Die Rebellion in Wolfsburg

07. Juli 2011 · von Benjamin Borgerding

Die Rebellion ist aktiv – und das nicht nur im Netz. Vor den Toren des Volkswagenwerks in Wolfsburg verteilten heute Rebellen von Greenpeace Flyer an Arbeitnehmer von VW. Der Flyer für VW-Mitarbeiter erklärt, warum sich die Rebellion ausgerechnet VW vorgenommen hat und der Konzern der dunklen Seite der Macht abschwören muss. Vor den Toren des Werks kam es dabei zu einem Zusammentreffen zwischen den Rebellen und vier behelmten Stromtrooper und Darth Vader höchstpersönlich. Glücklicherweise wurden keine Laserschwerte gezückt. Alle Rebellen haben das Werksgelände im Besitz sämtlicher Gliedmaßen verlassen.

Dart VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Michael Loewa/Greenpeace

Dart VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Michael Loewa/Greenpeace

Darth VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Franz Bischof/Greenpeace

Darth VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Franz Bischof/Greenpeace

Greenpeace-Aktivisten mit Darth VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Michael Loewa/Greenpeace

Greenpeace-Aktivisten mit Darth VWader bei Volkswagen in Wolfsburg - © Michael Loewa/Greenpeace

“Deine Mudder”-Witze gibt es in Hülle und Fülle. Wieso ist eigentlich noch niemand (vor mir) auf die glorreiche Idee gekommen, “Dein Audo”-Witze zu machen? Schließlich gibt es jede Menge Autonarren, die hinter der kleinsten Kritik an ihrem fahrbaren Untersatz gleich einen Frontalangriff auf ihre persönliche Ehre wittern – wie bei Muttersöhnchen und ihren Müttern. Dabei geht es Greenpeace mit der Kampagne gegen Volkswagen ausdrücklich nicht darum, VW-Fahrer für ihre Kaufentscheidung an den Pranger zu stellen. Andere Autohersteller bauen auch Autos mit hohen oder noch höheren Abgaswerten. Es geht darum, deutlich zu machen, dass es verdammt noch mal die Pflicht des größten Autoherstellers in Europa (und bald der Welt) ist, sich für effektiven Klimaschutz stark zu machen.

Eine kurze Zusammenfassung über das, was bisher geschah: Greenpeace UK veröffentlicht  die Persiflage auf einen bekannten VW-Werbespot, die von VW stärkeren Einsatz für das Klima verlangt. Obwohl die englischsprachige Fassung des Films auf YouTube nach 82 Stunden wegen angeblicher Urheberrechtsbeschwerden gesperrt worden ist, wächst der Widerstand gegen VWs rückständige Haltung beim Klimaschutz. Auf der zugehörigen Webseite vwdarkside.com ist “die Rebellion” nach 9 Tagen auf 188.000 Rebellen angewachsen, die die Forderung von Greenpeace unterstützen.

Mehr Information zum Thema gibt es im Greenpeace-Report “Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns“.

Kommentare

  • Energiesparfuchs

    GP USA nimmt ROCKEFELLER-SPENDENGELDER an und beschäftigt Mitarbeiter der FORD FOUNDATION, siehe die Quellen in
    http://blog.greenpeace.de/blog/2011/05/18/das-klima-schutzt-sich-nicht-von-alleine/#comments
    Was berechtigt euch denn jetzt, ganz konkret gegen Automobilhersteller und Ölkonzerne vorzugehen ?

    07.7.2011 um 18:49 Uhr · Antworten

    • Benjamin Borgerding

      Für alle, die sich gerade neu dazu geschaltet haben: Auf die – unermüdlich und mehrfach vorgetragene – Kritik von Efuchs bin ich ausführlich hier eingegangen.

      08.7.2011 um 12:18 Uhr · Antworten

      • Thomas

        Ja, auf seine Einwände bist Du eingegangen, aber auf die weiteren Erläuterungen dazu leider nicht. Wenn das mit dem Rhodes Stipendium und dem Chef von GP USA stimmt, halte ich das für mehr als bedenklich. Sowas darf nicht sein. GP sieht leider schon länger nach Modewelle und moderner “Arbeit- und Moralgeber” aus, als wirklich als “grüne Revolutionskämpfer” rüberzukommen…

        Keine Aktionen mehr mit dem besteigen von Masten oder blockieren von Zufahrten etc. – Greenpeace ist out (ich bin aber immerhin “Rebell” ;-) )

        14.7.2011 um 13:01 Uhr

  • JanR

    Was für ein Schrott…. wenn ihr sonst nichts zu tun habt, VW baut gute Autos… kümmert euch lieber um Toyota…, die mir ihren Batterien versuchen sonst alles….

