Mobilität; was heißt das eigentlich? Mobilität (lat.: mobilitas, Beweglichkeit) bezeichnet im Allgemeinen die Beweglichkeit, also die Eigenschaft, bewegt werden zu können (passive Bewegungsfähigkeit). Die Mobilität trägt immerhin mit 23 Prozent zum CO2-Ausstoß pro Person in Deutschland bei:
Wir alle wollen mobil sein – das heißt: – möglichst schnell und bequem zum Arbeitsplatz, zu Freunden, zum Einkaufen und in den Urlaub kommen. Zugleich ärgern wir uns über Staus, Verkehrslärm, Abgase und verbaute Landschaften Also was können wir tun? Zunächst einmal gilt im Alltag natürlich: öffentlichen Nahverkehr und Fahrrad nutzen. Meistens kommt man/frau in den einschlägigen Foren beim Stichwort Mobilität gleich über das Auto zu Spritspartipps – aber das kann es ja nicht alles sein, oder? Hier einige Tipps und Anregungen, die wir gefunden haben: eine Entscheidungshilfe für Urlaubsfahrten. Eine Plattform, die sich Nachbarschaftsauto nennt, macht die gemeinsame Nutzung von privaten Autos einfach und sicher. Die Internet-Plattform raumobil.de will die Verkehrsträger besser vernetzen, eine bessere Auslastung einzelner Verkehrsmittel schaffen und auch Gebäude-Kapazitäten besser nutzen. Mitfahrgelegenheiten sind auch immer noch beliebt: www.mitfahrgelegenheit.de oder www.mitfahrzentrale.de. Die VERBRAUCHER INITIATIVE hat eine umfangreiche Broschüre “Nachhaltige Mobilität” herausgegeben, die es für 4.- € auf der Homepage gibt. Themen sind unter anderem auch Mobilitätskonzepte, denn die gemeinschaftliche Nutzung von Verkehrsmitteln, wie das Auto oder Fahrrad, spart Ressourcen und Geld.
Wir freuen uns wie immer über weitere Tipps, Ideen und Anregungen.
Tweet










Stephan
Ein schöner Artikel, aber könnt ihr nicht die Formatierung der Bilder und die Einbindung der Links etwas hübscher hinbekommen? So ist das Lesen doch recht mühsam.
31.7.2012 um 13:43 Uhr ·
Sara Westerhaus
Hallo Stephan, danke für den Hinweis. Leider sind und die Änderungen irgendwie flöten gegangen. Nun haben wir es erneut bearbeitet!
31.7.2012 um 15:22 Uhr ·
pgs
…ich möchte noch auf eine hervorragende Transportalternative im städtischen Nahbereich hinweisen: Den Fahrradkurier.
Fahrradkuriere schaffen eine win-Situation für alle Beteiligten. Lästige Transportaufgaben können delegiert werden, das macht den Kopf frei. Gleichzeitig sind Fahrradkuriere im Stadtbereich massiv schneller als MIV. Die Vermeidung motorisierten Transportes spart CO2 und feinstaub, ist lärmarm und schont die Infrastruktur.
Doch nicht nur im Punkt-zu-Punkt-Verkehr kann der Fahrradkurier punkten. Auch im Verteiler- oder Sammelverkehr bringen Fahrradkuriere Vorteile. Ein Beispiel: In Heidelberg übernimmt veloxpress das Einsammeln von kleinteiligen Sendungen, die anschließend per IC-Kurier deutschlandweit weiterverteilt werden.
Hinweis aus Transpareznzgründen: Ich bin Geschäftsführer der veloxpress UG (haftungsbeschränkt) und poste hier als solcher.
