Protest auf der Straße und im Netz (und dazwischen auch)

17. Mai 2011 · von Benjamin Borgerding

Wie sicher sind deutsche Atomkraftwerke? Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat heute die Antwort der Reaktorsicherheitskommission (RSK) auf diese Frage vorgestellt. Das Ergebnis: Keines der 17 deutschen AKW ist ausreichend gegen den Absturz einer großen Passagiermaschine geschützt. 17  gute Gründe also, jetzt die Energiewende einzuleiten und so schnell wie möglich aus der Atomkraft auszusteigen! Damit das auch Frau Merkel und ihr Kabinett spitz kriegen, müssen wir sie in den nächsten Wochen auf allen Kanälen darauf hinweisen. Dazu präsentieren wir ein paar Ideen:

Zwischen Freitag, dem 20. Mai, 15.00 Uhr und Samstag, dem 21. Mai, 15.00 Uhr liegen was? Genau, 24  Stunden! Exakt so lange dauert die Online-Demo zur Energiewende, zu der Twitter-Nutzer und Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland Botschaften an die Kanzlerin verzwitschern. Selbige Botschaften hauchen einer vollanimierten Netzdemo Leben ein, auf der kleine Pixelmännchen Schilder und Banner mit den Tweets über eine virtuelle Straße tragen. Die URL für das Spektakel wird in Kürze an dieser Stelle bekannt gegeben.

Alle Twitter-Nutzer sind herzlich aufgerufen mitzudemonstrieren: Schickt Eure Tweets mit einer Forderung oder Botschaft an die Kanzlerin! Wichtig: Damit euer digitales Alter Ego mit über die Demo läuft, müsst ihr den Tweet mit dem Hashtag “#erneuerbar” versehen. Mehr Infos zu der Demo und zu den Mitmach-Möglichkeiten gibt es auf der Seite der Gruppe Marburg – vielen Dank dafür an dieser Stelle.

Um den kryptischen Zusatz “und dazwischen auch” aus der Überschrift aufzulösen: Die Online-Demo findet nicht nur im Netz statt, sondern auch auf der Straße, denn wir übertragen die Demo auf einen hübsch großen LED-Schirm in Berlin: Am Freitag (ab 15.00) parkt dieser direkt in Sichtweite zum Bundeskanzleramt auf dem Washingtonplatz und am Samstag (bis 15.00) auf dem Alexanderplatz in Berlin.

Eine Woche später – am 28.05.2010 – findet dann in 20 Städten die gute alte Anti-Atom-Demo 1.0  statt, nämlich in Dresden, Erfurt, Magdeburg, Berlin, Güstrow, Kiel, Hamburg, Bremen, Hannover, Göttingen, Münster, Essen, Bonn, Mainz, Fürth, Mannheim, Freiburg, Ulm, München, Landshut und im wunderschönen Frankfurt am Main. Mehr Infos zu den Demos findet ihr auf der Homepage der Veranstalter.

Und dann wäre da noch:

Protestaktion: Deutschland ist erneuerbar!

Deutschland ist erneuerbar

Sorgen Sie dafür, dass die Energiewende in Fahrt kommt!

So geht’s: Machen Sie mit und unterschreiben Sie unseren Appell an Bundeskanzlerin Merkel: Deutschland ist erneuerbar!

Kommentare

  • Sabine Schweizer

    Denken Sie nicht nur an Wahlkampftaktik! Denken Sie an unsere Zukunft!

    17.5.2011 um 20:39 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Wie wäre es mit dem Slogan:
    – Deutschland ist kaputtmachbar–

    17.5.2011 um 22:12 Uhr · Antworten

  • kleinerhobit

    @Bruno: Wenn Sie damit die Gefahr eines Flugzeugabsturzes auf ein AKW meinen, gebe ich Ihnen recht!

    17.5.2011 um 22:17 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Nee, meine ich nicht. Viel realistischer als dieser herbeigeredete, “herbeigeflehte” Flugzeugabsturz ist m.E. die Aussicht, dass wir uns mit unserer Energiepolitik total übernehmen.

      17.5.2011 um 22:30 Uhr · Antworten

  • Erna

    Das “Schöne” ist ja, dass Herr Röttgen schlicht und einfach die Öffentlichkeit belügt. Da wird z. B. behauptet, dass 4 AKW nicht den Absturz eines Kleinflugzeuges überstehen. Dabei steht im Bericht der RSK etwas ganz anderes! Kann er nicht lesen oder passt es einfach nicht, dass keine “gewünschten” Defizite gefunden wurden. Oder aber es liegt auch einfach nur am “Dr.”, bekanntlich bekommt man die ja recht schnell fürs korrekte Abschreiben.