    07.7.2011 um 18:58 Uhr · Antworten

    • Tom

      Die Auto-Konzerne können da noch einiges machen. Auch wenn VW gute Autos baut die könnten noch bessere Autos entwickeln. Was ist mit dem 3-Liter-Auto. Es hätte schon längst auf dem Markt sein können. Autos verbrauchen noch zu viel Kraftstoff. 2030 ist übrigens der Peak-Oil. Das Elektro-Auto (ist übrigens ein ganz alter Hut, das E-Auto gab es schon vor dem sogenannten ersten Auto mit Verbrennungs-Motor) müsste weiter entwickelt werden. Hybrid haben die deutschen Hersteller wohl verpennt. Man muss das als Chance für VW, BWM usw. sehen und dadurch würden auch neue Arbeitsplätze geschaffen.

      14.7.2011 um 13:14 Uhr · Antworten

    • Markus

      Also ist Kritik an VW unberechtigt, nur weil es “noch schlimmer” gibt? Denkt mal drüber nach. Das ist als würde man einen Dieb nicht verfolgen, weil es einen gibt, der mehr gestohlen hat. Ausserdem ist VW nunmal Nummer 1 in Europa (bald evtl. weltweit) und die Aktion kommt aus UK…

      Die Blenderei, der viele Deutsche im Hinblick auf Autos aus Deutschland utnerliegen ist nichtmehr feierlich. Die selben Leute würden sich denken “recht so!”, wenn es um Peugeot ginge. Dann würde man hier von rostenden Franzosen lesen.

      Was soll eigtl der Toyota-Kommentar? Wenn die Batteriesache ebenfalls eine Schandtat ist, war Toyota nur schneller. Der 2012 erscheinende, nächste Golf wird auf Wunsch auch eine Batterie tragen, wie vermutlich bald alle Autos in DE. Ein mal mehr langsamer als Japaner (Toyota, Hybrid) und Franzosen (Renault, Elektroautos).

      14.7.2011 um 13:43 Uhr · Antworten

  • 0mega

    Jeder Autohersteller hat ne Menge Spielraum für Verbesserungen, das weiß jeder von uns. Ich bin absolut grün, aber diese Kampagne macht mich dermaßen sauer, dass greenpeace keinen cent und keine Unterstützung mehr von mir bekommt.

    Warum, von allen Autoherstellern in der Welt, eine Kampagne gegen VW? Warum nicht gegen die Spritschlucker in Amerika, die mal locker flockig das 2 bis 5 fache eines durchschnittlichen VW-Autos verbrauchen? Also, was soll der scheiss?

    07.7.2011 um 19:08 Uhr · Antworten

  • VW-Mitarbeiter

    0mega, da hast du Recht. VW ist noch einer der humansten Autohersteller. Aber der SPOT, da hats Greenpeace eben in den Fingern gejuckt mal wieder was für ihre Medienpräsenz zu tun.
    Übrigens kann ich zu 100% sagen, das weder Darth Vader noch sonst einer seiner Stromtrooper AUF dem Werksgelände waren! Dafür gibts bei uns die Werkssicherheit!!! WENN BERICHTE, DANN RICHTIG!!!

    07.7.2011 um 19:26 Uhr · Antworten

    • funny

      Und woher kommen dann die Fotos???

      16.7.2011 um 18:30 Uhr · Antworten

  • 0mega

    Ja, für Medienpräsenz das Star Wars franchise zu instrumentalisieren, und dann über den copyright bullshit auf youtube meckern, ich weiß ja nicht. Kindergarten, man hätte ja nach einer Lizenz fragen können vorher.

    PS: Ich habe kein Auto und würde mir auch keinen VW kaufen.

