Unser Strom ist noch viel zu billig

01. Oktober 2012 · von Gastautor/in
Windmühlen (c) Bente Stachowske / Greenpeace

Windmühlen (c) Bente Stachowske / Greenpeace

Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Nachdem im Frühjahr 2011 noch vollmundig die Energiewende versprochen wurde, versucht die Politik derzeit das Tempo beim Ausbau der Solar- und Windenergie zu reduzieren. Teile der FDP und des CDU-Wirtschaftsflügels würden den Ausbau der erneuerbaren Energien an Land am liebsten sogar ganz unterbinden.

Das wesentliche Argument gegen einen weiteren schnellen Ausbau der Solar- und Windenergie sind die Stromkosten, die durch einen ungebremsten Zubau angeblich auf unzumutbare Höhen klettern würden. Die meisten werden sicher zustimmen, dass unsere Strompreise bereits heute zu hoch sind. Aber Moment mal: Wissen Sie aus dem Stehgreif, wie viel Euro Sie für Ihre Stromrechnung bezahlen? Wenn nein, sind Sie in guter Gesellschaft. Bei verschiedenen Umfragen konnte eine Mehrheit diese Frage nicht beantworten. Auch die Höhe des eigenen Stromverbrauchs ist vielen unbekannt. Über ihren Telefontarif können hingegen wesentlich mehr eine korrekte Antwort geben.

Rund 1700 Kilowattstunden an Haushaltsstrom verbraucht ein Bundesbürger im Schnitt pro Jahr. Bei einem Strompreis von rund 26 Cent pro Kilowattstunde kommen so etwa 440 Euro pro Jahr zusammen. Die Unterschiede sind dabei erheblich. Manche kommen mit einem Drittel über die Runden, andere benötigen gar das Dreifache. Zugegeben, wirklich billig ist der Strom in Deutschland nicht. Andererseits ist er noch so preiswert, dass die Stromkosten die meisten nicht wirklich tangieren. Das erklärt auch, warum Glühbirnen kurz vor dem Verbot durch die EU sich noch zu reinen Verkaufsschlagern entwickelten, stromsparende Geräte oftmals Ladenhüter bleiben und nicht benötigte Elektrogeräte auch gerne mal unnötig ihren Dienst verrichten oder im Standby die Rechnung nach oben treiben. Wer von uns macht schon immer das Licht aus, wenn er einen Raum verlässt, wer räumt eigentlich vor dem Urlaub den Kühl- und Gefrierschrank aus und wer zieht gar sein Handy oder Laptopkabel immer direkt nach dem Gebrauch aus der Steckdose? Hand aufs Herz: Wir haben in Deutschland ganz andere Prioritäten als über Stromsparen die Stromkosten zu senken.

Für einen Handyvertrag inklusive des neuen iPhone5 kann man pro Jahr beispielsweise bis zu dem Doppelten der Durchschnittstromkosten berappen. Wenn sie wählen könnten,  würden einige lieber auf den Stromanschluss als auf das Smartphone verzichten. Bliebe allerdings die Frage, wie man den leeren Akku am nächsten Tag wieder aufladen möchte. Vielen ist allerdings nicht nur egal, was der Strom kostet, sondern auch, woher er kommt. Das erklärt auch, warum es inzwischen in Deutschland mehr iPhone-Besitzer als Kunden eines grünen Stromanbieters gibt.

Nachdem das Reaktorunglück in Fukushima schon über ein Jahr her ist und die katastrophalen Folgen eines ungebremsten Klimawandels für viele noch weit weg sind, hat das Projekt Energiewende an öffentlichem Interesse verloren. Über das Kostenargument versuchen nun die durch die Energiewende in Bedrängnis geratenen Vertreter der fossilen und nuklearen Energien die erneuerbaren Energien madig zu machen. Ihnen kommt entgegen, dass die EEG-Umlage angeblich hieb- und stichfeste Zahlen zu den Kosten der Energiewende liefert. Dass derzeit vor allem enorme Subventionen der Industrie die Umlage nach oben treiben und Kostensenkungen an andere Stelle nicht weitergegeben werden, ist dabei sehr willkommen. Die meisten Stromkunden können die Berechnungen sowieso nicht nachvollziehen. Und die Strategie scheint aufzugehen. Um den vermeintlich teuren Ausbau erneuerbarer Energien zu drosseln, sind wir sogar bereit, dieses Feld der Zukunftsenergien kampflos an China abzugeben. Die geplanten Zubauzahlen im Reich der Mitte lassen einen hierzulande schwindelig werden, während wir in Deutschland reihenweise Solarfabriken schließen und auch der Windbranche nun Ähnliches droht.

Bleibt die Frage, ob steigende Stromkosten überhaupt dramatisch sind. Was würde eigentlich passieren, wenn die Stromkosten kurzfristig um die Hälfte steigen und wir das zusätzliche Geld tatsächlich in eine schnelle Energiewende und nicht in weitere Entlastungen der Industrie investieren? Strom wäre immer noch billiger als das Telefonieren mit einem iPhone. Für die Haushalte, die wirklich mit der Finanzierung ihrer Stromrechnung ein Problem bekommen, ließe sich mit den Einnahmen eine faire Entlastung finanzieren. Wir könnten in Deutschland eine kohlendioxidfreie Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien in weniger als 20 Jahren realisieren. Deutschland bliebe Vorreiter bei den Zukunftstechnologien, wodurch unser Wohlstand für die nächsten Jahrzehnte gesichert wäre. Wir müssten auch nicht mehr ganze Dörfer und Landstriche dem Braunkohletagebau opfern.

Durch die Innovationen im Strombereich würde auch eine regenerative Wärmeversorgung und die Elektromobilität recht bald Realität werden. Wir würden zunehmend unabhängig von Energieimporten und steigende Öl-, Gas- und Benzinpreise würden uns nicht mehr tangieren.  Mit einer gelungenen und abgeschlossenen Energiewende wären wir Vorbild für den Rest der Welt, die globale Erwärmung würde sich auf gerade noch vertretbare Werte stabilisieren und wir würden unseren Kindern einen lebenswerten Planten hinterlassen. Weltweit würde man uns auf die Schulter klopfen und als ewig nörgelnde Deutsche dürften wir endlich mal wieder Stolz auf unser Land sein. Warum fordert eigentlich keine Partei in Deutschland höhere Strompreise? Ich würde sie glatt wählen.

Der Autor:
Prof. Dr. Volker Quaschning ist Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Fach- und Sachbücher und betreibt die Webseite erneuerbare-energien-und-klimaschutz.de

Kommentare

  • Nancy Ziethen

    “Ich kann dazu nur sagen Windenergie schön und gut aber wo stehen die Windräder? Ihr, die in den Städten wohnt wollt alle nur Ökostrom aber woher er stammt und was das für uns an Lebensqualität für Einbußen bedeutet sind euch im Grunde doch auch egal. Die Windräder werden doch verteilt wie das Wasser aus Gießkannen. Ganze Dörfer werden von Windrädern eingekesselt das ist doch für uns nicht gesund. Wie z.b. der Schattenwurf es gibt ja noch nicht mal Gesetzte wo die Abstandreglung der Windräder wirklich geregelt ist, 1000 Meter das ist doch keine Entfernung. Man hört die Motorgeräusche aus dieser Entfernung ganz genau, vom Wind ganz zu schweigen. Der Strom wird so hoch Subventioniert das kann doch nicht der Sinn sein? Die Sensible Tierwelt, jedes Jahr sammeln sich Tausende von Wildgänsen, Kraniche, Störche in unsere Umgebung und dennoch sind wir in der Planung mit aufgenommen worden. Die Windräder die getriebelos hergestellt werden benötigen ein wertvolles Metall: Neodym, eine sogenannte “seltene Erde “Hoch Giftig. Es wird radioaktives Uran und Thorium beim Abbauprozess freigesetzt. Das Grundwasser ist nachhaltig kontraminiert. Und der Strom soll grün sein? Ha Ha Ha. Biosprit auch so eine Sache, ganze Landstriche werden zur Monokultur nur noch Mais Anbau. Getreide für so viele arme Länder Nahrungsgrundlage für viele jetzt schon nicht mehr bezahlbar. Wie viele Menschen, Mütter, Väter, Kinder, Arbeiter sollen für euren Traum von Bio noch verhungern oder krank werden. Es müssten doch erst Gesetzte her die von der Regierung aus gehen und nicht von Lobbyisten

    01.10.2012 um 12:07 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Ohne auf ihre teilweise wahnwitzig übertrieben und erfundenen Argumente einzugehen – Kohle, Atom und Öl sind bestimmt ihre nachhaltigen Alternativen was?

      01.10.2012 um 18:57 Uhr · Antworten

    • Jan

      Es gibt Methoden, um Tiere zu schützen. Aber selbst wenn die nicht zum Einsatz kommen, ist das immer noch umweltfreundlicher als das Abbagern riesiger Landschaften für die Braunkohleförderung.

      03.10.2012 um 13:21 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Die kommen zum Einsatz da sie gesetzlich vorgeschrieben sind.

        03.10.2012 um 16:35 Uhr

  • Energiesparfuchs

    Herr Quaschning ist übergeschnappt. Das ist klar. Die gesamte Grundstoffindustrie in D überlegt sich mittlerweile ganz konkret, die Werke hier wegen der Strompreise zuzumachen. Sollen die Arbeitslosen dann euren Energiewendeschwachsinn mit schwachbrüstigen Solar- und Windkraftanlagen ohne Speicherkapazitäten für mindestens 2 bis 3 Wochenhier bezahlen ?

    01.10.2012 um 18:28 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Wie wär das – wir machen Speicher mit ihrem Wasserstoff-Liebling?
      Aber ich vergas der ist ja leider zu ineffzient. Schade aber auch.

      01.10.2012 um 18:59 Uhr · Antworten

      • Energiesparfuchs

        Methan ist noch viel ineffizienter beim Speichern und Rückverstromen.

        01.10.2012 um 19:57 Uhr

    • Jan

      Zuerst einmal: Deutschland mit einem geheimnisvollen “D” abzukürzen, finde ich ziemlich blöd. Zweitens wundert es mich, dass sie blog.greenpeace.de als ihre Homepage angegeben haben. Drittens: Sie haben wohl vergessen, dass durch Erneuerbare Energien auch Arbeitsplätze entstehen. Und viertens: Herr Quaschning gleich als übergeschnapt zu bezeichnen, nur weil er anderer Meinung ist als sie, finde ich ziemlich übertrieben.

      03.10.2012 um 13:31 Uhr · Antworten

  • Tim

    Weshalb sich die ordentlichen Glühbirnen kurz vor Produktionsverbot zum Kassenschlager entwickelt haben war sowas von vorhersehbar. Ich habe mich auch mit Glühbirnen eingedeckt wo es nur ging, weil das Licht von diesen Energiesparlampen einfach scheiße ist und die Dinger Minuten brauchen, bis sie mal voll leuchten. Außerdem will ich keine Quecksilberlampen in meinem Haushalt haben. An sowas denkt komischerweise niemand. Wenn so ein Teil mal platzt hat man gleich ne Ladung Quecksilber in der Luft. Nicht viel, aber das bischen kann unter Umständen schon zuviel sein.
    Aber träumen soll ja erlaubt bleiben – nur sollte man das nicht übertreiben.

    01.10.2012 um 21:08 Uhr · Antworten

    • Hotte

      Na, das waren ja dann alle gängigen (und teils überholten) Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Energiesparlampen. Die Dinger brauchen eben schon lange keine Minuten mehr, ich komme mit dem Licht sehr gut klar und es gibt auch Lampen, deren Glaskörper mit Kunststoff ummantelt ist, dann “platzt” da auch nix.
      Ansosnten gibt’s auch LED, aber schmeiß dein Geld ruhig den Energiekonzernen hinterher…

      01.10.2012 um 22:04 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Hotte hat recht. Die aktuellen Energiesparlampen sind okay. LEDs sind super, “rechnen” sich aber aktuell noch nicht (ganz).
        Wenn ich mir den Preisverfall und die Leistungssteigerung der LEDs ansehe, würde mich nicht wundern, wenn man in 2 Jahren weiß, dass man sich den Umweg/Zirkus über “Energiesparlampen” auch hätte sparen können….

        01.10.2012 um 23:51 Uhr

  • Bruno Straub

    “”Wir könnten in Deutschland eine kohlendioxidfreie Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien in weniger als 20 Jahren realisieren.”"
    Volker Quaschning, wenn Du das weißt, und nicht nur bei den Grünen abgeschrieben hast, weißt Du doch auch sicher was die Elektrolyseanlagen zur Herstellung von Wasserstoff/Methan, die GasKW und/oder Pumpspeicherwerke kosten, die man braucht, um Deutschland “ganzjährig” mit EE zu versorgen.
    (Notfalls kannst Du es ja auch in iPhones ausdrücken ….)
    Würde mich freuen, wenn man diesmal was von Dir hören würde…..

    01.10.2012 um 21:36 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Zu hören ist (wieder mal) nix. Aber es sind wohl immer die einfachen, aber substantiellen Fragen, auf die “unsere Energiewender” keine Antwort wissen….
      (Oder sie verheimlichen, weil die Wahrheit wohl zu ernüchternd wäre)

      08.10.2012 um 23:40 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Bruno,
        hier geht’s aber drunter und drüber.
        Und es durchaus möglich dieses Ziel zu erreichen, aber auch du solltest wissen, dass man so langen Projekten nicht sagt wieviel es kostet, wenn es klar ist, dass es billiger als Atomkraft + externe Kosten ist. Wer weiß überhaupt ob wir in 5 Jahren noch den Euro haben? Ich finds vernünftig wenn sich niemand anmaßt die Preise für Speicher vorhersagen zu wollen :)
        Beste Grüße
        Andersdenkender

        09.10.2012 um 09:25 Uhr

  • Lottina

    Ich bin bereit, höhere Stromkosten zu bezahlen, aber nur für einen entsprechenden Ausbau der Erneuerbaren. Außerdem möchte ich langfristig gerne das vorgeschossene Geld für den Ausbau durch die zu erwartenden sinkenden Strompreise über meine Stromrechnung oder preiswertere neue Produkte zurückbekommen.
    Mir fällt es leicht, das zu sagen, aber ich möchte gern einmal eine Unterstützung für die erleben, die ich hier schon einmal erwähnt habe. Was ist mit mit Hilfe bei denen, die mit einer Minirente, mit Teilzeitjobs (befristet) eine Erhöhung der Stromrechnung um 50 Euro JETZT nicht bezahlen können? Hier wird das aufgebaute Angstgespenst der Energiewende, die sie bezahlen müssen, zum Ausstieg aus einer flotten Energiewende. Statt diese Menschen allein zu lassen oder das Tempo der Wende zu verlangsamen, brauchen wir an dieser Stelle Unterstützung.

    02.10.2012 um 10:49 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Die alten Glühbirnen dienen hier auch dem kurzfristigen Sparen, weil sie im Kauf preiswerter sind, keine neuen Lampen angeschafft werden müssen..
      Da ist auch noch eine Menge Überzeugungsarbeit und eine bessere Lösung bei den Sparlampen ohne Quecksilber (wohl in Arbeit) erforderlich.

      02.10.2012 um 10:52 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Da hoffe ich auch wie Bruno auf die stärkeren LEDs.

        02.10.2012 um 10:53 Uhr

      • Marina

        Ich habe meine Lampen mit LED-Leuchten bestückt. Da diese schon im Discounter erhältlich waren, habe ich natürlich zugegriffen, denn sie waren längst nicht so kostspielig, wie wenn sie wohl im Fachhandel gewesen wären. Es lohnt sich auf jeden Fall (!), und man fühlt sich auf der sicheren Seite, weil sie – im Gegensatz zu Energiesparlampen – nicht mit dem hochgiftigen Quecksilber versehen sind; eine spätere Entsorgung im Sondermüll entfällt daher. – - -

        02.10.2012 um 13:37 Uhr

      • Hotte

        Naja, LED sind halt dann (nach etlichen Jahren) Elektroschrott. Auch die gehören nicht in den Restmüll!

        02.10.2012 um 14:46 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Mit euren Lampenfimmel rettet ihr bestimmt alle. Vor allem die Elektrokonzerne, die an der Glühbirne nichts verdienen konnten.

        02.10.2012 um 20:50 Uhr

      • Hotte

        Lieber mal ‘ne ordentliche Lampe in die Fassung drehen als immer nur rummosern, oder?

        02.10.2012 um 22:14 Uhr

      • Marina

        @Energiesparfuchs:
        Mir wäre auch lieber, die LED-Leuchten wären viel günstiger! Es liegt doch an der Industrie, welche die Preise bestimmt. Ähnlich verhält es sich mit den neuen Fahrzeugen, da haben die Autohersteller keinen geringen Anteil daran …
        Was für ein Argument, alles, wirklich alles, an gewisser Schuld den Verbrauchern in die Schuhe zu schieben – nur ICH ziehe sie gewiß nicht an!
        Und die Wirtschaft denkt praktisch bloß an Profit, an sonst fast nichts; ihr ist dabei egal, ob sie Natur und Umwelt derart negativ beeinflusst, dass diese Schaden nehmen, der u.U. nur mit großem Aufwand behoben werden kann,
        wenn überhaupt …
        Würde sie eher vollkommen anders denken und handeln, dann bräuchte man nahezu gar keine NGO, die sich für eine gute Sache einsetzen. Und die Welt wäre vielleicht von vornherein weitaus besser, als sie jetzt ist. Und das sind durchaus keine utopische Gedanken.
        - – -

        04.10.2012 um 15:00 Uhr

      • Andersdenkender

        Marina,
        aufgrund des Wettberwerbs müssen Unternehmen günstig produzieren.
        Leider ist es so das die meisten das günstigte Produkt kaufen, also produzieren die meisten Firmen auch dementsprechend. Mir ist es letztendlich egal wer die moralische Schuld am Ganzen hat. Das löst nähmlich nichts. Aber wenn man versucht die “bösen profitgierigen” Unternehmen als alleinige Verursacher darstellt und denkt man könnte es mit einer Steuer auf Unternehmen belassen (“die zahlen das!”) ist das leider nicht ausgewogen und auch wirkungslos.
        Veränderungen gehen vom Kunden auf. Wenn sie denken sie können LEDs günstiger aber nicht umweltschädlicher produzieren sind sie bestimmt am Markt gerne gesehen ;)

        04.10.2012 um 17:09 Uhr

    • Marina

      Der jetzigen Bundesregierung ist doch die Euro-Rettung viel wichtiger als die Energiewende!
      Es wird endlich Zeit, dass auch in Berlin ein neuer, frischer Wind weht, damit u.a. die
      Energiewende nicht nur ein Gerede bleibt, sondern Wirklichkeit wird …
      Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören – die ganze Sache mit dem Euro … Es ist mir einfach so was von zuwider … Und wenn es schief geht, wer darf dann wieder einmal die Zeche bezahlen?! Dreimal dürfen Sie raten …
      Na klar, die Kleinen Leute, aber nicht – diejenigen, welche die Krise(n) verursacht haben!
      DIESE soziale Ungerechtigkeit seitens der Politik und Wirtschaft ist zuweilen schwer ertragbar.
      - – -

      04.10.2012 um 15:22 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Die Politik hat die Krise mitverursacht – aber das sagt natürlich kein Politiker gerne.
        Als Beispiel dafür ist die Immobilienblase in den USA anzusehen, wo politisch gefördert sich auch kleine Menschen ein Kredit für ein Eigenheim kriegen sollten.
        Unter anderem hat das zu recht skurrilen Werbungen geführt:
        “Werbung eines Hypothekenmaklers für Kreditnehmer mit geringer Bonität. Sinnhafte Übersetzung: „Kein Nachweis über Einkommen erforderlich, Vergabe von Hypothekarkrediten auch bei schlechter Kreditrückzahlung in der Vergangenheit.“”
        Tja, dann wurden die nicht zurückgezahlt und die Blase ist geplatzt.

        04.10.2012 um 16:04 Uhr

      • Marina

        @Andersdenker:
        Ich weiß das, was in den USA gelaufen ist, war ja in der Vergangenheit oft davon die Rede gewesen …
        Eine rethorische Frage an Sie:
        Würden Sie Immobilien an Menschen verkaufen wollen, die eine schlechte Bonität aufweisen, wo Sie nämlich im Grunde von vornherein wissen müssten, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, das Geld von diesen Leuten kaum, wenn überhaupt, zu erhalten?
        Wohl nicht – als guter Geschäftsmann wüssten Sie das, denn man geht auch bei allem Risiko lieber auf Nummer sicher, oder? -
        Dumm gelaufen, aber SO naiv hätte ich die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft in den USA nun wirklich nicht eingeschätzt …
        Klingt vielleicht ziemlich arrogant von mir, ist aber durchaus nicht so gemeint.
        Nun ja, viele – auch hier – glauben, die USA wären ein Land mit UNbegrenzten
        Möglichkeiten! Vielleicht sollten die aber eher aufwachen – aus dem Schlaf ihrer rosaroten Träume … Bevor sie es eiskalt erwischt.
        Leider blieb die USA-gemachte Krise nicht dort, sondern zog ihre Kreise über den Atlantik.
        Längst nicht alles, was aus den USA kommt, ist gut! Da sollte man sehr aufpassen
        und kritisch sein! USA – SUPERmacht? Nun ja … Diesbezüglich habe ich lediglich ein mildes Lächeln übrig und sage mir:
        Holzauge, sei wachsam!

        04.10.2012 um 17:51 Uhr

      • Andersdenkender

        Gut, wenn sie Bescheid wissen. Sie sind da alleine auf weiter Flur.
        Gesellschaftlich ist es im Moment “angesagte”r den Banken alle Schuld zu geben.

        04.10.2012 um 18:19 Uhr

      • Andersdenkender

        Zu deiner rhetorischen Frage :D
        Ich würde sicherlich ein Haus verkaufen an jemand der zwar eigentlich wenig Geld hat aber mit einem dicken Kredit von der Bank kommt ;)

        04.10.2012 um 18:24 Uhr

  • Erna

    Bei unserer Enkelin in der Schule würde es beim Beitrag von Hern Quaschning mal wieder heißen “Thema verfehlt”. Das fängt schon damit an, das unterschwellig nur vom Telefonieren die Rede ist. Das ein iPhone mehr kann und so mancher damit auf Laptop / Computer etc. verzichtet, Resoucen schon und einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch hat wird einfach mal verschwiegen.
    .
    Weiter gehts damit, dass auf man auf Strom nicht verzichten kann. Auf ein iPhone sehr wohl. Wenn ich ein iPhone nicht bezahlen kann hab ich Pech, wenn ich den Strom nicht bezahlen kann wird der Strom abgeschaltet. Und 600.000 Leute die letztes Jahr im Dunkeln saßen zu sagen, der Strom wer zu billig ist schon zynisch hoch drei. Gott sei Dank können die ja den Beitrag nicht lesen.
    .
    Und letztlich gipfelt es in den Kosten. Schon mal was davon gehört, dass die globalen Gaspreise die letzten Jahre kontinuierlich gefallen sind? Schon mal was von den Folgekosten der “Energiewende” gehört. Einige scheinen noch immer nicht zu kappieren, was außer die Installation von ein paar WKA’s und Solarzellen notwendig ist. Einige scheinen auch noch nicht zu kappieren, dass es nur wegen der “Energiewende” notwendig ist. Neue Netze auf allen Spannungsebenen, neue Speicher, neue Gaskraftwerke, neue Gasnetze und und und. Die illusion, dass es mal wieder billiger wird ist einfach Blödsinn. Die wesentlich umfangreicheren Netze und Reserve- und/oder Speicherkapazitäten werden dauerhaft zu deutlich höheren Instandhaltungskosten führen. Die unterstellten 50% sind letztlich nur die Spitze des Eisberges und keine Fiktion.
    .
    Wie lange sich unsere Industrie deutlich höhere Preise in D leisten kann wird man sehen. Wenn diese aus D nur auf Grund der nachlassenden Versorgungssicherheit abwandert ist der Strompreisanstieg vollkommen egal. Dann haben wir letzlich ein paar Millionen mehr Arbeitslose, die sich den Strom nicht mehr leisten können. Aber wenn Mann einen Prof-Titel und sicheres Gehalt hat, kann man halt ungestraft einen solchen Schwachsinn von sich geben.

