Shells Ölbohrung durch arktisches Eis gestoppt

11. September 2012 · von Jörg Feddern

Das Shell-Bohrschiff "Noble Discoverer" im arktischen Ozean.

Shells Versuch in der Arktis nach Öl zu bohren, hat einen erneuten Rückschlag erfahren. Die am vergangenen Sonntag an Bord des Bohrschiffes “Noble Discoverer”, einem ehemaligen 46 Jahren alten Massengutfrachter, gestartete erste Bohrung in der Chukchi See, nördlich von Alaska, musste unterbrochen werden. Bereits nach einem Tag kam das vorläufige Aus: Nach Angaben des Konzerns bewegt sich eine 50 mal 12 Kilometer große Meereisfläche auf die Bohrstelle zu.

Diese Entwicklung zeigt, wie gefährlich es ist in der Arktis nach Öl zu bohren. Schon der Start musste von Juli auf September verschoben werden, da sich dieses Jahr das Meereis in dieser Region sehr spät zurück gezogen hat. Das ist aber nicht der einzige Grund für die Verzögerungen des 4,5 Milliarden US Dollar teuren Ölabenteuers des Ölgiganten. Ein wesentlicher Baustein im sogenannten Notfallplan für Ölunfälle ist, dass das zur Ölbekämpfung umgebaute Schiff “Arctic Challenger” bis heute nicht die notwendige Erlaubnis durch die US-amerikanische Küstenwache hat, um in der rauen arktischen See agieren zu dürfen. Das Schiff liegt noch immer tausende Kilometer entfernt im US-Bundesstaat Washington.

Doch Shell lässt nichts unversucht, um noch in diesem Jahr zum Zuge zu kommen. Ihr abstruser Vorschlag an die zuständigen Behörden: Shell fängt mit den Bohrungen an, stoppt aber rechtzeitig, bevor sie auf ölführende Schichten treffen. Erst wenn die “Arctic Challenger” mit den notwendigen Papieren eintrifft und einer Verlängerung der Bohrerlaubnis über den genehmigten Zeitraum hinaus zugestimmt wurde, dringen die Bohrer tiefer in den arktischen Boden, um an das heiß begehrte Öl zu gelangen. Gefragt, genehmigt, seit Sonntag umgesetzt…

Nun kommt das Meereis auf das Bohrschiff zu und durchkreuzt schon nach wenigen Stunden die Bohrpläne. Ich frage mich, was braucht es noch, um zu zeigen, dass die Arktis kein Ort ist, um nach Öl zu bohren?

Es ist wie ein schlechter Horrorfilm mit einer realen Tragödie als Kern. Shells laufende Fehlschläge sollten endlich alle Beteiligten – Behörden, Investoren und andere Ölkonzerne mit ähnlichen Absichten – wachrütteln. Das Projekt arktische Ölbohrungen muss umgehend beendet werden!

Wer die Greenpeace-Forderung unterstützen will, kann sich den über 1,7 Millionen Meeresschützern anschließen. Mach mit!

Kommentare

  • Nicole Schneider

    Minderungen in der Arktis sofort stoppen!!!! Bitte!

    11.9.2012 um 16:43 Uhr · Antworten

  • Nicole Schneider

    Ölbohrungen in der Arktis sofort stoppen!!!! Bitte!

    11.9.2012 um 16:44 Uhr · Antworten

  • Marcel Rupprecht

    Wir – der Mensch – haben leider nichts gelernt.