    Für mich ist greenpeace jetzt jedenfalls unten durch. Ford reibt sich während eurer tollen Kampagne die Hände und verkauft sicher ein paar F-150 Explorer extended mehr als normal.

    Wie mich diese ganzen pseudogrünen Vereine (greenpeace, WWF) mittlerweile enttäuschen, das geht gar nicht. Ich hoffe es gibt bald mal jemand, der es ehrlich meint.

    07.7.2011 um 19:36 Uhr · Antworten

    • Micha

      Hallo Omega,

      natürlich kann von der Kampagne jeder halten was er will. Da ich aber wenigstens ein wenig Einblick in die strategischen Entscheidungen bei GP bekommen durfte, will ich ein paar Sätze dazu los werden. Es ist unendlich viel schwerer geworden, derartige Kampagnen so zu gestalten, daß sie die breite Masse erreichen. Das liegt an verschiedenen Faktoren. Klar wäre es z.B. möglich gewesen, sich den meistverbrauchenden Wagen auszusuchen und gegen diesen eine Kampagne zu starten. Aber was wäre dann gewonnen? Das wäre vielleicht Lamborghini oder Bugatti o.ä. Selbst wenn diese Hersteller einlenkten (was ja allein schon wegen derer Geschäftsmodelle utopisch wäre) hätte es wohl so gut wie keinen Einfluß auf andere. Denn die paar Autos, die sie verkaufen sind Nischenprodukte. VW bestückt die europäische Autoflotte zu 23%! (übrigens ist es eine europaweite Kampagne, damit fallen Toyota, Ford und andere oben aufgeführte Alternativen eh raus)! VW gibt also sehr stark die Marschrichtung an. Wenn VW sich bewegt, bewegt sich der Markt – und sogar die Politik! Wenn Bugatti einen 1-Liter Bugatti baute lächelten alle mal kurz und das wär`s dann. VW ist also schon allein deswegen der richtige Ansprechpartner. Außerdem betreibt VW in gewissem Maße Greenwashing durch die regelmäßige Vorstellung sehr sparsamer Autos bei pressewirksamen Terminen. Das ist dann, was die Masse in der Zeitung liest. VW bemüht sich aber nicht sehr darum, diese Autos in den Markt einzuführen. Auch damit liefert VW einen Angriffspunkt. Was die Sache dann auch noch sehr schwierig macht ist, daß Kampagnen ja mit allen beteiligten (Ländern) abgestimmt werden müssen. Da wird es immer Länder geben, für die die Kampagne besser oder schlechter passt. Es gäbe noch unendlich viel zu sagen, aber ich mache hier Schluß. Ich wollte nur zu vermitteln versuchen, daß es nicht so einfach ist und ich es daher ziemlich unfair finde, solche komplexen Konstrukte pauschal abzuurteilen. Sei dir gewiss, da steckt eine Menge Überlegung dahinter, wie man mit dieser Kampagne das meiste in Sachen Umweltschutz erreichen kann. Würde mich sehr freuen, wenn ich deinen Glauben an GP (WWF ist eine eigene Geschichte) damit ein Stück weit wiederbeleben könnte. VG

      07.7.2011 um 20:43 Uhr · Antworten

  • Hugo

    Super Aktion!
    Greenpeace ermöglicht Einblicke hinter die Kulissen und steckt viel Kraft in alle Aktionen um aktiv etwas zu verändern. Zum Glück gibt es noch Leute die wissen wo wir herkommen.

    07.7.2011 um 21:56 Uhr · Antworten

  • Moncler Jacken

    Das ist sehr cool

    08.7.2011 um 07:09 Uhr · Antworten

  • Holger

    Coole Aktion. Umweltfreundliche Autos teurer als noetig zu machen um am Umweltbewusstsein der Kaeufer sich zu bereichern ist skandaloes!

