bruno Straub
Natürlich ist GP ein Multi- Milliarden- Dollar- Unternehmen. Man muß es nur wohlwollend und kreativ sehen:
Also z.B. nicht nur auf Deutschland bezogen…
Und GP macht es ja vor, wie man sowas darstellt (Siehe “Kosten Atomstrom”, Studie des “Forums Ökologisch- Soziale Marktwirtschaft e.V.”)
Warum nicht über 50 Jahre? Und warum nur “Förderbeiträge”? Warum nicht auch Steuerersparnisse? (Ich bin sicher, den Damen der FÖS fiel da noch viel mehr ein …
22.2.2011 um 01:29 Uhr
Barbara
Hallo,Greenpeace,dies ist eine schöne Plattform um Paul Watson,dem Greenpeace Mitbegründer der ersten Stunde, und allen Sea Shepherd Aktivisten an Land und an Bord ein von Herzen kommendes DANKESCHÖN für deren Beharrlichkeit,deren Mut und konsequentes Engagement auszusprechen.SSCS hat damit hunderten von Walen das Leben gerettet! So muss es weiter gehen.!.Aber ehrlich,Greenpeacler,habt ihr es nötig,das, was überall in den Medien zu lesen ist-dass die Japanischen Walfänger für dieses Jahr aufgegeben haben,weil Sea Shepherd deren Aktivitäten so massiv behindert hat,zu verschweigen?? Anscheinend.Ich vermute beinahe,dass Eure angebliche Freude über das Ende des Walfangs nicht so ganz ungebrochen ist,da nun doch Sea Shepherd und nicht Greenpeace ganz offiziell die Loorbeeren dafür ernten kann.Ein wenig kindisch und fadenscheinig dann einfach die Tatbestände,die jeder kennt zu verschweigen.Vielleicht täte Euch ein wenig Besinnung auf den Geist Eurer Gründerjahre gut. To the oceans!!!!!
19.2.2011 um 01:55 Uhr ·
Barbara
Hallo,Greenpeace,dies ist eine schöne Plattform um Paul Watson,dem Greenpeace Mitbegründer der ersten Stunde, und allen Sea Shepherd Aktivisten an Land und an Bord ein von Herzen kommendes DANKESCHÖN für deren Beharrlichkeit,deren Mut und konsequentes Engagement auszusprechen.SSCS hat damit hunderten von Walen das Leben gerettet! So muss es weiter gehen.!.Aber ehrlich,Greenpeacler,habt ihr es nötig,das, was überall in den Medien zu lesen ist-dass die Japanischen Walfänger für dieses Jahr aufgegeben haben,weil Sea Shepherd deren Aktivitäten so massiv behindert hat,zu verschweigen?? Anscheinend.Ich vermute beinahe,dass Eure angebliche Freude über das Ende des Walfangs nicht so ganz ungebrochen ist,da nun doch Sea Shepherd und nicht Greenpeace ganz offiziell die Loorbeeren dafür ernten kann.Ein wenig kindisch und fadenscheinig dann einfach die Tatbestände,die jeder kennt zu verschweigen.Vielleicht täte Euch ein wenig Besinnung auf den Geist Eurer Gründerjahre gut. To the oceans!!!!!
19.2.2011 um 01:55 Uhr ·
Marcus Budke
Auch auf Facebook gibt es sehr viel Kritik an der Art und Weise wie Greenpeace diese Nachricht verbreitet ohne ein Wort über Watson oder SeaShepherd zu verlieren.
Hier ein lange erwartetes, aber ziemlich inhaltloses Statement von GP:
ZITAT:”Greenpeace Deutschland
Liebe Sea Shepherd-Fans, liebe Alle,
der Kampf gegen den Walfang ist nicht innerhalb einer Saison gewonnen worden. Es hat lange, über Jahre gehende Vorarbeit von vielen Menschen – Organisationen und Einzelpersonen – gegeben. Das solltet ihr …nicht ignorieren.
Leider ist es auch nicht sicher, dass die Japaner den Walfang endgültig einstellen. Es steht uns also noch ein gutes Stück Arbeit bevor. Dahin sollten wir schauen und unsere Energie wenden, anstatt uns darüber zu ereifern, welche Organisation die tollere ist.
Jede Organisation hat ihre Stärken, ihre Strategien und ihre Erfolge. Warum ist das so schwer zu respektieren? Greenpeace ist eine internationale Organisation, in der sich Menschen jeden Alters engagieren. Weltweit wollen sich auch beispielsweise 14-jährige Teenager oder 80-jährige Rentnerinnen engagieren. Und diese fahren nicht unbedingt mit Schiffen auf den Ozeanen herum. Sie nutzen andere Formen des Protests, um ihre Meinung auszudrücken.
Diese Formen des Protests sind genauso wertvoll wie andere, härtere Aktionen, weil sie die Bandbreite des Widerstandes deutlich machen, weil sie erst härtere Aktionen möglich machen und weil sie den Aktivisten den Rücken stärken!
Danke an Alle, die sich in den letzten Jahrzehnten gegen den Walfang eingesetzt haben. Danke allen kleinen, großen, alten und jungen Menschen, die den Widerstand getragen und unterstützt haben. Danke allen Menschen, die sich auf Papier, auf der Straße, auf Konferenzen und auf den Meeren für die Wale stark gemacht haben.
Aber nun gilt es nach vorne zu schauen und den Walfang endgültig zu beenden!”
ZITAT ENDE
@ Greenpeace Deutschland:
Ich glaube alle hier kennen das Organisationsprofil, und -ja – prima dass die Japaner Ihre Schiffe zurückgezogen haben.
Dennoch:
WARUM wird in der Meldung mit keinem Wort SeaShepherd erwähnt?
WARUM schreibt Ihr jetzt nur leere Worthülsen?
Dieses Verhalten ist einer großartigen Organisation nicht konform! Sowas erwartet man von Kindern die etwas angestellt haben oder von Politikern!
19.2.2011 um 07:28 Uhr ·
Michael Mittelstädt
“Diese Formen des Protests sind genauso wertvoll wie andere, härtere Aktionen, weil sie die Bandbreite des Widerstandes deutlich machen, weil sie erst härtere Aktionen möglich machen und weil sie den Aktivisten den Rücken stärken!”
Das wäre ja zumindest für mich okay, wenn Greenpeace dabei auch den Aktivisten anderer Org den Rücken stärken würde, d.h. deren Leistung öffentlich nennen und unterstützen würde.
19.2.2011 um 11:21 Uhr ·
Jan
GP wird immer lächerlicher!
Es ist einzig und allein Sea Shepherd zu verdanken, dass der Walfang gestoppt hat. Dies nicht einmal zu erwähnen ist ein armutszeugnis.
19.2.2011 um 12:14 Uhr ·
Rene Bauer
Sea Shepherd und Greenpeace haben schon lange nicht mehr die gleichen Ziele, während Sea Shepherd die Wale rettet, redet Greenpeace nur rum das haben die schon immer so gemacht, auch zur Zeit als sie noch ins Südpolarmeer gefahren sind.
Greenpeace ist zu einem Haufen Wortverdreher geworden und lebt komplett an der Realität vorbei.
Aber das war ja eigentlich auch schon vorher klar dass sich jetzt Greenpeace wieder in den Mittelpunkt Drängen will und behaupten dass sie es gewesen sind die, die Walfänger zur Heimfahrt bewegen konnten.
Sea Shepherd for Life and Oceans
Peace
19.2.2011 um 12:28 Uhr ·
ocean warrior
Hallo Greenpeace,
Eurer zweifelhafter Aufruf / Zitat ist nur ein weiterer Beleg auf welchem hohen Ross Ihr sitzt. In Eurem Statement kritisiert IHR Gleichgesinnte die es wagen die Majestät Greenpeace in Frage zu stellen!!!!! Ihr reibt Euch verwundert die Augen das 3/4 der Rückmeldungen auf eine so erfreuliche Nachricht sich komplett gegen Euch wendet und reagiert wie ein trotziges Kind das sich keiner Schuld bewusst ist.
Keiner stellt die Leistung einer 14-jährigen oder der Rentnerin in Frage.
Kritisiert wird, dass Ihr nicht die Größe besitzt die Leistung der schwarzen Flotte anzuerkennen und dies auch öffentlich zu belegen.
Sea Shepherd musste mit 3 Schiffen eine Flotte von 4 Schiffen blockieren und hat damit verhindert das nur ein fünftel der Fangquote erfüllte wurde. Mit einem weiteren Schiff hättet IHR Euren Teil dazu beitragen können noch mehr Wale zu retten. Aber da steht Euch eure interne Politik im Weg und das zeichnet einen zu großen Konzern aus der sich mehr auf reden und politisches taktieren konzentriert anstatt zu handeln .
Kann natürlich auch sein, dass Euch das Wetter zum auslaufen einfach zu schlecht war?
Also bitte findet in Euren Reihen doch einen Menschen der “einen Arsch in der Hose” hat und sich traut vor die Kameras zu treten und seinen Hut vor der Crew der Sea Shepherd zieht – ich bezweifle aber das Eure Geschäftsführer das zulassen!
For the Oceans!