    18.5.2011 um 07:55 Uhr · Antworten

  • telematik

    Naja, Krupp ist dann mal weg
    RWE baut das nächste AKW einfach in NL
    ob das wirklich alles nochmal “erneuerbar” ist wenn ihr mit eurer Deindustrialisierung fertig seid???
    und speziel für euch und die “erneuerbaren”
    You may fool all the people some of the time, you can even fool some of the people all of the time, but you cannot fool all of the people all the time.
    (Abraham Lincoln)

    18.5.2011 um 10:46 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Bist Du wiklich sicher, dass Deine Enkel Deinen STandpunkt nachvollziehen können, wenn Trinkwasser knapp wird, wenn Rohstoffe (auch Uran) nicht mehr vorhanden sind, wenn es versäumt wurde, naturwissenschaftliches Wissen über erneuerbare Energien und sparsame Technologien rechtzeitig zu nutzen?

      18.5.2011 um 14:15 Uhr · Antworten

      • Michi

        Zumindest Uran wir es noch viele Jahrhunderte lang geben,
        Und selbst wenn nicht gibt es ja noch einige tausend Tonnen Atommüll aus dem man neues Uran erbrüten kann…

        18.5.2011 um 15:46 Uhr

      • Jonas

        Ich glaube kaum, dass in schnellen Brütern Uran erbrütet wird…

        20.5.2011 um 10:25 Uhr

  • Marina

    Wie wäre es denn, wenn die Idee und Politik der erneuerbaren Energien, d.h. also weg von Politik der Atom- und fossilen Energien, nicht nur deutschlandweit getra-
    gen, sondern vielmehr auch GLOBALISIERT wird?
    Diese Problematik z.B. der AKW betrifft nicht nur Deutschland oder auch Japan,
    sondern alle Länder, die AKW haben …
    Machen sich die Leute dort keine Gedanken oder ist es ihnen piepegal, was mit ihnen und der Region passieren sollte, wenn wie in Tschernobyl oder in Fukushima
    eine atomare Katastrophe auftreten sollte? Ist ihr Leben und das der nachfolgenden Generationen völlig gleichgültig … so wie nach dem Motto “Nach mir die Sintflut”?
    Muß es denn so weit kommen? Das kann man doch schon vorher verhindern, indem man eben eine entsprechende Energiepolitik betreibt.
    Greenpeace ist doch quasi überall auf der Welt zuhause … Was sagt Greenpeace
    (weltweit, nicht nur auf Deutschland beschränkt) mit Sitz in Den Haag (?) dazu?
    Denn AKW sind NICHT ein rein NATIONALES Problem – das sollte man unbedingt
    bedenken. — Ein GLOBALES Problem, läßt man hierbei End- und Zwischen-
    lagerfrage NICHT außer Acht! – - -

    18.5.2011 um 12:46 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Da habe ich gestern noch den Bericht der RSK überflogen. Erstaunlich, wovon Herr R.nicht berichtete! Unter dem enormen Zeitdruck war nur eine “Papierkontrolle” (Nachrechnen?)möglich. Viele Nachweise fehlen daher, viele Fragen konnten nicht beantwortet werden und schon gar nicht überprüft werden. Auch sind viele Angaben aufgrund der Angaben der Betreiber eingeflossen.
    Dennoch bleibt eigentlich bei vorhandenen Ergebnissen nur übrig, dass -schon im Hinblick auf das jetzt vielfach nicht erreichte level 3 in mehreren Bereichen – schnellstens ausgeschaltet werden muss. Und das ist – würde man konsequent auf andere Länder übertragen – keine nationale Frage mehr.

    18.5.2011 um 14:09 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Und schon taucht wieder irgendein Beitrag für Kreisdreherei auf, auf den einzugehen sich nicht lohnt, weil die wirklichen Fakten bekannt sind. Eher ist es an der Zeit zu handeln. Die neuesten Meldungen aus Japan zeigen wieder einmal, dass wir gar nicht kritisch genug sein können und die Informationen von Betreibern und allen, die mit ihnen kooperieren, durch unabhängige Beobachter, Wissenschaftler prüfen müssen. Auch in den Niederlanden sollte man jetzt noch mal eine heiße Diskussion beginnen. Am 28.5. werde ich irgendwo auch dabei sein, wenn hoffentlich viele kritische Bürger (denen ihre zukünftigen Generationen am Herzen liegen) mit den Füßen auf einer Demo abstimmen.