    08.7.2011 um 10:24 Uhr · Antworten

  • Nils

    Ich musste gestern wieder einmal über Greenpeace lachen, weil dieser Verein, genau wie die Grünen, sich keine Gedanken über Lösungen machen. Stattdessen stellen sie irgendwelche Forderungen, wozu sie nicht in der Lage sind und noch lange nicht das Recht besitzen, die abstrus sind. Vielleicht solltet ihr ja mal bei den Kunststoff-Produzenten wo ihr eure Kostüme her habt demonstrieren, da dies in der Herstellung ja auch schädlich ist. Kümmert euch mal um die Sachen bei denen ihr auch Unterstützung findet zum Beispiel: gegen Robbenjagd, Walfang und solche Geschichten aber versucht nicht die Wirtschaft zu schädigen mit euren verrückten Ideen. Wenn VW wie nach euren Vorstellungen sich auf E-Fahrzeuge spezialisieren soll, dann zeigt mir 100 Käufer die das Vielfache für ein Auto ausgeben würden, welches es mit einem kleinen Verbrennungsmotor für weitaus weniger Geld gibt. Fangt an realistisch zu denken das sollten einige grüne Vereine und Parteien auch tun. Aber Hauptsache erstmal dagegen sein… Mein Fazit über diese Greenpeace Aktion : LACHHAFT und peinlich.

    08.7.2011 um 13:22 Uhr · Antworten

    • Marina

      Da es leider ÜBERALL an ALLEN Ecken und Kanten auf der Welt brennt, weil
      VIELE Unternehmen – auch U. A. sicherlich VW – nur EINS als ihr ZIEL ansteuern und als ihren GRÖSSTEN Erfolg verbuchen, wenn sie MÖGLICHST MAXIMALE Gewinne machen, und zwar AUF KOSTEN von Umwelt und Natur, letztendlich von Klima und ALLEM Leben auf unserem Planeten HIER, HEUTE und in NAHER sowie in FERNER Zukunft, fühlen sich Organisationen wie Greenpeace u. dgl. quasi fast GENÖTIGT, auf BREITER Front und NICHT NUR in kleinen Bereichen TÄTIG zu werden!
      SO sieht es nämlich aus … UND NICHT ANDERS!
      Und WER bitte schön schädigt DEMNACH das Leben auf der Erde?
      Greenpeace etwa oder jegliche vergleichbare Organisationen?! SICHER, diese machen auch Fehler – wer nicht?! ABER zu schädigen versuchen? NEIN,
      bestimmt nicht.
      ALLERDINGS bei all denen, wie OBEN beschrieben, die ALLEIN nach der Gewinn-
      maximierung agieren UND denen HIERBEI geradezu EGAL ist, was mit der UM-WELT passiert, ist LEIDER ALL ZU OFT zumindest eine billigend in Kauf nehmende Schädigung ZU BESCHEINIGEN!
      Und DAS ist LEIDER FAKT — eine traurige GEWISSHEIT!
      Punkt … – - -

      08.7.2011 um 14:42 Uhr · Antworten

    • David

      Nils, dein Kommentar ist aus vielen Gründen schlicht falsch:
      1. Bei einer Kampagne muss immer das Kosten-Nutzen Verhältnis abgewogen werden. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich das Kunststoffkostüm zu kaufen.
      2. Sich nur auf Themen zu konzentrieren, wo man die Mehrheit hinter sich weiß, ist inkonsequent.
      3. Man muss für ein umweltfreundliches Auto nicht das vielfache bezahlen. VW könnte sie zu sehr günstigen Preisen anbieten, wenn der Konzern denn wollte.
      4. Greenpeace hat schon bei der Nestle-Kampagne 2010 gezeigt, dass es in der Lage ist, Großkonzerne umzustimmen.

      08.7.2011 um 14:51 Uhr · Antworten

    • G.Zielazinski

      Lieber Nils, klar, Robben werden nicht im eigenen Vorgarten erschlagen, Wale werden auch nicht im Badesee getötet. Das passiert alles weit weg. Da kannst du leicht rufen, da sollen die mal was machen. Da würden sie auch Unterstützung finden. Von dir auch? Oder nur hier im Forum bla bla? Und meinst du, die Tiere werden nur zum Spass abgeschlachtet? Meinst du, dort stehen keine finanziellen Interessen dahinter? Und wenn, ist ja nicht UNSERE Wirtschaft. Aber wenn man nur in seiner kleinen Welt lebt, nicht nach rechts oder links blickt und nur Augen für die “Daily Soap” hat, sieht man natürlich nicht die Probleme um uns herum. Erderwärmung – prima, weniger heizen. Feinstaub: macht mir nichts aus, bin Raucher. Und außerdem: die Natur heilt sich selbst.
      Die Aktion, die GP hier gestartet hat findet meine volle Unterstützung. Schade nur, dass man Leute wie dich mitschleifen muss, die dann trotz fehlender Partizipation von den errungenen Vorteilen profitieren.