19.2.2011 um 13:16 Uhr ·
isti
Schon armselig, was hier so an Kommentaren zu lesen ist -zeugen sie doch von gänzlicher Unkenntnis der Hintergründe und Sachlage. Mal zur Erinnerung: auch GP hat viele Jahre Schiffe in die Antarktis geschickt und ist direkt gegen die Walfänger vorgegangen. In den letzten Jahren hat GP sich eben mehr auf die politische Arbeit in Japan konzentriert. Man wird den Walfang langfristig nur abschaffen, wenn der Druck auch aus der jap. Bevölkerung kommt, und den stärkt man sicher nicht dadurch, dass man die Walfangflotte tätlich angreift. Ich glaube, Leute die Japaner sind, dort verwurzelt u. die Situtation und Stimmung im Land kennen, können durchaus besser einschätzen, was langfristig effektive Kampagnenarbeit ist und was nicht. Mag ja sein, dass die Walfangflotte in diesem Jahr auch wg. SeaShepherd frühzeitig abgebrochen hat – so what, son? (pun intended!:-))
Im übrigen ist der jap. Walfang – so grausam und verabscheuneswürdig er ist – eine eher kleine Bedrohung für die Wale insgesamt. Viel schwerer wiegt, die Verschmutzung der Meere, das zerstören von Lebensräumen, die Lärmzunahme in den Ozeanen, die industrielle Fischerei etc., und da arbeitet GP weltweit und mit Nachdruck auf vielen Feldern dazu – im Gegensatz zu SeaShepherd.
Mag ja sein, dass spektakuläre Aktionen wie die jüngst von Seashepherd den Kleinen Geist unheimlich beeindrucken, ob sie -langfristig (!) gesehen – auch wirklich effektiv sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber manchen kann man eben ganz doll beeindrucken, wenn man möglichst viel Ramtamtam macht.
Warum GP SeaShepherd nicht erwähnt? – Ich weiss es nicht, aber ganz ehrlich: ich würde jemanden der mir unhaltbare Vorwürfe (GP würde nichts für die Wale tun) und Diffamierungen an den Kopf wirft, auch nicht erwähnen.
Im übrigen sollte man nicht vergessen, dass GP sich nicht nur für Wal- und Meeresschutz, sonder noch zu unheimlich vielen anderne Themen einsetzt -teils sehr erfolgreich, wie jüngst zum Schutz der indonesischen Wälder,bspw – ganz im Gegensatz zu SeaShepherd.
Leute, kommt doch einfach mal runter und kapiert, dass Greenpeace und Seashepherd zwei gänzlich unterschiedliche NGOs sind, die jede auf ihre Weise arbeiten und auf ihre Weise schon einiges erreicht haben. Mag ja sein, dass euch die Piratenspielchen von Seashepherd grade besonders beeindrucken. Deshalb zu behaupten, Greenpeace wäre untätig oder würde nichts errreichen, ist halt einfach nicht wahr!
19.2.2011 um 14:58 Uhr ·
Bruno Staubehälter
trifft meine meinung auf den punkt genau…
19.2.2011 um 18:03 Uhr ·
Christopher Timm
@Bruno Staubehälter:
Hast aber in einigen Posts zuvor, noch etwas anders auf die Angelegenheiten und GP allgemein geguckt o.O
19.2.2011 um 18:39 Uhr
Bruno Staubehälter
trifft meine meinung zu diesem blogthema genau hätte ich auch schreiben können allerdings halte ich nicht viel von spitzfindigkeiten….
21.2.2011 um 20:35 Uhr
Sari
@isti: So so, GP hat sich auf die politische Arbeit konzentriert. D.h, seit Jahren sind tausende Wale niedergemetzelt worden. Und GP wird auch die nächsten Jahre zusehen und darauf hoffen das sie mit “bitte bitte Liebe Japaner…” irgendwas ereichen. Ich finde politische Arbeit und Aufklärung auch in Ordnung, ABER, wir haben keine Zeit mehr dafür. Sea Shepherd hat nun entgültig bewiesen das ihre Strategie erfolgreich ist und die japanische Walfang Industrie auf die Knie gezwungen hat. Deren Ministerium hat selber gesagt das es Sea Shepherd war!!, und nicht irgend ein Druck von wem auch immer.
Der Vorwurf SSCS würde sonst nix machen, und sich nicht nach Japan trauen ist eine Frechheit. Seit Monaten sind die vor Ort um das Abschlachten der Delfine in Taji “The Cove” zu dokumentieren. und wieder, wo ist Greenpeace? Nicht da!
SSCS ist auf den Galapagos Inseln in Verbindung mit den zuständigen Behörden erfolgreich im Schutz der Meereschildkroeten. Greenpeace? Wieder Fehlanzeige
Sea Shepherd war auf den Faroer Inseln um das entsetzliche Gemetzel an den Walen zu dokumentieren. Greenpeace? hat das Massaker nicht mal erwähnt!
Sea Shepherd wird dort naechtes Jahr cleveren Ideen massiv einschreiten.
Und GP wird dann wieder die Loorbeeren einstreichen wollen?
Sea Shepherd geht im Mittelmeer erfolgreich gegen illegalen Thunfischfang vor. Wo ist Greenpiece? Oh, Spenden sammeln?
Es ist auch nicht SSCS Aufgabe Regenwälder zu schützen, sie sind eine haben sich dem Schutz der Meere verschrieben, und sind im Vergleich zu GP winzig.
Ich bleibe dabei, wenn dieser kleinkarierte Streit ein Ende haben würde, und ihr eure Käfte bündeln würdet, könnte viel mehr erreicht werden.
19.2.2011 um 20:13 Uhr ·
isti
@sari: ja wenn dieser kleinkarierte streit enden würde… ich habe ihn aber nicht begonnen. Es war nicht GP, die SSCS irgendwelche Vorwürfe gemacht hat, sondern umgekehrt. Und hier so zu tun, als würde GP nur labern und nix tun, entspricht halt einfach nicht der Wahrheit. Wie ich schon sagte, auch GP war viele Jahre direkt gegen die Japaner in Aktion. Es ist sicher auch nicht die volle Wahrheit, so zu tun, als wäre der Rückzug der Flotte der alleinige Verdienst von SSCS. Warum haben sie oder GP es dann nicht schon vor Jahren geschafft? Ganz einfach: weil das ganze ein Prozess ist, und jetzt eben der Zeitpunkt gekommen war, wo die Japaner soweit (gebracht worden) sind, dass sie sich zurück ziehen. Auch wenn die heurigen SSCS-Aktionen vielleicht der Tropfen waren, der das Fass zum überlaufen brachte – da spielt aber die ganze Arbeit, die über die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte gelaufen ist, genauso mit rein, die direkten Aktionen von SSCS, GP, die politische Arbeit von div. NGOs usw.
Ich habe auch nie behauptet, dass SSCS sich nicht nach Japan traut, das hat jemand anders gepostet, und ich habe auch nicht gesagt, dass die “nix” machen. Schön, wenn du aufzählst, wo SSCS überall aktiv ist, das stelle ich auch nicht in Abrede, da kann ich aber auch anfangen, aufzuzählen, was GP alles macht und erreicht hat, …
Im Mittelmeer ist GP übrigens auch aktiv, und zwar mit direkter Aktion, dafür haben die Aktivisten letztes Jahr von den Fischern Enterhaken in die Beine gestochen bekommen…
Natürlich hat sich SSCS nicht den Regenwäldern verschrieben, aber genausowenig hat sich GP nur den Meeren verschrieben, und daher ist es voll ok, wenn GP nicht an allen Punkten da ist, wo dann eben SSCS oder sonst wer da ist, dafür sind sie dann eben grade woanders.
Wiegesagt, mit dem “kleinkarierten Streit” hast Du im Prinzip recht, und daher ist es auch vollkommen sinnlos, wenn hier jetzt einige Leute denken, sie müssten über GP abhetzen, nur weil die eben grade mal woanders aktiv waren. Das Wale-Thema mag ja emotional besonders berührend sein, aber sorry, es ist bei weitem nicht das wichtigste auf diesem Planeten, auch wenn andere Themen vielleicht nicht so auf die Tränendrüse drücken. Und GP hat auch nie behauptet, dass der aktuelle Rückzug der Flotte ihr alleiniger Verdienst sei, aber ich beliebe dabei: die vergangene Arbeit von GP und allen anderen NGOs hat da auch mit zu tun…
Ich finde es nur absurd, dass hier jetzt einige Leute mal wieder einen Kanal gefunden haben, ihre Aggressionen oder sonst was loszuwerden, und in GP einen zum Draufhacken auserkoren haben, während SSCS zu Helden glorifiziert werden – totaler Schwachsinn!!!!!!!!! Ich sage: gut, dass es eine so große Vielfalt an Organisationen auf diesem Planeten gibt, alle tun ihren Teil an mehr oder weniger guter Arbeit, alle haben ihre Berechtigung und werder ist GP nur ein Laberverein der nur auf Kohle aus ist noch sind SSCS irgendwelche göttlichen Helden – bleibt doch auf dem Teppich, Leute!!!!!!!!!!!