31.7.2012 um 13:59 Uhr ·
Ubuntu-User
Find ich auch man sollte immer sparen, auch wenn der strom grün ist. ich versuch z.B den pc immer aus zumachen und kein Gefrierfach, und ich mach bei vielen Sachen den Stecker raus statt nur Standby. Und wenn es geht fahre ich natürlich immer mit dem Rad, auch zur Schule, auch wenn man sich manchmal aufraffen muss.
eine andere Sache: ein +1 Button wäre mal ganz hübsch, wenn ich das jetzt auch meinen Kreislingen auf Google+ teilen will
31.7.2012 um 14:29 Uhr ·
Marcus Kaiser
Es gibt noch die folgenden Plattformen zum Ausleihen/Teilen privater Autos:
Rent n Roll
Tamyca
Autonetzer
31.7.2012 um 17:11 Uhr ·
peng
„Die Mobilität trägt immerhin mit 23 Prozent zum CO2-Ausstoß pro Person in Deutschland bei“
Was soll den nun schon wieder damit ausgesagt werden, worauf beziehen sich die diese 23 % eigentlich?
Doch da wir gerade einmal so schön dabei sind, wie viel sind eigentlich 23 % von insgesamt 0,000056 % – ja richtig, es sind 0,0000128 %.
Was bedeuten diese 0,0000128 Prozent eigentlich werden jetzt sicherlich viele Fragen.
Nun ich will es verraten: Diese fürchterlichen 0,0000128 Prozent ist der deutsche Co2 Mobiltätsanteil bezogen auf die Co2 Gesamtemissionen weltweit.
Übrigens, die 0,000056 % sind der Gesamtanteil von Deutschland bezogen auf 100 % Co2 Emissionen weltweit.
Na ob da eine Runde mehr Fahrradfahren uns da weiterbringen wird?
31.7.2012 um 22:29 Uhr ·
Lottina
Weiterbringen ist ein weiter Begriff. Ich denke, Kleinvieh macht auch Mist. In diesem Sinne ist Sparen ( wir alle sind da leider oft zu kompromissbereit) sicher an vielen Orten sinnvoll, gerade bei der Mobilität.
Darüber hinaus halte ich politische und wirtschaftliche Veränderugen für unerlässlich. Bau sparsamer Autos,Entwicklung von Mobilitätskonzepten (s.Fraunhofer Institut) …gesetzliche (vorher mal quergedachte und Minderheiten berücksichtigende) Regelungen, internationale Zusammenarbeiten….meine ich da.
Der letzte Punkt scheint mir besonders wichtig zu sein, da wir kein Klima haben, das an den Grenzen Halt macht. Und in Schwellenländern und Entwicklungsländern schielen Menschen verständlicherweise auch nach einem höheren Lebensstandard. Da muss man verhindern, dass Fortschritt dort auf Kosten der Umwelt gemacht wird. Es wird ohne Hilfen dafür und ohne Teilen nicht gehen.
01.8.2012 um 11:50 Uhr ·
peng
Lottina, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch ich bin für die Entwicklung sparsamer und ökologischer Autos und Mobilitätskonzepte, aber nicht um diese durch und durch verlogene Co2 Religion zu dienen, sonder im Sinne eines Natur- und Umweltschutzes unter Einbeziehung vernünftiger ökonomischer Lösungen.
Denn auch ich möchte, dass durch unsere Mobilität die Umwelt nicht mit Schwermetallgiften und Feinstaub verseucht, oder riesige schwer zu recycelnde Müllhalden geschaffen werden.
Auch ein energiesparendes Fahrzeug das den Geldbeutel schont halte ich aus vielerlei Gründen für hochwillkommen. Auch glaube ich wir benötigen völlig neue Mobilitätskonzepte und sollten uns daher einmal ernsthaft fragen, warum wir hier eigentlich seit Jahrzehnten eigentlich nur auf die Stelle getreten sind.
Gerade für die Mobilität benötigen wir völlig revolutionäre Konzepte, denn eine Runde mit dem Fahrrad fahren wird kaum zu einer Lösung führen können.