      14.7.2011 um 13:12 Uhr · Antworten

    • stefan

      lachhaft und peinlich ist nach wie vor die naive einstellung, wir könnten unseren planeten noch endlos so weiterplündern und verwüsten zum wohle einer wirtschaftsform, deren unbedingtes wachstumsgebot schon jetzt an die grenzen stößt. wer nicht blind ist sollte erkennen, dass wir seit jahrzehnten gold in abfall verwandeln.

      10.8.2011 um 09:16 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Großkonzerne umstimmen, eine große Aufgabe, aber lohnenswert! Es wäre sicherlich auch bei amerikanischen Autos schön, wenn Spritschlucken vorüber ginge. Allerdings fangen wir ja mit einem Volks-wagen eher an. Dass mehr Ford oder anderes gekauft wird, liegt vielleicht nicht an Greenpeace, sondern am Preis. VW könnte sein Image hier gut aufpolieren und wirklich wieder zu echten Volksautos finden, die auch etwas für die Zukunft unserer Kinder sind: Sparsame Familienkutsche ohne Aufpreis! Und viel weniger CO2 dabei!

    08.7.2011 um 16:41 Uhr · Antworten

  • Lisa

    Tja, selbst der SPIEGEL enttarnt das GreenWashing von VW:

    “Der neue Beetle will auch sparsam sein. Laut Chefingenieur Hackenberg wurde der Verbrauch bei den zwei Dieseln und drei Benzinern von 105 bis 200 PS durchschnittlich um 25 Prozent gesenkt, der 105 PS starke Basisdiesel verbraucht 4,3 Liter. Doch das BlueMotion-Paket, ohne das es die Start-Stopp-Automatik und den Rekordverbrauch nicht gibt, kostet extra. Und diese Technik gibt es zudem nur für die beiden schwächsten Motoren. Der 200 PS-Motor schluckt dagegen auf dem Prüfstand 7,7 und in der Praxis gut und gerne 9,0 Liter.”
    [Quelle: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,773901,00.html / 12.07.11]

    -> Da steht alles drin um zu sagen: “VW hats es einfach immer noch nicht kapiert !!!”

    12.7.2011 um 22:33 Uhr · Antworten

  • bootsuggaustralia

    Da steht alles drin um zu sagen: “VW hats es einfach immer noch nicht kapiert !!!

    13.7.2011 um 08:08 Uhr · Antworten

  • Daniel

    Ich finde es auch eine gute Aktion!

    Sehr medienwirksam und es macht Spaß mitzumachen!

    Und außerdem geht es ja darum einen Konzern zu erreichen, der die breite Masse bedient.. Was bringt es, wenn man sagt Lamborghini solle seine Klimaziele doch bitte erreichen? Man weiß, dass sie das nicht vorhaben und diese Kampagne wäre nutzlos.

    Top!

    14.7.2011 um 12:48 Uhr · Antworten

  • Matthias

    Eine Kampagne gegen einen Konzern gerät fast grundsätzlich in die Kritik, weil es immer Leute gibt, die bei einem anderen Konzern größere Fehler sehen. Bei solchen Kampagnen geht es aber auch immer um das Potential!

    Volkswagen ist ein Weltkonzern, der stark in Deutschland verankert ist und unsere Gesellschaft ist weit stärker für Umweltprobleme sensibilisiert, als es z.B. die Mitmenschen in den USA zu sein scheinen. Von daher ist es für GP sicherlich leichter, Volkswagen auf den richtigen Weg zu bewegen (weil die Bevölkerung hier “mit macht”). Das ist ein erster Schritt, denn wenn ein Konzern “fällt”, dann werden andere nachziehen, es vielleicht sogar noch besser machen!

    Ich finde die Aktion überlegt und sehr witzig gemacht (danke an die GP UK).

    14.7.2011 um 13:00 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Da hast Du meine volle Zustimmung!

      25.7.2011 um 13:51 Uhr · Antworten

  • Johannes

    Sehr clevere und gut durchdachte Kampagne!