19.2.2011 um 21:54 Uhr
jürgen lang
GROSSARTIG!!!
Unsere Hochachtung und Gratulation zur Beendigung der japanischen Walschlachtung. Wir haben uns riesig über diese Nachricht gefreut.
Weiterhin so viel Erfolg wünschen wir dem Mutigen Greenpeace-Team.
Mit ganz herzlichen Grüßen aus Frankfurt
19.2.2011 um 15:12 Uhr ·
Christopher Timm
Außerordentlich gute Leistungen von BEIDEN Seiten. SSCS hat mit der Aktion einen wahren Erfolg geleistet, aber auch an die beiden inhaftierten GP-Aktivisten, die im Moment auch ausschließlich wegen der Beendigung des Walfangs im Japanischen Knast sitzen, ist durchaus zu denken. Solche Aktionen dürfen nicht im Gefängnis sitzen. Ich, selbst Abonnent des GP-Magazins und Aktivist 2.0, finde aber auch, dass Streitereien und Konkurrenzkämpfe in dieser Größenordnung nicht unbedingt angebracht sind. Zusammenarbeiten ist die Devise!!
@Bruno Staubehälter: Multi-Milliarden Dollar Unternehmen ist ausgerechnet GP bestimmt nicht. Ich befasse mich mit GP, SSCS etc. seit 2-3 Jahren und kann dir sicherlich etwas mehr über die Arbeit und Aktionen von Greenpeace sagen. Und sicherlich weiß ich, dass deine Aussage für’n Müll war. Und ich bin 14 Jahre alt, wenn ich das mal anmerken darf.
Grüße an alle die trotz dem eigenartigen Verhalten gegenüber Sea Sheperd noch an Greenpeace, deren Aktion und Protesten glauben
Löst den Konflikt und arbeitet, wenn auch getrennt, in GrünemFrieden miteinander.
19.2.2011 um 18:38 Uhr ·
Horst Haller
Als aktives Greenpeace Mitglied in der Ortsgruppe KF bin ich doch sehr überrascht und menschlich zu tiefst enttäuscht, dass sich Greenpeace dieses Ergebnis auf die eigenen Fahnen schreibt. Um es wirklich deutlich zu machen, dies ist der Erfolg von “SEA SHEPHERD” und nicht von Greenpeace, denn GP hat es nicht für nötig gefunden ein Schiff zu entsenden das sowieso in der Nähe war. Ich möchte auch darum bitten, dass GP endlich mit der Verleumdungs Kampagne gegen Paul Watson aufhört. Gemeinsame Ziel zählen doch mehr als persönliche Abneigungen. Das sollte GP endlich einsehen, denn GP ist eine großartige Organisation.und GP hat es nicht nötig sich auf so ein primitives Niveau herab zu lassen. Dies schadet dem Ansehen von Greenpeace enorm.Besinnt und reicht euch die Hände denn beide Organisationen sind in der heutigen Zeit unverzichtbar. Benehmt euch nicht wie Feinde. In diesem Sinne wünsche ich weiter gutes Gelingen und schreibt die Berichte so, dass sie der Wahrheit entsprechen.
Servus
Horst
19.2.2011 um 20:37 Uhr ·
Odlan
Ich denke es ist nun an der Zeit einzusehen, das 1. GP einen Fehler gemacht hat ( die Verschweigung von Sea Shepherd) und 2. das es nicht allein die Aktionen von SSCS waren die dazu geführt haben das Japan (zumindest für diese Saison) aufgegeben hat. Es war ein zusammenspiel von vielen Faktoren! Zu denen sowohl die SSCS als auch GP und weitere ihren Beitrag geleistet haben.
Auch sollte meiner Meinung nach berücksichtigt werden das sich die SSCS nur dem Schutz der Meere verschrieben hat und GP viele andere Bereiche des Umweltschutzes abdeckt. Jedoch sollte man dabei wiederum die unterschiedlichen finanziellen und personellen Mittel berücksichtigen und hierbei sollte GP sich nicht zu fein sein zuzugeben das die SSCS mit ihren Mitteln beeindruckendes geleistet hat.
An alle die den nachfolgenden teil nicht nachvollziehen können, lest bitte die Geschichte von Sea Shepherd und von Greenpeace, sowie deren Gründern einmal auf den Seiten der Organisationen und einmal Auf Wikipedia und zusätzlich noch den Spiegelartikel ( http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682885.html bzw. nur den letzten Teil des Artikels, Paul Watson hat die GP Mitgliedsnummer 007).
Was ich GP jedoch vorwerfen muss, und ich denke es ist mehr als gerechtfertigt, ist, das GP die SSCS bzw Paul Watson nicht mit einem Wort in ihrer Geschichte
erwähnt. Und dies zeigt das, was mich an GP gerade am stärksten beunruhigt, die Medienpropaganda. Es wäre ein leichtes für Greenpeace die SSCS zu erwähnen und für ihre Leistung zu würdigen, auch wenn der Weg nicht der ist den GP geht, deshalb sind es ja auch zwei Organisationen die auch ein unterschiedliches Mitglieder und Anhänger Profil haben. Doch dies geschieht nicht und führt dazu Das es auf beiden Seiten Mitglieder gibt die auf Teufel komm raus auf die andere Organisation schimpfen und ganz vergessen wer der wirkliche Gegner ist und das wir im Grunde sogar am gleichen Strang ziehen, im gleichen Boot sitzen, das Greenpeace und Sea Shepherd sogar die gleichen Wurzeln und die gleiche Gründungsgeschichte haben.
Ich hoffe das mir viele Zustimmen, und das diese Ansicht von Sea Shepherd nur von der GP Führung vertreten wird, die in dieser Hinsicht noch auf alten Pfaden wandelt, und die Mitglieder von GP und der SSCS zusammen gegen den Schutz der Umwelt und der Meere kämpfen können.
In diesem Sinne,
For The Oceans!
20.2.2011 um 13:01 Uhr ·
Charlotte Möller
Es macht keinen Sinn sich darüber zu streiten wessen Erfolg es war. Es kommt darauf an, dass ein sehr wichtiges Ziel erreicht wurde. Ich dachte es geht Greenpeace um die Wale, aber Greenpeace scheint es nur noch darum zu gehen in der Öffentlichkeit “besser” dazustehen als andere. Schande, dass Greenpeace nicht mal ehrlich und neutral berichten kann und sich rausnimmt andere dafür zu kritisieren. Bei sich selbst anfangen heißt, dass man die Regeln, die man für nötig hält, als erstes und selbstverständlich selber einhält!!!
Es macht doch keinen Spaß Ehrenamtlicher bei einer Organisation zu sein, wenn es verboten ist öffentlich anderen Lob auszusprechen nur weil sie nicht die gleichen Mittel verwenden um das Ziel zu erreichen wegen dem man selbst auch kämpft. Ich hoffe das sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt, denn es ist schwer für eine Organisation zu sprechen, wenn diese nicht die gleichen Ziele hat wie man selbst.
19.2.2011 um 21:22 Uhr ·
Gerhard Dunkel
Als Mitbegründer von Greenpeace Deutschland vor über 30 Jahren habe ich auf der ersten “Rainbow Warrior” selber erlebt, was es bedeutet, sich zwischen Harpune und Wal zu begeben (vgl. http://www.dunouy.de/greenpeace/). Solche Aktionen in eisigen Gewässern weitab von jedem Land zu unternehmen, erfordert höchste Präzision und eine enorm aufwändige Logistik. Dafür hat Sea Shepherd mit Paul Watson an der Spitze seit langem meinen Respekt und ihnen gebührt Hochachtung für den unbestreibaren Erfolg: Meinen aufrichtigen Glückwunsch!
Es ist meine feste Überzeugung, dass sich Greenpeace International, das aus der Greenpeace Foundation in Vancouver hervorging – bei der Paul Watson ebenso lebenslanges Mitglied ist wie ich – endlich den Weg zueinander finden sollten! Es wäre ein Zeichen dafür, dass die Ziele wichtiger sind als Konkurrenzdenken und Abgrenzung.
19.2.2011 um 21:34 Uhr ·
Gerhard Dunkel
Nachtrag: Es soll natürlich heissen:
“Es ist meine feste Überzeugung, dass Greenpeace International, das aus der Greenpeace Foundation in Vancouver hervorging – bei der Paul Watson ebenso lebenslanges Mitglied ist wie ich – und Sea Shepherd endlich den Weg zueinander finden sollten!”
19.2.2011 um 21:46 Uhr ·
Sari
@isti Ich finde deinen letzten Beitrag sehr gut, auch wenn ich deine Meinung nicht ganz Teile.Ich finde ihn gut weil er versöhnlich und vernünftig klingt Und das ist genau das was wir hier jetzt brauchen. Du bist offensichtlich GP so zugeneigt wie ich SSCS, und wir sollten mal zeigen das wir alle das selbe wollen, und es durchaus möglich ist einen Kompromiss zu finden. Paul Watson hat soeben erklärt das er jederzeit bereit ist mit GP zusammenzuarbeiten, und wenn GP einen Schritt macht, und bereit ist die Kräfte zu bündeln, bin ich mir ganz sicher das wir bald den endgültigen Durchbruch sehen werden. Die Emotionen kochen hier hoch weil GP in ihrem Bericht Sea Shepherd mit keinem Wort nenen, und es aussieht als ob sie den Erfolg für sich beanspruchen. Ich glaube wir sind uns alle einig das das ein grosser Fehler war. Deswegen halte ich diese Kritik für gerechtfertigt. Mal sehen ob GP genug Rückrad hat das wieder geradezubiegen. Sie würden bestimmt nicht nur bei mir mächtig verlorenes Vertrauen und Respekt zurückgewinnen.