    18.5.2011 um 19:07 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Lottina, Du hast recht, “”dass wir ……… durch unabhängige Beobachter, Wissenschaftler prüfen müssen”"
      Nur leider kenne ich da keine. Du meinst doch nicht etwa “Greenpeace-Wissenschaftler”?

      19.5.2011 um 00:13 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Lieber Greenpeace als Partner der Atomlobby! Außerdem gibt es doch genug unabhängige Institute.

        19.5.2011 um 12:53 Uhr

      • Bruno Straub

        Klar, ein jeder von uns geht in die Kirche, in der er getauft wurde.
        Aber Du meinst doch nicht wirklich, daß ein Greenpeace-Kampagner “seriöser/ ehrlicher etc.” ist, als ein Atom-Lobbyist?

        19.5.2011 um 23:57 Uhr

  • Martin

    In der Debatte über die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke gibt es klare Ansagen von Greenpeace und vielen Politikern, dass die Sicherheit oberstes Gebot sei und dabei keine Kompromisse gemacht werden dürfen.
    Grundsätzlich eine richtige und wichtige Aussage.

    Bevor man aber die Kernkraft dämonisiert und sie wie eine Ausgeburt der Hölle behandelt, sollte man diesen Gedanken ein wenig weiterspinnen. Ein Kernkraftwerk muss einem Flugzeugabsturz standhalten, gar keine Frage.
    Aber wenn man damit rechnen muss dass ein Flugzeug auf ein Kernkraftwerk stürzen könnte, welchen Kompromiss gehen wir dann ein wenn man bedenkt dass jederzeit und an jedem Ort eines von tausenden Flugzeugen die ständig über uns kreisen plötzlich auf uns und unser Haus stürzen könnte während die Familie friedlich schläft und keine Gelegenheit hat sich in Sicherheit zu bringen?
    Wieviele Tote würde man in Kauf nehmen wenn man bedenkt das so etwas auch bei einem großen Volksfest passieren könnte? Wo ist da die Politik um Flüge die nur aus Spaß angetreten werden zu verbieten? Welche Rechtfertigung gibt es das Leben anderer Menschen zu riskieren nur um sich in einem anderen Land einen schönen Urlaub zu machen? Klar, mit einer solchen Debatte ließe sich nicht gut Politik machen weil jeder auf etwas verzichten müsste.
    Beim Brechen eines oder mehrerer Staudämme gibt es Kernkraftwerke die der Flutwelle nicht standhalten würden heißt es in anderen Berichten. Und was ist mit den Menschen die unter diesen Staumauern leben?
    Sind sie außer Gefahr wenn die Kernkraftwerke stillgelegt werden?
    Täglich sterben tausende Menschen im Straßenverkehr. Unschuldige Kinder werden Opfer eines Risikos dessen man niemals Herr werden kann da dem Menschen immer Fehler passieren werden, ganz zu schwiegen von der Umweltverschmutzung und dem damit einhergehenden Klimawandel. Schafft man deswegen alle Autos ab?

    Ich finde es richtig wenn man die Sicherheit in Kernkraftwerken in Frage stellt, doch wenn man schon 100%ige Sicherheit will, sollten sich unsere Gutmenschen genauso über die anderen Risiken, die unnötig sind und täglich sehr viele Leben zerstören, Gedanken machen. Leider sind diese genannten Gutmenschen eben doch nicht so gut wie sie tun und auch nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Zum Glück gibt es so viele Wähler die keinen Meter Weitsicht haben und somit wird man auch in Zukunft Politik mit der Angst machen können und damit den Menschen ein Wohlwollen vorgaukeln können das überhaupt keines ist.