    02.10.2012 um 13:21 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Liebe Erna,
      “Das ein iPhone mehr kann und so mancher damit auf Laptop / Computer etc. verzichtet, Resoucen schon und einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch hat wird einfach mal verschwiegen.”
      Das ist mit einvernehmen völliger Quatsch, geschätzte 99.99 Prozent der Nutzer eines (überteuerten) Apple-Smartphones werden auch ein Computer benutzen. Und da sie wahrscheinlich nicht die PowerPoint-Präsentationen auf nem 4 Zoll Bildschirm erstellen (auch wenn das durchaus möglich wäre) stellt sich die Frage was Menschen damit machen. Der Stromverbrauch ist in den letzten Jahren auch gestiegen, wenn ich mich nicht täusche. Smartphones sparen nichts, früher gabs anstatt dessen Handys die nur Telefonieren konnten, deren Akku hielt gefühlt 2-3 Wochen. Der Akku eines iPhones hält 1-2 Tage. Ständig mit dem Internet verbunden, GPS an – das zieht halt Strom.
      “Und 600.000 Leute die letztes Jahr im Dunkeln saßen…”
      Richtig wäre: “Im Jahr 2010 wurde von den 58 befragten Energieunternehmen vier Millionen Haushalte mit Strom versorgt, diese verschickten drei Millionen Mahnungen, schickten 340.000 Sperrandrohungen raus und stellten schließlich 62.000 Haushalten den Strom ab” https://www.vz-nrw.de/UNIQ134918986628133/link1031931A
      “Und letztlich gipfelt es in den Kosten.”
      Der Gipfel der kosten liegt bei konventioneller Energie, die Umlage dafür müsste bei netten Rechnungen bei 10ct liegen, selbstverständlich wenn man die Atomkraftwerke nicht versichern muss, dann wäre der Strom wirklich unbezahlbar.
      Dazu unbedingt den letzten Absatz lesen!
      “Dann haben wir letzlich ein paar Millionen mehr Arbeitslose, die sich den Strom nicht mehr leisten können.”
      Och emotional werden, das kann jeder und ist letztendlich ein Argument aus der untersten Schublade, wie wärs wenn man Bedürftige unterstützt? Und die liegen nicht in den Millionen wie sie hier gerne Propaganda mäßig aufblähen :D

      02.10.2012 um 17:04 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-07/leserartikel-strom-preise
        Dazu den letzten Absatz lesen :)

        02.10.2012 um 17:04 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        Langsam wird es für Sie ja mehr als PEINLICH. LESEN Sie eigentlich Ihre eigenen Links? …NRW..dürfte etwa 120.000 Haushalten der Strom abgedreht worden sein…bundesweit schätzungsweise sogar 600.000 Mal…
        .
        Und schon mal was von E-Mail, Twitter, Facebook etc. gehört? Zumindest in meiner Bekanntschaft nimmt dafür keiner mehr einen Computer. …geschätzte 99.99 Prozent der Nutzer eines (überteuerten) Apple-Smartphones werden auch ein Computer benutzen… Woher die Zahlen? Wie sagen Sie so schön – WO STEHT DAS? Aber seis drumm, natürlich werden die auch noch einen Computer benutzen aber nicht unbedingt einen neuen kaufen. Und das das Abrufen von eMails und Twittern mit dem iPhone weniger Strom verbraucht statt ein Rechner mit rund um die Uhr laufenden WLAN-Rouer sollte auch Ihnen (hoffentlich) klar sein. Interessanter Weise unterstellen auch Sie den iPhone-Nutzern nur zu telefonieren, oder was soll das Palaber über die Akkulaufzeit? Wollen wir mal rechnen was ein rund um die Uhr eingeschaltetes iPhone gegenüber einem Router oder ein sagen wir nur mal 2 Stunden eingeschalteter Computer verbraucht?

        04.10.2012 um 07:31 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        …Dazu den letzten Absatz lesen… JA SIE SOLLTEN MAL LESEN.
        …Schon mal was von den Folgekosten der “Energiewende” gehört…Nur die Kosten der EEG-Umlage zu betrachten ist falsch und DUMM. Warum müssen wir die Netze ausbauen? Warum müssen neue Speicher her? Warum müssen neue Gaskarftwerke her? Aber im Verdrängen sind Sie ja ganz groß nur zeugt es von wenig Intelligenz so zu argumentieren.

        04.10.2012 um 07:37 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        Und einen Leserartikel als Link zu posten ist wirklich ganz großes Kino.
        …ZEIT ONLINE präsentiert regelmäßig ausgewählte Leserartikel, die unsere eigenen Inhalte um zusätzliche Meinungen, Erfahrungsberichte und Sichtweisen bereichern. Vor der Veröffentlichung nehmen wir mit den Autoren Kontakt auf und sprechen über den Text, anschließend wird der Leserartikel von uns redigiert und bebildert. Auch bei Leserartikeln, die unter Pseudonym veröffentlicht wurden, kennt die Redaktion Namen und Anschrift des Autors…
        .
        Der Andersdenkender wird doch nicht etwa als Christian Synwoldt seine Ergüsse zum Besten gegeben haben?

        04.10.2012 um 07:41 Uhr

      • Andersdenkender

        Liebe Erna,
        das ihre Zahlen generell falsch sind tut mir Leid.
        Das sie mir aber dann irgendetwas vorwerfen ist einfach grotesk.
        “bundesweit schätzungsweise sogar 600.000 Mal…”
        Ja, bei Wikipedia standen diesbezüglich wohl mehrere Links und ich hab den falschen gegriffen. Egal.
        “Ein iPhone kann mehr und verbraucht weniger Strom”
        Wie etwas weniger Strom verbrauchen kann wenn es rund um die Uhr an ist (und damit im direkten Gegenzug zum Computer) mit dem Internet und GPS rumfunkt wollen sie mir bestimmt noch erklären?
        Wir können hier dezidiert auf Nutzerverhalten eingehen aber ich denke mit ein wenig nachdenken dürfte jeden klar sein, vor allem aufgrund des steigenden Energiebedarfs, iPhones sicherlich kein Strom sparen.
        Und leider muss ich noch anmerken das zwischen iPhones und Computern ein kleiner aber logischer Unterschied besteht. Wer ein iPhone hat kauft also weniger Computer? Wieso sollte sich ein durchaus vermögender (und in diese Kategorie sind Smartphone besitzer wohl einzuordnen) Kunde mit veralteten Computern arbeiten? Und niemand wird an seinem iPhone ernsthaft arbeiten.
        “Interessanter Weise unterstellen auch Sie den iPhone-Nutzern nur zu telefonieren, oder was soll das Palaber über die Akkulaufzeit?”
        Wo unterstelle ich das bitte?
        Ich sage nur das das iPhone beleibe kein Computer-Ersatz ist und auch nicht so gesehen wird (außer von einer Randgruppe vllt.). Interessant ist doch das man trotz einem viel besseren Akku nie wieder auf die Zeit kommt die man früher mit solchen Geräten erreicht hat. Sie sehen wahrscheinlich auch schnell ein das ein iPhone kein Arbeitsgerät ist, was machen die Menschen damit?
        Vor allem Unterhaltungskrimskrams, Spiele usw.
        Haben sie später ein Buch gelesen schauen sie heute ein Film im Zug.
        Da können sie mir wahrscheinlich auch erklären was nun mehr Strom verbraucht.
        “Warum müssen wir die Netze ausbauen? Warum müssen neue Speicher her? Warum müssen neue Gaskarftwerke her?”
        Tja, weil wir gestern so blöd waren und dachten Atommüll löst sich in Luft auf.
        Die Frage ist berechtigt aber blöderweise zahlen wir alles über die Umlage.
        Das macht kein Gott. Das machen wir und es ist billiger als Atomkraft und die anderen konventionelle Energien. Bei Eneuerbaren Energien gibt es nur sehr geringe Folgekosten. Aber Kosten/Verbrauch entstehen(t) sobald sie den Mund nur aufmachen.
        “Aber im Verdrängen sind Sie ja ganz groß nur zeugt es von wenig Intelligenz so zu argumentieren.”
        Wer verdrängt hier irgendetwas? Sie z.b. die Folgekosten von konventioneller Energie?
        “Und einen Leserartikel als Link zu posten ist wirklich ganz großes Kino.”
        Großes Theater ist es selbst die einfachsten Zusammenhänge nicht verstehen zu können. Auch nach mehrmaligen durchnehmen nicht.
        Ich bin so frei aus älteren Posts von mir zu zitieren:
        “Und falls es dich beruhigt ich zahle dafür wenn dein Atomkraftwerk in die Luft fliegt. Oder wenn durch dein Kohlekraftwerk sich die Erde erwärmt und zu Ernteausfällen und Wetterextremen führt. Ich zahle dafür das man deinen (radioaktiven) Müll nicht einfach entsorgen kann. Können sie diese Folgekosten mit 3,6 (oder laut Straub 4,2) Cent pro Kilowattstunde bemessen?
        Ich fürchte nicht…”
        Dafür brauchen sie nicht eine wissenschaftliche Arbeit dazu schreiben, wir bezahlen für Sachen die wir nicht machen. Das ist ungerecht da es den belohnt der am meisten die Umwelt zerstört. Sie mögen sich freuen das sie die Kosten ihres “billigen” Atomstroms auf die Allgemeinheit abwälzen können, ökonomisch wie ökologisch wie sozial ist es nicht. Sie praktizieren kurzfristigen Egoismus der allen schadet und sagen dann auch noch er wäre “billiger”. Ich hab wenig Lust hier eine geballte Ladung Zynismus zu hinterlassen. Jeder mit einem offenen Verstand wird merken warum Erneuerbare billiger sind. Für sie gibt es dazu aber sogar eine Studie des UBA aus der ich so frei bin zusammenzufassen:
        “Den Berechnungen zufolge liegt der Betrag für externe Umweltkosten bei der Stromproduktion aus Kohle bei 6 bis 9 Cent. Die ExternE-Studie errechnete fünf Jahre zuvor nur 4 bis 6 Cent externer Kosten für die Erzeugung von 1 kWh Kohlestrom. Deutlich unter 1 Cent pro Kilowattstunde externe Kosten fielen bei der Stromerzeugung aus Quellen erneuerbarer Energien an. Das UBA zieht aus diesen Berechnungen den Schluss, dass die Förderung erneuerbarer Energien-Technologie einen nachweislich volkswirtschaftlichen Nutzen hat.”
        https://www.econitor.de/magazin/wohnen/strom/externe-kosten-der-energieversorgung_926.html
        Dort finden sie auch die Studie des UBA!
        “Der Andersdenkender wird doch nicht etwa als Christian Synwoldt seine Ergüsse zum Besten gegeben haben?”
        Nein Erna ich hab besseres zu tun als Fakten zehnmal zu wiederholen…aber mooooment mal genau das mache ich bei ihnen ja die ganze Zeit…hmmm
        Beste Grüße
        Ihr Andersdenkender

        04.10.2012 um 16:58 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        …aber blöderweise zahlen wir alles über die Umlage…
        BLÖDERWEISE ist dies mal wieder komplett falsch. Aus der EEG-Umlage werden weder die neuen Strom- und Gasnetze, noch die neuen Speicher, noch die neuen Kraftwerke, noch die Ausfallversicherungskosten, noch die Anschlusskosten, noch die Kosten zur Vorhaltung von Reservekapazitäten und und und gezahlt. Das kommt alles oben drauf und zeigt schon wie dümmlich die Argumentation von “das sind ja nur 5 ct” ist.
        …gibt es nur sehr geringe Folgekosten…
        Ich denke mal die vorherige Aufzählung ist – für den denkenden unverblendeten Menschen – eindeutig. Auf die Folgen durch tote und kranke Menschen und Tiere will ich zumindest Heute nicht genauer eingehen. Ihre Verblendung toleriert ja eh 10.000 Tote Chinesen, 200000 tote Fledermäuse und Millionen toter Vögel und Fische durch Erneuerbare jedes Jahr. Viele Tote gab es nochmal durch Fukushima, wollen wirs mal vergleichen?
        …dazu aber sogar eine Studie des UBA…
        Ja ja immer von Lobbyismus reden und dann mit so etwas ankommen, dümmer gehts nimmer (oder doch immer).

        07.10.2012 um 13:58 Uhr

      • andersdenkender

        Erna,
        tut mir leid das ich eine andere Meinung habe und sie dann auch noch begründen und belegen kann.
        Ich weiß sie sind eine Freundin der erfundenen Zahlen, bei denen die Vögel schon ausgestorben sein müssten. Jeder kann das an ihren Beiträgen erkennen, sie machen sich wohl nicht sorgen wie sie hier wahrgenommen werden. Im Internet so richtig aufm Putz hauen, ich glaub es macht niemanden Spaß Unwahrheiten zu verbreiten. Wir kauen alles vierfach durch, sie beharren immer noch auf ihren lächerlichen Zahlen. Dann liefern sie mal eine Quelle!
        Beste Grüße
        Andersdenkender

        07.10.2012 um 21:45 Uhr

  • Bruno Straub

    Nur so nebenbei,
    Wenn ich mein iPhone5 bei meinem Provider zu Wucherpreisen abstottere, gehört es nach 2 Jahren mir.
    Wenn ich bei meinem Ökostromanbieter zwanzig Jahre Ökostrom kaufe, gehört die PV -Anlage immer noch meinem Nachbarn…….

    03.10.2012 um 00:24 Uhr · Antworten

  • stefan

    die deutschen kernkraftwerke sind … doch nicht so sicher! wenn kkw’s in der eu weiterbetrieben werden, kostet uns die sicherheitsrelevante nachrüstung 10-25 mrd € minimum. kernkraft ist … doch nicht so billig!
    http://www.sporza.be/polopoly_fs/1.1444957!file/stresstest-kerncentrales.pdf

    03.10.2012 um 08:39 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Die deutschen AKW gehören ja bekanntlich zu den unsichersten auf der Welt. Da ist es gut, dass die EU das mal amtlich feststellt. Diese vielen Unfälle, die natürlich alle vertuscht werden…! Diese Beinahe Gaus!
      Wenn ich allein an Krümmel denke: 2 Trafoblech Kernschmelzen in 2 Jahren. Ein Wunder, dass da nichts passiert ist!
      Und die bis zu 25 Mia € Nachrüstkosten, die der Stefan nennt, beziehen sich nicht auf die EU, sondern auf die deutschen AKW, soll man wohl meinen…. Da kann ich nur sagen, schalten wir die Dinger doch einfach ab! :-)

      03.10.2012 um 22:49 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Ich glaube nicht, dass der Professor mit seinem Spruch
    “” Unser Strom ist noch viel zu billig”"
    provozieren wollte, denn er weiß ja sicher sehr wohl, dass die EE den Strompreis gewaltig nach oben treiben werden.
    Vermutlich will er uns nur darauf vorbereiten, dass es in den kommenden Jahren noch viel “dicker” kommt…..

    03.10.2012 um 22:52 Uhr · Antworten

    • Marina

      Warum wird nicht endlich die Rechnung aufgemacht und gezeigt, wie es sich wirklich verhält?
      Alles NUR Augenwischerei von Politik und Wirtschaft!
      Wenn die Atomkraft z.B. nicht subventioniert werden würde, dann kämen diesbezüglich ganz andere Preise unter dem Strich heraus … Und die Kosten für
      Castortransporte, Lagerung und Aufbereitung von Atommaterial etc.etc.?
      Schon vergessen?
      Der Stresstest von AKW hier in Europa? NICHT gut … Und wie sieht es in Brasilien, Indien u.a. aus? … Da will unsere Bundesregierung bürgen … Würden die geplanten
      AKW in den o.a. Ländern einem solchen Stresstest standhalten?
      Erstens – hier der Atomaustieg, aber woandershin die Idee mit der Atomkraft verkaufen,
      zweitens – Hermesbürgschaften für einige AKW im Ausland – und
      drittens – woher hat die Bundesregierung so viel Geld, gleichzeitig die Banken- und Euro-Rettung, wofür wie viele Milliarden Euro im Nu ausgegeben worden sind?
      Dass Deutschland ein wohlhabender Staat ist, mag unbestritten sein, aber heisst
      dies, dass die jetzige Regierungskoalition so viel aus unserem Land herauspressen
      kann? –
      Irgendwann sind die (äußersten) Grenzen erreicht … Und wer zahlt? …
      Der Steuerzahler, vor allem das Gros der Kleinen Leute — nach dem neuesten Bericht über Reichtum und Armut besitzt die Mehrheit kaum etwas, während
      ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung eine ganze Menge als eigen nennt …
      So sieht das aus, kurz und vereinfacht dargelegt.
      Mit anderen Worten:
      Die größten Lasten scheinen Wenigbesitzende – grob gesagt – zu tragen, für Betuchte wäre dies dagegen im Vergleich wohl eher nur ein Klacks …
      Nun, dies ist meine Sichtweise – aus dem Blickwinkel einer einfachen Bürgerin
      aus der Mitte …
      Ich bin eben keine Expertin auf dem Gebiet der Politik- und Wirtschaftwissen-schaften, wie gesagt!
      Aber – ich mache auch schließlich meine Gedanken …
      Wenn ich nicht richtig liegen sollte mit meiner Ansicht, so habt Ihr ja die Möglichkeit, Eure Meinung über die Dinge zu kundzutun …
      Ganz interessant zu erfahren, wie andere das Ganze sehen.
      - – -

      04.10.2012 um 18:31 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Finde ich auch :)
        Eine Kernthese die komischerweise nicht so häufig auftaucht ist, dass sich die wirtschaftliche Lage aller verbessert hat.
        Vor allem schockiert mich das eine völlig logische Schlussfolgerung einfach vergessen wird – wer ein Vermögen aufgebaut hat wird “natürlich” immer reicher.
        Die Grundlage eines Vermögens ist es ja das es wächst.
        Ich bin der Meinung mit den richtigen Rahmenbedingungen (die du auch am Anfang deines Post nennst) können wir völlig normal wirtschaften ohne das eine große Umverteilung stattfinden muss. Aktuell konzentriert sich der Vorteil aus Umweltverschmutzung auf “die da oben”.
        Ich hab nichts dagegen wenn jemand sich im Zusammenspiel mit ökologischen und sozialen Kriterien ein Vermögen erarbeitet – das wird aber härter werden.
        Das einzige was für mich als Befürworter der Leistungsgerechtigkeit (“Wer mehr arbeitet, kriegt mehr”) gerecht wäre ist eine Erhöhung der Erbschaftssteuer. Diese darf aber nicht die teilweise arg ineffizienten Baumaßnahmen wie am Berliner Flughafen oder der Hamburger Elbphilharmonie (bei der man letztens sogar gemerkt hat das eigentlich noch einer neue Millionen teure Brücke braucht wird um die Menschen zu der Insel zu bringen) decken.
        Unverständlich ist für mich auch warum niemand dem Bürger die Eurorettung erklärt und niemand den Dialog sucht, um unsere Lage den Griechen zu erklären.
        Ebenso sind für mich die Hermesbürgschaften für ausländische AKWs nicht mit dem derzeitigen Verständnis von der Energiewende erklärbar.
        Allein an der Tatsachen das ich dutzendmal “erklären” nutzen musste, wird wohl klar wie unklar alles ist ;D

        04.10.2012 um 19:21 Uhr

  • Lottina

    Stresstests Atomkraftwerke- Was ist hier alles nicht berücksichtigt?
    Nur eine kleine Erinnerung: Fort Calhoun/Nebraska seit 2011 abgeschaltet- schien zuerst – auch hier im Bloq – keine Bedeutung zu haben-
    Die Kosten inzwischen? Einfach mal recherchieren! Die Zukunftsperspektive? Einfach mal recherchieren!
    Und hier bei uns? Was bei “einfachem” Stresstest herausgekommen ist, entspricht schon nicht dem, was uns von Betreibern immer wieder versichert wurde.
    Soweit zum Strompreis! Was müssen wir da bei der Atomenergie wohl noch bezahlen?

    04.10.2012 um 01:49 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    EE sind natürlich viel, viel, viel billiger, als “klassische”. Und ich weiß auch, dass eine kWh Atomstrom eigentlich 12 € kosten müßte :-)
    Trotzdem würde mich z.B. interessieren, was eine kWh Windstrom kostet, wenn ich am 24.12. damit meinen Weihnachtsbaum illuminieren will….

    04.10.2012 um 22:25 Uhr · Antworten

    • Marina

      … So eine fixe, dumm-dreiste Idee:
      Warum nicht kleine Lampen entwickeln, die wie Solarleuchten funktionieren, und damit den Weihnachtsbaum schmücken?
      Völlig ganz OHNE Strom – ob Normalo oder grüner, … dann brauchen Sie auch Ihren Kopf nicht zerbrechen, was er sonst wohl kosten würde.
      - – -

      04.10.2012 um 22:52 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Marina, ich sehe das Beispiel hat Dich überfordert. Also: ich möchte eine schöne Weihnachtsgans braten…. und diesmal mit Sonnenstrom. Weißt Du jetzt eine Antwort?

        04.10.2012 um 23:14 Uhr

      • Andersdenkender

        Tja, wenn kein Wind weht, wenn keine Sonne scheint (auch nicht in der Wüste – Stichwort “Desertec”), wenn kein Wasser mehr fließt, wenn kein biologischer Abfall mehr produziert, wenn plötzlich die Erde im Inneren erkaltet (Geothermie) usw. – ja dann haben wir wirklich ein kleines Problem mit unserer Stromversorgung.
        Bei konventionellen Kraftwerken reicht es ja wenn einfach kein Brennstoff mehr da ist. Und ja ich weiß man kann halb Deutschland umgraben und dann 100 Jahre Kohle verbrennen – wo sie aber einmal gegraben haben können sie Wirtschaften vergessen.
        Ebenso bei Öl und Uran.

        05.10.2012 um 16:21 Uhr

      • Bruno Straub

        Wir werden schon in wenigen Jahren soviel Wind und Sonne “installiert” haben, dass wir in bestimmten Wettersituationen soviel EE Strom produzieren, dass wir ihn garnicht direkt verbrauchen können. Das Zauberwort heißt “Speichern”. Trifft sich ganz gut, denn es gibt ja auch Wettersituationen, wo auch das schönste Schönreden nicht kaschieren kann, dass es fast keinen EE (Direkt)Strom gibt. (z.B. am 24.12. , wenn ich meine Weihnachtsgans braten will. )
        Lassen wir mal das Geld beiseite. Die Realisierung der Speicher braucht Zeit für Vorplanung, Genehmigung und Bau. Oder glaubt hier einer, dass wir bis 2020 z.B. ein einziges neues Pumpspeicherwerk hinstellen könnten?
        Und da das Thema “Speichern” ein ganz heißes Eisen ist, lassen wir lieber die Finger davon. Sonst könnte vielleicht noch herauskommen, dass das “Energiewenden” garnicht sooooo einfach ist.