19.2.2011 um 22:58 Uhr ·
David
Ich kann die Aufregung in dieser Debatte schon ein Stück weit nachvollziehen. Walfang ist eben ein emotionales Thema. Dennoch möchte ich anmerken, wer meint, dass der derzeitige “Erfolg” allein auf SSCS zurücktzuführen wäre, macht es sich auch eindeutig zu leicht… In solche Entwicklungen spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle. Der schwindene Absatz von Walfleisch gehört da sicherlich auch dazu und andere, die für uns hier weniger sichtbar sind…
Doch will ich all dies eigentlich auch nicht bewerten, weil dazu fehlt mir erstens das nötige Wissen und zweitens der Überblick über die derzeitigen politisch-gesellschaftlichen Debatten in Japan. Insofern versuche ich diesen Artikel mehr unter den Apsekt zu lesen, was Greenpeace eben selber getan hat… und das ist mit der derzeitigen Behördenarbeit vielleicht etwas dröger und unspektakulärer gewesen.
Doch warum soll ich jetzt groß rumkeifen… Ich weiß am wenigstens, was ausschlaggebend für die momentane Entscheidung war. Ich weiß auch nur das, was Vorredner schon betont haben: Je Organisation hat ihre Stärken und teils auch ihre Spezifika. Das Zusammenwirken dieser und anderer Kräfte kann erst zum Erfolg führen. In diesem Sinne kann ich nur die Daumen drücken, dass das Abschlachten der Wale endlich ein Ende finden wird!
19.2.2011 um 23:07 Uhr ·
tom
Aus anderen Medien habe ich als Grund Sea Sheperd erfahren.
Vollstaendigerweise muesste dies wenigestens kurz erwaehnt werden, auch wenn ihr die Leute nicht (mehr) moegt.
Schoen, dass die Walfaenger abkehren, aber eine vollstaendige Berichterstattung haette sein muessen.
Das kommt nicht gut an auf Dauer.
20.2.2011 um 02:14 Uhr ·
Malloda
Ich hatte die News auch gehört, aber wurde die Information ausgegeben, dass wegen des massiven Eingreifens von Greenpeace der Wahlfang beendet wird. Man wolle seine Besatzung schützen. Wenn Sie doch auch so gut zu den Wahlen wie zu Ihrer Besatzung wären
20.2.2011 um 10:22 Uhr ·
jucki
Hast du eine Quelle? Die dpa hat immerhin eine andere Meldung veroeffentlicht.
20.2.2011 um 18:02 Uhr ·
Mike
Sea Shepherd!!!
20.2.2011 um 10:37 Uhr ·
tom
Hier die Nachricht vom Greenpeace-Magazin:
tagesthemen
16. Februar 2011, 12:25
Japan stoppt Walfang wegen Störaktionen
Tokio (dpa) – Erfolg für Walfanggegner: Mit ihren Störaktionen hat die streitbare Umweltschutzgruppe Sea Shepherd Japan gezwungen, die Jagd auf die Meeressäuger in der laufenden Saison auszusetzen. Da die Walfangflotte in der Antarktis immer wieder gestört worden sei, habe das Fabrikschiff Nisshin Maru seine Arbeit am 10. Februar eingestellt, gab Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch bekannt. Die japansichen Walfänger hatten in den Gewässern vor Chile operiert. Das Fischereiministerium prüfe derzeit, wann die Jagd auf die Wale wieder aufgenommen werden könne, sagte der Regierungssprecher. Japan nutzt eine Ausnahme des bestehenden Walfangmoratoriums, das die Jagd auf Wale zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Diese Deklarierung werten die Walschutznationen allerdings als vorgeschoben. Sea Shepherd hatte sich im vergangenen Herbst zeitgleich mit der japanischen Walfangflotte mit eigenen Schiffen auf den Weg ins südpolare Walschutzgebiet gemacht, um die Japaner an der Jagd zu hindern. In jüngster Vergangenheit war es zu Konflikten auf hoher See mit den japanischen Walfängern gekommen. # dpa-Notizblock ## Redaktionelle Hinweise – Zusammenfassung bis 1300 – ca. 25 Zl ## Internet – [Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries](http://
20.2.2011 um 13:17 Uhr ·
tom
Nun habe ich ein offizielles Statement gefunden, wie Greenpeace zu Sea Shepherd steht:
http://www.greenpeace.org/international/en/about/history/paul-watson/
Es gibt sogar einen Brief von Gerd Leipold an Paul Watson:
http://www.greenpeace.org/international/en/about/our-core-values/letter-to-paul-watson/
Das Statement macht klar, warum GP nicht mit Sea Sheperd kooperiert. Unverstaendlich und nicht richtig finde ich es dennoch, in der einfachen Berichterstattung einen Teil wegzulassen um den Eindruck auf die eigene Arbeit zu lenken. Das ist Zensierung und wirkt unserioes.
20.2.2011 um 15:15 Uhr ·
jörgen
Sea Shepherd !
20.2.2011 um 23:58 Uhr ·
Bruno Straub
Die Frage eines Unwissenden:
Die Japaner wollten sich widerrechtlich 1000 Zwergwale “aneignen”. Geschlachtet haben sie 200. Also 200 zu viel.
Aber ist es richtig, dass es zur Zeit 300000 bis 500000 Zwergwale gibt? (Oder sind da irgendwo die 10er Potenzen ducheinander geraten?)
21.2.2011 um 00:55 Uhr ·
Regina
Jäger des Meeres
http://www.highnorth.no/deutsch/Jager/ma-hu-in-de.htm
Sollte zum nach denken anregen!
21.2.2011 um 02:36 Uhr ·
Tenshi
Hey Leute,
sich zu streiten, wer jetzt was wie am besten macht und wieso – macht doch keinen Sinn. GP hat seine Stärken und Sea Sheperd auch und sie machen es eben etwas anders, aber sie haben dassebe Ziel und dieselbe Absicht und man sollte ihnen beide ihre Wege überlassen und wenn einem etwas an Umweltschutz liegt, unterstützt man beides. Es sollte da keine Konkurrenz geben… finde das auch sehr schade, wenn man sich nicht den nötigen gegenseitigen Respekt zollt.
Oft wird das aber auch falsch interpretiert, da GP so hyper vorsichtig ist, sich mit anderen in irgendeiner Weise verbinden zu lassen.
22.2.2011 um 08:45 Uhr ·
icaneatcauliflower
@Bruno Straub
“Die Frage eines Unwissenden:
Aber ist es richtig, dass es zur Zeit 300000 bis 500000 Zwergwale gibt?”
Was Walbestände angeht, sind wir alle unwissend und werden es lange bleiben…
Der nonchalante Umgang mit den Schätzungen von Populationen ist mit größter Vorsicht zu genießen. Selbst versierte Wissenschaftler kennen die Zahlen nicht.
Ausschlaggebend ist nicht etwa eine der laienhaften Schätzungen von Populationsgrößen, sondern die “effective population”, die einbezieht, wieviele Individuen einer Population überhaupt fortpflanzungsfähig sind.
Da bisher niemand genau weiß, wie Wale in welcher Populationszusammensetzung wandern, wann sie sich wo, wie oft und in welcher Lebensspanne treffen und inwieweit der vorhandene Genpool zur Fortpflanzung geeignet ist, kann es auch niemand wissen.
D.h. im Klartext, wenn jemand Wale zählt, die noch nicht oder nicht mehr im fortpflanzungsfähigen Alter sind, die nirgendwo hin wandern, wo sie fortpflanzungsfähige Partner finden, und deren Gene nicht verschieden genug sind um gesunden Nachwuchs zu gewährleisten, hat er sich schon verrechnet. Dann sind “gezählte” Wale bspw. zu alt, treffen nur auf genverwandte Populationen oder wandern so, dass man sie doppelt und dreifach gezählt hat. Die erzielten “Werte” sind damit für den Fortbestand der Population bedeutungslos. Fakt ist, wir wissen praktisch gar nichts. Was ein guter Grund ist, höchste Vorsicht walten zu lassen. Wir haben schon mehr als genug Arten ausgerottet, weil wir keine Ahnung hatten, und sind eifrig dabei, es weiter zu tun.
22.2.2011 um 09:09 Uhr ·
Pat
Wer glaubt, der Walfang sei ausschließlich mit Aktionen vor Ort zu beenden, der hat sich nie ernsthaft mit dem Thema befaßt. Organisationen wie Greenpeace ist es mit ihrer unermüdlichen Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zu verdanken, dass Japan mit seinen Stimmenkäufen in der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) nicht schon längst das Moratorium zum Kippen gebracht hat. Lobbyarbeit und weltweite Öffentlichkeitsarbeit sind es auch, die die Sponsoren der japanischen Walfangindustrie zum Ausstieg bewogen haben, so dass jetzt dieser Walfang ausschließlich aus Steuergeldern finanziert wird. Und das gefällt auch japanischen Steuerzahlern nicht.