Wir sollten uns doch lieber einmal Fragen, warum die öffentlichen Verkehrsmittel von der Bahn bis zu den kommunalen Nahverkehrsbetrieben eigentlich nur bescheiden genutzt werden.
Liegt es vielleicht an die oftmals viel zu hohen und kaum durchschaubaren Tarife?
Wie sähe es zum Beispiel mit einer Lösung aus, wenn jeder Haushalt oder Bundesbürger mit einer Verkehrsabgabe, ähnlich den GEZ Gebühren, belegt wird und mit diesen Gebühren der gesamte öffentlich Verkehr finanziert wird, so dass die tägliche Benutzung kostenlos ist.
Auch für den Güterverkehr sollten wir den Mut haben völlig neue Lösungen zu finden, vielleicht solche, dass wir entlang der Autobahnen und Fernverkehrstrassen ein modernes Vakuumbahnsystem errichten, mit dem wir einen großen Teil des Güterverkehrs von der Straße bekommen.
Geld wäre genug vorhanden, wenn man nur bedenkt wie schnell unsere europäischen Volkswirtschaften bereit sind, mit dreistelligen Milliardenbeträge Banken zu retten, die sich halt nur ein wenig verzockt haben.
Das wären zum Beispiel zukunftsorientierte Lösungen, aber leider werden mit dieser unsinnigen Co2 Religion unsere geistigen und ökonomischen Potenziale kastriert und wir damit um unsere Zukunftsfähigkeit gebracht.
01.8.2012 um 15:45 Uhr
Lottina
Und Subventionen an Industrie dürfen nicht willkürlich verteilt weren, sondern müssen effektiv sein, z.B. Wirtschaftszweige hier binden. Dabei gibt es genügend Unternehmen, die die Energiesubventionen (wegen des geringen Verbrauchs) nicht benötigen. Die von den Regierungsparteien angedachte Lösung scheint mir da ziemlich undifferenziert.
01.8.2012 um 11:54 Uhr ·
peng
Lottina, es sollten überhaupt keine wirtschaftlichen Vorhaben und Ziele subventioniert werden, auch die sogenannte Energiewende nicht.
Subventionen sollten nur alleinig sozialen Projekten vorbehalten bleiben..
03.8.2012 um 10:50 Uhr ·
stefan
dann wären ja auch die ganzen kernkraftsubventionen weggefallen, und wir hätten längst flächendeckende, günstige ee-versorgung – oder eben extrem teuren strom.
03.8.2012 um 11:40 Uhr
peng
Natürlich bin ich auch gegen Subventionen für die Kernkraft, aber damit meine ich nicht irgendwelche fiktiv hochgerechneten Annahmen, sonder real ausgereichte Zahlungen oder Steuernachlässe.
Bei der EE frage ich mich, woher du die günstige Versorgung hernehmen willst, denn das EE ist letztendlich eine parasitär ausgerichtete Art der Stromerzeugung und Versorgung allein in Deutschland, aber darüber haben wir uns schon ausreichend genug ausgetauscht.
03.8.2012 um 13:20 Uhr
Andersdenkender
EE-Kosten sinken. Konventionelle steigen.
Oder bin ich falsch informiert?
Grüße aus dem Urlaub
03.8.2012 um 14:46 Uhr
peng
Offensichtlich sind sie falsch informiert, bitte informieren sie sich daher nach dem Urlaub einmal richtig!
03.8.2012 um 14:57 Uhr
Lottina
Und bei allem Jammern über die Kosten sollte man auch bedenken, dass langfristig Vorteile entstehen.
01.8.2012 um 11:55 Uhr ·
Andersdenkender
Meine Meinung zu den Kosten hab ich ja schonmal kundgetan. Sofern ich mich nicht täusche hat sich peng noch nicht zu solchen externen Kosten (Umweltkosten) äußern können. Unverantwortlich und wenig ökonomisch ist Atomkraft und andere konventionelle Energien. Warum? Können sie nach Ölunfällen noch fischen? Können sie nach einem Atomunfall noch irgendwas exportieren? Deutschland ist Exportkönig, selbst die geringe Wahrscheinlichkeit auf einen solchen Unfall mit “Billionenschäden” (grob geschätzt
) muss man da berücksichtigen. Und andere Schäden. Ökonomisch sinnvoll ist was langfristig ist. Punkt!