        05.10.2012 um 21:22 Uhr

      • andersdenkender

        Tja, in einem Vakuum werden sie wohl keine EE mehr finden. Aber ansonsten leider schon.

        05.10.2012 um 23:08 Uhr

      • Marina

        … ich habe noch zum Schluss vergessen zu sagen – und zwar folgendes nach dem früheren Werbeslogan von Toyota:
        NICHTS IST UNMÖGLICH!
        Übrigens der Survival-Künstler Nehberg würde es Ihnen, Bruno Straub, vielleicht zeigen können, wenn er wollte, wie das geht – mit Ihrer Weihnachtsgans!
        Aber er würde Ihnen viel eher etwas anderes schmackhaft machen wollen … Dann BON APPETIT!
        Sind Sie flexibel? Und zu vielem offen und aufgeschlossen? Na – dann …
        :-D
        So long, Mr. Straub!

        07.10.2012 um 17:43 Uhr

      • peng

        Marina, da muss ich dir wirklich einmal recht geben, wenn wir mit dem EEG Unsinn so konsequent weiter machen, werden wir bald dankbar sein, wenn wir auf die Erfahrungen des Überlebenskünstlers Nehberg zurück greifen können.

        07.10.2012 um 19:39 Uhr

    • Lottina

      Wenn wir gescheite Stresstest bei AKWs hätten-
      wenn wir die 23 Milliarden, die eine Nachrüstung für die JETZT schon erforderlichen festgestellten Maßnahmen kostet ,wieder auf den Strompreis umgelegt bekommen
      wenn Reperaturen
      Wartung
      Maßnahmen – die eigentlich von Betreibern schon versprochen und versichert waren -
      umgesetzt würden
      und wie immer vom Stromkunden mitbezahlt würden (in jedem Fall aber auch vom Steuerzahler)
      dann ist Strom unbezahlbar.

      05.10.2012 um 08:14 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Lottina, mach doch nicht schon wieder die Pferde scheu…
        Die genannten 15 bis 25 Mia sind für ganz Europa “ermittelt” worden.

        05.10.2012 um 21:30 Uhr

      • Lottina

        Da habe ich allerdings nicht nur an die 23 Millionen in der EU gedacht. Bei uns würde z.B. ein Schutz gegen Flugzeugabstürze gar nicht möglich sein, weil eine Nachrüstung hier unbezahlbar ist. (Hätte aber bei sog. sicheren Kraftwerken vorgesehen sein müssen)

        19.10.2012 um 11:03 Uhr

  • Lottina

    Und Atomenergie für die Stromwirtschaft absolut unwirtschaftlich!

    05.10.2012 um 08:19 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Atomkraft ist unsozial, unökologisch und unökonomisch. Atomkraft ist das Geschäft mit den Risiko und auch dem Schaden einer ganzen Gesellschaft Gewinne zu erzielen. Selten ist es so eindeutig…

      05.10.2012 um 16:24 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Also, wenn ich Inder wäre, würde ich schreiben:
        EE sind unsozial, unökologisch und unökonomisch. EE sind das Geschäft der Industrieländer, um zu Lasten und zum Schaden der Entwicklungsländer weiterhin Gewinne zu erzielen. Selten ist es so eindeutig …

        06.10.2012 um 00:20 Uhr

      • andersdenkender

        Sicher, den Aufstieg des konventionellen kann man nur damit erklären dass es in demokratisch schwachen Regionen die Arbeiter besser ausnutzen kann. Und ihre Äcker verwüsten kann ohne belangt zu werden.

        07.10.2012 um 21:49 Uhr

  • neueenergie

    Ich sehe den Ansatz woander, nämlich bei den Konzernen. Solange die mit ihren Lobbyisten diktieren dürfen wo es lang geht, plappern die uns regierenden Politiker doch nur nach, was denen gerade passt.

    Es ist doch Tatsache, das keine unabhängigen, repräsentative Gutachten erstellt werden, wie sich die Windkraftanlagen, bzgl. infraschall, Schattenwurf, etc. auf die Gesundheit auswirkt, dennoch werden die Abstandsflächen zum Bürger, entgegen Empfehlungen rennomierter Institute in den Wind geschlagen.

    Inzwischen weiss man, dass die 1. Generation der Windkraftanlagen Puls – Tonhaltigkeit verbreiten, man hätte nur auf den Bürger hören brauchen.
    Nein, die Konzerne mit ihren Lobbyisten sind zu stark.

    Wir haben jedoch noch genug Zeit sorgfältig an der richtigen Technik forschen zu lassen, bevor wieder, wie auch bei den AKWs, einfach etwas in die Umwelt gestellt wird, was schwerlich rückgangig zu machen.

    Man kann ja einen Fehler machen, man sollte nur verhindern, den gleichen Fehler 2 x zu machen.

    Daher hoffe ich, dass man vermeidbare Fehler verhindert!

    06.10.2012 um 15:48 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Der Professor Quaschning sorgt sich um die Reputation unserer Energiewende im Ausland. Eigentlich unverständlich, denn auch an einem schlechten Beispiel kann man lernen:
    1.) Sämtliche AKW abschalten (CO2 – Ausstoss hin oder her)
    2.) Das meiste Geld in die ineffizienteste EE, also in die PV stecken
    3.) Die EE einfach mal so über das Land verteilen. Das als “dezentrale” Versorgung bejubeln
    4.) Dann feststellen, dass Übertragungsnetze fehlen
    5.) Zulassen, dass Übertragungsnetze an Finanzinvestoren verhökert werden
    6.) Auf Off-Shore setzen, ohne die Technik zu beherrschen
    Und dann, dauert aber noch was, feststellen, dass das Jahr ca. 8700h hat, und dass man vergessen hat, entsprechende Stromspeicher zu bauen.
    Da weiß man doch immerhin, welche Fehler man vermeiden kann!

    06.10.2012 um 23:07 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Auf welchem Gebiet arbeitet der Professor Quaschning eigentlich?
    Arbeitet er z.B. an der Wirkungsgradverbesserung von PV-Zellen, oder an neuen Stromrichterschaltungen, oder gar an neuen Stromspeichern?
    Oder macht er letztlich nur Public Relation für Photovoltaik?

    07.10.2012 um 22:04 Uhr · Antworten

    • peng

      Ich kenne nur Arbeiten von Herrn Quaschning, die auf letzteres verweisen, oder weiß da jemand mehr? Auch seine bekannten tendenziellen Bücher lassen letztendlich nur diesen Schluss zu, dass es sich bei Herrn Quaschning um einen sehr verdienstvollen Lobbyisten der EE handelt.

      07.10.2012 um 22:25 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Lobbyisten nehmen Geld und haben dann eine Meinung.
        Quatschning arbeitet für sein Geld und hat eine Meinung entwickelt.
        Zwei Dinge, die unterschiedlicher gar nicht sein können.
        “Volker Quaschning studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Anschließend promovierte er an der Technischen Universität Berlin über Simulation von Photovoltaiksystemen und habilitierte anschließend über Szenarien einer klimaverträglichen Energieversorgung für Deutschland. Von 1999 bis 2004 war er Projektleiter für solare Systemanalyse beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Außenstelle PSA in Almería in Spanien und arbeitete dort unter anderem zu solarthermischen Kraftwerken. Seit 2001 betreibt er auf seiner Webseite ein Informationsportal zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Seit April 2004 lehrt und forscht Quaschning an der HTW Berlin im Fachgebiet Regenerative Energiesysteme.”
        Ein “Mann vom Fach” also.

        08.10.2012 um 11:55 Uhr

      • Bruno Straub

        Dass der Professor Quaschning, (Andersdenker, nicht Quatschning!), ein “Mann vom Fach” ist, wahrscheinlich sogar ein Fachmann ist, würde ich nie bezweifeln. Auch, dass die vornehmste Aufgabe von an Fachhochschulen Lehrenden die Lehre ist, ist wohl klar. Mich würde aber trotzdem interessieren, auf welchem Gebiet der Herr Professor “forscht”.
        (Forschung kostet was…. Fremdmittel dürfen/sollen eingeworben werden. Wenn da Geld fließt, – Ich würde das nie als Lobbyismus bezeichnen. Aber wissen sollte man es!)

        08.10.2012 um 21:53 Uhr

  • Lottina

    Und noch mal zurück zum Strom und seinem Preis:
    Sonne und Wind müssen nicht teuer aus der Erde geholt werden und mit CO2 ausstoßenden LKWs und Schiffen (die auf Meeren schon mal Probleme schaffen können) transportiert werden. Sonne und Wind sind umsonst. Lediglich der Ausbau (Netze,Windräder, Solarflächen u.ä.) und die Wartung kosten. Das sind aber Kosten, die durch den Bau von AKWs und anderen genauso (langfristig teurer) anfallen. Und wir brauchen bei den Erneuerbaren keine riesigen Endlagerstätten wie bei der Atomenergie. Auch müssen nicht riesige LAndschaften renaturiert werden, Schäden durch Eingriffe über und unter der Erde…beseitigt werden, Spätfolgen des Bergbaus….
    Nun frage ich mich da doch wirklich, wie man auf den Gedanken kommen kann, dass es diese Erneuerbaren sind, die unsere Stromkosten teuer machen.
    Eigentlich wäre esganz einfach: Die alten schmutzigen Energien weglassen und das ganze Geld in die Neuen stecken.
    Nur haben wir jetzt leider auch den alten Schrott am Hals und in Zeiten knapper Gelder muss beides bezahlt werden. Vielleicht sind ja die Kosten der Schrottenergieformen daran Schuld, dass wir jetzt den höheren Preis bezahlen müssen.

    09.10.2012 um 11:23 Uhr · Antworten

    • Techniker

      Nachdem man bei AKWs die Brennstäbe nur alle 3-5 Jahre austauschen muss, spielen die Rohstoff- und Transportkosten nur eine untergeordnete Rolle. Uran fällt im Moment auch größtenteils als Abfallprodukt ber die Cupfergewinnung (welches z.B. In den Hunderttausenden Kleintransformatoren von privaten Solaranlagen benötigt wird) an. Daher ist es auch falsch, die Umweltschäden z.B. Des Olympic dam (Australia) auf die Atomkraft zu schieben. Und Uran ist noch genug für alle da, bei jetzigem Verbrauch noch mindestens 200 Jahre, bei Verwendung des schnellen Brüters noch mindestens 10.000 Jahre. Außerdem bezweifle ich, dass es billiger ist 100.000 Dachsolaranlagen, jeweils mit eigenen Trafo+Wechselrichter zu warten, wie ein einziges großes AKW. Die Gesetze der Ökonmie sprechen einfach gegen EE. Und nach 15-20 Jahren ist eine Solaranlage Sondermüll.

      09.10.2012 um 16:06 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Du hörst dich vernünftig an :D
        Nur – wer zahlt für den Atommüll? Wer zahlt die Umweltschäden die dabei entstehen?
        Und wieso ist so ein Kraftwerk nicht versichert?
        Das ist leider keine Ökonomie, das ist auf Kosten aller, riesige Gewinne machen.

        09.10.2012 um 16:18 Uhr

      • Techniker

        Versichert sind die Reaktoren insofern, dass bei Unfällen uneingeschränkte Haftung (inkl. ausländischer Mutterkonzerne) gilt. Zusätzlich gibt es eine Versicherungspflicht für Schäden bis zu 100 Millionen, viele Betreiber lassen höhere Summen versichern, um das Risiko für die Aktonäre geringer zu halten.
        Bezahlt wird die entsorgung von Atommüll über die Rückstellungen der Betreber (0,5 cent pro kWh sind Pflicht), für alles was darüber hinaus geht kann dieser Betrag rückwirkend erhöht werden, war aber bisher noch nicht nötig. (Darum jammern die Betreiber ja auch so sehr über den Milliarden teueren “Erkundungsstopp” von Gorleben)
        Zur Lösung des Müllproblems: Zugegeben, eine massentaugliche Lösung gibt es noch nicht. Richtig ist auch, dass man sich zuerst um eine sichere Entsorgung kümmern sollte, bevor man eine Technologie großflächig einsetzt. Andererseits war das in der Geschichte noch nie so (siehe CO2 Endlager Atmosphäre), und es gibt durchaus interessante Ansätze, z.B. bei neuen AKW die Kettenreaktion so zu tunen, dass möglichst wenig langlebiger Abfall (Transurane) anfällt. Oder die gezielte Transmutation von langlebigen Abfällen. Richtig ist aber auch, dass das Atommüllproblem oft sehr übertrieben wahrgenommen wird, ein Großteil der Radioaktivität stammt aus kurzlebigen Isotopen mit Halbwertszeit <30 Jahre, und es gibt z.B. 4 Endlager in Deutschland für hochgiftigen Chemieabfäll (mit Halbwertszeit unendlich), der in der Gefährlichkeit Atommüll in nichts nachsteht – und die meisten Anwohner wissen gar nix davon. Sogar in der Asse geht man davon aus, dass mehr Gefahr von Quecksilber und Arsen ausgeht, als von Atommüll. Und die Asse war ziemlich unverantwortlich.

        09.10.2012 um 16:48 Uhr

      • Andersdenkender

        Die Versicherungen von Atomkraftwerken decken die Schäden eines wenn auch unwahrscheinlichen GAUs nicht ab. Mir ist klar, dass man Akws nicht deckend versichern kann, aber für mich schaut es dann so aus als ob man letztendlich mit dem Risiko aller ein Geschäft erzielt.
        Letztendlich geht es hier um das Verursacher-Prinzip, was ausgehobelt bzw. sehr schwammig betrachtet wird.

        09.10.2012 um 17:02 Uhr

      • Techniker

        Da hast du vll nicht ganz Unrecht. Aber wie gesagt: der Betreiber haftet mit seinem gesamten Vermögen, plus die 100 Millionen.

        09.10.2012 um 17:18 Uhr

      • Techniker

        Ob das reicht, ist eine andere Sache.

        09.10.2012 um 17:20 Uhr

      • Lottina

        Mit Deinem letzten Kommentar hast Du die Lage zusammengefasst. Es gibt keine Versicherung bei der Atomenergie, die alles auffängt. Wenn es sie gäbe, wäre sie übrigens unbezahlbar.

        10.10.2012 um 12:15 Uhr

      • Lottina

        Selbst wenn Uran nicht gefördert werden muss, muss man es bei Kauf transportieren. Und das nicht nur zur Anlage, sondern auch zur fast nicht bezahlbaren und fast unmöglichen Endlagerung. Diese Kosten sind mit nichts (schon wegen der Option Zukunft auch ohne die wahrscheinlichen Unfälle) zu vergleichen, was die Erneuerbaren bieten.
        Wenn die Besteuerung von Energieträgern nach ihren Umweltfolgekosten vorgenommen würde, würden die Erneuerbaren mit fast keinen Folgekosten erheblich billiger und die herkömmlichen (Kohle- und Atomkraft) erheblich teurer.
        Wer hat nun ein Interesse daran, dass die Besteuerung so nicht vorgenommen wird?

        10.10.2012 um 12:23 Uhr

      • Techniker

        Das kannst du leicht behaupten, aber hast du Belege? Einfach so eine Behauptung aus “Vertrauen”, dass die Atomkraft schlecht ist in den Raum zu werfen, dass kann jeder.
        Im Prinzip kann’s dir auch egal sein, wie viel transport und Endlagerung kosten, da diese nicht von dir bezahlt werden, sondern von der Betreiberfirmen. Und die werden sich dass schon ausgerechnet haben, ob es sich lohnt oder nicht.

        10.10.2012 um 22:46 Uhr

      • Techniker

        Der Transport zur Anlage hin ist wie jedes andere gut auch : total unproblematisch.
        Wenn’s aus der Anlage raus kommt, dann wird’s gefährlich.
        Andererseits: irgendwo auf Youtube gibt’s ein Video, wo eine Raketengetriebene Diesellokomotive mit 80 Meilen (ca 130 km/h) frontal in ein Castor reinfährt, der dann anschließend mehrere Stunden in der Mitte eines Kerosinfeuers liegt, ohne das etwas von der (simulierten) Radioaktivität freigesetzt wird, also was kann denn schon beim Transport durch Deutschland außer Verspätung schlimmes passieren?

        10.10.2012 um 22:56 Uhr

      • Lottina

        Die Betreiber bezahlen? Und warum legen sie seit Jahren immer wieder auf den Strompreis um und verdienen gut daran?

        11.10.2012 um 11:14 Uhr

      • Techniker

        Ich verstehe dein Argument nicht. Offensichtlich KÖNNEN die Betreiber die kosten der Endlagerung auf den Strompreis umlegen, gut daran verdienen und Trotzdem billiger sein als andere Energieträger – sonst würde ihnen ja auch niemand den Strom abkaufen

        11.10.2012 um 14:39 Uhr

      • Lottina

        Techniker, es ging doch darum, wie unwirtschaftlich die Konventionellen – insbesondere für den Staat (Normalmensch) sind. Wenn Du behauptest , die Betreiber zahlen alles selbst , stimmt das ja nicht. Die Kosten treffen im Strompreis immer den Einzelnen;WÄHREND DIE GEWINNE AN ANDERE VERTEILT WERDEN Ein Gau , den ich hier nicht einmal erwähnt habe,(s.Ukraine) führt wirtschaftlich langfristig zu enormen Staatsverlusten.

        Und statt schlechte , langfristige konventionelle Energiekosten weiter zu produzieren, sollte jetzt sinnvoll

        11.10.2012 um 19:54 Uhr

      • Techniker

        Sorry, aber die Kosten treffen den Betreiber. Jeder Betreiber kann natürlich die Strompreise so festlegen wie er es selbst will, schließlich ist es sein Produkt was du haben möchtest. Normalerweise versucht man den Gewinn zu maximieren, d.h. den Punkt, wo eine erhöhung um ein weiteres bisschen eine gleichwertige Kundenabwanderung zur Folge hätte. Die Erzeugungskosten haben da nur indirekt einen Einfluß, da es immer darauf ankommt, ob man die Mehrkosten auch weiterreichen KANN.
        Ich glaub du verwechselst da was, bei den EE ist es tatsächlich so, dass die Kosten an alle weitergereicht werden, hier KANN ich keinen anderen Anbieter wählen, selbst wenn ich den EE-Strom gar nicht haben möchte.
        Mal ganz abgesehen davon sind die Stromgestehungskosten bei der Kernkraft selbst mit Rückstellungen für Entsorgung und Rückbau konkurrenzlos niedrig, einzig Wasserkraft kann vereinzelt noch unterbieten, aber die kann man in Gegensatz zur Kernkraft nicht beliebig ausbauen.
        Und bitte, hier in Deutschland haben wir keine RBMKs.

        11.10.2012 um 20:47 Uhr

      • andersdenkender

        Techniker,
        du argumentierst wirtschaftlich, das gefällt mir :)
        Sagt dir der Begriff “externe Kosten” was?
        Eine Studie gibt’s von der UBA: google mal, ich find sie leider grad nich :D

        11.10.2012 um 20:57 Uhr

      • Techniker

        Selbstverständlich sagt mir das was, gerade bei der Kohlekraft sind diese extrem hoch.
        Bei der Kernenergie hingegen kann man das nur beschränkt sagen, da hier wie gesagt ALLE KOSTEN VOM BETREIBER getragen werden.
        Übrigens bin ich jetzt kein massiver Anhänger der Kernkraft, aber ich bin der Meinung, dass solange noch ein Kohlekraftwerk auf dieser Welt läuft, es keinen Sinn macht Kern durch Kohle zu ersätzen. Letzteres ist mir nähmlich deutlich weniger lieb.

        11.10.2012 um 21:32 Uhr

      • Bruno Straub

        Techniker,
        exakt meine Meinung!

        11.10.2012 um 22:15 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        “Externe Kosten” kennt doch, dank Deiner Aufklärung, fast Jeder. Aber kennst Du den Begriff der “Imaginären Kosten”? Wenn nein, dann google mal nach “FÖS”.
        FÖS ist ein gemeinnütziger Verein, bei dem sich z.B. Greenpeace oder die Grünen so Gutachten machen lassen wie “Atomenergie mit Billionen gefördert”. =-)
        Da kannst Du noch was lernen …. Und auch mal herzlich ablachen…..

        11.10.2012 um 22:17 Uhr

      • Techniker

        Sind das die, die den “Vorteil der Atomkraft beim Emmissionshandel” (weniger CO2) als Subvention dargestellt haben, genauso wie die Steuerfreiheit der Rückstellungen? (die kein Einkommen sind weil sie beim Rückbau wieder verbraucht werden und daher logischerweise Steuerfrei sind). Und die Förderungen der Nuklearmedizin ITER-Forschung und sogar die deutschen Beträge für CERN (Teiclchenforschung hat nix mit Kernkraft zu tun) einfach kommentarlos auf die Atomkraft umgerechnet haben?
        Ja, die kenn ich nur zu gut

        11.10.2012 um 22:42 Uhr

      • Andersdenkender

        Das FÖS und seine Studien sind mir egal, hab nichts von ihnen gepostet.
        Techniker,
        “ALLE KOSTEN VOM BETREIBER getragen werden.”
        Na, da weißte selbst das das nicht stimmt.
        Die Kosten für die Sicherung der Castoren zahlt der Staat, gut man kann sagen das der Staat für “blöde Castorgegner” im Rahmen der öffentlichen Sicherheit Aufkommen muss. Dann die Kraftwerke die natürlich nicht versicherbar sind, da meintest du ja auch, dass das so nicht ok ist. Dann zahlt der Betreiber für eine Endlagerung die es nicht gibt bzw. eine die nicht sicher ist. Jetzt muss der Müll aus der Asse ja wieder für mehrere Milliarden rausgeholt werden. Zahlt das der Betreiber?
        Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber die externen Kosten waren bei Atomkraft ebenfalls höher als bei EE.

        11.10.2012 um 23:09 Uhr

      • Bruno Straub

        …nur zum Thema Asse:
        “”….. Milliarden … rausgeholt werden. Zahlt das der Betreiber?”"
        Die Sachlage ist doch ganz einfach: Da hat EINE “Bundesbehörde” angeblich falsch eingelagert… Wie dann eine ANDERE “Bundesbehörde” feststellt.
        Da ist doch klar, dass der Asse-Betreiber zahlt. Oder?
        (Biete private Wette an: Der Assemüll bleibt drin!)

        11.10.2012 um 23:42 Uhr

      • Techniker

        Wenn du dich etwas mit der Asse beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass die Betreiber nix dafür können.

        12.10.2012 um 07:01 Uhr

      • andersdenkender

        So wie ich informiert bin, ist in der Asse auch Müll von AKWs. Wenn ihr jetzt sagt das das eine Bundesbehörde falsch eingelagert hat dann würde ich sagen mit Billigung von den Betreibern, weils ne günstige Lösung ist.
        Ich glaub auch nicht dass man das Zeug wieder rauskriegt, aber teuer wird’s, eine Endlagerung die nichts bringt. Die Betreiber verdienen ja noch am Endlagern mit so einer Gesellschaft…
        Also sag bitte nicht das alles die Betreiber zahlt :D

        12.10.2012 um 09:54 Uhr

      • Techniker

        Naja der Müll mag zwar ursprünglich aus AKWs kommen, trotzdem kommt er in erster Linie mal aus Experimenten des BfS.
        Die hatten den AKW Betreibern den Müll für ihre Experimente Abgekauft.