In japanischen Kühlhäusern vergammelt das Walfleisch, weil es immer weniger Japaner essen. Das ist sicher auch ein Grund, warum die Flotte früher zurückkehrt. Die Stimmung gegen den Walfang wächst auch in Japan und das ist der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit von Greenpeace-Japan zu verdanken, ohne die die japanische Öffentlichkeit wohl kaum über die Hintergründe informiert wäre.
Greenpeace war neun Mal in der Antarktis aktiv gegen die japanische Walfangflotte unterwegs, aber auch dutzende Male gegen Walfänger vieler anderer Länder. Es war Greenpeace, die als erste den Walfang mit Film und Foto in unsere Wohnzimmer trugen und dieses Gemetzel zum öffentlichen Thema machten. Dank dieser Öffentlichkeit konnte das Moratorium beschlossen werde, das zehntausenden von Walen das Leben rettete.
Ich freue mich, dass die Flotte früher nach Japan zurückkehrt. Das die japanische Regierung dies nicht mit “unsere Kühlhäuser sind voll”, “die Finanzierung ausschließlich aus Steuergeldern ist zu teuer” oder mit “unsere Steuerzahler sind sauer” begründet, dürfte jedem einleuchten.
In den Achziger Jahren war Greenpeace in Verhandlung mit der isländischen Regierung und stand kurz vor einer Zusage den Walfang aufzugeben. Da kam Sea Shephard, flutete zwei Walfangboote und verwüstete die Walfangstation. Sofort kippte die Stimmung ins Gegenteil. Gespräche mit Walschutzorganisationen wurden eingestellt und “jetzt erst recht” der Walfang weiterbetrieben.
Diese Art Walschutzarbeit ist kontraproduktiv. Und Schiffe zu versenken, wie Sea Shephard das wiederholt getan hat, birgt immer die Gefahr Seeleute zu töten. Das ist nicht die Art von Artenschutzarbeit, die ich gut heiße. Und darum unterstütze ich Greenpeace und nicht Sea Shephard.
22.2.2011 um 10:56 Uhr ·
Christopher Timm
@Pat
Ein wunderbarer wirklich eindeutiger und wahrer Text, den sich einige ‘Möchtegern-Sea-Sheperd’ Anhänger mal getrost durchlesen können
Vielen Dank für die Aufklärung.
22.2.2011 um 15:32 Uhr ·
Lutra
@Pat:
>>Diese Art Walschutzarbeit ist kontraproduktiv. Und Schiffe zu versenken, wie Sea Shephard das wiederholt getan hat, birgt immer die Gefahr Seeleute zu töten. Das ist nicht die Art von Artenschutzarbeit, die ich gut heiße. Und darum unterstütze ich Greenpeace und nicht Sea Shephard.<<
GP hat ohne Zweifel viel geleistet. Aber deine obigen Aussagen sind ziemlich irrational. Behauptest du ernsthaft, dass ca. 800 nicht getötete Wale kontraproduktive Arbeit von Sea Shepherd sind? Du hast die typischen Artenschützer-Scheuklappen auf: Hier wurden 800 empfindungsfähige Tiere vor einem grausamen Tod bewahrt, die, genau wie wir Menschen, den Willen zum Überleben haben! Auch wenn du das verdrängst, ändert es nichts an den Tatsachen.
22.2.2011 um 15:47 Uhr ·
Volker Welter
Ich bin sehr enttaeuscht, dass Greenpeace die entscheidende Rolle von Sea Shepherd nicht wuerdigt. Greenpeace hat jeden Biss verloren und scheint zu einer Geldsammelmaschine geworden zu sein. Die wirklichen Aktionen machen andere.
22.2.2011 um 18:20 Uhr ·
Marina
Der obige kleinliche Hickhack, wie mir scheint, bringt wirklich nicht weiter …
Ich denke, alle Tier- und Naturschützer sollten sich im Grunde nach Möglichkeit
zusammentun und am gleichen Strang ziehen.
Wie ich sehe, haben beide o.a. Organisationen das GLEICHE Ziel, NUR:
Sie gehen VERSCHIEDENE Wege.
ALLERDINGS: Einigkeit macht stark …
Besteht jedoch die kleinste Zwistigkeit, dann ERSTARKEN jedoch die gemein-
samen Gegner – und das darf NICHT sein!
Was ich noch sagen wollte:
Japan – Walfang, angeblich aus wissenschaftlichen Gründen,
Tötung von wie vielen Delfinen in einer besagten Bucht …
China – Haifischflossen (dabei schmeckt die Suppe im Grunde nach nichts!) wer-
den den Tieren am lebendigen Leib abgeschnitten …
Indonesien – Orang-Utans: Abschießen von wievielen Muttertieren, damit deren
Jungtiere als Haustiere oder sogenannte Show”stars” ihr Leben
fristen … —
Die Reihe läßt sich BELIEBIG lang fortsetzen — Welches Land auf der Welt hat NICHT irgendeine Leiche im Keller?!
Gebe es Organisationen wie z.B. Greenpeace u. dgl. NICHT, wie ARMSELIG wäre es schon lange um unsereren Planeten Erde bestellt, die nahezu alles dransetzen,
um jeglichen VERBRECHERISCHEN Scheußlichkeiten gegen Tier- und Natur-schutz wirksamen Einhalt zu gebieten versuchen?! – - -
22.2.2011 um 20:38 Uhr ·
Lutra
@Pat:
Und nochwas: Wie wär’s wenn du einem Wal, dessen Körper von einer Harpune zerfetzt wurde und der gerade in seinem eigenen Blut ersäuft und schreit wie am Spieß, was von Lobbyarbeit erzählst und dass die Stimmung in Japan gegen den Walfang wächst? Der wird dann bestimmt voller Einsicht und Ehrfurcht vor den diplomatischen Bemühungen von GP sein grausames Ende mit Gleichmut ertragen!
Ich hab die Schnauze von solch selbstgefälligem, menschen-zentriertem und realitätsfernem Gelaber so voll!
22.2.2011 um 21:14 Uhr ·
isti
@Lutra:
als ob dein “Gelaber” nicht selbstgefällig wäre. Glaubst du ernsthaft, eine hochtechnisierte Nation wie Japan würde sich dem Druck von drei Schiffen beugen, wenn eine ganze Nation den Walfang bejubelnd dahinterstände und die jap. Regierung nicht durch ein internationales Moratorium gezwungen wäre, sowieso in einer Grauzone (“wissenschaftlicher Walfang”) zu agieren? Auch wenn die aktuelle Aktion von SSCS den Auschschlag dafür gab, dass die Fangflotte frühzeitig zurückkehrte, so aber nur, weil die Rahmenbedingungen dafür stimmen, weil die jap. Bevölkerung dem Walfang zunehmend ablehend gegenübersteht und damit der Druck auf die Verantwortlichen wächst. Und Letzteres ist ganz klar der Erfolg der unermüdlichen, jahrelangen Arbeit v.a. von GP. Alles andere zu glauben, das, Lutra, ist realitätsfern!!! Manche Dinge lassen sich eben nur so erreichen, auch wenn es sich um unspektakuläre und langwierige Arbeit handelt.
Glaubst du ernsthaft, die Versenkung der “Brent Spar” wäre damals verhindert worden, nur weil ein paar GP-Aktivisten auf die Plattform geklettert sind? Der Erfolg kam erst dadurch zustande, dass die Öffentlichkeit davon erfahren hat und die Shell-Tankstellen boykottiert hat! Und es ging damals auch nicht um diese einzelne Plattform, sondern um ein Versenkungsverbot generell in der Nordsee, was erst durch weitere Verhandlungen im Rahmen der OSPAR erreicht wurde!
Auch wenn einzelne, actionreiche Aktionen so heroisch und berührend sind – ausser vielleicht einem kleinen, kurzfristigen Einzelerfolg erreicht man damit nichts. Wenn man dauerhaft und nachhaltig was verändern will, ist Öffentlichkeits- u. Lobbyarbeit und das Erreichen einer “kritischen Masse” unerlässlich. Diese wertvolle Arbeit so herabzuwürdigen und kleinzureden zeugt einfach nur von absoluter Realitätsferne! Ich respektiere die Arbeit von SSCS und sie leistet ihren Beitrag zur Sache, aber glaub doch mal nicht, das allein hätte und wird den Walfang global dauerhaft stoppen!
23.2.2011 um 00:45 Uhr ·
Lutra
@isti:
800 gerettete Wale als kleinen, kurzfristigen Einzelerfolg zu bezeichnen, ist schon ziemlich arrogant. Klar, dein Leben ist ja auch nicht bedroht, da kann man schön theoretisch und aus der Ferne drüber reden. Genau das meinte ich mit Artenschützer-Scheuklappen. Die Einzelschicksale sind faktisch vorhanden und du verdrängst das Ganze offenbar – das typische Artenschützersyndrom. An solchen Aussagen wird außerdem noch ein anderen Punkt deutlich, den GP und SSCS unterscheidet. GP hat ein anthropozentrisches Weltbild, bei SSCS steht das Leben an sich im Vordergrund.