    11.9.2012 um 21:34 Uhr · Antworten

  • Marina

    Ehrlich gesagt, ich mache mir wenig Hoffnung, dass Shell zur Einsicht kommt und einlenkt, weil der Konzern z.B. damit begründen könnte: Wenn wir es eben nicht machen, dann machen es andere Unternehmen, und jetzt aber sind wir am Zug und die Gunst der Stunde nutzen wir nun aus … usw. …
    Solche Leute, die in der Chefetage solcher Wirtschaftsunternehmen sitzen, sind ziemlich vermögend, jedoch im Grunde recht einfach gestrickte Menschen, die hauptsächlich nur an eins denken, viel Profit machen zu können – mehr nicht und auch nicht weniger, so einfach ist das! Leider haben eben solche Menschen wenig Verantwortungsbewußtsein, soziale Kompetenz und zudem fast keine Skrupel -
    sie würden nahezu schlichtweg über Leichen gehen, um Ihr Ziel am besten ohne Umschweife zu erreichen – Geld und Macht im Überfluss zu haben, um wiederum über Lobbyismus über die Politik großen Einfluss ausüben zu können – zu ihrem eigenen und zum Vorteil ihresgleichen! Und dabei ist ihnen jedes Mittel recht -
    auch ungesetzliche, wenn es nicht anders geht. Gefährlich, kann ich nur sagen!
    - – -

    12.9.2012 um 13:11 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Hmm, jetzt mal außer ökologisch korrekten Menschen, wer achtet nicht aufs Geld?
      Und ja, warum bieten Unternehmen dann genau solche Produkte an? Sicher ist es nicht nachhaltig, aber die Konsumenten sind es auch nicht.

      12.9.2012 um 14:55 Uhr · Antworten

      • Micha

        Mit deiner simplen Argumentation wären auch Kinderpornos in Ordnung?!

        12.9.2012 um 16:15 Uhr

      • Andersdenkender

        Nee?! Wunder mich wie du drauf kommst. Wer hier Unternehmer angreift als seien die die Wurzel des Übels übertreibt. Ich weiß nicht wie ichs erklären soll, aber Angebot und Nachfrage ist ein Begriff, oder? :D
        Wieso wird etwas angeboten? Weil dafür (in der Regel) Nachfrage besteht.
        Die ganze Zeit gehts um die bösen Menschen die Sachen anbieten, was ist mit denen die es kaufen? Oder die es zulassen?

        12.9.2012 um 16:49 Uhr

      • Marina

        Warum relativieren Sie? Sicher, es gibt Unternehmen, die sich eher gemäßigt und sozial verhalten, aber Shell? Immer wieder diese Entschuldigungen und Rechtfertigungen … Wollen Sie für Konzerne wie z.B. Shell eine Bresche schla-gen? Warum? Kommen Sie vielleicht aus dieser Charge, weil sie solches Wirtschaftsgebaren mancher Unternehmen, die sich quasi an nichts halten, verteidigen? Durch solche Konzerne und nicht wenige politisch Verantwortlichen, die sie aus welchen Gründen auch immer geradezu unterstützen, ist doch manches in Schieflage geraten. Ja, es gibt solche und solche Konsumenten, das ist sicher! Aber muss ich denn wirklich alles, was die Mehrheit für gut findet, mitmachen, nur um gewissermaßen dazuzugehören – quasi nach Gruppendynamik,
        auch wenn es, objektiv gesehen, längst nicht mehr in Ordnung ist?
        Gegen Geld ist nichts einzuwenden, aber – wenn es zum Fokus wird, und es dreht sich nur noch darum, so dass sich alles andere ihm unterordnen muss, dann
        wird es fast schon kriminell.
        Dann bleiben z.B. auch Menschlichkeit und vieles mehr – wie Ehrfurcht vor dem Leben – einfach auf der Strecke, und es gibt viel Elend und Ungerechtigkeiten
        bis hin zu Kriegen …
        Jeder ist sich selbst der Nächste – so verhalten sich doch eine Menge Menchen -
        auch Wirtschaftsunternehmen, aber das können wir uns nicht mehr leisten -
        das ist jedoch nicht die Denke von human eingestellten Menschen, die sich leider in der Minderheit befinden – noch!
        Wenn wir alle überleben wollen, müssen wir manche, oft rein materialistische
        Einstellungen zum Leben allgemein überdenken und ändern, sonst geht es letztendlich mit der einen Erde, die wir haben, zu Ende.
        Das sage ich einfach so, Sie können ja wieder in die Defensive gehen – von mir aus …
        - – -