    18.5.2011 um 20:34 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Zugegeben, auch andere Katastrophen finden statt, und auch über Tempolimit, Lustreisen mit dem Flieger … sollte man nachdenken. Aber hier geht es nicht nur um die Frage der Quantität, sondern der Qualität. Immerhin betrifft Strahlung nicht nur kleine Landstriche (was ich schon schlimm genug fände), sondern schadet jeder lebendigen Zelle. Das Ausmaß dabei ist in einer Generation noch gar nicht genügend erforscht, teilweise werden Ergebnisse nach Tschernobyl nicht ausreichend publiziert, Ärzte, die mit den Erkrankten dort zu tun haben erzählen mehr als Statistiken. Eine Zunahme solcher Erkrankungen in Statistiken gilt außerdem nicht einfach als Beleg für Strahlenerkrankungen, andere Faktoren müssten ausgeschaltet werden. .. Daher ist es sinnvoller, Experimente von Strahlenbiologen zu betrachten. Da sind merkwürdige Fakten bei der Zellteilung nach Bestrahlung zu beobachten. Das könnte z.B. auch einen Hinweis auf die tatsächlich erhöhte Kinderkrebsrate im Nahbereich von AKWs geben. Nicht die Dosis allein macht es, auch z.B. der Teilungsstatus der Zellen (Wachstum), die unterschiedliche Dispsition, . Außerdem sind die Kosten der Atomenergie auf Dauer immens (z.B. Nachrüstung aus Sicherheitsgründen, Unfallfolgen unbezahlbar,s. Fukushima zur Zeit und weiterhin, Krankenbehandlungskosten)
      Niemand versichert das alles. Das Ausmaß einer atomaren Katasthrophe muss man daher rational als zu verhindern ansehen. Das kann man nur, indem man so schnell wie möglich aussteigt. Außerdem verhindern die laufenden AKW, dass wir Erneuerbare ausbauen. Auch neue Kohlekraftwerke verhindern das. Ohne Erneuerbare aber nach Ausfall von bis dahin immer teurer werdenden Rohstoffen sitzen wir im Dunklen. ..

      18.5.2011 um 23:43 Uhr · Antworten

    • Ray Spaeth

      Autos fordern tote, Flugzeugabstürze auch, alles richtig nur ohne hablwertzeit von 10.000.000 Jahren. LG Ray

      20.5.2011 um 01:42 Uhr · Antworten

  • Erna

    Wie heißt es auf aktuell der Startseite … “Station-Blackout kann jeden Reaktor treffen. Die Gefahr eines Station-Blackouts – eines Ausfalls der Notstromversorgung, was in Fukushima zur Katastrophe geführt hat – wird differenzierter betrachtet. Klar ist: Auch an jedem deutschen Atomkraftwerk kann es zu einem solchen Ausfall kommen”…Tatsächlich erhöht sich mit jedem abgeschalteten AKW das Risiko für den Station-Blackout aber mancher will es halt nicht kapieren.

    18.5.2011 um 21:02 Uhr · Antworten

  • Jens

    Fukushima gibt uns die seltene Gelegenheit, genau zu analysieren wie es tatsächlich um die Sicherheit von KKW und die Zuverlässigkeit von Betreibern in Extremsituationen steht.
    Wie gerade, über 2 Monaten nach dem Beginn der Katastrophe, bekannt wurde (Spiegel), ist der GAU dort eben nicht durch die, in Deutschland als unwahrscheinlich geltende Mehrfachkatastrophe, sondern allein schon durch das Erdbeben ausgelöst worden. Technisches und menschliches Versagen und der Versuch der Vertuschung, haben ihr übriges zur Eskalation beigetragen. Es bleibt hier weiterhin sehr ungewiss wie das ganze ausgeht.

    Gebe es keine Alternativen zu KKW, müssten wir sicherlich noch länger mit dem Risiko eines schweren Reaktorunfalls und der weiteren Anhäufung von Atommüll leben und könnten lediglich versuchen durch technische und Kontrollmaßnahmen
    Risiken zu minimieren.

    Tatsache ist aber, es gibt äußerst vernünftige Alternativen, nicht nur in ökologischer, sondern, längerfristig betrachtet, auch in ökonomischer Hinsicht (Rohstoffverbrauch, Arbeitsplätze) und auch hinsichtlich Versorgungssicherheit (Dezentralisierung).

    Diese Alternativen werden aber gerade durch das Festhalten an der Kernenergie massiv behindert. Interesse an dieser Verzögerung haben bekanntermaßen nur die Betreiberfirmen, die dickes Geld mit dem enorm subventionierten (keine Haftpflicht- Versicherung) und deshalb nicht zu realen Preisen gehandelten Atomstrom “verdienen”. Das Risiko tragen aber wir alle. Die Probleme mit dem bereits angefallenden Atommüll sind Aufgabe genug, sodaß wir nicht noch mehr davon anhäufen müssen.

    Also ist doch das schnellsmögliche Umschwenken auf alternative Energien in erster Linie eine Frage der Einsicht und des konsequenten Umsetzung der selben. Ich glaube nicht, daß wir erst einen schweren Reaktorunfall in Deutschland brauchen, damit sich diese Einsicht auch durchsetzt.

    Ich bin davon überzeugt, daß von Deutschland, wenn wir die Energiewende endlich wirklich und zügig angehen, sehr positive lmpulse an unsere europäischen Nachbarn ausgehen werden.