Um es nochmal klarzustellen. Lobbyarbeit und Bewusstseinsänderung in Japan ist wichtig und ja, GP hat in diesem und in anderen Bereichen definitv etwas erreicht und tut es immer noch. Aber wie viele Wale würden ohne den Einsatz von SSCS bis zum Erreichen dieses Ziels ihr Leben lassen müssen? Aber das ist für dich scheinbar Nebensache, du bist ja Mensch…
Tatsache ist auch, dass durch das beharrliche Eingreifen von SSCS in Japan mittlerweile öffentlich darüber diskutiert wird, ob der Walfang in dieser Form noch tragbar ist. Nicht nur diplomatisches Geplänkel, sondern auch direkte Aktionen können das Bewusstsein verändern. Und bitte komm jetzt nicht mit geklauten Walfleischpäckchen und Origami-Walen.
http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/T110219003651.htm
Danke an GP für die ständigen Versuche SSCS totzuschweigen, denn das wird genau den gegenteiligen Effekt von dem haben, was GP damit erreichen will.
25.2.2011 um 12:01 Uhr
isti
Dass GP versuche, SSCS “tot”zuschweigen ist eine übertriebene Unterstellung. Nur hat GP verständlicherweise keine Ambitionen, einer Organisation auch noch zu PR zu verhelfen, die mit Verve daran arbeit, GP ständig ans Bein zu pissen und die Wahrheit zu verdrehen und Unwahrheiten zu verbreiten. So behauptet SSCS bspw. GP würde nichts gegen illegale Fischrei tun – das ist einfach unwahr oder vor ein paar Jahren haben sie sogar behauptet, GP hätte bei Behörden versucht, die Zulassung der SSCS Schiffe zu verhindern. Das ist nicht mehr nur die Wahrheit verdreht, sondern ein nackte, eklatante Lüge. Warum sollte GP also SSCS erwähnen? Umgekehrt erwähnt SSCS die Erfolge von GP ja auch nicht – was für sich genommen ja noch ok wäre, wenn sie nicht darüberhinaus infame Lügen verbreiten würden. In sofern sind die beiden NGOs was das betrifft wohl mehr als quitt, würde ich sagen.
Dass GP ein anthropozentrisches Weltbild hätte, bleibt ebenso nichts weiter als eine deine persönliche Meinung. Ich bin sicher, dass GP die Erde nicht nur für die Menschen als Lebensgrundlage retten will, sondern auch weil die Natur für sich selbst genommen in ihrer Vielfalt und Schönheit ein recht auf Existenz hat, ganz unabhängig von den Menschen. Du hingegen scheinst ganz eindeutig ein anthropomorphistisches Weltbild zu haben, ist das jetzt besser?? Ich lehne den jap. Walfang ab, weil die Tiere hier teils stundenlang u. qualvoll sterben, das ist inakzeptabel, wiel hier in großem Umfang Jagd auf bedrohte Spezies gemacht wird und weil das Walfleisch -über den Umweg durchs Kühlhaus- direkt auf dem Müll landet, weil es keiner haben will. Das halte ich für verwerflich! Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn ein Inuitstamm an der kanadische Westküste sich -möglichst kurz und schmerzlos- einen Wal pro Jahr erlegt und komplett verwertet. In anderen Kulturen essen wir schliesslich Schwein oder Schaf, wo ist da der Unterschied? Nur weil dir persönlich Wale als besonders “majestätisch”, “Sanfte Riesen” o. was weiss ich erscheinen. Für deinen Wohnzimmertisch ist vermutlich mit einer “majestätischen”, jahrhundertealten Buche auch Leben vernichtet worden!
Die Welt ist kein rosaroter veganer Ponyhof! Das Werden von Leben selbst basiert darauf, das anderes Leben vergeht. Tiere essen Tiere, Tiere essen Pflanzen (auch Lebewesen!), ja es gibt sogar Pflanzen, die Tiere “essen”. Warum sollten Menschen nicht auch Tiere essen? Für mich geht es um den Erhalt der Ökosysteme und der Vielfalt des Lebens -und zwar nicht nur weil sie unsere Lebensgrundlage darstellen- und dass Lebewesen nicht sinnlos gequält werden. Wenn für dich Artenschutz ein Schimpfwort ist -bitte, ist deine Weltanschauung, steht dir zu, aber mach bitte nicht den Fehler zu glauben, dass sei allgemeingültig. Das wäre dann nämlich über alle Maßen überheblich und, wenn nicht anthropo-, dann auf jeden Fall egozentrisch!
25.2.2011 um 20:01 Uhr
Monsterwave
@Lutra: nich so feste, meine tränensäcke platzen gleich…
23.2.2011 um 01:40 Uhr ·
Joe
@Monsterwave und @isti
Also auf den Punkt gebracht und genau das macht einen entscheidenden Unterschied zwischen GP und SSCS aus:
Für GP sind Wale und andere “Tiere” keine Menschen gleichgestellten Individuen, sondern nach Überzeugung von GP sind Wale und andere “Tiere” etwas, das die Menschheit braucht, damit es für die Menschheit auf diesem Planeten eine Zukunft gibt.
In Bezug auf Wale kann das heißen, Wale zu “schützen”, indem man sie auffrisst. Z.B. in diesem von GP finanzierten Kampagnenfilm (mit anregender Countrymusik und appetitlichem Pfannenbrutzeln im Off):
http://www.youtube.com/watch?v=b1L2WuV-pGo
23.2.2011 um 21:38 Uhr
Monsterwave
Ach komm, geh spielen mit deinen sektiererischen Veganerfantasien.
23.2.2011 um 22:22 Uhr
Sari
@Pat Du vergisst um was es hier eigentlich geht. GP hat in diesem Artikel Sea Shepherd nicht erwähnt und den Eindruck erweckt dieser Erfolg ginge auf ihre Kosten. Natürlich bezweifelt niemand das Greenpeace wirklich was bewegen will, aber ich denke es ist der falsche Weg. Zu viele Jahre sind damit verschwendet worden in denen unzählige Wale abgemetzelt wurden, ohne das diese Strategie aufging.
Die Versenkung der isländischen Flotte hat tausenden Walen das Leben gerettet, und niemand wurde verletzt. Die Isländer haben mehr als 10 Jahre gebraucht um wieder eine Flotte aufbzubauen. In der Zwischenzeit konnten sie nicht töten. Ein weiterer Mega Erfolg von Paul Watson und für die Wale.
Wenn SSCS so gewalttätig sind, kannst du mir erklären warum sie dann nie jemanden verletzt haben, und nie von jemandem verklagt worden sind in 30 Jahren? Warum werden sie vom Dalai Lama unterstützt?
Sie bekämpfen Verbrecher, vergiss das nicht, und sie sagen immer wieder, sie sollten das eigentlich gar nicht machen sondern die Regierungen, die UN usw. Aber es gibt leider niemanden der das Recht durchsetzt und die illegalen Aktivitäten stoppt.
Der Grund warum der Walfang in Japan nicht mehr rentabel ist, ist weil Sea Shepherd seit Jahren dafür aktiv sorgt! Erst nach diesem Erfolg wird in Japan diskutiert, und eine der grössten Zeitungen dort hat sich jetzt für ein überdenken des Walfangs plädiert, und wieder, ausdrücklich wegen Sea Shepherd.
Die Meinung von Greenpeace kennen wir ja alle, aber am besten lest ihr mal selber wie Paul Watson den Unterschied zwischen GP und SSCS Strategie sieht:
http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101222-1.html
22.2.2011 um 22:08 Uhr ·
isti
@Sari:
Na der von dir verlinkte Artikel ist ja an Polemik kaum zu überbieten und liest sich in etwa so: “…und während der böse, böse Greenpeacer John Hocevar sich feist seinen Weihnachtstruthahn auf den Teller schaufelt, stellt sich der heldenmutige Captain Paul Watson, von der Familie verlassen *schnüff* und von den tosenden Wogen des Südpolarmeers gepeitscht, mit quergestellten Schulterblättern den teuflischen Mega-Overkiller-Walfängern vor die Säbel…”.
Also bitte, aber eine objektive Gegenüberstellung der Strategien von GP und SSCS ist das sicher nicht. O.k., ob GP unbedingt ein Wale-Videogame auf seiner Website haben muss – sei’s drum, und ob Origami-Wale an Obama jetzt was bringen – dahingestellt, aber der Herr Watson tut ja so, als seien das die zentralen Punkte der GP-Wale-Kampagne. Die ganze Arbeit die GP in Japan leistet, wird hier genauso geflissentlich verschwiegen, wie es GP in just diesem Blog vorgeworfen wird, SSCS zu verschweigen. Immerhin begibt sich GP nicht auf so ein diffamierendes Niveau, sondern schweigt lieber gleich. Ganz ehrlich: der Herr Watson braucht sich nicht zu beschweren, dass GP ihm die Hand nicht reichen will, wenn das einzige, was er an Hand anbietet, ein dicker Stinkefinger ist – mal blumig gesprochen.