        12.10.2012 um 12:41 Uhr

  • Erna

    Na Heute schon die FAZ gelesen?
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/interview-wir-brauchen-ein-neues-atomkraftwerk-11918202.html
    „Wir brauchen ein neues Atomkraftwerk“
    09.10.2012 · Litauens Ministerpräsident Andrius Kubilius wünscht sich ein Atomkraftwerk im eigenen Land, um unabhängiger von Stromimporten aus Russland zu sein. Im F.A.Z.-Interview erklärt Kubilius, warum der Reaktor ausgerechnet aus Japan kommen soll.
    …Deutschland ist reich. Es kann sich höhere Energiepreise leisten. Alternative Energien sind teurer als Atomstrom. Außerdem haben wir in Litauen zu wenig Kapazität und importieren 70 Prozent unseres Stroms aus Russland. Wenn wir alle Energieträger einrechnen, kommen wir sogar auf 80 Prozent. Das ist weder sicher noch nachhaltig. Wir brauchen zusätzliche Kapazitäten, und Atomstrom ist am billigsten. Eine Kilowattstunde aus einem Kernkraftwerk liegt bei 5,2 Euro-Cent. Bei Windrädern kommt man auf 8,7 Cent, bei unserem neuen Gaskraftwerk in Elektrenai auf 10,1, und bei Biomasse-Kraftwerken auf 13.

    Wir haben Hitachi ausgewählt, weil dieses Unternehmen Reaktoren der Sicherheitsklasse Drei Plus herstellt. Das ist der weltweit höchste Sicherheitsstandard.

    09.10.2012 um 15:21 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Die Japaner stellen weltweit die sichersten Reaktoren her?
      Hitachi hat auch den vierten Reaktor des Kernkraftwerkes in Fukushima gebaut.
      Leider flog der genauso in die Luft wie die Reaktoren 1-3 von Toshiba und General Electric. Nur soviel zu sicheren Kraftwerken.
      Zu den externe Kosten von Atomkraft hatte ich schon was geschrieben aber sie blenden das gerne aus. Ich würde trotzdem zugern erfahren warum Atomkraft billig ist.

      09.10.2012 um 15:51 Uhr · Antworten

      • Techniker

        Hitachi stellt Reaktoren der Generation 3+ her. Nicht jeder Reaktor der von Hitatchi hergestellt wurde ist deswegen Gen 3+. So schwer ist das eigentlich nicht zu verstehen. Außerdem können die Reaktoren nicht wirklich viel für den Unfall, das problem war dass die Notdiesels zu nah, und ungeschützt, am Wasser gebaut waren.

        09.10.2012 um 16:19 Uhr

      • Andersdenkender

        Ich dachte wegen der Kühlung liegen die extra an Flüssen usw.?

        09.10.2012 um 16:50 Uhr

      • Techniker

        Richtig, aber es geht ja darum dass die Notdiesels nicht hochwassergeschützt waren. Im Gegensatz dazu sind bei allen deutschen AKW die Notstromaggregate mehrfach redundant, und von Hochwasser geschützt vorhanden. Hitachi kann bloß nicht viel dafür, denn die haben die Notdiesels nicht entwickelt.

        09.10.2012 um 17:16 Uhr

      • Andersdenkender

        Ok. Wie heißt es? “Eine Kette ist nur so sicher wie ihr schwächstes Glied”?
        Sicherheit fängt bei der Kühlung an und bei Fukushima lief dass ja nicht gerade optimal…

        09.10.2012 um 19:07 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        Und Halbwissen schütz vor Fehlern nicht. BWR 3 bis 5 sind alles Baureihen von GE sprich den USA, Hitachi und Toshiba haben lediglich nach den GE Vorgaben gebaut. Aber solche Details sind wahrscheinlich etwas zu hoch für Ihresgleichen.

        09.10.2012 um 19:07 Uhr

  • Erna

    @Andersdenkender
    Wollen wir jetzt wirklich alles nochmals durchkauen? Bereits in der Vergangenheit gab es an der Küste um Fukushima nachweislich mindesttens 4 Tsunamis größer 10m, wenn ich dies bei der Auslegung nicht beachte brauche ich mich nicht zu wundern, wenn dann so etwas passiert.

    09.10.2012 um 19:11 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      So isses. Atomkraft könnte sicherer sein – würde aber was kosten.
      Und dann wäre sie auch viel teurer :)

      09.10.2012 um 19:14 Uhr · Antworten

      • Techniker

        So teuer dann auch wieder nicht – Schau dir mal die deutschen AKW an

        10.10.2012 um 08:20 Uhr

      • andersdenkender

        Die, die aufrüsten müssen oder die, die stillstehen? ^^

        10.10.2012 um 08:37 Uhr

      • Techniker

        Alle

        10.10.2012 um 12:06 Uhr

      • Lottina

        Ein Schutz für Flugzeugabstürze, der (s. Gutachten) nicht existiert, ist als Nachrüstung nicht zu bezahlen.

        12.10.2012 um 15:08 Uhr

      • Lottina

        Die im oberflächlichen euroäischen Test festgestellten Mängelbehebungen kämen noch dazu.

        12.10.2012 um 15:11 Uhr

      • Lottina

        Wer außer dem Steuerzahler (Stromkunden) sollte das bezahlen? Die Betreiber jedenfalls können es nicht.

        12.10.2012 um 15:12 Uhr

      • Techniker

        Ach Lottina, bei dir ist ja wohl alles verloren…
        Gleiches Symptom wie bei vielen anderen Deutschen auch: Traumatisiert durch das ( in Deutschland) eigentlich bedeutungslose Ereigniss Tschernobyl, erfüllt von irrationaler, außer Kontrolle und Verhältnis geratener Angst, sehr wenig Wissen über Atomkraft vorhanden, was die Angst noch schlimmer macht.
        Bring mal ein gescheites Argument, dann diskutieren wir weiter — – -

        12.10.2012 um 16:21 Uhr

      • Lottina

        Wie Du auf anderen Seiten im Bloq nachlesen kannst, ist Tsch. weder ökologisch noch wirtschaftlich unbedeutend. Und selbst Du müsstest nach den neuesten Meldungen über Tepco wissen, wer die Dinge herunterspielt. Wirtschaftliches Denken darf nicht gegen Menschen und Umwelt arbeiten, auch Wirtschaftler müssen lernen, langfristig zu denken. Es zeigt sich, dass eine einseitig wirtschaftliche Betrachtungsweise langfristig nicht förderlich ist. O

        13.10.2012 um 12:11 Uhr

      • Techniker

        Innerhalb Deutschlands schon.

        13.10.2012 um 12:18 Uhr

      • Andersdenkender

        Nein, die Wirtschaft braucht Ressourcen.
        Die gibts in der Umwelt. Wenn du die Umwelt zerstörst, was passiert dann wohl?
        Und – zack – die Idee des Nachhaltigen (wirklich ökonomisch sinnvollen) Wirtschaftens ist geboren.

        13.10.2012 um 15:34 Uhr

      • Techniker

        Das Thema war ja grad, das dass bisschen was aus Tschernobyl in Deutschland ankgekommen ist nicht gefährlich ist oder war.

        13.10.2012 um 15:44 Uhr

      • Lottina

        Es gibt Fachleute,die das anders sehen, Techniker. Vielleicht führst Du Dir auch mal deren Ansichten zu Gemüte. Und die Kosten für den Sarko, um es mal nett auszudücken, belasten nicht nur die Ukraine. (Soweit zur Haftung der Betreiber)

        26.10.2012 um 15:37 Uhr

      • Techniker

        Ich frag mich bloß, wer der Betreiber von Tschernobyl war… Hmm,… War das villeicht… Der Staat? So mit Kommunismus und so?
        Ich wiederhole meine Ansichten hier gerne nochmal: Ich sehe nicht, was Tschernobyl mit Atomkraft zu tun hat. Fukuschima sehe ich noch ein, da herrscht verbesserungsbedarf – nichts was nicht machbar wäre – aber Tschernobyl? Das war ein Kommunismus- Gau, das zeigt genau was in einem Kommunistischen System passiert, wenn sich niemand für etwas verantwortlich fühlt. Es bringt das schlechteste aus den Menschen heraus. Die UdSSR hat es gar nicht ein mal zusammengebracht, Baumwolle ohne Umwelt-Gau herzustellen, das ist wie wenn ich ein Wasserkraftwerk baue, der Damm bricht und überflutet eine Stadt – ist schon oft genug passiert. Dann ist auch nicht die Wasserkraft – und damit 80% der derzeitigen EE – per se schlecht, sondern ich war einfach zu dumm dafür.
        Es ist schon oft genug festgestellt worden, dass die damalige Reaktion übertrieben war – für Deutschland gab es keine ernsthafte folgen aus Tsch. Auch wenn bei Piltzen und Wildschweinen – aber auch nur weil diese mehrere radioaktive Isotope besonders anreichern – vereinzelt Grenzwerte überschritten werden, bedeutet dies noch lange nicht, dass es deshalb gefährlich ist. Die Grenzwerte sind einfach nur sehr niedrig. Aus irgendeinem Grund hat man sich entschieden, bei Strahlung “Maximalschutz” anzuwenden – an sich nichts schlechtes, nur fragt man sich, warum man das sonst nirgendwo so tut. Quecksilber z.B. da hat sich die Konzentration in der Umwelt seit der Industrialisierung verdreifacht (zum Vergleich: die Strahlungsbelastung ist -medizinische Anwendungen mal außen vor -gerade mal um durchschnittlich 2% gestiegen ) Jetzt kannst du mal Raten, wo das Quecksilber herkommt.
        Ich hab nix gegen niedrige Grenzwerte und Maximalschutz – Jedoch würde ich mir deutlich mehr sorgen beim essen eines Quecksilberbelasteten Thunfisches machen, wie bei Wild aus dem Bayrischen Wald. (auch wenn keies der beiden Belastungen wirklich besorgnisserregend sind)
        Es ist wirklich so, mit Tschernobyl hat die Vernunft und Verhältnissmäßigkeit die Deutschen verlassen, da läuft man gegen eine Wand.

        26.10.2012 um 17:24 Uhr

      • Andersdenkender

        Es ist doch so – in einem modernen Industrieland wurden die Risiken vom Betreiber selbst kleingeredet. Ehrlich gesagt hier die Länder in denen ich ein Gau als wahrscheinlicher eingestuft hätte: Brasilien, China, USA…Erzähl nicht das Tschernobyl einfach am System lag und sich niemand da irgendwie gekümmert hat, Atomkraft ist nicht sicher und auch die Betreiber haben sich in der Vergangenheit nicht gerade positiv hervorgetan Mängel zu beheben. Sie können ein Risiko-AKW komplett transparent führen, macht aber keiner weil das natürlich den Gewinn schmälert (der sich sowieso nur aus einem Risiko aller generiert)…

        26.10.2012 um 22:01 Uhr

      • Techniker

        Der Gewinn wird nicht NUR aus einem Risiok aller generiert – ein AKW ist keine Umverteilungsmaschiene, die allen einen kleienen geldbetrag abnimmt, und daraus Profitiert – so etwas zu behaupten ist eine Beleidigung an den tausenden von fleißigen Menschen, die zig Jahre ihres Lebens investiert haben, um die heutigen AKW so zu entwickeln, wie sie sind.
        Übrigens: ich hab mal ein bisschen gerechnet, wenn man die geschätzten Kosten ( die höchsten, die ich gefunden habe) der Fukuschima-Katastrophe durch die durch Atomkraft in den letzten 25 Jahren erzeugten kWh teilt, kommt man auf weniger als 1 Cent pro kWh. Eine Versicherung wäre also eher ein organisatorisches, als ein Technisches Problem – damit wäre Kernkraft mit “externen kosten” ungefär auf dem gleichen nieveau wie Braunkohle ohne ext. Kosten – und dass, wie gesagt, bei der Reaktortechnik von vor 40 Jahren – bei neuen Reaktoren wäre der Betrag wohl eher im 1/100 bis 1/1000 Cent Bereich. Aber rechne es doch selbst nach, nimm die Zahlen die du für richtig hältst, sonst wirst du mir wohl sowieso nicht glauben.
        Was Tschernobyl angeht, bevor du hier einfach irgendwelche Behauptungen aufstellst, empfehle ich dir den Wikipedia- Artikel zur Technik des RBMK durchzulesen. Der ist eigentlich schon sehr gut geschrieben, da siehst du auch, sicherheitseinrichtungen waren einfach nicht vorhanden. Selbst im normalbetrieb hat das Ding ein Vielfaches an Radioaktivität an die Umwelt abgegeben. Nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Reaktortyp, daher möchte ich es auch nicht in die Statistik aufnehmen, und akzeptiere es nicht als Argument, wenn es um die heutige Reaktortechnik geht.

        27.10.2012 um 11:13 Uhr

  • stefan

    @peter, zu deinen beiden posts von gestern abend (ich weiß, die diskussion ging schon weiter, aber ich bin eben erst heim gekommen)
    leider (oder zum glück) gibt es in der realität so gut wie gar nix, das sich endgültig beweisen lässt. im gegenteil: oftmals ist es so, dass je genauer man hinsieht, desto mehr paradoxien auftreten, v.a. in der physik. dennoch liegst du richtig mit dem ansatz des veri- und falsifizierens, wobei ich das vorgehen zu letzterem oben beschrieben habe, ersteres jedoch unmöglich ist: du kannst z.b. 1000 mal dasselbe experiment mit demselben ergebnis durchführen und dennoch nicht sicher sein, beim 1001en durchgang erneut dasselbe ergebnis zu bekommen. alles was du sagen kannst, dass du mit sehr großer wahrscheinlichkeit dieses ergebnis erneut erwartest. und genau das tun klimaforscher spätestens seit den 50er jahren (z.b. gilbert plass), mit dem unterschied, dass unser planet kein chemiebaukasten ist, sodass auf simulationen zurückgegriffen wird. diese bezogen über die jahrzehnte immer mehr faktoren, deren wechselwirkung und feedbackschleifen mit ein, sodass sie die wirklichkeit immer exakter nachbilden. heute sind wir bei einer durchschnittlichen wahrscheinlichkeit des zutreffens der jeweiligen dynamiken von 90%. das ist nicht perfekt, aber wenn du bei 1000 versuchen 900 mal richtig liegst, würde ich beim 1001en mal auch auf dich wetten. wenn du dich für die wissenschaftsgeschichte des klimawandels interessierst, empfehle ich http://www.aip.org/history/climate/index.htm
    zu tscheuschner: diesmal hab ich mit keinem wort seine person in frage gestellt (auch wenn er geradezu dazu einläd …), sondern seinen inhaltlichen ansatz als quatsch bezeichnet. und ähnlich wie herr lüdecke bezweifle ich stark, dass “die Mehrheit der Skeptiker sich eindeutig” zu seiner these bekennt, es existiere nicht einmal ein natürlicher, atmosphärischer treibhauseffekt. aber wer jetzt wie weit geht, interessiert mich nicht so. vielleicht weißt du das ja auch besser.
    soviel erstmal dazu. viel interessanter sind deine inhaltlichen fragen im zusammenhang mit 2htd, co2-konzentrationen etc. das war ja auch ungefähr die stelle, an der wir im winter stehengeblieben waren. hier muss ich ehrlich zugeben – ich bin kein studierter physiker – dass ich den ganzen kram erst noch einmal wiederholen und aufarbeiten muss, bevor ich die ganze geschichte mit meinen worten erklären kann. jetzt hab ich nach nem langen tag erstmal feierabend (ich muss dich schon wieder vertrösten …), aber – wenn du lieb bleibst! – diesmal kommt’s bestimmt.
    zur antarktis wollte ich mich auch noch kurz äußern: so generell kann man nicht sagen, dass der ganze kontinent kälter wird. v.a. in den küstenzonen ist das gegenteil der fall, und die antarctic peninsula ist sogar eines der gebiete des planeten, wo die temperaturzunahme am extremsten ist. für die tatsache, dass der temperaturtrend im inland eindeutig richtung kälter geht, gibt es verschiedene erklärungen. die momentan anerkannteste hängt zusammen mit dem polar vortex, einem großräumigen höhentief mit maßgeblicher beteiligung an atmosphärischer zirkulation, der generell wärmere luftmassen vom polgebiet fernhält. dieser hat aufgrund abnehmendem ozons in der stratosphäre an stärke gewonnen, seine barrierewirkung hat also zugenommen – die wärmeren luftmassen des kontinentalrandes können nicht mehr ins innere vordringen.

    09.10.2012 um 20:56 Uhr · Antworten

    • peng

      Stefan, Klimacomputersimulationen haben mit empirischer Wissenschaft nichts zu tun, erst recht nicht können sie die chaotischen Zustände unserer Atmosphäre und die sie beeinflussenden Faktoren nachbilden, weil diese den Programmierern einer solchen Simulation gleichfalls unbekannt sind.
      Eine Computersimulation spiegelt lediglich den Wunsch der Programmierer wieder, liefert aber keine Aussagen über die tatsächliche Entwicklung des Klimas.
      Daher besitzen alle Modellaussagen lediglich den Wert einer Kristallkugelschau, nicht mehr und nicht weniger.
      Gerade der Verweis eben auf solche Modellaussagen bestätigen nur, dass die heutige Klimawissenschaft zur postnormalen Pseudiwissenschaft verkommen ist.

      10.10.2012 um 00:45 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Was ändert eine “Simulation” an dem Treibhauseffekt?
        Wenn sie wirklich sagen wollen, dass die Ergebnisse nicht perfekt mit der Wirklichkeit übereinstimmen, dann hat dazu Stefan auch schon was geschrieben.

        10.10.2012 um 07:52 Uhr

      • stefan

        dass du klimamodelle so rigoros ablehnst zeigt eigentlich nur, dass du dich noch nicht eingehend genug mit ihnen beschäftigt hast. mit modellierungen generell, ihren möglichkeiten und grenzen sollte man sich heutzutage sowieso ernsthaft auseinander setzen, denn sie übernehmen in immer mehr wissenschaftszweigen eine wichtige funktion, was zum einen dem enormen wissensschatz rechnung trägt, der anders kaum in fortgeschrittenen forschungen zu repräsentieren wäre, zum anderen ganz einfach daran liegt, dass wir’s können: wir haben computer, die eine enorme rechenkapazität zu leisten im stande sind, die anders auch kaum oder allenfalls in jahrzehnten zu bewältigen wäre. und klimamodellen liegen zudem die komplexesten und rechenaufwändigsten programme zugrunde, die bisher entwickelt wurden. weitere beispiele für modellierungen: windkanäle oder auch andere faktoren in der fahrzeugtechnologie werden heute simuliert, ebenso straßen- und verkehrsplanungen, städte- und gebäudeplanungen, selbst soziale interaktionen und gruppenprozesse, die ja auch sehr chaotisch ablaufen können, bis hin zu künstlichen intelligenzen. das ist das 21. jh. angelehnt an klimamodelle: was glaubst du, wie meteorologische prognosen entstehen? der unterschied besteht in der anzahl der einbezogenen faktoren, die bei klimamodellen weitaus größer ist, sowie des modellierten zeitraums. da unter diesen bedingungen auch die anzahl der freiheitsgrade in die höhe schnellt, spricht man nicht von klimaprognosen sondern -szenarien. getestet werden sie zunächst an vergangenen, v.a. paleoklimatischen bedingungen, und werden dabei immer genauer. an dieser stelle eine richtigstellung eines satzes, den ich oben nicht korrekt formuliert habe: die modelle besitzen nicht eine durchschnittliche genauigkeit von 90%, sondern werden verworfen (falsifiziert), wenn sie die bedingungen des betrachteten zeitraums nicht zu mindestens 90% korrekt wiedergeben. erfüllt ein modell diese bedingung, kann es auf zukünftige prozesse angewandt werden, und dabei – das ist wichtig – aufgrund der immernoch sehr vielen freiheitsgrade und unseres nach wie vor relativ begrenzten wissens um einflussfaktoren und deren wechselwirkungen eben keine exakten prognosen erstellen, sondern mögliche szenarien, die eine relativ große bandbreite an möglichen entwicklungen abbilden, denen aber seit einigen jahr(zehnt)en zweierlei gemeinsam ist: der trend der durchschnittlichen globalen erwärmung bleibt bestehen und der entscheidende kausal verantwortliche faktor ist die einflussnahme des menschen durch co2- und co2-äquivalente-emissionen, deren rückkopplungen, sowie massive umgestaltung der planetenoberfläche.

        10.10.2012 um 10:10 Uhr

      • peng

        Stefan, es ist richtig, ich lehne Klimamodelle rigoros ab!
        Aber ich lehne sie nicht rigoros ab, weil ich mich noch nicht eingehend mit ihnen beschäftigt habe, sondern gerade weil ich mich mit diesen aus Berufsgründen intensiv beschäftigen musste.
        Denn wie ich dir ja schon mal geschrieben habe, bin ich Freiberuflich tätig und entwickle Projekte, so auch im Bereich der Energie- und Wasserversorgung.
        So habe ich auch beim Patent- und Markenamt eine Erfindung unter den Namen „System zur Erzeugung von elektrischer Energie und Entsalzung von Meerwasser“ unter der UR.Nr.: 20 2007 012 834.7 (kannst du ja mal googeln) angemeldet.
        Auf Grund der Größe und Komplexität dieser Erfindung bin ich bei der Umsetzung des Projekt auf Computersimulation angewiesen, die hier auch sehr nützlich und kaum wegzudenken sind. Daher kenne ich auch durchaus die Bedeutung und Grenzen solcher Modelle aus zahlreichen Gesprächsrunden mit involvierten Programmierern, Physikern und Ingenieuren. Letztendlich Simulationsmodelle nur in der Lage etwas zu errechnen und simulieren wenn sie alle Zustände, Entwicklungen und Vektoren eines Systems kennen und beschreiben können. Und gerade dieses ist für die Voraussage des Klimas zwingend notwendig, aber auf Grund der komplexen chaotischen Mikro- und Makroklimatischen Zustände etwas völlig unmögliches.
        Diese Modellen spiegeln lediglich die Wünsche der Programmierer wieder, die sie an entsprechenden „Stellschrauben“ ins Programm einfließen lassen.
        Auch Meteorologen vermögen das Wetter lediglich für 7 Tage einigermaßen verlässlich voraussagen, alles was darüber hinausgeht sind in der Regel nur Prognosen die sich auf einem Mittelwert der vergangenen Jahre zum gleichen Zeitraum beziehen.
        So gibt es auch keine Klimamodelle die Tatsächlich die Entwicklung des Klimas in den letzten 25 Jahren voraussagen konnten, die Modelle wurden immer wieder nachjustiert und der wirklichkeit angepasst. So etwas hat mit ernsthafter empirischer Wissenschaft nichts gemeinsam, sondern eher mit Taschenspielertricksereien.
        Aber wie gesagt es bedeutet nicht, dass ich Simulationsmodelle grundsätzlich ablehne, sie sind in vielen Bereichen sinnvoll und durchaus notwendig, jedoch bei Klimamodellen taugen sie nichts und überschreiten einfach ihre Grenzen und werden damit zum pseudowissenschaftlichen Mittel von Scharlatanen.