        12.9.2012 um 18:22 Uhr

      • Andersdenkender

        Marina,
        ich weiß nicht ob du schon andere Beiträge von mir gelesen hast, aber ich bin vollkommen FÜR Umweltschutz. Und stell mir natürlich auch die Frage der Umsetzung und der Verantwortung. Ich beziehe keine Position für Firmen, wenn dann möchte ich dafür auch vernünftig bezahlt werden ;)
        Sie müssen das doch auch sehen?! Firmen bieten günstige Produkte an, da der Kunde leider in der Regel zum augenscheinlich günstigeren Produkt greift. Wer keine günstigen Produkte anbietet hat verloren, denn die Kunden kaufen woanders.
        Sicher man könnte sagen das die Menschen an Konzernspitzen eine Verantwortung haben. Diese haben sie aber auch gegenüber ihren Unternehmen – die heißt so gut führen wie möglich (was nicht unbedingt langfristig sein muss). Noch ein Grund warum so wenige die Initiative ergreifen – sie sind anderer “Meinung”, “glauben” weder an Klimawandel noch daran das es irgendwie schlecht ist so zu wirtschaften. Vielleicht bringt es ein solcher Beruf mit sich eher liberal und konservativ zu sein, ja nen bisschen “altgebacken”.
        Du schreibst “Aber muss ich denn wirklich alles, was die Mehrheit für gut findet, mitmachen, nur um gewissermaßen dazuzugehören…?”. Natürlich musst du gar nichts, du bist ein freier Mensch in einem freien Land. Aber ich kenn jetzt auch keine “Billig-Gruppe”, für den Menschen ist es normal (und im grunde auch gut) wenn er sich für die billigste (nach der Ökosozialen Marktwirtschaft effizienteste, zur heutigen Zeit jedoch umweltschädlichsten) Lösung entscheidet.
        Vielleicht wundern sie sich das ich nicht direkt ihrer Meinung bin, aber eine “Defensive” ist das nicht. Höchstens der Versuch doch sehr gegensätzliche Meinungen auf hohen Niveau rüberzubringen.

        12.9.2012 um 19:59 Uhr

  • Peter Enis

    Ihr fahrt doch auch alle Auto, oder?? Damit unterstützt ihr diesen Konzern doch auch.Entwerder ihr zieht das konsequent durch und verzichtet auf Auto, Plastik, Kerzen, etc.. Oder ihr lasst die Konzerne ihre Arbeit machen, den ihr seid auf sie angewiesen!

    12.9.2012 um 15:40 Uhr · Antworten

    • Micha

      Man kann auch Auto fahren, ohne einen bestimmten Mineralölkonzern (wie hier z. B. Shell) zu unterstützen.

      12.9.2012 um 16:14 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Also wenn es eines so gibt was man so sagen kann, dann ist es das es keinen Ölkonzern gibt der besser ist als der andere.

        12.9.2012 um 16:50 Uhr

    • Marina

      Ah, nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip … Soso! Ich sage, überlasst nicht alles den Politikern, sonst denken diese, sie könnten machen, was sie wollen, was sie schließlich auch tun, wenn viele Bürger regelrecht so apolitisch eingestellt sind!
      Ihr alle habt es doch selbst in der Hand, dass sich etwas ändern kann, aber nein – lieber in den eigenen vier Wänden klagen und jammern und die Faust in der Tasche, als endlich aktiv zu werden, man muss ja nicht gleich in eine Partei o. dgl. eintreten … Oder lieber nur konsumieren, na ja, uns geht es ja noch gut, aber wehe – man wird direkt von etwas Negativem betroffen, dann wachen wir vielleicht auf und werden aktiv, um uns entsprechend zur Wehr zu setzen, ansonsten
      stehen wir doch mehr oder weniger gleichgültig dem allgemeinen Weltgeschehen gegenüber – so sind leider nicht wenige Menschen … Nach mir die Sintflut …
      Wieso den Konzernen die Arbeit machen lassen, damit die uns ohne Skrupel schließlich die Lebensgrundlage entziehen – Umweltzerstörung pur?!
      Laisser faire? Einfach so? Ich glaube fast, Sie haben noch nichts richtig kapiert!
      Mann, Mann … quasi diesen umweltzerstörenden Konzernen hörig?
      Die freuen sich regelrecht, solche ignorante Befürworter auf ihrer Seite zu haben.
      - – -