Es ist auch einfach teilweise nicht wahr, was in dem Artikel behauptet wird, bspw. GP würde nichts gegen illegale Fischerei tun. Die Meeresschutzarbeit ist eines der größten Themen bei GP und ist dazu immer wieder auch mit direkten Aktion am Start. Allerdings scheint der Herr Watson offensichtlich zu glauben, allein damit würde man die Welt verändern. Für GP waren und sind solche Aktionen immer nur Mittel zum Zweck, nämlich ein Thema/Problem in die Medien zu bekommen, damit möglichst viele Leute das mitbekommen. Auf globaler Ebene etwas verändern kann man aber letzlich doch nur, wenn man möglichst viele Leute mobilisiert, sie aufklärt, was man kauft und was besser nicht, und gemeinsam Druck auf Handelsunternehmen ausübt, die dann umweltschädliche Produkte auslisten, oder immer wieder mit Entscheidungsträgern spricht, um Schutzgebiete einzurichten und zu kontrollieren oder die Fangquoten für bestimmte Fischarten zu senken – das ist eben eine langwierige Arbeit, weil diese Damen und Herren halt ziemlich beratungsresistent sind. Dass aber genau das mittelfristig effektiv ist, kann jeder nachprüfen, der sich die Mühe macht, mal nachzuschauen, was GP schon so alles erreicht hat.
So sehr das die Aktionsform von Herrn Watson sein mag, mit ein paar Schiffen über die Weiten der Ozeane zu cruisen wirds allein halt nicht bringen – selbst wenn GP sich dem anschliessen würde und sein komplettes Geld in eine tolle, – von mir aus raketenbestückte – Flotte buttern würde: was meint ihr, wenn man in größerem Umfang anfangen würde, die industriellen Fischfangflotten anzuzünden, wie lange es dauern würde, bis die Marine der Anrainerstaaten dafür gesorgt hätte, dass sowas für immer von der Bildfläche verschwindet. Effektive Kampagnenarbeit sieht anders aus, und wenn sie noch so dröge ist, und oft eben jahrelange Beharrlichkeit und kleine Schritte erfordert, so wie sie GP und tausende von deren Ehrenamtlichen(!!) vor Ort leisten – auch wenn sie dabei nicht von den Wogen umtost, von ihrer Familie getrennt sind und sich erlauben, zu Weihnachten zu Hause zu sein.
23.2.2011 um 05:12 Uhr ·
Monsterwave
Absolut richtig.
23.2.2011 um 13:55 Uhr
Pat
Hallo Sari,
Island hat den Walfang nicht nach der Flutung der beiden Schiffe eingestellt, sondern erst später aufgrund des Boykott-Aufrufes von Greenpeace keinen Fisch von Walfängern zu kaufen. Dieser Fisch war Islands größtes Export-Gut und der Boykott-Aufruf hatte zur Folge, dass Island den Walfang – vorerst – einstellte. Wären die Schiffe nicht geflutet worden, hätte die isländische Regierung ohne Gesichtsverlust ein für alle Mal aus dem Walfang aussteigen können.
Eine Flotte, wie die japanische, hat Island gar nicht. Es sind einfache Fischerboote, die im Sommer zum Walfang genommen werden. Da musste nichts “wieder aufgebaut” werden.
Die Behauptung Greenpeace sehe ruhig zu wie Wale grausam getötet werden ist angesichts der vielen Dutzend Einsätze vor den Harpunen der Walfänger reine Polemik.
Wie gesagt, ich freue mich riesig über jeden Wal, der nicht getötet wurde, egal von wem. Aber der Weg des Paul Watson ist für mich der falsche.
28.2.2011 um 11:59 Uhr ·
Manuel Abraas
Hallo Zusammen,
@Pat: Dein Einwand ist nicht korrekt. Die Isländer haben nicht ganz normale Fischerboot zum Walfang benutzt. Sie waren am Bug mit einer Harpune ausgerüstet und hatten eine Gangway von der Brücke zum Bug, wie man es halt von Harpunenbooten kennt. Island hatte vier davon, zwei wurden geflutet, zusätzlich wurde auch noch die Fabrik sabotiert, in denen die Wale “verarbeitet ” wurden. Also selbst wenn die Isländer gewollt hätten, sie wären gar nicht im Stande gewesen, Wale zu erlegen und zu verarbeiten.
Es reicht nicht, nur die halbe Wahrheit zu erzählen, wenn man denn schon meint, etwas korrigieren zu müssen.
Für die Ozeane
Manuel
28.2.2011 um 19:30 Uhr
Thomas Buiter
Hi Pat,
wie verwendet man ein normales Fischerboot für den Walfang? Das erklär doch bitte falls es Dir möglich ist.
Liebe Grüsse
Thomas
02.3.2011 um 17:51 Uhr
Paule
Am 11.9.2010 hatte ich in Hannover die Gelegenheit, Paul Watson zu treffen. Er hat dort in einer sehr beeindruckenden Rede die Arbeit von SEA SHEPHERD vorgestellt. Es ging aber auch um Greenpeace und um genau diese Art der Kommunikation, wie sie in dem obigen Artikel erfolgt ist.
Als ich den Artikel gelesen hatte, musste ich sofort wieder an diese Veranstaltung denken.
Ich habe auch die Möglichkeit genutzt, persönlich mit Paul Watson zu sprechen.
Er und die Gruppe haben es verdient, in dem Artikel zur Beendigung des Walfangs wenigstens erwähnt zu werden.
Paul Watson bzw. SEA SHEPHERD ist es allerdings vollkommen egal, wer was über wen schreibt, denn es geht alleine um die Wale !!!
For the Oceans ,
Paule
24.2.2011 um 21:51 Uhr ·
Monsterwave
… genau, Herr Watson ist ja auch total uneitel.
24.2.2011 um 22:48 Uhr ·
Crowded House
@isti
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn ein Inuitstamm an der kanadische Westküste sich -möglichst kurz und schmerzlos- einen Wal pro Jahr erlegt und komplett verwertet.
Kurz und schmerzlos ist da bestimmt überhaupt nichts.Desweiteren war es wohl dieser Stamm,durch den Japan zum Walfang gekommen ist,da diese den Japanern so ziemlich als Erste Walfleisch zum Kauf angeboten haben.Also bitte,man sollte in diesem Fall,nicht einfach alles herunterspielen.
25.2.2011 um 21:25 Uhr ·
isti
@ Crowded House:
Du hast Recht, man sollte nichts herunterspielen, man sollte aber erstens auch nicht Anderen die Worte im Mund herumdrehen, indem man sie aus dem Zusammenhang reisst -nichts gegen Stilfiguren, aber die rhetorische Schule der SSCS halte ich insgesamt für wenig empfehlenswert- und zweitens sollte man ebensowenig übertreiben. Mein post, ausdem du obiges herausgepflückt hast, bezog sich auf den post von User Lutra, in dem so unsägliche und absurde Wortschöpfungen wie “Artenschützersyndrom” kreiert wurden – so als ob Artenschutz eine Krankheit sei. Wer Menschen und Organisationen, die sich für den Erhalt der der Artenvielfalt einsetzen, quasi zu geistig Kranken erklärt, weil sie sich nicht noch für den letzten Regenwurm individuell einsetzen, dem muss man doch -auf dem selben Niveua bleibend- umgekehrt schwere kognitive Defizite attestieren, auch wenn solche Leute zu glauben scheinen, sie hätten ein höhere Stufe der geistigen Erleuchtung erreicht.
Außerdem schien mir doch zu sehr eine Vermenschlichung der Wale vorgenommen zu werden. Ich halte es für einen Unterschied, ob man einen Wal oder einen Menschen tötet. In besagtem post habe ich lediglich versucht darzulegen, dass ich es nicht grundsätzlich ablehne, Tiere zu essen, und ich habe explizit gesagt, dass ich das Vorgehen der Japaner rundweg ablehne und das qualvolle Töten von Tieren wie es die Japaner bei ihrem Walfang praktizieren selbstverständlich indiskutabel ist -auch auf jeden Einzelfall bezogen und über die Tatsache hinaus, dass das Ganze an sich sinnlos ist, weil das Zeug bei denen tonnenweise vergammelt.
25.2.2011 um 23:43 Uhr ·
Julian
SEA SHEPHERD wird nicht erwähnt… wobei die doch die meiste Arbeit geleistet haben… schade!
GP und SSCS könnte soviel zusammen erreichen!
28.2.2011 um 15:42 Uhr ·
Hans_kanns
Bravo Greenpeace …
- Hausfriedensbruch
- Körperverletzung
- Sachbeschädigung
Sachliche Diskusion sieht anders aus
28.2.2011 um 22:27 Uhr ·
Monsterwave
Wovon redest du eigentlich?
01.3.2011 um 00:43 Uhr ·
isti
@Hans_kanns_offensichtlich_nicht:
Bravo Hans…
Du stellst hier drei Schlagworte ein, ohne Bezug darauf, worüber du eigentlich redest?!
Sachliche Diskussion sieht anders aus!