    Greenpeace setzt da an, wo strategisch die größte Hebelwirkung zu erwarten ist: bei einem einzelnen, großen Hersteller. Und das ohne pauschale Negativkritik, sondern mit einer sympathischen Message: wir wissen, dass Gutes in euch steckt.

    Ich bin gespannt, wie die Kapagne weitergeht. Daumen hoch!

    14.7.2011 um 13:50 Uhr · Antworten

  • DerMitDemPoloFährt

    Die Kampagne ist schon sehr gut gemacht und sicher auch nicht ganz uneigennützig um Greenpeace wieder ins Gespräch zu bringen.
    Das hier speziell auf VW eingegangen wird wirkt schon auf den ersten Blick etwa wie alle gegen die armen Wolfsburger aber es ist schon was dran. Es wird mit BlueMotion und Blah viel Staub aufgewirbelt aber technologisch scheint sich überhaupt nichts zu tun.
    Ich fahre selbst einen Polo IV (2008′er), Diesel und zweistellige PS (der wohl größte Fehler den man umwelttechnisch machen kann). Der beworbene Verbrauch ist dermaßen unrealistisch, dass vermutlich nur ein 80jähriger Renter mit Tempomat bei 60 wirklich unter 5l/100km kommt. Warum braucht ein Auto in dieser Größe (High-Tec Diesel oder was?) deutlich mehr Diesel als ein 3er Golf(Kombi; gleiche Fahrweise natürlich). Die 100-200kg mehr können es ja wohl kaum sein. Wenn ich schon für ne Kompaktklasse einen Betrag hinblättere, der bei anderen schon für die Mittelklasse reicht, dann will ich auch den Fortschritt sehen. Selbst Blue-Motion ist nur ein Name. Was bringts wenn das Auto Rentner-Fahrweise vorausgesetzt 0,3l weniger braucht. Wirklich technologisch ist bei BlueMotion auch kein großer Unterschied. Wenn ich richtig Sprit sparen will fahr ich lieber mitm Radl, und bin zumindest in der Stadt schneller.

    14.7.2011 um 21:12 Uhr · Antworten

  • DerSichMalWiederÜberEineGuteKampagneFreut

    Super gute Idee! Sehr Medienwirksam! Klasse Sache. Und auf die lange Sicht wird euch VW für diese Aktion danken, weil ihr den Konzern dadurch zwingt statt Greenwashing Greenworking zu betreiben!!!

    Um ein Kind zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf. Um einen Konzern in die richtige Richtung zu lenken unserer ganze Gesellschaft – mit eingeschlossen der tüchtigen VW-Mitarbeiter und der Greenpeace-Aktivisten!!!

    15.7.2011 um 10:24 Uhr · Antworten

  • Katharina

    halli hallo,

    @
    DerSichMalWiederÜberEineGuteKampagneFreut

    ich bin ganz deiner meinung. ich bin fan von greenpeace seit ich 15 jahre alt war. damals als ich 17 war hatte mich einer der greanpeace mitarbeiter gefragt ob ich interesse an der arbeit hätte und dabei sein möchte. ich hätte auf der stelle alles hingelegt und mitgemacht wenn nicht meiner mutter dagegen gewesen wäre.. ich finde das super was die org. macht. wenn wir diese menschen nicht hätten dann wäre die welt mit sicherheit schon längst am arsch. sorry ist aber so. genau wie all anderen org die sich für die umwelt und tiere einsetzen..

    ich werde weiterhin mitmachen und so gut wie es geht unterstützen.

    vlg kathi

    15.7.2011 um 16:39 Uhr · Antworten

  • funny

    Hi!!!
    Stimme dir vollkommen zu.=)
    Ich finde Greenpeace super genau so wie diese Kampagne. GP ist eine der wenigen Organisationen die unabhängig vom Staat und Konzern sind.

    Macht weiter so!!!