    20.5.2011 um 10:56 Uhr · Antworten

  • Bettina Stark

    Also ich weiss wenn wir in Deutschland die Bürger wählen lassen würden gäbe es schon lange keine Atomkraft mehr und man würde viel mehr für die erneuerbaren Energien investieren und forschen. Es ist ein leichtes wenn die Industrie es zulässt ohne Atomstrom auszukommen. Man (Politiker) muss es nur zulassen.
    Deshalb fordere ich Frau Merkel auf endlich Ihre Versprechen einzuhalten..
    Gestern abend um 23.30 Uhr kam in der ARD die 4. Revulotion da ging es genau um dieses Thema das die Atomkraft peu a peu verschwinden kann wenn man es zulässt.
    Bitte auch den Politikern in Europa vorlegen.
    Danke für die Einsicht für die Zukunft der heutigen Kinder.

    20.5.2011 um 13:47 Uhr · Antworten

  • Bernd Ahnert

    Wenn alle grünen Strom beziehen, ist es sowieso aus mit Atomstrom, also wechseln!

    20.5.2011 um 22:00 Uhr · Antworten

    • Michi

      Falsch gedacht!
      Wenn alle grünen Strom beziehen, dann zahlst du erstmal nen Euro für die Kilowattstunde. Weil der Strom aus erneuerbaren einfach extrem teuer und nicht zukumftssicher ist… Alternativ kaufen die stromkonzerne einfach Öko zertifikate aus dem Ausland und betreiben die AKWs hier munter weiter…
      .
      Aber zum Glück wird’s nie so werden… Es gibt immer genug Leute die richtigen Strom kaufen, und hoffentlich auch genug um die deutschen AKWs ein bisschen länger als 2022 laufen zu lassen. Oder wir kaufen den strom einfach von den Franzosen, die können wenigstens noch klar denken.

      22.5.2011 um 11:17 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Man muss den Zukauf unterbinden und zur Sicherung auf Gaskraftwerke setzen. Die müssen aber auch eingeschaltet sein. Und man muss endlich nicht nur reden, sondern ausbauen, fördern, sparen.

        22.5.2011 um 13:05 Uhr

  • angelika stark

    Bitte alle mitmachen!!!!!
    Hier in Wuppertal geht das einwandfrei mit dem Öko-Strom—Kann ich nur empfehlen; es ist auch nur unwesentlich teurer.
    Macht mit!!!!!!!

    20.5.2011 um 23:14 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Echter Ökostrom ist rar, so rar, daß man ihn aus dem Ausland importieren muß. Aber warum solltet Ihr in Wuppertal nicht auch was davon abkriegen?
      So gibt es für den gläubigen Deutschen ja auch echten 12 Jahre alten Aceto Balsamico für 5 Euro die Literflasche…..
      Hauptsache: Man glaubt dran!

      21.5.2011 um 22:31 Uhr · Antworten

  • Sarah Esser

    ENDGUELTIG ABSCHALTEN !!! ! !!! ALS GUTES BEISPIEL VORAN GEHEN & ENDGUELTIG ABSCHALTEN ! AFRIKA IST KEIN ENDLAGER USW !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! !!! ! BITTE SCHA LTET ENDLICH UND ENDGUELTIG AB !!! Mit freundlichem Gruss* *Sarah* €8^)

    21.5.2011 um 01:57 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Wo sind die unbeachteten Erfindungen zur Verlustbegrenzung von Strom bei Widerständen?

    22.5.2011 um 13:07 Uhr · Antworten

  • J. Scherer

    Es reicht schon, dass uns verstrahlter Fisch untergejubelt wird. Das muss sich nicht noch ausweiten! Deutschland sollte hier eine Vorreiterrolle übernehmen und sofort aussteigen – die Technologien dafür sind schließlich verfügbar.

    Es gibt keine vernünftigen Argumente mehr dagegen! Es gab genug Denkzettel, die zeigten, dass Menschen nicht alles kontrollieren können! Schluss mit Überheblichkeit und rücksichtslosem Kapitalismus!

    27.5.2011 um 21:33 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Also, wenn Du die Story vom verstrahlten Fisch glaubst,……. da habe ich einen heißen Tip. Kaufe nur noch Dosenfisch! Das Blech hält 99,2 % der Strahlung ab!

      28.5.2011 um 00:13 Uhr · Antworten

Kommentar schreiben

Pflichtfeld

Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht

optional

Permalink

Dieser Blogbeitrag ist unter folgender Adresse dauerhaft erreichbar:
http://blog.greenpeace.de/blog/2011/05/17/protest-auf-der-strase-und-im-netz-und-dazwischen-auch/trackback/