03.8.2012 um 14:44 Uhr ·
peng
Ja, aber zuvor sollten wir noch klären, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden und wie groß die Verletzungsgefahr für diese wäre und wie hoch der Schaden für einen möglicherweise verletzten Engels zu kalkulieren ist. Mehr fällt mir eigentlich nicht zu den Angstszenarien und Versuchungen, diese einen einen Hauch von Realität einzuhauchen, ein.
03.8.2012 um 15:08 Uhr
peng
Sorry, irgendwie ist der letzte Satz etwas durcheinander geraten!
Richtig sollte nachfolgendes stehen:
Ja, aber zuvor sollten wir noch klären, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden und wie groß die Verletzungsgefahr für diese wäre und wie hoch der Schaden für einen möglicherweise verletzten Engels zu kalkulieren ist. Mehr fällt mir eigentlich nicht zu den Angstszenarien und Versuchungen ein, die sie ständig veruchen einen einen Hauch von Realität einzuhauchen.
03.8.2012 um 15:12 Uhr
Lottina
Uff, Teile der Argumentation von Peng überraschen mich. Es schreibt aber kein anderer , oder?
Subventionen bei Kernkraft bei ihm nicht erwünscht?
Zur Subvention bei Erneuerbaren ist zu sagen, dass alle neuen Energieformen einen Anschub brauchen, bis sie rentabel sind. Danach mag das anders sein. Und die Bindung von Unternehmen an ihren Standort hier ist schon wichtig. Die Atomenergie allerdings hat nicht nur Anschub nötig gehabt. Sie kostet ständig. Ich möchte hier auch noch einmal den Rückbau und die Schadensbeseitigung, die ja nicht versicherbar ist, erwähnen. Das lässt sich nun leicht auf Probleme bei Ölbohrungen übertragen. Es gibt nun einmal Schäden, die nicht wieder gut zu machen sind.
Umso wichtiger ist es, bei den Schäden durch “Mobilität” an sparsame Fahrzeuge und moderne Mobilitätskonzepte zu denken. Gerade die überalterte Gesellschaft in Deutschland benötigt da Ideen. (Übrigens- wenn er nicht so teuer wäre- V 60 Volvo zeigt, was schon geht) Allerdings soll das hier nicht Werbung, sondern Anregung sein.
04.8.2012 um 23:46 Uhr ·
Bruno Straub
Wenn Lottina schreibt “”Es gibt nun einmal Schäden, die nicht wieder gut zu machen sind”", hat sie mehr als recht! Ich denke hier mal an die vielen Toten, die durch KohleKW ums Leben gekommen sind, bzw. werden…. Z.B. durch Lungenkrebs oder infolge der Klimaerwärmung.
Da trifft es sich gut, dass wir in Deutschland erstmal die AKW abschalten, die ja bekanntlich deutlich mehr Tote “auf dem Gewissen haben”, als die KohleKW, und zudem noch CO2-Schleudern erster Güte sind.
Jetzt müßten wir nur den Rest der Welt überzeugen, dass wir “richtig liegen”!
06.8.2012 um 01:08 Uhr ·
Jenergy
auf jeden Fall lohnt es sich, auch bei kleinen Dingen Energie zu sparen und den Co2 Ausstoß zu verringern…. wenn nämlich jeder diese “Kleinigkeiten” erledigt, dann wird auf einmal aus dem “Kleinvieh” ein ziemlich großes. Natürlich kann ein Einziger keine Änderung bewirken, aber wenn alle an einem Strang ziehen würden, dann wäre es durchaus möglich die Zukunft zu verbessern
14.10.2012 um 20:12 Uhr ·