Das oberste Prinzip von GP ist Gewahltfreiheit, also Körperverletzung wurde bestimmt von GP nicht begangen! Hausfriedensbruch? Kann vorkommen, das einem das vorgeworfen wird, wenn man einen Schornstein besteigt. Ist vielleicht nicht ganz legal, aber für mich auf jeden Fall legitim, wenn es einem höheren Gut dient, nämlich unser Lebensgrundlagen und das Leben auf der Erde in all seiner Vielfalt zu erhalten – ohne das auch du, Hans nicht überleben kannst!
01.3.2011 um 05:03 Uhr ·
Hans_kanns
Sorry, aber mein Beitrag bezieht sich auf die GP-Aktion am GKN Neckarwestheim!
Hier wurde durch Greenpeace ein Wachman leicht verletzt.
01.3.2011 um 19:02 Uhr ·
Monsterwave
… sagt wer? EnBW?
02.3.2011 um 00:10 Uhr ·
Dr. xxxx
…sagt der Wachmann und ich als behandelnder Arzt.
02.3.2011 um 10:07 Uhr ·
Monsterwave
Dann warst du als “behandelnder Arzt” sicher dabei:-) Was haben die pösen Greenpeacer denn gemacht? Auf den Fuß getreten? Lasst es doch einfach. Diese Art der Diskreditierung ist lächerlich. Regt euch nicht künstlich auf: Von dieser Aktion hat sowieso kaum jemand Notiz genommen. In den Medien war jedenfalls nix.
02.3.2011 um 15:28 Uhr ·
Thomas Buiter
Ein grosser Dank an Greenpeace
Vor knapp 3 Jahren gab es im Blog von Greenpeace einige Ungereihmtheiten zu den Taktiken diverser Umwelt- bzw. Tierschutzorganisationen.
Ich muss und möchte an dieser Stelle Greenpeace Deutschland e.V. danken, da sie es ermöglichten endlich wieder Sea Shepherd in Deutschland zu etablieren.
Vorangegangen war ein Streit im Greenpeace-Blog wo Greenpeace sich weigerte die Koordinaten der Walfänger an Sea Shepherd weiterzugeben. Dieses Verhalten stösst nach wie vor bei Vielen auf Unverständnis. Es ging damals NICHT um eine Zusammenarbeit sondern nur um den Austausch von Daten, die keinem wehgetan hätten. Doch Greenpeace zog es vor, Sea Shepherd die Koordinaten nicht zu geben um alleine (und hilflos) vor den Walfängern zu stehen. Es wurde medienwirksam ein Schlauchboot zwischen der Oriental Bluebird und der Nisshin Maru gestellt ohne auch nur im geringsten das Auftanken mit Treibstoff und das Umladen von Walfleisch zu verhindern.
Im gleichen Blog wurde auch muniert, dass es ja im deutschsprachigen Raum keine Meckerecke gegen Sea Shepherd geben würde.
Der Migaloo-Blog wurde in dieser Minute geboren.
Der erste und einzige Kommentar von Greenpeace in diesem Blog lies über 2 Jahre auf sich warten und stellt leider ein Armutszeugnis gegenüber Beate Steffens und Greenpeace Deutschland dar.
Der Höhepunkt wurde nun vor kurzem erreicht, als Greenpeace den Abzug der japanischen Walfangflotte sich selbst als Triumph hinstellte.
Greenpeace hat seit der Saison 2007/2008 kein Schiff mehr ins Südpolarmeer geschickt und stattdessen Origami-Wale nach Japan geschickt.
Ok. Papierwale schicken mag weniger kosten als Schiffe, doch hat keiner dieser Papierwale auch nur einen realen Wal geholfen. Das Enzige was die Papierwale brachten ist Umweltverschmutzung und weitere Spenden für eine Organisation, die nicht mal im Ansatz am Schutz von Meeressäugern interessiert ist.
Greenpeace ist bis zum heutigen Tage nicht daran interessiert den Walfang ernsthaft zu beenden. Noch ist Greenpeace daran interessiert das Robbenmorden oder das Abschlachten von Delphinen zu beenden.
Greenpeace ist nach eigener Aussage nicht am Erhalt der Arten interessiert, sondern nur nach dem Erhalt des Lebensraumes für den Menschen.
Dies mag kurzfristig sinn machen, aber generell sollten wir alle nach dem Erhalt des Lebensraumes für alle Tiere streben.
Trotzdem nochmal ein grosses Dankeschön an Greenpeace:
Ohne Euch gäbe es keinen Migaloo-Blog und vorallem kein Sea Shepherd Deutschland.
Danke.
02.3.2011 um 17:46 Uhr ·
Dr. xxx
@Monsterwave: Nein ich war nicht dabei, wieso sollte ich? Der Patient wurde nach dem “Zwischenfall” in meine Praxis verbracht zur Behandlung. Wieso sollte ich jemanden diskreditieren? Ich bin selbst monatlicher Spender bei Greenpeace e.V. also erst denken, dann posten. Nicht hinter jedem Kritiker steckt gleich eine Verschwörung der “ach-so-bösen Atommafia”.
07.3.2011 um 14:10 Uhr ·
Omar Carlos von plona
Jetzt leiden viele Zehntausend Menschen in Japan. Das ist schlimm und tragisch. Aber: Mutter Erde, die Wale und das Meer haben zurück geschlagen. So wie jetzt die Menschen leiden, so unbeschreiblich litten bis gestern die Wale und die Natur unter der mörderischen Ausbeutung.
Menschen, das Ethik-Zeitalter hat begonnen. Schützt und pflegt Mutter Natur mit viel
Respekt…! Werdet einfacher und lebt in Demut statt Gier.
14.3.2011 um 15:42 Uhr ·
Bruno Luger
Habe sehr große Hoffnung daß durch den Reacktor und desen radioaktivität
für Japan diese Fischerei eingestellt wird ,das selbe mit den Haien um endlich
denen an die Stirne klopft auch sie sind verstrahlt und nicht für die potenz.
02.4.2011 um 17:55 Uhr ·
Kritiker
Also wenn ich Ihre Grammatik sehe….da stellen sich einem die Haare auf. Grausam.
07.4.2011 um 12:38 Uhr ·
Sven Kramm
Ich kann mich dem Grossteil meiner Vorredner hier nur anschliessen, insbesondere der Meinung meines Freundes Thomas Buiter.
Greenpeace ist ein Haufen von Pharisäern, denen das eigene fette Firmenkonto offenbar wichtiger ist als das Leben und erhalten von Spezies. Der Ökosystem Erde ist durch den Virus Mensch massiv bedroht, und alles was GP macht ist mit Plakaten rumwedeln um Spenden zu kassieren. Das Gute an der Sache ist : Der Mensch entzieht sich selbst die Lebensgrundlage, und GP hilft durch mangelhafte Aufklärung und wissentliche Verblendung der Massen fleissig dabei mit. Das Negative ist aber, dass der Mensch bei seinem Niedergang unschuldige Mitbewohner dieses Planeten mit in die Ausrottung reisst.
GP könnte soviel mehr erreichen, wenn die Spendengelder anstatt in Firmenpaläste in Kampagnen fliessen würden.
GP hat einen viel grösseren medialen Einfluss, zumindest hier in Deutschland, als SSCS und sollte Diesen endlich einmal benutzen um den immer grösser werden Ruf von GP als industriell indoktriniertes Wirtschaftsunternehmen los zu werden.
Greenpeace ist schon seit langem nur noch ein Schatten seiner selbst!
Die Anerkennung für den Rückzug der japanischen Mörderflotte gebührt alleine Paul Watson und der Sea Shepherd Conservation Society, der in eurem Artikel kein Wort gewidmet wird.
In diesem Sinne
For the oceans
Sven
23.4.2011 um 22:54 Uhr ·
David
Ich finde es ziemlich unverschämt, wie hier GP einfach auf ihre Tätigkeit gegen den Walfang reduziert wird. Im Gegensatz zu SSCS, deren Arbeit ich respektiere und schätze, ist Greenpeace noch auf vielen anderen Bereichen aktiv, und hat deswegen auch das schwerere Kreuz zu tragen. Ich finde es verständlich, dass GP sich weigert, SSCS zu erwähnen, da schon so viele beleidigende Äußerungen von dieser Seite zu hören waren.
Außerdem ist es UNGLAUBLICH, dass diese Diskussion in diesem Blog überhaupt geführt wird. Wir sind alle Umweltschützer, wieso können wir nicht Frieden haben? Ich bin froh darüber, dass es GP gibt, und froh, dass SSCS seine Arbeit macht, und spreche mich auf jeden Fall für eine engere Zusammenarbeit aus.
05.5.2011 um 23:06 Uhr ·
Michael Mittelstädt
Den unten verlinkten Beitrag im GP-Magazin finde ich nach der hier geführten Diskussion gut. Er hat mich zwar ehrlich gesagt etwas überrascht, aber auch gefreut. Da es noch keinen eigenen Blogbeitrag zur aktuellen 63. IWC gibt, bringe ich es hier.
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnewstt_news=115170&tx_ttnewsbackPid=23&cHash=951197f5d2ede2220e6916c60ece7c79
09.7.2011 um 09:43 Uhr ·