    16.7.2011 um 18:29 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Aber trotzdem ist GP keineswegs “unabhängig”. Man muß immerhin im Jahr ca. 50 Mio € an Beiträgen/Spenden einsammeln: Für die Bezahlung der eigenen Leute und die Finanzierung der Aktionen. Und an GP International müssen sicher auch noch ein paar Milliönchen abgedrückt werden….
      Da muß man die Spender schon bei Laune halten, da muß man, außer einer Spendenquittung, schon was bieten!
      (Notfalls auch Klamauk)

      19.7.2011 um 00:26 Uhr · Antworten

      • harry potter

        Ich denke aber nicht, dass GP für Spenden irgendwelche wirtschaftliche Gegenleistungen leistet.

        20.7.2011 um 13:17 Uhr

      • stefan

        80% der einnahmen 2010 resultieren aus spenden unter 10€/monat. desweiteren strebt gp nicht nach spendern, die brav ihr geld abliefern, sondern gibt informationen an die hand, die es erlauben selbst im alltag aktiv zu werden. dazu werden förderer geradezu aufgefordert. wer gp unterstützt und das prinzip des wandels verstanden hat und anwendet, gilt als teil von gp und kann sich selbst als alltagsaktivist verstehen.

        10.8.2011 um 11:57 Uhr

      • Samorost

        @Bruno; Das mit dem Klamauk stimmt hier und da schon, aber “Spenden für den internationalen Verband einzusammeln ist schon vernünftig, schließlich kann man in anderen Ländern mit geringerem Budget mehr Sinnvolles erreichen als in Deutschland und da finde ich es absolut verständlich, das reiche deutsche Publikum für die gute Sache zu “melken”. Jedenfalls besser als die 125. Besteigung eines Schornsteins in Deutschland. Und wenn du mal scharf nachdenkst, merkst Du, dass der Druck, Geld zu sammeln mit dem Thema “Unabhängigkeit” nichts zu tun hat.

        10.8.2011 um 23:21 Uhr

  • Bruno Straub

    Ich finde die Aktion richtig doll. Was haltet ihr von der Idee, das Stormtrooper Kostüm als Dienstanzug für GP-Aktivisten einzuführen? Gerade bei so halsbrecherischen Aktivitäten, wie dem Besteigen von Kühltürmen oder gar dem Anstrahlen von Objekten mit Laserkanonen, muß man für die eigenen Leute bestmöglich sorgen….
    Vielleicht könnte man das Kostüm grün einfärben und als “Green Peace Trooper Look” weltweit schützen lassen?
    Ich könnte mir vorstellen, daß die GPT – Uniform ein voller Erfolg wird.
    PS.
    Wichtig ist natürlich, daß nur vom Rechteinhaber lizensiertes Material eingesetzt wird.

    16.7.2011 um 21:16 Uhr · Antworten

  • harry potter

    Finde ich gut!!!

    17.7.2011 um 21:30 Uhr · Antworten

  • donbee38

    Après Shanghai, Hang Lung, Pékin et Harbin International Fair Trade Zhuo magasin, Moncler vient d’ouvrir à Beijing Sanlitun du Nord sa quatrième dans les boutiques de marque chinoise de marché. Moncler Sanlitun magasin, y compris les hommes, femmes, accessoires et conçu par la série GiambattistaValli MonclerGamme Rouge conception, et Thom Browne Moncler Gamme Bleu et Grenoble série.

    25.7.2011 um 07:02 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Es ist wie bei den Atomkraftgegnern, auch hier werden es immer mehr, die neue Lösungen wollen. Greenpeace-Bewusstsein kann also wachsen.

    01.8.2011 um 17:56 Uhr · Antworten

  • UGG Boots Deutschland

    Vielen Dank für Ihr Wissen!

    10.8.2011 um 08:21 Uhr · Antworten

  • UGG Boots

    auch hier werden es immer mehr, die neue Lösungen wollen. Greenpeace-Bewusstsein kann also wachsen.

    18.8.2011 um 09:41 Uhr · Antworten

  • nike free run

    We accept nike free 3.0 v2 mens exploited the assets accessible to us to its abounding abeyant and accept acclimated them to accomplish our lives added comfortable. Things we anticipation

    09.8.2013 um 06:01 Uhr · Antworten

Kommentar schreiben

Pflichtfeld

Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht

optional

Trackbacks

Permalink

Dieser Blogbeitrag ist unter folgender Adresse dauerhaft erreichbar:
http://blog.greenpeace.de/blog/2011/07/07/die-rebellion-in-wolfsburg/trackback/