        10.10.2012 um 12:06 Uhr

  • Bruno Straub

    “”Unser Strom ist noch viel zu billig”"
    Aber nicht mehr lange. Wenn die neue EEG-Umlage demnächst wirklich bei 5,3 Cent/kWh liegt, macht das für den 2-Personen Haushalt 3500*0,053*1,19 = ca. 220 € pro Jahr aus. Hinzu kommt, was die Industrie, die ja keineswegs total entlastet ist, an uns weiterreicht. Und das ist nochmal das ein- bis zweifache. (lasse mich gerne korrigieren).
    Eine “Familie” wird also m.E. mit ca. 500 € p.a. belastet. Für einen Strom mit einem Grün/Öko/Bio- Anteil von lausigen 25%!
    Wohin die Reise bei 100% Grünstrom geht, kann sich ja jeder mal selbst ausrechnen…..

    09.10.2012 um 22:23 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Naja, eigentlich sind doch 5,0 ct pro kWh geplant?
      Aber ich kann doch beruhigen Bruno 5 Cent ist in nen paar Jahren dank Inflation auch nichts mehr wert.

      Aber trotzdem:
      Wie sehen sie das ganze mit den externen Kosten?

      09.10.2012 um 22:43 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Mit der Inflation könntest Du ja recht haben!
        .
        Gut, dass Du die Externen Kosten ansprichst ……
        Einer Familie, die ihr Geld in Grünstrom anlegen muß, fehlen natürlich oft die Mittel, die sie sonst in die Bildung ihrer Kinder anlegen könnte….
        (Ist das nicht ein gutes Beispiel dafür, wie komplex Dein Lieblingstotschläger “Externe Kosten” ist?)

        09.10.2012 um 23:24 Uhr

      • andersdenkender

        Ja, komplex, aber ihr Beispiel ist Realitätsfern.
        Bildung ist ein öffentliches Gut.

        10.10.2012 um 07:54 Uhr

      • andersdenkender

        70€ mehr bringen keine Familie an den Bankrott.
        Ich hatte hier schon mal Studien zu den externen Kosten verschiedener Energieformen gepostet, sie kämen mehrheitlich (um nicht einstimmig zu sagen) zu dem Ergebnis dass konventionelle Energieformen unwirtschaftlich sind.

        10.10.2012 um 08:03 Uhr

    • peng

      Bruno, im Prinzip hasst du recht, aber in deiner Berechnung hasst einen Denkfehler eingebaut. Denn die EEG Umlage steigt nicht um 5,3 Cent sondern von 3,59 auf 5,3 Cent, also lediglich um 1,71 Cent.
      Dieses bedeutet für einen 2 Personenhaushalt:
      3500 x 0,0171 € = 59,85 + 19% = 71,22 € aber mit steigender Tendenz wie du es richtig benennst.

      09.10.2012 um 22:49 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Peng, ich wollte nicht zeigen, was wir nächstes Jahr MEHR für den Grünstrom zahlen, sondern was wir INSGESAMT zahlen. Und das sind natürlich die 5,3 C/kWh plus das, was uns z.B. Hersteller von Reifen, Zeitungen, Tiefkühlkost, Straßenbeleuchtung, Autos (sofern deutsche Produktion), usw. abverlangen werden.
        (Interessanterweise kapriziert sich ein Teil unserer Presse darauf, das MEHR zu nennen, meist sogar ohne MWST)

        09.10.2012 um 23:44 Uhr

      • peng

        Ok, da hasst du natürlich recht.

        10.10.2012 um 00:06 Uhr

      • Erna

        Und was die Meisten immer gerne vergessen ist die Mehrwertsteuer die noch oder drauf kommt. Und so werden aus 5.3 bzw. 5.4 ct dann schon 6.31 bzw 6,43 ct (!). Aber wie wird uns seit Jahren doch immer erzählt, die Erneuerbaren werden immer billiger. Nu ja Herr Quaschning hat dann mit seine 50% mehr dann doch irgendwie Recht.

        10.10.2012 um 07:40 Uhr

      • andersdenkender

        Erna, ist das dein Ernst?
        Ja, wir haben überall die Mehrwertsteuer, man munkelt sogar es gibt Dinge die doppelt oder gar dreifach besteuert werden.
        Ich kann sie aber alle beruhigen – selbst das ist noch billiger als konventionelle Energie mit externen Kosten, dazu hat ich ja auch schon mal Studien gepostet.

        10.10.2012 um 07:58 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Und ich warte noch immer auf die EE die “immer billiger” werden. Mal sehen um wieviel demnächst der Preis bei den Anbietern von “100 % Strom aus EE” wie Greenpeace Energy sinkt. Oder habe ich da etwa etwas falsch verstanden?

        10.10.2012 um 11:46 Uhr

      • Andersdenkender

        Äh, ja und offensichtlich fehlen dir die wirtschaftlichen Zusammenhänge.
        Erneuerbare Energien werden wirklich immer billiger, so wie alle Dinge auch.
        Produktivitätssteigerungen sind ein Begriff? Wieviel davon ankommt hängt vom Versorger und natürlich auch von Angebot und Nachfrage ab.

        10.10.2012 um 12:19 Uhr

  • Greenpeace Moderator

    Kommentare von User “peng” und “andersdenkender” vom Moderator wegen Verstoßes gegen die Blogregeln gelöscht. Bitte bemühen Sie sich um eine kultivierte Streitkultur und respektvollen Umgang, der ohne kindisches Diffamieren (“Unsinn”, “Quatsch”, “Sonderschule”) auskommt.

    10.10.2012 um 11:14 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Mir ist es wichtig klarzustellen das ich die genannten Begriffen von Peng nur zitiert habe. Und ich vermisse auch keine Beiträge von mir, am Ende des Kommentarbereich sehe ich noch alles was ich – gefühlt – geschrieben habe.
      Der Beitrag, in den ich etwas unsachlich geworden bin, Peng als “Mister Großkotz” angesprochen habe wurde aber richtigerweise gelöscht.
      Ich würde auch Peng bitten sachlicher zu werden und aufhören mir irgendwelche pychischen Störungen zu Unterstellen.

      10.10.2012 um 11:30 Uhr · Antworten

    • stefan

      dabei ist aber auch einiges an der struktur des kommentarbereichs durcheinandergeraten: frühere einträge stehen jetzt weiter unten als spätere, sodass man den jeweiligen bezug nur schwer wieder herstellen kann. oder irre ich mich?

      10.10.2012 um 11:32 Uhr · Antworten

      • Greenpeace Moderator

        Leider ja, die Kommentare lassen sich in WordPress nur leider nicht manuell verschieben.

        10.10.2012 um 12:07 Uhr

      • peng

        @Moderation
        Glückwunsch, mit ihrer Löschorgie haben sie es geschaft den gesamten Kommentarbereich aus dem Zusammenhang zu reißen und eine Reihe von Kommentaren ins Nirwana zu befördern.

        10.10.2012 um 21:28 Uhr

      • Andersdenkender

        Tja, Peng. Vielleicht nächstes mal an die Blogregeln halten und nicht mich diffamieren und Minderheiten beleidigen.

        10.10.2012 um 23:18 Uhr

  • Erna

    @Andersdenkender
    Anscheinend kappieren Sie es eben nicht. Ihre Bezeichnung “Treibhausgaskonzentration” ist schlicht und einfach Blödsinn. Oder ist O und N ein Treibhausgas weil es in meinem Treibhaus vorkommt?
    ..und die Temperaturen sind WELTWEIT gestiegen, nennt sich auch durchschnittliche Erdtemperatur ..
    Und anscheinend in der Antarktis eben nicht sonst würde das Eis wohl nicht zunehemn oder wie begründen Sie mir dies? Auch können Sie mir gerne einmal erläutern, wie die Globale Durchschnittstemperatur bestimmt wird. Wieviele Temperaturmessungen aus der Antarktis fließen denn wie in diese Berechnung ein? Wieviele Tempearturmessungen der Nord- und wieviele der Südhalbkugel fließen denn wie in die Berechnung ein? Und wie fließt z. B. die Temperatur der Wetterstation am Flughafen FRA in die Berechnung ein? Schon mal was davon gehört das ein Großteil der in die Berechnungen eingeflossenen Temperaturmessungen von Wetterstationen an Flughäfen stammen? Schon mal davon etwas gehört, dass “unbeeinflusste” Temperaturmessungen außerhalb von Städten und Industrieanlagen seit mehr als 10 Jahren einen Abkühlungstrend zeigen und in diversen Berechnungen schlicht verworfen werden, da dies dem Trend der “beeinflußten” Temperaturmessungen an Flughäfen und in Städten widerspricht? Aber was frage ich eigentlich, Sie verdrängen halt alles was Ihrer unverrückt vorgefassten Meinung widerspricht. Ich hoffe Sie tun mittlerweile anerkennen, dass die Erde keine Scheibe ist sich um die Sonne dreht. Würde jeder wie sie denken und argumentieren hätten wir noch immer das alte Weltbild haben und jeder der was anderes faktenbasiert diskuttiert als Ketzer gerichtet.

    10.10.2012 um 13:08 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Erna, sie verstehen es irgendwie nicht:
      Die durchschnittliche Temperatur hat sich erwärmt, ebenso die Konzentrationen der Treibhausgase (und ja so nennt man sie, CH4, CO2 und Konsorten). Sie können Treibhausgase auch wahlweise mit “Gase, die zur Erwärmung der Erde führen” übersetzen wenn ihnen das hilft.
      ” Schon mal was davon gehört das ein Großteil
      der in die Berechnungen eingeflossenen
      Temperaturmessungen von Wetterstationen an
      Flughäfen stammen? ”
      Nein, Quelle?
      ” Schon mal davon etwas gehört, dass “unbeeinflusste” Temperaturmessungen außerhalb von Städten und Industrieanlagen seit mehr als 10 Jahren einen Abkühlungstrend zeigen und in diversen Berechnungen schlicht verworfen werden, da dies dem Trend der “beeinflußten” Temperaturmessungen an Flughäfen und in Städten widerspricht?”
      Nein, Quelle?
      “Sie verdrängen halt alles was Ihrer unverrückt vorgefassten Meinung widerspricht.”
      Ne, ich glaube nur nicht alles was Einzelmeinungen von wirtschaftsfinanzierten “Wissenschaftlern” von sich geben. Ich glaube auch nicht an abstruse Behauptungen im Internet ohne Quelle. Ich weiß das es ein Konsens gibt, ich weiß das diverse Unternehmen Leugner finanzieren um diesen für die Öffentlichkeit zu kippen. Ich weiß nicht viel, aber zumindest das richtige.

      10.10.2012 um 13:32 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Andersdenkender
        Der Beitrag von Herr Puls in factum 03/2012 trifft es ja ganz gut. Mal sehen wie lange Sie brauchen um zur selben Erkenntnis zu kommen.
        Dafür schäme ich mich heute
        Der Physiker und Meteorologe Klaus-Eckart Puls über den Stand der Debatte über Klimawandel und schmelzendes Eis an den Polkappen – und seinen persönlichen Zugewinn an Erkenntnis.

        factum: Sie kritisieren seit Jahren die
        Theorie vom menschengemachten Klimawandel.
        Inzwischen melden sich viele
        prominente Wissenschaftler in diesem
        Sinn zu Wort. Wie wurden Sie zum Klimaskeptiker?
        Puls: Bis vor zehn Jahren habe auch ich
        ungeprüft nachgeplappert, was der Klimarat
        IPPC uns so erzählt. Irgendwann
        dann habe ich angefangen, die Behauptungen
        nachzuprüfen. Das Ergebnis:
        Es begann mit Zweifeln und mündete
        dann in Entsetzen und in der Erkenntnis,
        dass ganz viel von dem, was der
        IPPC und die Medien bezüglich des Klimawandels
        sagen, nicht stimmt und
        gar nicht durch naturwissenschaftliche
        Fakten und Messungen gedeckt ist.
        Für das, was ich früher als Naturwissenschaftler
        ungeprüft auch in eigenen
        Vorträgen «nacherzählt
        » habe, dafür
        schäme ich mich heute.
        Die offensichtlich in Deutschland besonders
        stark ausgeprägte CO2KlimaHysterie
        wird meines Erachtens durch
        eine InteressenGemeinschaft
        von Profiteuren
        ideologisch und materiell vernetzt
        und durchgesetzt….

        10.10.2012 um 13:50 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        Und mal BISSEL was zum NACHLESEN. Falls es Sie tatsächlich interessieren sollte finden Sie ALLES auch mit Originallink auf http://www.klimaskeptiker.info
        .
        GAO-Report bestätigt die mangelhafte Qualität des Wetterstationsnetzes in den USA
        Die NOAA sammelt die Daten von Wetterstationen in den USA und weltweit, um damit Institute wie die CRU oder das GISS zu beliefern, die aus diesen Daten wiederum die Entwicklung der Temperaturen an der erdoberfläche errechnen. Wie schlecht viele der Stationen positioniert sind, wurde bereits seit Jahren kritisiert. Jetz bestätigt ein Bericht des Government Accountability Office (GAO), daß die NOAA nicht ausreichend Wert auf die Einhaltung von Mindeststandards bei den Stationen gelegt hat. Der Bericht trägt den Titel „NOAA Can Improve Their Management of the U.S. Historical Climatology Network (USHCN)“. Der Bericht kritisiert, daß 42% der im Jahr 2010 aktiven Stationen die Standards der NOAA nicht erfüllt. Die dabei am häufigsten nicht eingehaltenen Vorgaben sind der Abstand zu Hindernissen (besonders Gebäuden) und der Abstand zu größeren betonieren oder gepflasteren Flächen. In beiden Fällen ist davon auszugehen, daß die Nichteinhaltung der Standards zu verfälschten Messungen führt: Die Stationen liefern zu hohe Temperaturwerte. Mit diesen verfälschten Daten konstruieren CRU und GISS ihre Oberflächentemperaturen, die – wie überraschen! – einen Temperaturanstieg zeigen, der über die von Satelliten gemessenen Werte hinausgeht. Damit ist einmal mehr bestätigt, daß die Temperaturreihen HadCRUt und GIStemp verfälscht (im Fall von GISS obendrein noch dreist nach oben manipuliert) und damit komplett wertlos sind.
        .
        ClimateGate: CRU war nur die Spitze des Eisbergs – Datenmanipulation bei NOAA und GISS Marc Sheppard schreibt im American Thinker über die dubiosen Methoden, mit denen das GISS seine globale Temperaturreihe GISTemp erstellt, die zu den meistzitierten „Belegen” für die „globale Erwärmung” zählt. Er berichtet dabei über die Arbeit und die Entdeckungen des zertifizierten beratenden Meteorologen Joseph d’Aleo und des Computer-Experten E. Michael Smith.
        …Vielleicht der wichigste Punkt ist, daß die NOAA ab 1990 von den 6.000 Stationen alle bis auf 1.500 aus den Datensammlungen ausgeschlossen hat.Nun sind 75% schon eine ziemlicher Verminderung einer Stichprobe, wenn man bedenkt, daß diese Stationen die Daten liefern, aus denen sowohl das Global Historical Climatology Network (GHCN) als auch das United States Historical Climatology Network (USHCN) seine Datensammlungen zusammenstellen. Dies sind zufällig genau die Datensammlungen, die als Primärquellen von Temperaturdaten diesen, und zwar nicht nur für Klimaforscher und Universitäten weltweit, sondern auch für die vielen internationalen Institute, die die Daten zur Erstellung von Temperaturanomalie-Graphiken und -Karten nutzen. Wenn die Zahl der eleminierten Stationen schon beunruhigend war, ist es vor allem die Verzerrung der Auswahl durch die NOAA, die Smith weit besorgniserregender fand. Es sieht so aus, daß die Stationen, die in kühleren, ländlicheren Gegenden höherer Breiten und Meereshöhen liegen, aus den Datenreihen geworfen wurden, zugunsten der eher städtischen Standorte in niedriger Höhe und geographischer Breite. Als Folge sind die Meßergebnisse nach 1990 zur warmen Seite hin verzerrt, und zwar nicht nur durch die darauf hin ausgerichtete geographische Auswahl, sondern auch durch den Einfluß unmittelbarer städtischer Wärme durch ein Phänomen, das als Urbane-Hitzeinsel-Effekt bekannt ist (UHI, Urban Heat Island). Beispielsweise fielen die berücksichtigen Stationen aus Kanada von 496 im Jahr 1989 auf 44 im Jahr 1991, wodruch der Anteil der Stationen in niedriger Höhe sich verdreifachte, während die Anzahl der Stationen in großer Höhe auf 1 fiel. Ja wirklich: Wie Smith in seinem Blog schrieb, haben sie „ein Thermometer für alles nördlich des 65. Breitengrades” übrig gelassen. Und dieses eine befindet sich an einem Ort namens Eureka, der auch als „Garten der Arktis” bekannt ist, weil er so ungewöhnlich milde Sommer aufweist.Smith hat auch herausgefunden, daß in Kalifornien nur 4 Stationen übrig blieben, eine in San Francisco und drei im südlichen Los Angeles nahe der Küste,
        … Durch Vergleich der Daten vor und nach der planvollen Ausdünnung konnte Smith ermitteln, daß allein die Eliminierung „kalter” Meßstationen einen (Schein-)Anstieg der Temperaturen in den USA um +0,6°C verursacht hat.
        ..
        Der Wärmeinseleffekt (WI) als maßgeblicher Treiber der Temperaturen
        …muß davon ausgegangen werden, daß sowohl die DWD-Temperaturreihe, als auch die von der WMO jährlich veröffentlichte Globaltemperaturreihe für Vergleichsbetrachtungen wertlos sind, da dort der WI die gemessenen Temperaturen in die Höhe treibt und Vergleiche zu früheren Temperaturen damit sinnlos macht, was nicht verwundern kann, befinden sich über 50% der weltweiten Temperaturmeßstationen auf Flughäfen und damit im Strahle der heißen Flugzeugabgase. DWD und besonders die WMO, weisen denn mit ihren Temperaturreihen nichts anderes aus, als die Zunahme des weltweiten Luftverkehrs. Ob zu dieser (richtigen) Erkenntnis jedoch ein teures Netz von Temperaturmeßstationen notwendig ist, darf bezweifelt werden….

        10.10.2012 um 14:25 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna,
        ich hab schon den Konsens erwähnt, oder?
        Ich finds einfach komisch wenn die Klaus-Eckard Puls auch noch für EIKE schreibt, nen Institut mit guten monetären Verbindungen in die Wirtschaft.
        Ich will nicht wissen wieso ein Student, eine Seite wie klimaskeptiker ins Leben ruft.
        Vokabeln wie “CO2-Gläubige”, “Religion des menschengemachten jüngsten Gerichts” “Klimahysterikern” usw. zeugen von einem echten “Wissenschaftler” hinter diesem Forum aus zusammengewürfelten Theorien, die leider schon widerlegt wurden und teils so abstrus sind dass man sich wundert wer noch auf sowas reinfällt.
        Als Beispiel nehme einfach das Wirtschaftsargument:
        So geht es “jedem” Wissenschaftler “…um die eigenen wirtschaftlichen Interessen (Forschungsgelder, Stellen bei Instituten, Universitäten und Organisationen, Reisen zu Klimakonferenzen rund um die Welt).”
        Aber noch schlimmer – “Von dem riesigen Kuchen öffentlicher Gelder (Steuern!) können immer wieder neue Klimainstitute finanziert werden.”
        Nein dieser Argumente sind nicht wertend oder sogar völliger Quatsch wenn man sich das Welthandelsvolumen anschaut :D

        10.10.2012 um 15:57 Uhr

      • stefan

        @erna
        ein beispiel, wie man schnell in die irre geführt werden kann. marc sheppard gehört zu dem erlesenen kreis an rechtsgerichteten amerikanischen klimawandel-leugnern, der seine informationen regelmäßig über das verteilnetzwerk von marc morano erhält. dessen job: “aggregate every misleading factoid, every attack on climate science or scientists, every crank skeptical statement from anyone in the world and send it all out periodically in email blasts” to the right-wing echo chamber” (quelle 1, nächster beitrag). zudem unterhält er enge beziehungen zu frontiers of freedom, die wiederum allein zwischen 1998 und 2007 fast 1,3 mio us $ von exxonmobil erhalten haben (quelle 2, übernächster beitrag).
        ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei solchen verflechtungen fällt es mir schwer, dem ganzen glauben zu schenken, zumal es sehr mühsam wäre, sheppards behauptungen selbst zu recherchieren. der vollständigkeit halber: sein originalbeitrag findet sich im übrigen hier: http://www.americanthinker.com/2010/01/climategate_cru_was_but_the_ti.html

        10.10.2012 um 16:50 Uhr

      • stefan

        quelle 2: http://www.exxonsecrets.org/html/orgfactsheet.php?id=35&__utma=1.11291468.1346653890.1348216185.1348389366.13&__utmb=1.1.10.1349878938&__utmc=1&__utmx=-&__utmz=1.1348389366.13.10.utmcsr=CleverReach|utmccn=Learning%20for%20the%20planet|utmcmd=email|utmctr=%28not%20provided%29|utmcct=Mailing_4401039&__utmv=-&__utmk=166296254

        10.10.2012 um 16:51 Uhr

      • Andersdenkender

        Es ist erschreckend offensichtlich woher der Wind weht.
        Danke Stefan, ich mach mir nicht immer die Mühe das rauszufinden, aber Erna fand solche offensichtlichen Verbindungen auch in der Vergangenheit nicht wichtig.
        Ich finde aber man sollte mal drüber nachdenken wer was warum erzählt.

        10.10.2012 um 17:21 Uhr

      • stefan

        und bzgl der noaa-kritik sollte man sich eher den original-bericht ansehen: http://www.gao.gov/assets/70/68744.pdf, in einer kurzversion mit den endziffer /68745.pdf

        10.10.2012 um 17:34 Uhr

      • stefan

        auch das forschungsteam in berkeley hat sich der urban heat island problematik angenommen. der uhi-effect wurde dabei als zu vernachlässigen eingeschätzt.
        http://berkeleyearth.org/pdf/uhi-revised-june-26.pdf

        10.10.2012 um 17:36 Uhr

      • peng

        Langsam wird es aber nun wirklich peinlich, dass du immer wieder mit der selben Lachnummer vom Konsens kommst und Eike ständig mit deiner verkorksten Phantasie versuchst ans Bein zu pinkeln.
        Zum Konsens nochmals etwas von

        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/internationale-umfrage-klimaskeptiker-gewinnen-an-raum-in-den-medien/

        Übrigens Eike würde sich glücklich schätzen, wenn die monetären Verbindungen mit denen du immer so ahnungsvoll andeutend daherkommst nur 1 Prozent von dem betragen würde, was GP so abfasst, denn bekanntlich wird Ehrlichkeit schlecht belohnt und das spürt gerade auch Eike, im Gegensatz zu GP.
        Aber halt, ich darf dich ja nicht kritisieren, sonst werden meine Beiträge ja gleich wieder von der Moderation gelöscht. Ist eben hier halt so, denn es herrscht leider nicht so ein fairer Geist im Blog, wie man ihn bei Eike vorfindet, denn dort dürfen auch ein Jochen Ebel & Co.ihre Meinung vertreten, ohne das sogleich eine Löschorgie erfolgt.
        Nun ja, dort wird ja auch auf ein wesentlich höheres Niveau mit Wissenschaftlern beider Lager direkt diskutiert, Beiträge wie die ihren, würden sicherlich nur zur allgemeinen Heiterkeit führen und selbst einen Jochen Ebel & Co. zu peinlich sein und das bedeutet schon etwas.
        Andersdenkender, denn was sie hier abziehen ist letztendlich nur eine Lachnummer und Beleidigung des gesunden Menschenverstandes und die Betreiber dieses Blogs wären wirklich gut beraten, sie ein wenig an die kürzere Leine zu nehmen und damit das eigene Image und Glaubwürdigkeitsprofil zu verbessern – denn es ist wohl niemanden hier entgangen, dass sie letztendlich nur ein dogmatischer Schreibknecht mit eingeschränkten Blickwinkel dieser Seite sind.
        Na mal sehen, wann die Moderation wiedereinmal meinen Beitrag löscht.