      12.9.2012 um 18:49 Uhr · Antworten

  • Marina

    Übrigens, ich würde auch lieber ein E-Mobil fahren, um damit nicht die Umwelt zu belasten, aber die kosten das X-fache von einem konventionell betriebenen Auto -
    und das können sich nur die leisten, die Geld auf der hohen Kante haben. Außerdem beziehen die E-Mobils ihre Energie größtenteils von AKW. Und das ist weder Fisch noch Fleisch!
    Wo bleibt die Energiewende, wenn die Bundesregierung ihr Hauptaugenmerk auf EU, Euro, ESM o. dgl. richtet? Auf der Strecke! Und die Autohersteller wollen
    nur Profit machen, anstatt Fahrzeuge zu konzipieren, die umweltgerecht sind -
    wir könnten schon längst so weit sein, aber die Politik lenkt nicht, sondern lässt sie gewähren … Und jetzt ist EU usw. wichtiger als Klimawandel & Co.!
    Wirtschaftswachstum hoch in Kurs … das entsprechende Beschleunigungsgesetz zählt allein … Quantität vor Qualität, Export eben auch —
    alles viel zu kurz gedacht. Das ist eine Politik der ewig Gestrigen, einfach nicht zeitgemäß! Und wenn ich schon Ökofaschismus von manchen Leuten höre -
    wissen diese überhaupt, was sie eigentlich sagen?!
    Nein, nein, wir sind mit der Politik der jetzigen Bundesregierung auf dem falschen
    Dampfer, und diese führt letztendlich in eine Sackgasse … Dann gute Nacht -
    der deutsche Michel läßt grüßen – die Symbolfigur für Deutschland mit Zipfelmütze und im Nachthemd – passt sehr gut – wie die Faust aufs Auge – zu vielen Biedermännern hier im Lande!
    - – -

    12.9.2012 um 19:17 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Marina,
      weißt du was der ESM heißt? Wenn ja, kennst du seine Funktion?
      Und wenn du mal ganz ehrlich mit dir bist, wieviel weißt du über Wirtschaft?
      Wenn linksgerichtete Menschen (ich hoffe du bist mit dieser pauschalen Einteilung von mir nicht totunglücklich ;) ) mit Menschen aus der Wirtschaft zusammentreffen gibt es ein übles “Bashing”. Ich habe oft (ja wenn ich ehrlich bin immer) erlebt das solche Menschen oft nicht genau wissen worum es geht, wie Wirtschaft funktioniert usw.
      Nimm das nicht persöhnlich, das sind meine Erfahrungen. Wer Wirtschaft nicht versteht, reagiert völlig verständlich mit Angst und Unsicherheit. Trotzdem sollten Fakten die Debatte beherrschen.