        10.10.2012 um 18:15 Uhr

      • peng

        Mein letzter Beitrag bezieht sich auf dem Andersdenker.

        10.10.2012 um 18:17 Uhr

      • Andersdenkender

        Peng,
        den Autor des Artikels:
        “Affiliation with Heartland Institute

        The Heartland Institute published Watts’ initial report on weather station data, titled Is the U.S. Surface Temperature Record Reliable?[11]

        Watts has been featured as a speaker at Heartland Institute’s International Conference on Climate Change, for which he acknowledges receiving payment.[46]

        Documents leaked from the Heartland Institute and made public in February 2012 reveal that the Institute had agreed to help Watts raise $88,000 to set up a website, “devoted to accessing the new temperature data from NOAA’s web site and converting them into easy-to-understand graphs that can be easily found and understood by weathermen and the general interested public.”[47][48][49] The documents state that $44,000 had already been pledged by an anonymous donor, and the Institute would seek to raise the rest.[46]”
        Ich fasse zusammen:
        - der Autor hat Verbindungen zu dem wirtschaftsfinanzierten Heartland Institute und bekommt Geld von ihnen
        Plus das was wir von EIKE bereits wissen:
        - EIKE teilt sich Postadresse mit CFACT Europe, die ebenfalls Geld aus der Wirtschaft erhalten
        - EIKE hat enge personelle Verflechtungen mit CFACT
        Nen Konsens kann man nicht kippen, aber man kann als Unternehmer versuchen die öffentliche Meinung zu beeinflussen – und es gelingt oft wie man bei ihnen sieht :D
        Und wenn sie hier Leute beleidigen müssen sie sich nicht wundern wenn man von ihnen Beiträge löscht :D

        10.10.2012 um 18:57 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Ich denke mal Sie haben nicht einen einzigen Originallink sich durchgelesen, sonst hätten Sie wieder nicht so reagiert. Sie haben gefordert, Ihnen wurden Fakten geliefert, Ihre Antwort ist mal wieder faktenloser Blödsinn. Aber wissenschaftliche Fakten haben Sie ja noch nie interessiert, ich sage nur 10.000 tote Chinesen jährlich zur Förderung der seltenene Erden, 200.000 tote Fledermäuse jährlich durch WKA in D und Millionen tote Vögel und Fische Jährlich durch WKA und Wasserkraft, um mal bei nur einigen zu bleiben. Dabei tun Sie ganz nebenbei die Arbeit anerkannter Wissenschaftler einfach per Behauptung ohne jeglichen Nachweis ablehnen. Und verschonen Sie mich mit dem Blödsinn Sie hätten keinen Link jeweils bekommen, das haben Sie nicht nur einmal.
        .
        Wie war das doch gleich nochmal mit bis zu 1000 toten Vögeln und Fledermäusen je WKA und Jahr. Die Vögel wären dann ausgestorben? Wie ist es denn mit den von Ihnen selbst angenommenen 10 Mio. toten Vögeln je Jahr durch Stromleitungen und Verkehr. Wann sterben Sie denn dann aus? HIRN EINSCHALTEN wäre mal angebracht.
        .
        Das sie fröhlich mit der Veralberung unwissender Blogteilnehmer weitermachen ist ja nichts Neues. Das primäre Zeil von EIKE ist aktuelle wissenschaftliche Studien ins Deutsche übersetzt (damit auch Sie sie verstehen) auf Ihrer Seite zu veröffentlichen. Bis auf wenige eigene Studien der Eike-Mitglieder handelt es sich also um aktuelle wissenschaftliche Studien anerkannter Wissenschaftler aus der ganzen Welt, einschließlich Originallinks. Da können Sie immer etwas anders behaupten, deshalb wird es auch nicht richtiger.
        .
        Zum MÄRCHEN von KONSENS sollten Sie sich vielleicht die aktuelle Studie mal zu Gemüte führen http://iopscience.iop.org/1748-9326/7/4/044005/article . Wer immer noch behauptet 97 oder 98 Prozent der Wissenschaftler glauben an einem menschengemachten Klimawandel glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

        10.10.2012 um 19:11 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender, stefan

        Und dann schauen wir uns doch mal den Fachbeirat von EIKE an:

        Prof. Dr. Helmut Alt, Dipl.-Ing., FH Aachen, i.R.
        Prof. Dr. Dieter Ameling, Dipl.-Ing., Technische Universität Clausthal
        Dr. Horst Borchert, Physiker, Universität Mainz, i.R.
        Prof. Dr. Robert M. Carter, Paläontologe, James Cook University, Queensland, University of Adelaide, South Australia, Honorary Fellow of the Royal Society of New Zealand
        Prof. Dr. Richard S. Courtney, Geologe, Kutztown University, Pennsylvania USA
        Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Geologe, Universität Paderborn, i.R.
        Prof. Dr. Karl-Otto Greulich, Physiker, Fritz Lipmann Institut, Universität Jena
        Prof. Dr., Dr. h.c. Gerhard Hosemann, Dipl.-Ing., Universität Erlangen, i.R.
        Dr. Hans Jelbring, Klimatologe, Universität Stockholm
        Prof. Dr. Hans-Burkhard Horlacher, Dipl.-Ing., Universität Dresden, i.R.
        Dr. Hans H.J. Labohm, Ökonom u. Publizist (1987-1992 OECD-Vertreter der Niederlande) IPCC Expert Reviewer AR4 (2007)
        Prof. Dr. Klaus Landfried, Politologe, Universität Kaiserslautern, ehem. Präsident der Hochschul-Rektoren-Konferenz, i.R.
        Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saalandes, i.R.
        Prof. Dr. Horst Malberg, Meteorologe, Freie Universität Berlin, ehem. Direktor des meteorologischen Instituts der FU, i.R.
        Prof. Dr.-Ing. Eberhard Menzel, ehem. Rektor der FH Dortmund und Gründungsrektor der FH Westliches Ruhrgebiet
        Dr. Lubos Motl, Physiker, Universität Prag
        Prof. Dr. Niels Mörner, Ozeanograph, Universität Stockholm, ehem. Präsident der Neotektonik-Kommission der INQUA (International Union for Quaternary Research), i.R.
        Lord Christopher Monckton Viscount of Brenchley, Journalist, Cambridge University (England)
        Prof. Dr. Gernot Patzelt, Hochgebirgsforschung, Universität Innsbruck, i.R.
        Prof. Dr. Ian Plimer, Geologe, University of Adelaide (Australien), zweifacher Gewinner des australischen Eureka Preises (1995 & 2002), u.a. Honorary Fellow, The Geological Society
        Prof. Dr. Carl Otto Weiss, Physiker, ehem. “Direktor und Professor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt”
        Prof. Dr. Zbigniew Jaworowski, Klimatologe, Universität Krakau (Polen)
        Prof. Dr. Heinz Zöttl, Forstwissenschaft, Universität Freiburg, ehem. Direktor des Instituts für Bodenkunde, i.R.
        .
        Vor allem den Herren mit “i.R.” wird es wahrscheinlich so schlecht gehen, dass sie jeden wissenschaftlichen Sachverstand bei Seite lassen, nur um mit Öldollars über die Runden zu kommen. ;)
        .
        @andersdenkender, stefan merkt Ihr eigentlich noch wie blödsinnig Eure Unterstellungen sind? Da ja offensichtlich nicht, kann ich nur bei meiner Empfehlung bleiben, es ist dringend notwendig.

        10.10.2012 um 19:25 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna, lass die Unterstellungen stecken. Wir wissen beide dass ihre Zahlen erfunden waren. Ich finde es interessant das einer wirtschaftsfinanzierten Lobbygruppen glaubst, aber warum du das jetzt nicht ändert lässt für eigentlich nur einen Schluss übrig – nämlich das du selbst vielleicht auch zu einer solchen Gruppe gehörst. Eigentlich bin ich ein Feind solcher Anschuldigungen, aber anscheinend ist es nicht nötig für dich die Glaubwürdigkeit von EIKE in Frage zu stellen.

        10.10.2012 um 20:02 Uhr

    • Andersdenkender

      Zu ihrem Fachbeirat:
      “Dieter Ameling (* 17. August 1941 im Osnabrücker Land) war bis 1. April 2008 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Stahlinstitut VDEh.”
      “In 2012, documents stolen from The Heartland Institute revealed that Carter was paid a monthly fee of $1,667 (USD), “as part of a program to pay ‘high-profile individuals who regularly and publicly counter the alarmist [anthropogenic global warming] message’.”[30] While Carter did not not deny the payments took place, he would not disclose what the payments were for.[30] Carter “emphatically denies” any suggestion that his scientific opinion on climate change can be bought or swayed by funding.[31] Other journalists have argued that Carter’s fee of $19,080 a year is insignificant compared to the billions of dollars those who support climate alarm receive.[32][33]”
      Mehr folgen bei Interesse :)

      10.10.2012 um 20:12 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        “Richard S. Courtney is the Technical Editor for CoalTrans International, a journal of the international coal trading industry.”
        Doktor in Philosophie :D
        Über Friedrich-Karl Ewert finden sie hier was:
        http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/7363-klimaskeptikers-tingeltangel-durch-die-provinz
        Hans Jelbring arbeitet für Watts up with that? – wie immer wirtschaftsfinanziert!
        Hans-Burkhard Horlacher – unzureichende Infos
        Hans Labohm ist Mitglied der rechtsliberalen Volkspartei der Niederlande
        Leugnen sie es jetzt immer noch?

        10.10.2012 um 20:29 Uhr

      • Andersdenkender

        Lubos Motl
        “His political comments include comparing Islam to Nazism and expressing sympathy for Anders Breivik’s idea of a necessary war to prevent Europe from “becoming a part of the Islamic civilization”, though he disagreed with Breivik’s methods and his respect for Al-Qaeda.[4]”
        Nils Mörner
        “Mörner has written a number of works claiming to provide theoretical support for dowsing. [2" Dowsing darf jeder zu Belustigung selber googeln :D
        Lord
        "Christopher Monckton (2009)
        Christopher Walter Monckton, 3rd Viscount Monckton of Brenchley (* 14. Februar 1952) ist ein britischer Politiker, Redner[1], ehemaliger Zeitungsherausgeber und erblicher Peer. Als ehemaliges Mitglied der Conservative Party wechselte Monckton 2010 zur rechtspopulistischen UK Independence Party. Er hatte zuvor im Conservative Central Office und in den 1980er Jahren bei Margaret Thatcher in der Number 10 Policy Unit gearbeitet. ”
        Patzelt
        “In der aktuellen Debatte um eine globale Klimaerwärmung beziffert er den von Menschen verursachten Anteil an der Erwärmung mit 20-30 % [2]”
        Einer der nicht ganz die selbe Meinung hat, darf er ;)
        “an Rutherford Plimer (born 12 February 1946) is an Australian geologist, professor emeritus of earth sciences at the University of Melbourne,[1] professor of mining geology at the University of Adelaide,[2] and the director of multiple mineral exploration and mining companies.[3]”
        Direktor mehrere “Mining Companies”!

        10.10.2012 um 20:53 Uhr

      • peng

        Andersdenkender, nur mal so, beinahe das ganze Max – Planck – Institut oder die Fraunhofer Gesellschaft ist Wirtschaftsfinanziert weil sie überwiegend für diese arfbeiten, auch jeder Autobauer am Fließband oder Werftarbeiter. Sollen die nun alle bei GP ihre Brötchen verdienen oder als Harz IVer ihr leben fristen?
        Ist bei ihnen jeder der in der Wirtschaft sein Geld verdient ein gesellschaftlich Geächteter?

        10.10.2012 um 21:14 Uhr

      • Andersdenkender

        Peng, sie erzählen wie immer Lügen oder stellen wilde Bheauptungen auf:
        “Die Max-Planck-Gesellschaft wird zum größten Teil (2006: ca. 82 %) institutionell durch Zuwendungen von Bund und Ländern auf der Basis der Ausführungsvereinbarung MPG gefördert.”
        Das EIKE (und die dort veröffentlichen) von hinten bis vorne von Öl, Kohle und rechten Extremisten finanziert ist stört sie nicht. Das ist einfach nur traurig und macht einen sprachlos. Sie blenden das alles aus, was die Frage aufwirft ob sie nicht auch Gelder beziehen. Es soll solche Personen in den Vereinigten Staaten aber auch in GB und Aus gegeben haben. Jeder kann sich jetzt hier selber über ihre Taktiken eine Meinung bilden. Ich bin raus und werde sie nur süffisant an diese Auflistung erinnern.

        10.10.2012 um 23:16 Uhr

      • stefan

        @peter, zitat: “Eike ist wie GP eine e.V und veröffentlicht jährlich den Rechenschaftsbericht und in diesen tauchen keine Großspenden auf. Dieser Rechschaftsbericht ist für jedermann einsehbar und transparent.”
        hast du dafür einen link oder so? ich hab nämlich nichts gefunden. beim suchen bin ich allerdings darauf gestoßen, dass eike-vertreter im april 2011 zu besuch am pik waren. das eike-protokoll der veranstaltung findet sich hier: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/protokoll-pik-eike-wissenschaftliches-kolloqium-vom-20411/
        auch das pik hat eine zusammenfassung geschrieben (link im nächsten beitrag), in dem die angeführten eike-argumente kritisch beleuchtet und größtenteils durch fachliteratur widerlegt werden. abgesehen von unserer jeweiligen einstellung zu eike und pik – meiner einschätzung nach liegt hier die evidenzbasierte faktenlage eindeutig auf pik-seite.
        nebenbei: auf der oben verlinkten eike-seite findet sich im kommentarbereich (erwiderung zu kommentar #5) ein interessantes zitat von herrn lüdecke (vielleicht kennst du seine position doch nicht so gut?): “Es tut mir ja leid und passt vielleicht vielen Lesern unserer Seite nicht ins Konzept, aber der Erwärmungseffekt durch anthropogenes CO2 ist unstrittig – zumindest unter der weit überwiegenden Mehrheit aller Klima-Wissenschaftler inclusive der IPCC-Gegner weltweit. Er ist indes unmaßgeblich, zu keinem Klima-Alarm brauchbar und daher im Grunde nur für Spezialisten interessant. Die von Ihnen angezweifelte Gegenstrahlung ist nebenbei simpler Mess-Alltag. Wenn Sie einwandfreie physikalische Messungen nicht akzeptieren, kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.”

        11.10.2012 um 09:19 Uhr

      • stefan

        hier die stellungnahme vom pik: http://www.pik-potsdam.de/services/infothek/PIK_EIKE_Argumentesammlung.pdf

        11.10.2012 um 09:20 Uhr

      • stefan

        weiter unten in den kommentaren (#10) auf der eike-seite schreibt herr lüdecke noch etwas zum 2htd, welches er seiner tscheuschner-gerlich-widerlegung entnommen hat, zitat:
        “Der zweite Hauptsatz kann in mehreren Formulierungen ausgedrückt werden, die hier interessierende und auch am besten bekannte lautet: „Wärme fließt von selbst immer nur vom wärmeren zum kälteren Körper, nie umgekehrt“.
        Es geht im vorliegenden Fall aber nicht um Wärme, sondern um elektromagnetische Strahlung, deren Träger Photonen sind. Bei zwei Körpern, die sich ohne physischen Kontakt in gegenseitiger Strahlungssichtweite befinden, wird einem wärmeren Körper (W) sehr wohl Strahlung vom kälteren Körper (K) zugeführt. W „sieht“ K, allein dieser Vorgang ist mit Aufnahme von Energie und damit von Wärme verknüpft. Dies widerspricht nicht dem 2. Hauptsatz, d.h. ein Perpetuum Mobile 2-ter Art wäre mit Hilfe dieses Effekts nicht konstruierbar. Negiert man Gegenstrahlung, entsteht das Problem, wohin die von K genau in Richtung W ausgestrahlten Photonen denn gehen. Verschwinden sie ins Nichts? Energieaustausch durch Strahlung kann aus dem kälteren K natürlich nicht einen wärmeren W machen. Infolge Strahlungsaustausch kühlt W lediglich langsamer ab, was seine Gleichgewichtstemperatur mit der Umgebung im Vergleich zur Situation ohne den vorhandenen K erhöht. Ein einzelnes abgestrahltes Photon „weiß“ nicht mehr, ob es von K oder W kommt. Es kann immer, auch von K kommend, in W ein Molekül anregen. Beim Übergang in den Grundzustand (spontan oder durch Kollision) wird das Molekül diese Energie abgeben und damit zur Erhöhung der kinetischen Energie, d. h. der Wärme und damit der Temperatur von W beitragen.
        Man kann ferner unschwer Paradoxien erzeugen, wenn man den Gegenstrahlungseffekt negiert: W führt zunächst K Strahlungsenergie (=spätere Wärme) zu. W möge aber infolge einer großen Oberfläche und sehr kleiner Wärmekapazität durch Strahlungsverlust an die kalte Umgebung schneller abkühlen als K und dabei K temperaturmäßig irgendwann im abkühlen „überholen“, wovon K natürlich nichts wissen kann. Nach der Hypothese von einer nichtexistierenden Gegenstrahlung erfolgt Wärmezufuhr von W nach K indes exakt nur solange, wie die Temperatur von W die von K übersteigt. Ist dies infolge schnelleren Abkühlens von W nicht mehr der Fall, muss die Strahlungszufuhr von W nach K plötlich(!!) abbrechen. Die Information, dass dies zu erfolgen hat und somit der nunmehr neue wärmere Körper = (ehemals kälterer Körper K) keine Photonen mehr vom nun kälteren (= ehemals wärmeren Körper W) annehmen darf, muss infolgedessen ebenfalls plötzlich, also mit Überlichtgeschwindigkeit erfolgen. Einstein lässt grüßen!
        Und natürlich ist die atmosphärische Gegenstrahlung messbar (http://de.wikipedia.org/wiki/Atmosphärische_Gegenstrahlung), in unserem “Der Treibhauseffekt, wie funktioniert er?” können Sie das Spektrum ansehen.. “

        11.10.2012 um 10:15 Uhr

      • Erna

        @stefan
        Haben wir mal wieder die Hälfte vergessen oder bewußt weggelassen?

        http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/der-pik-eike-workshop-worueber-die-medien-nicht-berichten/

        08.10.2011
        EIKE und das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) befinden sich seit längerem in wissenschaftlichem Meinungsaustausch. Den Beginn machte eine Einladung des PIK-Direktors Schellnhuber an EIKE zu einem wissenschaftlichen Workshop. Der vom PIK vorgeschlagene Tagesablauf inkl. der Teilnehmer des Workshops liegt als „EIKE_am_PIK_Programmvorschlag.pdf“ bei. Der Workshop fand am 20.April 2011 in Potsdam statt. EIKE hat hierzu ein Protokoll erstellt (hier), das außerdem als „EIKE_am_PIK_Protokoll.pdf“ beiliegt.
        Das PIK wollte sich dagegen nicht zu einem gemeinsamen Protokoll bewegen lassen und wünschte zudem auch keine journalistische Öffentlichkeit beim PIK/EIKE-Workshop. Es zog vielmehr vor, jüngst seinerseits die Schrift „EIKE-Besuch am PIK – Sammlung von Sachargumenten.pdf“ ins Internet zu stellen, die erhebliche Unrichtigkeiten und Fehler aufweist. EIKE widerspricht daher diesen „Sachargumenten“ und beantwortet sie hier mit der „Widerlegung_Teil1_der_PIK_Sachargumente.pdf“, die ebenfalls beiliegt. Jeder Leser kann sich nun selber informieren….

        11.10.2012 um 10:17 Uhr

      • stefan

        @erna
        sicher nicht “bewusst weggelassen”. ich habe keinen überblick darüber, was bei eike alles veröffentlicht wird. danke daher für die ergänzung.

        11.10.2012 um 10:59 Uhr

      • stefan

        und da du ja einen guten überblick zu haben scheinst: weißt du, wo man den rechenschaftsbericht von eike einsehen kann?

        11.10.2012 um 11:02 Uhr

      • Erna

        @stefan
        Ich habe auch schon bei PIK gesucht und so manches gefunden.
        Schauen wir und doch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung kurz etwas genauer an. Aktuell finanziert es sich neben den Mitteln des Bundes und der Länder mit jährlich etwa 10 Mio. Euro aus Drittmitteln. Zu den Freunden und Förderern zählt die Münchner Rück Stiftung (vertreten durch Prof. Dr. Peter Höppe). Diese wiederrum ist eng mit der Münchner Rückversicherungsgesellschaft und Ergo International AG verbunden. Diese verdienen u. a. Ihr Geld mit KATASTROPHEN-ANLEIHEN

        Shore Re Ltd. USD 96 Mio. Hurrikan US
        Johnston Re Ltd. USD 305 Mio. Hurrikan US
        Lakeside Re II Ltd. USD 225 Mio. Erdbeben Kalifornien
        Midori Ltd. USD 260 Mio. Erdbeben Japan
        Queen Street USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street V Re Ltd. USD 75 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street IV Capital Ltd. USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street III Capital Ltd. USD 150 Mio. Windsturm Europa
        Queen Street II Capital Ltd. USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        EOS Wind Ltd. USD 80 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Nathan Ltd. USD 100 Mio. Extreme Sterblichkeit

        Wie man sieht geht es also “nur” um Milliardenbeträge für Katastrophenanleihen. Maßgebliche Grundlage für die Höhe der Versicherungsprämien bilden widerrum die Veröffentlichungen diverser Institute wie das PIK. Ein Schelm also wer im Angesicht der Verquickungen etwas Böses dabei denkt. ;)

        Vielleicht haben ja die Herren vom PIK auch diverse Belohnungsreisen erhalten (kennen wir doch von Ergo). ;)

        11.10.2012 um 11:25 Uhr

      • stefan

        danach hatte ich nicht gefragt, erna. im übrigen wäre eine analoge beschreibung zu deiner münchener-rück-liste der finanzbericht z.b. von exxon, nicht der von eike.

        11.10.2012 um 11:53 Uhr

      • stefan

        hast du im übrigen eine quelle über die förderung durch die münchener rück? ich hab als quellen der finanzierung des pik bisher nur bund und länder gefunden, selbst drittmittel fast ausschließlich von bund und eu.