      12.9.2012 um 20:11 Uhr · Antworten

      • Marina

        Ich habe nie von mir behauptet, dass ich alles weiß. Ich maße mir das beileibe nicht an, deshalb weiß ich leider nicht gerade viel von ESM, aber ich kenne die möglichen Folgen für uns alle und die Demokratie … Aus diesem Grund sah ich mich veranlaßt zu handeln und habe eine Vollmacht unterschrieben zur Verfas-sungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht, der sich noch weitere zehntausend Menschen angeschlossen haben. Übrigens aufgeklärt über ESM und Fiskalpakt haben bestimmte Organisationen, die für den Erhalt der Demokratie in Wort und Tat kämpfen – ABER nicht die Bundesregierung, nicht die Medien! Das Volk wird bewußt oder unbewußt für dumm verkauft, aber es gibt auch sehr viele Menschen darunter, die kümmern sich im Grunde nur um das Wohl im nahsten Umfeld – alles andere quasi nach mir die Sintflut – eben typische Biedermänner! Dabei betrifft Politik uns alle im alltäglichen Leben, ob wir es wollen oder nicht – und seien wir nicht wie die berühmten 3 Affen! Ich bin übrigens weder links noch rechts anzusiedeln.
        Ich kenne leider nicht wenige Leute, die gesagt haben: “Da kann man nichts ändern
        …” Für mich fast eine plumpe, zumindest eine bequeme, faule Ausrede. Und sie leben im Grunde vor sich hin. Ich würde solche Menschen am liebsten fragen:
        “Lebst Du noch oder bist Du schon tot?” Was soll ich mit solchen quasi geistig
        trägen oder schon toten Menschen anfangen?! Mit solchen Menschen haben Politik und auch die Konzerne ein allzu leichtes Spiel!
        Die Leute verdienen doch regelrecht diese, die sie haben, also sind sie quasi sel-ber schuld, wenn Politik und Wirtschaft mit ihnen Schlitten fahren! Die meisten Leute sind doch passiv, ein Teil redet wenigstens noch – nur ein kleiner Teil ist wirklich aktiv – und zu denen möchte ich – soweit es mir möglich ist – dazugehören.
        Ich will leben – in jeder Hinsicht und nicht bloß dahinvegetieren, wie manche …
        Aktiv für das Wohl aller eintreten – nicht nur für meine kleine Wenigkeit!
        Ich habe u.a. Albert Schweitzer mir zum Vorbild erwählt, für den eins vor allen Dingen am Herzen lag: Ehrfurcht vor dem Leben!
        Nach diesem allzu langen Diskurs – das Redaktionsteam von Greenpeace möge mir bitte ausnahmsweise nachsehen (!) – nur eins zum obigen Thema:
        Wenn wir diese Ehrfurcht vor aller Leben nicht an erste Stelle setzen, sondern forthin das Geld, dann kann und wird es für uns alle weltweit nur weiter bergab gehen, denn wo bleiben Menschlichkeit, Würde und vieles mehr, wenn nur allein
        das Geld die tragende Rolle weltweit spielt, wie es auch z.B. Shell wieder unter Beweis stellt?! DAS frage ich Sie! Außerdem seien wir nicht ALTERNATIVLOS!
        Wer will, findet immer einen Weg – zu innovativen Lösungen – z.B. konträr zu fossilen Brennstoffen …
        Zum Schluss:
        Fange nie an aufzuhören!
        Höre nie auf anzufangen!
        Das soll mein Motto sein – für meinen Einsatz für das Wohl aller – beginnend im kleinen Kreis – und überhaupt …
        … es ist schon spät … ade!
        - – -

        13.9.2012 um 22:50 Uhr

      • Andersdenkender

        Es ist immer gut wenn man sich für Dinge einsetzt – ich bin auch nicht direkt für den ESM, aber mit den Fragen zielte ich eigentlich auf etwas anderes ab.
        Aber zu ihrer Frage:
        Ich weiß nicht warum das Geld so verteufelt wird, letztendlich ist ein Tauschmittel. Sicher ist aber das es Rahmenbedingungen gibt die mit in den Preis einflüssen müssen (Umwelt, Sicherheit usw.). Mit diesen Rahmenbedingungen ist Geld plötzlich gar nicht mehr “schlimm”. Außerdem müssen sie sich auch mal in die Lage von Shell versetzen – alle “stürmen” grad die Arktis. Macht Shell nicht mit macht es wer anders. Sicher sind jetzt die Chefposten moralisch unten durch, oder vielleicht auch nur der Meinung das so ne Förderung sicher ist.
        Die Verantwortung für die jetzige Situation teilen sich alle Menschen (Konsumenten, Politiker und Unternehmer).