        11.10.2012 um 12:01 Uhr

      • andersdenkender

        Stefan, so ist es auch.
        Aber Lobbyisten und Rechtsextremisten (schlimmes Wort, aber hier geht es nicht um den kleinen konservativen Nationalist, sondern um führende Personen) bei EIKE drehen den Spieß gern um :D
        Gut das Erna nie Quellen angibt, sonst würde sie sich selbst dementieren :D

        11.10.2012 um 12:15 Uhr

      • Erna

        @stefan
        Sie kennen doch Google oder die Seite des PIK? Vieleleicht schauen Sie mal unter Förderer nach. Oder wie wäre es mit Wikipedia als ein (!) Beispiel:
        …Misereor und die Münchener Rück Stiftung als Auftraggeber untersuchen zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie in München (IGP), wie im Kontext der internationalen Klimaverhandlungen (UNFCC, COPs), ein akzeptabler globaler Energiepfad aussehen kann, der den gefährlichen Klimawandel eindämmt und zugleich die Entwicklung in armen Ländern nicht behindert…

        11.10.2012 um 13:28 Uhr

      • stefan

        und wo steht da was zur finanzierung?
        selbst auf der pik-seite steht unter dem verein der förderer und freunde, zu dem neben herrn höppe etwa 80 leute gehören, lediglich, dass dieser mäßig dotierte preise vergibt und einzelne veranstaltungen finanziell unterstützt.
        und mal ehrlich? so schwach das generell ist, was du da wieder versuchst, warum muss ich dann auch noch deine quellen googeln?

        11.10.2012 um 13:43 Uhr

  • Bruno Straub

    Preise für die EE zu hoch?
    Die EE sind für die Stromwirtschaft was Wunderbares: Alles neu, aufwändig, teuer, oft doppelt. Da winkt ein Jahrhundertgeschäft! Allenfalls vergleichbar mit dem Goldrausch in Kalifornien! Und das Schönste, es sind noch nicht sämtliche Claims vergeben!!
    Also Gutmenschen mit Dach oder Land und etwas “Kohle”, öffnet euer Portmonee …. Es wird euch reichlich zurückgegeben!

    11.10.2012 um 00:15 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Erna, ich würde mir gerne noch ein Statement über die Verbindungen von EIKE und Co zu Wirtschaft und zu rechtsextremistischen Szene anhören :)

    11.10.2012 um 10:33 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Peng, natürlich dürfen sie das auch leugnen, machen sich nach der Auflistung aber mehr als unglaubwürdig. Im Wissenschaftlichen Beirat (so das wirtschaftsfinanzierte EIKE im O-Ton) sitzt ein rechtspopulistischer Politiker. Und einer von der rechten Volkspartei der Niederlande. Und ein Sympathisant des Massenmörders Anders Breivik.
      Und ein Editor eines Kohle-Magazins. Und ein Chef von mehreren Industriebetrieben, die im Boden buddeln. Und einer der von Heartland Institute Geld kriegt, welches wiederum von ExxonMobil und Co finanziert wird usw. usw.
      Übrigens veröffentlicht EIKE gar nichts, sie sagen zwar sie würden nichts kriegen und “privat” finanziert werden (allein das lässt Möglichkeiten offen) was ich bei ihrem wirtschaftsfinanzierten rechtsextremistischen Mitgliedern bezweifle.

      11.10.2012 um 10:44 Uhr · Antworten

      • Erna

        @andersdenkender
        ja da denkt man Ihrerseits “dümmer gehts nimmer” und wird immer wieder überrascht. getreu Ihrem Motto, wo sind die Beweise? Sie sind doch derjenige der 10.000 tote Chinesen und verseuchte Landstriche für unsere EE akzeptiert und den unsere Tierwelt mit Millionen toter Tiere jährlich durch EE völlig schnuppe ist. Sind Sie also “rechtsradikal” oder “faschistisch”? Auf Grund Ihrer Statements für mich schon.
        .
        Schauen wir und doch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung kurz etwas genauer an. Aktuell finanziert es sich neben den Mitteln des Bundes und der Länder mit jährlich etwa 10 Mio. Euro aus Drittmitteln. Zu den Freunden und Förderern zählt die Münchner Rück Stiftung (vertreten durch Prof. Dr. Peter Höppe). Diese wiederrum ist eng mit der Münchner Rückversicherungsgesellschaft und Ergo International AG verbunden. Diese verdienen u. a. Ihr Geld mit KATASTROPHEN-ANLEIHEN

        Shore Re Ltd. USD 96 Mio. Hurrikan US
        Johnston Re Ltd. USD 305 Mio. Hurrikan US
        Lakeside Re II Ltd. USD 225 Mio. Erdbeben Kalifornien
        Midori Ltd. USD 260 Mio. Erdbeben Japan
        Queen Street USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street V Re Ltd. USD 75 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street IV Capital Ltd. USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Queen Street III Capital Ltd. USD 150 Mio. Windsturm Europa
        Queen Street II Capital Ltd. USD 100 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        EOS Wind Ltd. USD 80 Mio. Hurrikan US & Windsturm Europa
        Nathan Ltd. USD 100 Mio. Extreme Sterblichkeit

        Wie man sieht geht es also “nur” um Milliardenbeträge für Katastrophenanleihen. Maßgebliche Grundlage für die Höhe der Versicherungsprämien bilden widerrum die Veröffentlichungen diverser Institute wie das PIK. Ein Schelm also wer im Angesicht der Verquickungen etwas Böses dabei denkt.

        Vielleicht haben ja die Herren vom PIK auch diverse Belohnungsreisen erhalten (kennen wir doch von Ergo).

        11.10.2012 um 11:36 Uhr

      • andersdenkender

        Ihre Zahlen konnten sie leider NIE beweisen. Also hören sie bitte auf wilde Lügen zu verbreiten.
        Es wundert sie nicht das im “wissenschaftlichen” Beirat von Eike Lobbyisten und Rechtsextremisten sitzen? Ihr Verhalten lässt darauf schließen dass sie dem Ganzen nicht abgeneigt sind, was sonderbar ist und den Rückschluss offen lässt -warum?!
        Erbärmlich auch ihre nächste Lüge:
        PIK gehört zu den Leibnitz Instituten die zu komplett vom Staat getragen werden. Herr Höppe arbeitet meines Wissens nach nicht am PIK sondern für MunichRE. Konzaktpunkte zwischen PIK und ihm gibt es nur in einem Forum das die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung verbessern sollte.
        “Leibniz-Institute sind Institute und
        Forschungseinrichtungen, die gemeinsam vom
        Bund und den Ländern grundfinanziert werden. In
        der Regel ist der Finanzierungsschlüssel: 50 %
        Bundesmittel, 50 % Landesmittel”
        ” Das European Climate Forum (ECF) ist eine
        Plattform führender europäischer
        Wissenschaftsinstitute, die sich mit Klimafragen beschäftigen. ECF führt Wirtschaftsunternehmen,
        die an diesem Themenkreis interessiert sind,
        Vertreter der Politik und verschiedene Nichtregierungsorganisationen zusammen. Die Vision ECFs ist es, eine offene Debatte über
        kontroverse Themen zu stimulieren und zu
        gewährleisten, dass solche Debatten ertragreich
        sind.”
        “Arbeit und Ziele Die Hauptarbeit des ECF besteht darin,
        gemeinsame Studien und Projekte zu formulieren
        und durchzuführen. Dabei sollen Anstöße,
        Konzepte und Antworten zu Klimafragen entworfen
        werden sowie mögliche politische Ansätze, die
        einer nachhaltigen Entwicklung dienen entwickelt werden. Die Gruppen, mit denen ECF dabei regelmäßig
        interagiert, sind: Energieindustrie sowie Energiegroßkonsumenten Unternehmen aus dem Bereich »Erneuerbare Energien« Versicherungs- und Finanzunternehmen Verantwortliche der Politik Nichtregierungsorganisationen, insbesondere aus dem Bereich Umwelt und Wissenschaftler”
        Kleiner Tipp: Nicht alles Glauben was Lobbyisten und Rechtsextremisten bei EIKE schreiben ;)

        11.10.2012 um 12:10 Uhr

      • peng

        „Und ein Sympathisant des Massenmörders Anders Breivik.“

        Nein danke, spätestens bei so einen Kommentar bin ich raus, ein Blog der solche Schmierfinken auf seine Nutzer hetzt, disqualifiziert sich selbst nur als ein Hassmedium das durch Lügen, Täuschen und Verdrehen lebt.
        Ja ab hier bin ich raus, da offensichtlich eine sachliche Diskussion überhaupt nicht erwünscht ist – machen sie ruhig weiter mit ihrer Hasspropaganda und verbreiten sie schamlos ihre Lügen – aber ohne mich.

        11.10.2012 um 14:05 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Wie wäre es denn mit der Internetseite des PIK? http://www.pik-potsdam.de

        Im Jahr 2011 erhielt das Institut insgesamt etwa 10,8 Millionen Euro institutioneller Förderung sowie 225.000 Euro aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE. Dazu kamen etwa 10,2 Millionen Euro Drittmittel …
        .
        Startseite › Institut › Querverbindungen › Freunde des PIK
        Am 11. Dezember 2002 ist der Verein der Freunde und Förderer des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) gegründet worden
        …Münchner Rückversicherung (vertreten durch Prof. Dr. Peter Höppe), München…
        .
        Zusätzlich 17 Millionen:
        Mercator-Stiftung Jahresbericht 2011
        Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist eine gemeinsame Gründung der Stiftung Mercator mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Das MCC hat das Ziel, in einem iterativen gesellschaftlichen Lernprozess „Landkarten des Wissens“ über konsistente und gangbare Optionen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erstellen. Die Fördersumme der Stiftung Mercator beträgt rund 17 Millionen Euro über acht Jahre. Sitz des Instituts wird der EUREF-Campus Berlin sein. Insgesamt wird das MCC rund 40 Mitarbeiter beschäftigen, davon 20 Wissenschaftler.
        .
        Aber das PIK ist ja ganz unabhängig und wird nur vun Bund und Land bezahlt. Ich werde es mir auf meine Liste Ihrer Irrtümer schreiben lieber andersdenkender.

        11.10.2012 um 14:56 Uhr

      • Andersdenkender

        @Peng:
        Leider war, dieser Mensch sitzt im “wissenschaftlichen” Beirat von EIKE:
        “Lubos Motl
        “His political comments include comparing Islam to Nazism and expressing sympathy for Anders Breivik’s idea of a necessary war to prevent Europe from “becoming a part of the Islamic civilization”, though he disagreed with Breivik’s methods and his respect for Al-Qaeda.[4]””
        aus der englischen Wiki

        @Erna:
        Erstmal – “Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die mit Hilfe eines Vermögens einen vom Stifter festgelegten Zweck verfolgt.”
        Übrigens haben sie wieder die Quelle “vergessen”!
        Sie sehen vielleicht den Unterschied, ob ExxonMobil dafür zahlt wenn jemand klimaskeptische Artikel veröffentlich oder ob eine Stiftung eine gemeinschaftliche Idee unterstützt. Stiftungen sind in der Regel auch gemeinnützig.
        Ich darf die Idee der Mercator Stiftung zitieren:
        “Die Stiftung Mercator unterstützt nach eigenen Angaben Projekte, die im Sinne Gerhard Mercators Toleranz und den aktiven Wissensaustausch zwischen Menschen mit unterschiedlichem nationalen, kulturellen und sozialen Hintergrund fördern. In Ihren Kompetenzzentren Wissenschaft, Bildung und internationale Verständigung ist die Stiftung Mercator sowohl operativ als auch fördernd tätig und verfolgt klar definierte strategische Ziele in den Themenclustern Klimawandel, Integration und Kulturelle Bildung.”
        Wie sie Stiftungen und Unternehmensspenden vergleichen ist unangebracht.
        Stiftungen sind öffentlich, Unternehmensspenden nicht.
        Diesen starken Gegensatzt (Gemeinschaft zu Eigennutz) können sie nicht überdecken. (Zumal Gründerfamilie keine Kinder hatte und dann die Stiftung gegründet hat, die gemeinnützig ist, von einem mehr oder weniger “Fremden” geleitet wird usw.)
        Wenn ihre Lobbyarbeit so aussieht, bin ich schockiert, das Geld könnte man wesentlich besser anlegen.

        11.10.2012 um 15:24 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Ersteinmal haben Sie erneut die Quelle vergessen! Sie stellen wüste Behauptungen auf und nennen nicht Ihre Quelle.
        .
        Das Sie die Realität verleugner kennen wir. Wo so etwas hinführt haben wir in den 30-er Jahren schon mal gesehen. Sie sind bereits auf dem besten Weg dahin.
        .
        Halten wir doch mal fest. Die Münchner Rück sponsort das Pik, bezahlt Veranstaltungen, Veröffentlichungen etc. Gleichzeitig betreibt sie Katastrohen-Anleihen in Milliardenhöhe. Damit verdient man am BESTEN indem die Versicherungsprämie die realen Auswirkungen nicht wiederspiegelt. Spricht die zur Ermittlung der Versicherungsprämien herangezogenen Gutachten die Realität übertreiben.
        .
        Halten wir fest, das allein die private Mercator-Stiftung das Pik mit 17 Mio. sponsort. Von 100 % stattlich kann also nicht mal annähernd Rede sein.
        .
        Halten wir fest, dass selbst die 10 Mio. von Bund und Ländern bestimmt nicht fließen würden, wenn das Pik Gutachten erstellen würde, die der Politik nicht dienlich sind.
        .
        Und halten wir abschließend fest, dass sich das Klima unabhängig von ihrer Weltanschauung und Intelligenz verändert. Denn dafür kann es nichts.

        11.10.2012 um 16:18 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna – ein exklusiver Überblick über ihre Lügen:
        “Wo so etwas hinführt haben wir in den 30-er Jahren schon mal gesehen.”
        Stimmt, aber das waren Rechtsextremisten wie wie beispielweise Lord Monckten, der ja auch auf EIKE der “wissenschaftliche Beirat” ist. Oder Sympathisanten von dem Massenmörder Anders Breivik wie beispielsweise Lobos Motl. Oder Mitglieder eine anderen rechten Partei, wie der Labohm. Wie gesagt sitzen alle im “wissenschaftlichen” Beirat.
        “Münchner Rück sponsort das Pik, bezahlt Veranstaltungen, Veröffentlichungen”
        Nein, Sponsoring ist was komplett anderes.
        Wieviel zahlt MunichRe denn an PIK? Quelle?
        “Halten wir fest, das allein die private Mercator-Stiftung das Pik mit 17 Mio. sponsort”
        Sponsoring ist es nicht! Die Stiftung ist gemeinnützig, siehe Wiki.
        Ziel siehe vorheriger Beitrag!
        “Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)…erhält…die Fördersumme der Stiftung Mercator (von) rund 17 Millionen Euro über acht Jahre.” Zitat von ihnen selbst! Lesen sie gefälligst ihre Texte!
        “Von 100 % stattlich kann also nicht mal annähernd Rede sein.”
        Ich hab schrieb zuvor:
        ““Leibniz-Institute sind Institute und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam vom
        Bund und den Ländern grundfinanziert werden. !!!IN DER REGEL!!! ist der Finanzierungsschlüssel: 50 % Bundesmittel, 50 % Landesmittel””
        Sie können mir bestimmt dezidiert den Einfluss der MunichRe (oder anderer Wirtschaftssubjekte) auf die Arbeit von PIK nachweisen oder Zahlungen an diese mit einer Quelle belegen.
        “Halten wir fest, dass selbst die 10 Mio. von Bund und Ländern bestimmt nicht fließen würden, wenn das Pik Gutachten erstellen würde, die der Politik nicht dienlich sind.”
        Sorry, aber was ist das denn für eine “unqualifizierte” Aussage?
        “Und halten wir abschließend fest, dass sich das Klima unabhängig von ihrer Weltanschauung und Intelligenz verändert.”
        Naja, wenn ich ein Öko bin und weniger Treibhausgase außstoße als ein rechts-konservativer Führungsboss hat sich das Klima abhängig zu meinen logischen Menschenverstand geändert.

        Halten wir abschließen fest dass die unqualifizierten unbelegten nicht mit Quellen versehenden Anteile ihres Textes porzentual erschrecken hoch sind und sie geschichtlich einzuordnende Themen nicht ganz richtig zuordnen können.
        Oder schlicht gesagt: Sie schreiben Nonsens, den sie offenbar nicht belegen können und malen die falschen Menschen braun an.

        11.10.2012 um 16:55 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna,
        ich würde es auch “blöd” finden wenn meine Lieblingsseite von Rechten und Lobbyisten geschrieben werden würde (siehe meine Auflistung), allerdings unterstelle ich dem Hinweisgeber dann sicherlich nicht ein Rechtsextremist zu sein.
        Es tut mir auch leid das sie für ihre Zahlen und Behauptungen keine Quellen finden können, aber ohne eine Quelle ist eben alles nur eine leere Behauptung.
        Ebenso bedaure ich das so häufig einfach falsches und unwahres erzählen (siehe Beitrag weiter oben), was sie natürlich auch nicht belegen können.
        Ihr Verhalten ist “nicht sonderlich produktiv” für einen Meinungsaustausch, um es mal etwas wertfreier zu formulieren.

        Beste Grüße
        Andersdenkender

        11.10.2012 um 19:36 Uhr

  • stefan

    eine diskussion zu vielen themen, die auch hier im blog aktuell diskutiert werden: http://www.mpg.de/5769746/Max-Planck-Forum_Muenchen_Klimawandel
    (unten kann man sich den audio-mitschnitt downloaden)
    titel und begleittext sind etwas irreführend. diskutiert werden folgen des klimawandels, politische und juristisch mögliche steuerungsmöglichkeiten, eher weniger technologische möglichkeiten, unsicherheiten beim klimawandel, kommunikation der wissenschaftlichen erkenntnisse, der deutsche weg der energiewende etc.

    11.10.2012 um 16:55 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Danke, lädt schon mal runter :)

      11.10.2012 um 16:59 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Und höre es mir bei Gelegenheit (weiter) an ;)

        11.10.2012 um 19:41 Uhr

    • Erna

      Und wer taucht bei der Max-Planck-Gesellschaft doch gleich wieder als “Großer Förderer” auf? Richtig die kennen wir doch! Danke für den Hinweis ;)

      11.10.2012 um 19:11 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        “Die Finanzierung der Max-Planck-Gesellschaft erfolgt überwiegend aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern (Institutionelle Förderung): einschließlich des MPI für Plasmaphysik erhält die MPG im Jahr 2012 knapp 1,46 Mrd. EUR. Hinzu kommen Drittmittel für Projekte von öffentlichen oder privaten Geldgebern sowie der Europäischen Union.”
        “Hiervon abweichend wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik vom Bund und den Sitzländern Bayern und Mecklenburg-Vorpommern nach den Regelungen für Großforschungseinrichtungen im Verhältnis 90:10 finanziert (Haushalt B). Darüber hinaus erhält dieses Institut Zuschüsse von EURATOM für ein gemeinsames Forschungsprogramm im Rahmen von Assoziationsverträgen.”

        11.10.2012 um 19:28 Uhr

      • stefan

        schade wär’s, wenn bei dieser eingleisigen argumentationsweise der inhaltt zu kurz käme …

        11.10.2012 um 19:31 Uhr

      • Andersdenkender

        An mich gerichtet?
        Finde ich auch, einem Institut das Allgemeinforschung betreibt vorzuwerfen mit Unternehmen zusammenzuarbeiten finde ich einfach absurd.
        MPG mag es ja stimmen (wenn auch wenig spektakulär), beim PIK fand ich die Sachlage noch etwas dünn, wieviel sie nun wirklich an Gelder erhalten.

        11.10.2012 um 19:40 Uhr

      • stefan

        nee, an erna gerichtet. war ja ihr reflex, erstmal nachzuschauen, woher die gelder des ausrichters stammen. zugehört hat sie sicher keine fünf minuten, v.a. da am anfang kurz und knapp der derzeitige stand der wissensschaft dargestellt wird, der ja bekanntlich nicht ihrem wissensstand entspricht.

        11.10.2012 um 19:49 Uhr

      • andersdenkender

        dann bin ich ja beruhigt ^^

        11.10.2012 um 20:45 Uhr

  • Bruno Straub

    Und ihr glaubt, dass das PIK neutral und unabhängig wäre, weil es mit Öffentlichen Geldern finanziert wird?
    HaHa!
    Gedankenexperiment: Herr Schellnhuber entdeckt, dass die “Klimakatastrophe” auf einem Zahlendreher basiert; er hat gerade “Entwarnung” gegeben……
    Was glaubt ihr, wie lange der Dr. Schellnhuber noch Direktor des PIK ist? Noch länger als 8 Stunden?

    11.10.2012 um 20:44 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Ne also Merkel entscheidet jetzt nicht wer da sitzt.
      Ich glaube du überschätzt da die demokratischen Möglichkeiten :D

      11.10.2012 um 20:49 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        … ich glaube auch nicht, dass Frau Merkel entscheiden würde.
        Aber vielleicht gibt es genügend “Interessenten”, die mit der Klimakatastrophe ein Jahrhundertgeschäft machen wollen? :D

        12.10.2012 um 22:46 Uhr

      • Andersdenkender

        Weil man ja im Moment keine Geschäfte mit Umweltzerstörung machen kann und nur Umwelt und Klimaschutzt die Kassen klingen lässt, gell?
        Die Klimafrage stellt ein gesamtes mehrere Billionen schweres System auf den Prüfstand, da ist Widerstand vorprogrammiert. So Exxon mit seinen Spendeb an Skeptiker. Jetzt mal hypothetisch könnte Exxon genauso gut zum Öko-Konzern werden, dank dem freien Markt. Aber die tun das nicht. Sonderbar, besteht tatsächlich die Möglichkeit dass man mit weitsichtigen nachhaltigen Wirtschaften weniger Ressourcen hat und auch weniger verdient?
        Kurios, aber “Dummheit fängt beim Portmonee an” :)

        12.10.2012 um 23:21 Uhr

    • stefan

      unabhängig und neutral ist niemand, auch nicht du oder ich, ist klar. es gibt allerdings klare abstufungen im grad der abhängigkeit. in deinem beispiel trifft es herrn schnellnhuber, der sich einen neuen job suchen müsste (vielleicht prof. i.r. bei eike?), oder, wenn sich das pik sogar hinter ihn stellen würde, ein ganzes institut. auf der anderen seite stehen produktionsgüter mit einem marktwert von geschätzten (john fullerton, capital institute) 21 billionen euro, eine ganze auf fossilen brennstoffen aufgebaute wirtschaftsform. wenn wir – wie es nötig wäre, um den klimawandel einigermaßen in grenzen zu halten – vier fünftel der vorkommen an fossilen energieträgern per gesellschaftlichem gebot im boden ließen, stünden also investoren, unternehmen, ganze branchen, ja: nationen plötzlich mit ziemlich leeren händen da. da ist es kein wunder, dass diese immense lobby sich auf jede unsicherheit oder widersprüchlichkeit in den anerkannten klimawissenschaften stürzt, um so politischen einfluss zu nehmen und die notwendige “transformation” (schnellnhuber) möglichst abzuschwächen oder gar abzuwenden.
      ich glaube trotzdem eher, dass die meisten bei eike ehrlich besorgte bürger sind, die einfach nur nicht merken, dass sie marionetten ganz anderer global player sind.

      12.10.2012 um 09:31 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Sicher, aber im “wissenschaftlichen” Beirat gibt es auch eine beachtliche Häufung von Rechten und Lobbyisten, das stimmt nachdenklich, vor allem wenn man bedenkt wieviele Menschen mit solchen Seiten erreicht werden.

        12.10.2012 um 10:02 Uhr

      • stefan

        @an.denk
        das capital institute könnte dich übrigens interessieren. beim überfliegen der titel scheint mir ein schwerpunkt auf nachhaltigem wirtschaften zu liegen. schau dir mal books und papers unter ressources an (http://www.capitalinstitute.org/resources).
        zu deiner anmerkung: hast du natürlich recht – ist sehr bedenklich. ein kennzeichen von eike ist jedoch, dass sie sich gerne größer machen, als sie tatsächlich sind (siehe schon der name).