        14.9.2012 um 15:16 Uhr

  • andreas

    Leute, schafft den Profit als solchen ab und alles fährt von selbst auf ein vernünftiges Normalmass runter. Shell wird sicher nicht den Anfang machen…, aber denkt mal drüber nach!

    14.9.2012 um 11:50 Uhr · Antworten

  • andreas

    Leute, schafft den Profit als solchen ab und alles fährt von selbst auf ein vernünftiges Normalmass runter. Shell wird sicher nicht den Anfang machen…, aber denkt mal drüber nach! Angeblich gibt es einen solchen Kommentar hier schon, also muss ich noch eine Zeile schreiben – vóilá!

    14.9.2012 um 14:07 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Das würde ich jetzt aber gerne erklärt bekommen – wenns denn erklärbar ist :D

      14.9.2012 um 15:22 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Ich meine, wenn Shell dieses Jahr nicht mehr zu Potte kommt, werden sie es nächstes Jahr versuchen. Und wenn sie die Lizenz verlieren sollten, kriegt Exxon sie…. Oder glaubt hier einer ernsthaft, dass Amerika auf das Arktis Öl/Gas verzichtet?
    Und dann gibt es ja da noch Gazprom…
    Und die lieben/smarten Norweger stehen ja offensichtlich mit ihrer Statoil in den Startlöchern….
    Ich weiß, was nicht hilft: Bordwände hochklettern oder Shelltankstellen blockieren. Ich weiß, was helfen könnte: Darum beten, dass das Polarmeer nochmal 100 Jahre zufriert.
    (Heute ist Sonntag. Gehen wir ruhig mal in die Kirche!)

    16.9.2012 um 00:18 Uhr · Antworten

    • stefan

      mag schon sein, dass wir pessimistisch-fatalistisch (realistisch?) davon ausgehen können, dass sowieso irgendwann gebohrt werden wird – aber wie dumm ist das denn? ein solches risiko für ölvorkommen, die gerade mal 3 jahre reichen …

      16.9.2012 um 09:02 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        stefan, warum steckst Du denn den Kopf in den Sand?
        Es wird “”nicht irgendwann gebohrt”" werden, sondern sobald das Klima, pardon das Wetter, das zuläßt.
        Die ominösen “3 Jahre” sind auf die “Weltverbrauch” bezogen. Für die potentiellen Nutznießer winkt ein gigantisches Geschäft. Und das für 10 oder eher 30 Jahre! Also, aus deren Sicht, ist das Heben dieses Schatzes alles andere als “”dumm”".
        – Und sie werden das gnadenlos tun!

        17.9.2012 um 00:36 Uhr

      • stefan

        du meinst, da die welt sowieso mit dollarzeichen auf den augen rumläuft, lässt sich die ultimative entscheidung, ob eine idee oder aktion schlau oder dumm ist, daran messen, wieviel imaginäre zahlen später auf dem konto auftauchen?

        17.9.2012 um 08:31 Uhr

      • Andersdenkender

        stefan,
        natürlich nicht, aber an diesen zahlen kannst du sehen wie dringend öl gebraucht wird ;)

        17.9.2012 um 18:31 Uhr

      • stefan

        was dringend gebraucht wird, sind alternativen zum öl und deren umsetzung.

        17.9.2012 um 19:14 Uhr

  • stefan

    neuigkeiten aus der arktis: dieses jahr wird’s nix mehr …
    http://www.guardian.co.uk/business/2012/sep/17/shell-postpones-arctic-drilling-next-year

    17.9.2012 um 11:28 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      stefan,
      siehst Du, beten hilft! Und wenn der Prof Schellnhuber vom PIK mal über seinen Schatten springt, und nächstes Jahr das Polarmeer einfrieren läßt, ist wieder ein Jahr gewonnen …. :D

      17.9.2012 um 23:31 Uhr · Antworten

  • marie flaumann

    warum?

    19.9.2012 um 17:26 Uhr · Antworten

  • stefan

    auch gazprom verschiebt …
    http://german.ruvr.ru/2012_09_21/88926598/

    21.9.2012 um 17:15 Uhr · Antworten

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