        12.10.2012 um 11:49 Uhr

      • Andersdenkender

        @Stefan:
        Danke, mit guten Meinungen ist man halt nie allein ;)

        12.10.2012 um 13:47 Uhr

  • dieraute

    Wieder mal ein Beitrag der Altes neu aufwärmt. Es gibt nur Anklagen und keine Lösungsansätze. Technische Probleme scheint es bei den Erneuerbaren ja nicht zu geben.Schlussendlich sind es wieder die bösen Energiemonopoloisten die da doof im Weg rumstehen und alles blockieren. Kosten? Wen interessieren hier Kosten? Diese Technik der “Ernerneuerbaren” funktioniert nicht ohne Speicher. Und alle die jetzt denken wir müssen noch ein bisschen forschen und das klappt schon muss ich leider enttäuschen. Speicher in der Größenordnung wie wir sie benötigen sind genau so unrealistisch und weit weg wie die Erfindung des Warpantriebs.Eher schaffen wir die Kernfusion.

    AKW für Grundlast und Industrie. Wind und Sonnenstrom mit Minispeicher für den privaten Gebrauch. Meine Meinung

    12.10.2012 um 03:18 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Wenn die Industrie meinen Besitz ersetzen kann, wenn das AKW in die Luft fliegt und ihren Müll endlagern kann – warum nicht?

      12.10.2012 um 09:46 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Vielleicht sollte man die großen Stromerzeuger “in die Öffentliche Hand überführen”? Hatten wir doch schon mal…. Dann wären endlich die Bösen, die sich mit unserem Geld die Taschen füllen, an die Kette gelegt :D . Auch die Haftungsfrage, an der wir uns so gerne “hochziehen”, wäre kein Thema mehr. Ganz so wie früher…..

        12.10.2012 um 20:41 Uhr

      • Andersdenkender

        Wieso? Der Staat hat auch nicht die Mittel um beim Gau zu haften, den mühsam erschaffenen 2 Billionen Euro Schulden stehen 5 Billionen Euro bei einem Gau gegenüber. Niemand kann das zahlen.

        12.10.2012 um 21:05 Uhr

      • Bruno Straub

        Die Japaner haben 3 Gaus und die eigentliche Erdbeben/Tsunami Katastrophe zu verkraften. Wetten, dass die das schaffen?

        12.10.2012 um 21:18 Uhr

      • Andersdenkender

        Nichts ist unmöglich – Toyota ;)
        Was Meinste wieviel Wohlstand da vernichtet worden ist?
        Und das alles weil man “billige” Kernkraft haben wollte, achja…

        12.10.2012 um 23:08 Uhr

      • Andersdenkender

        Kannst ja mal die Menschen fragen die evakuiert wurden, den geht’s bestimmt prächtig. Sofern sie noch Leben. Menschen die alles verloren haben und auch heute noch in Turnhallen schlafen. Dank der Atomkraft, wirklich toll, Tepco hat auch veröffentlicht das man auch vorher Sicherheitsbedenken hatte aber sie nicht öffentlich gemacht hat damit Fukushima nicht auf staatlichen Druck geschlossen wird.

        12.10.2012 um 23:12 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker, halte doch mal den Ball flach(er)…
        Leben die AKW Opfer wirklich noch in Turnhallen? …. wie die Tsunamiopfer?? Und sie können nicht wenigstens die Wertgegenstände aus ihren Wohnungen holen? ….. (Wie die Tsunamiopfer sicher nicht). Und sie müssen auch > 15000 Tote beklagen?
        Klar, da ist enorm “geschludert” worden, um es viel zu harmlos auszudrücken…
        Aber meinst Du nicht, dass Deine Sicht der Dinge, gelinde gesagt, ziemlich “einseitig” ist?

        12.10.2012 um 23:39 Uhr

      • andersdenkender

        Ich hab nur geschrieben, dass viel Wohlstand vernichtet worden ist.
        Dein “Wetten, dass die das schaffen?” war irgendwie auch nicht angemessen.
        Du kannst gerne sagen dass ich bei meinen zweiten Beitrag emotionaler war, mich stört das nicht. Da sind Menschen gestorben und Existenzen vernichtet worden, weil so wie Tepco auch zugibt, Sicherheitsbedenken zwar hatte aber nicht wollte dass das AKW stillsteht oder gar abgeschaltet wird. Bestimmt ging’s Tepco um die paar Arbeitsplätze in der Region und gar nicht um den Gewinn ;)
        Wie du weißt bin ich kein Linker, aber wenn Marina MAL von PROFITGIERIGEN KONZERNEN redet, gibt es durchaus Beispiele die nicht weit davon entfernt sind.
        Ich fand deine Schreibweise ehrlich gesagt ein wenig respektlos den Menschen gegenüber, die dort alles verloren haben.

        13.10.2012 um 08:25 Uhr

      • Techniker

        Wetten, dass der Tsunami weit mehr Wohlstand vernichtet hat, als die AKW Katastrophe? Trotzdem haben die meisten Leute hier in Deutschland die eigentliche Tragödie vergessen – und konzentrieren sich auf eine Nebensache.
        Gut für die Japaner – mehr Spendengelder aus Deutschland.
        Immerhin waren die 3 Reaktoren – wenn auch alt – Westlicher Bauart, mit Containment, und das hat im wesentlichen das gemacht, wofür es gebaut wurde.
        Obwohl ein Vielfaches an Radioakt. Material vorhanden war, ist nur ein Bruchteil von dem Ausgetreten, was bei Tschernobyl ausgetreten ist.
        Hab vor kurzem einen Bericht in der Tagesschau gesehen, die ersten Bewohner kehren schon zurück, die Strahlung ist dort in den ( zugegebenermaßen Dekontaminerten) Städten niedriger, wie mancherorts die Natürliche Hintergrundstrahlung.
        Vor ein paar Monaten war auch ein Artikel im Nature, wo behauptet wurde, dass dank der schnellen Evakuierung Langzeitfolgen – wenn überhaupt- nur bei den Mitarbeitern und Katastrophenarbeitern des Kraftwerks zu erwarten wären
        Klar, schön ist es nicht, jeder Einzelfall ist Tragisch, aber bitte immer im Verhältniss sehen – was wäre wohl passiert, wenn die Japaner den Strom anders – z.B mit Kohle erzeugt hätten?

        13.10.2012 um 10:46 Uhr

      • Techniker

        Ok, falls das jetzt etwas harsch den Betroffenen gegenüber Klang:
        Ich habe großen Respekt für alle Betroffenen. Egal ob Tsunami, AKW oder beides.
        Meine Kritik war an den Durchschnittsdeutschen gerichtet, der den Tsunami schon vergessen hat und einen GAU dem Weltuntergang gleichsetzt.

        13.10.2012 um 11:04 Uhr

      • stefan

        techniker, ich kann das gut verstehen, und für viele menschen trifft so eine meinung bestimmt auch zu. jetzt hier aktuell geht es aber gerade um kernenergie und deren sicherheit, also wird auch darüber diskutiert und nicht über schutz vor naturkatastrophen. zum anderen war der tsunami wohl kaum durch menschenhand zu verhindern, der gau aber schon. und – wie in der letzten woche von tepco offiziell zugegeben – wusste man auch über sicherheitsmängel und entsprechende gefahr bescheid.

        13.10.2012 um 11:15 Uhr

      • Andersdenkender

        “Obwohl ein Vielfaches an Radioakt. Material vorhanden war, ist nur ein Bruchteil von dem Ausgetreten, was bei Tschernobyl ausgetreten ist.”
        Das ist natürlich “super” aus technischer Sicht (obwohl man natürlich von einem Industrieland im 21. Jahrhundert mehr erwarten darf als dazumal), praktisch aber bei einem Gau, den man hätte verhindern können, total schlecht.
        Und ich glaube das Fukushima kein Einzelfall ist, weltweit bin ich mir sicher (sofern man sich in etwas das nicht gern öffentlich gemacht wird sicher sein kann) gibt es noch viele weitere solcher Reaktoren. Der Betreiber wie ich schon geschrieben hab wusste Bescheid, hat aber absichtlich Informationen zurückgehalten und heruntergespielt. Da stellt sich die Frage – wenn es offensichtlich nicht möglich ist Kernkraftwerke sicher zu gestalten oder abzusichern warum man sie ans Netz lässt.

        13.10.2012 um 15:31 Uhr

      • Techniker

        Sicherheitsstandards erhöhen – da binn ich sicher nicht dagegen.
        Und stephan: dass moderne Reaktoren sicherer sind, sieht man an Fukuschima Daiini: Sogar näher am Epizentrum, aber moderner und deswegen nix passiert.
        Wenn es dir wie mir um den Neubau von Kraftwerken geht, dann sollte sowas eher von Relevanz sein wie 40-50 Jahre alte KW.

        13.10.2012 um 21:15 Uhr

  • Marina

    … wenn ich so manche Kommentare lese, kann ich nur den Kopf schütteln.
    So viel Ignoranz z.B. bei dem Thema Atomkraft habe ich sonst selten gelesen.
    Jeder SOLLTE doch inzwischen wissen, was es mit dieser Energie auf sich hat -
    spätestens seit Fukushima im März 2011 und frühstens seit April 1986 Tschernobyl!
    Was muss denn noch geschehen, damit der letzte Skeptiker zu Atomkraft
    NEIN sagt?! Bundeskanzlerin hält an Gorleben fest, OBWOHL es als wahrscheinlich gilt, dass Gorleben als Endlager nicht geeignet ist.
    Was ist mit Asse o.dgl. oder mit den Castortransporten, rollen diese demnächst wieder?
    Im Amtseid gem. Art. 56 GG heißt es:
    “Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem WOHLE des deutschen VOLKES widmen,
    seinen Nutzen mehren, SCHADEN von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und GERECHTIGKEIT gegen JEDERMANN üben werde …”
    Ich habe so meine Zweifel, ob dieser Eid überhaupt unter manchen Gesichtspunkten eingehalten wird.
    Wer den o.a. GG-Text liest, wird mir, ob er will oder nicht, zustimmen (müssen)!
    Allein unter dem Stichwort “Schaden abwenden” könnte man bezgl. Atomenergie
    einiges sagen! An der Stelle möchte ich jetzt nicht ins Detail gehen. Es gab genug Berichte in den Medien …
    Und (soziale) Gerechtigkeit? Z.B. siehe Armutsbericht seitens der Bundesregierung vorgestellt … Subventionen erhalten z.B. Großkonzerne wie VW oder BMW – und die Kleinunternehmen gehen leer aus … Ist das Gerechtigkeit?
    VW und BMW fahren nämlich Riesengewinne ein.
    Wenn wir Bürger alles wüssten, was im Argen ist, wer weiß, was dann hier im Lande los sein könnte!
    Was der Bürger allgemein weiß, ist NUR die SPITZE des EISBERGS!
    LEIDER oder GOTT SEI DANK, wie man´s nimmt!
    Wer weiß, was dann vielleicht los wäre! Nicht auszudenken! In den südlichen EU-Ländern wären die Menschen längst auf die Barrikaden gegangen, sind sie auch z.T. – siehe Griechenland …
    Wir Deutsche halten doch meistens immer noch die Füße still – ganz im Sinne
    der Symbolfigur für Deutschland, des deutschen Michel, der ja mit Zipfelmütze
    und Nachthemd bekleidet ist.
    Dieses Bild sagt doch mehr als tausend Worte!
    Nein wirklich, ich möchte hier beileibe keine Revolution – dies sei ferne von mir,
    aber, wie gesagt, die Mehrheit in Deutschland schweigt mehr oder weniger und geht gem. von Brot und Spielen u.a. ihren Alltagsgeschäften oder diversen Vergnügungen nach …
    Wie oft musste ich mir schon anhören: ” Da kann man nichts ändern” und damit war das Thema für den-/diejenige/n erledigt … Eben Biederrmänner bzw. -frauen!
    Alles, was über Familie, Beruf und engstes Umfeld hinausgeht, wird nur am Rande beleuchtet oder man steht mehr oder weniger gleichgültig gegenüber solchen Themen wie hier im Blog z.B.!
    Deshalb vielleicht meistens die gleichen Leute im Blog …
    … wie gesagt, die einzelnen brisanten, politischen wie auch wirtschaftlichen Themen scheinen wohl nur wenige Menschen in Deutschland zu erschüttern.
    Bei den meisten wohl eher Interessenlosigkeit, weil “da kann man nichts machen”.
    Interessant wird es, wer nach der Bundestagswahl 2013 das Sagen hier im Lande hat.
    Wir dürfen wirklich gespannt sein.
    - – -

    12.10.2012 um 18:45 Uhr · Antworten

    • Techniker

      Liebe MARINA,
      LIES dir doch mal ein paar von deinen KOMMENTAREN selbst durch-
      IRGENDWIE sind sie ALLE GLEICH, vertreten eine MEINUNG, die als UNFEHLBAR angesehen wird, jeder der eine andere Meinung z.B zur Atomkraft hat ist nicht BESSER INFORMIERT oder GEBILDETER, sondern IGNORANT. Irgendwie bist du der PERFEKTE GREENPEACEANHÄNGER, ohne EGENE MEINUNG, der einfach nur WIDERHOLT was im Text eh schon steht. Und natürlich die Kritik an den REICHEN MENSCHEN oder GROSSKONZERNEN, darf nicht FEHLEN. Schon mal was vom Begriff AMBIGUITÄT gehört?

      12.10.2012 um 20:24 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Ein sachliches Argumentieren entfällt hier wieder bei Dir. Oder ist es bei Dir so, wie Du es anderen immer wieder ohne Wissen um deren Sachkenntnis vorwirfst?

        13.10.2012 um 12:17 Uhr

      • Techniker

        Ach ja, was hast du denn so für Sachkenntnisse?
        Ich erinnere mich an so Sätze wie “Kernspaltung kann zur Kettenreaktion führen”

        13.10.2012 um 12:25 Uhr

      • Andersdenkender

        Bleibt ruhig freunde ;)
        techniker argumentiert meistgehend sachlich und lottina auch…

        13.10.2012 um 15:44 Uhr

      • Marina

        @Techniker:
        Soso keine eigene Meinung! —
        Wissen Sie, was wie jemand etwas sagt, sagt nicht nur
        über den etwas aus, über den mehr oder weniger hergezogen wird, sondern vor allem auch über DENJENIGEN, der da spricht.
        Das sollte Ihnen schon klar sein …
        Ich hatte den Eindruck, Atomkraft wird sozusagen als etwas hinstellt, als wäre sie völlig harmlos.
        Mal ehrlich – ich will hierbei nicht indiskret sein -, kommen Sie vielleicht aus Kreisen der Atomwirtschaft, der deshalb für diese mehr oder weniger plädiert? Ein Befürworter und Ja-Sager – aus den besagten Gründen oder warum auch immer? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing? … … War nur ein so Gedanke …
        Übrigens, ich arbeite nicht bei Grenpeace o.dgl., aber wenn ich TROTZDEM die gleiche Meinung vertreten sollte, ja, und! —
        Ambiguität bedeutet Zweideutigkeit, Doppelsinn – ja, … UND?!
        … und da fiel Ihnen nichts mehr ein. —
        Wenn Sie so nahezu gereizt reagieren, habe ich Sie wohl am wunden Punkt getroffen?
        Ich bin – wie schon an anderer Stelle gesagt – eine einfache Bürgerin.
        Von wegen unfehlbar! Jeder darf seine Meinung vertreten, aber manche Kommentare – mit Erlaub – zeugten von gewisser Ignoranz, was nicht nur Unwissenheit, sondern auch Dummheit bedeutet, DENN wie jeder im Grunde wissen sollte, ist Atomenergie radioaktiv und von daher hochgefährlich, sie hat noch z.g.T. negative Auswirkungen
        bis in die weite Zukunft – weiter in die Details möchte hier nicht gehen; aufgrund
        dessen verstehe ich nicht, wie man Atomkraft in den höchsten Tönen preisen kann
        - INSOFERN sprach hier von Ignoranz! Es liegt mir ferne, Personen, die hier dementsprechendes geäußert haben, als ignorant oder gar blöd zu bezeichnen, sehr wohl aber, WAS sie ausgesagt haben in puncto Atomenergie, wie oben erwähnt … In DER Hinsicht besteht doch Dummheit, oder nicht?!
        Dies ist lediglich eine Feststellung – nicht mehr und nicht weniger.
        ALSO – warum bloß werden die negativen Folgen dieser Energieform einfach
        IGNORIERT?
        Ich setze mich doch NICHT über andere hinweg – wer bin ich denn!
        Schließlich respektiere ich alles Leben, ähnlich, wie Albert Schweitzer schon zu Lebzeiten geäußert hat: “Ehrfurcht vor dem Leben”! Und dies beginnt bereits
        mit RESPEKT vor jedem und allem.
        - – -

        14.10.2012 um 17:05 Uhr

      • Techniker

        Ambiguität bedeutet auch Toleranz vor anderen Meinungen. z.B. Dass ich Anhänger einer Partei bin, deswegen aber nicht die Meinungen der anderen Partei für komplett idiotisch finden muss. Wird im modernen Politikgeschehen immer seltener. Wenn sie schreiben, man müsse wissen, was es mit dieser Energieform auf sich hat, naja, das wirkt so als wäre dass für sie Gottgegeben, wirft für mich die Frage auf: Warum?
        Ich wollte sie aber definitiv nicht persönlich angreifen, also in der Hinsicht Sorry.
        Was die Atomkraft angeht, ja sie ist beileibe nicht die Perfekte Energieform, aber m.M. nach liegt der Fokus in der Öffentlichkeit viel zu sehr an den negativen Aspekten, sehr wenig an den Vorteilen, denn sie ist m.E die sauberste klassische Energieform.

        14.10.2012 um 17:28 Uhr

      • Andersdenkender

        “…denn sie ist m.E die sauberste klassische Energieform.”
        Das mag so sein, aber natürlich muss man weiter gehen.
        Die Öffentlichsarbeit von so manchen Konzern ist auch nicht ausgewogen – seis drum, der Mensch hat halt nen Überschwang in die einer oder andere politische Richtung. Aber der Respekt muss bleiben, auch wenn sich jemand gerne ANDERS ausdrückt ;)
        Wir wollen doch alle das beste für alle – und so sind wir doch alle mehr oder weniger der Meinung Atomkraft abzuschaffen auf Dauer. Was uns eint ist eine Umwelt, die wir schützen müssen, sofern es uns dauerhaft gut gehen soll.
        Ob Europa zuerst AKW oder Kohle abschaltet, ich weiß nicht, ich bin gespalten.
        Deswegen meine Flucht in die Wirtschaftlichkeit, was es nicht bringt wird abgeschaltet. Techniker meint es wäre Kohle, ich bin gespalten.

        14.10.2012 um 19:01 Uhr

    • Techniker

      Wenn wir schon beim Thema sind, ich hab noch nie von
      “Subventionen [...] (für) VW oder BMW” gehört – hast du Belege, oder Kritisierst du einfach drauf los?

      13.10.2012 um 22:01 Uhr · Antworten

      • Marina

        Belege aus dem Internet habe ich nicht, aber ich habe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor ein paar Tagen einen Kurzbericht gesehen, und ich denke, die Berichterstatter, die entsprechend recherchiert haben,
        machen nicht nur einfach irgendwelche Aussagen, um überhaupt etwas zu einem Thema zu äußern. Leider kann ich nicht mehr sagen, welche Sendung es war.
        Allerdings: Es ging um E-Roller. Wie gesagt, VW und BMW, wie erwähnt, wurden diesbezüglich subventioniert, Kleinunternehmer, wie in der Reportage genannt, gingen leer aus …
        Glauben Sie mir, worüber ich gesprochen habe, ist hieb- und stichfest. – - -

        14.10.2012 um 17:22 Uhr

    • Erna

      @Marina
      Wenn Du Dich etwas mit der Materie beschäftigen würdest, müsstest Du feststellen, dass die EE in der bisherigen Form auch nicht so toll sind wie immer behauptet wird. So werden riesige Landstriche primär in Asien verseucht und bei der Produktion werden zahlreiche hoch toxische Chemikalien eingesetzt. Das Ganze führt zu 10.00 Toten und unzähligen Geschädigten allein in China. Solche wie der Andersdenkende streiten dies immer wieder ab, aber es ist die Realität! Und diese Folgekosten fehlen grundsätzlich in der rosa-roten Berechnung der Kosten der EE.
      .
      Zum Thema Biosprit gibts auch so manches zu sagen. Gott sei Dank hat ja auch GP dort eine tragfähige Meinung. Und solche Themen wie tote Fledermäuse, Vögel und Fische mögen zwar auf den ersten Blick “nicht so schlimm” wie ein GAU sein. Sie finden aber ständig ganz ohne Unfall rund um die Uhr millionenfach statt. Das Thema Windturbinensyndrom wird in D im Prinzip totgeschwiegen. In Skandinavien und den USA ist dies ein ganz großes Thema und führt dort u. a. dazu, dass die WKA ein mehrfaches der Mindestabstände zu Wohnhäusern haben müssen als in D.
      .
      Umd zum Thema Endlager empfehle ich mal vergleichsweise die größte untertägige Sondermülldeponie der Welt anzuschauen.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Untertagedeponie_Herfa-Neurode
      .
      Herfa-Neurode ist eine Klasse-IV-Deponie. Das heißt, dass die dort gelagerten Abfälle einem besonderen Überwachungsbedarf unterliegen. In der Deponie lagern etwa 2,7 Millionen Tonnen Giftmüll, davon 220.000 Tonnen quecksilberhaltige Abfälle, 127.000 Tonnen Cyanid-Abfall, 690.000 Tonnen Abfall, der mit polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane verseucht ist und 83.000 Tonnen arsenhaltiger Abfälle
      .
      Nur mal so zum Vergleich der Hinweis, dass in ein Endlager in D insgesamt ca. 10.000 t hochradiakativer Abfall gelagert werden müsste. Mit Umverpackung sind es insgesamt ca. 150.000 t. Im Vergleich also eher lächerlich.

      14.10.2012 um 11:48 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Erna,
        für deine ersten Absätze hast du leider Links vergessen – so kann ich deine Zahlen nicht nachvollziehen und halte sie aufgrund deiner Ehrfahrung mit dir für heillos übertrieben. Ich würde dich bitten diese Links nachzuholen damit jeder deiner Meinung mit seiner abgleichen.

        Übrigens:
        - Es gibt kein Endlager für Atommüll (der auch noch aus mittel und schwach radioaktiven Müll besteht”), anders als du hier darstellst
        - 150.000t (laut dir) sind kein Witz, zumindest findet selbst Niedersachsen kein Spaß an den Kosten den der Müll jährlich bringt

        14.10.2012 um 12:26 Uhr

      • Andersdenkender

        Das anders als du es hier darstellst nehme ich zurück!

        14.10.2012 um 12:28 Uhr

      • Techniker

        Ich Schätze Erna will damit sagen, dass eine Endlagerung problemlos möglich wäre, aber durch Umweltorganistationen wie GP untötig verzögert um verhindert wurde.
        Ich gehe jede Wette ein, das ganze Quecksilber (u.a. Aus E-Sparlampen), Arsen usw. ist gefährlicher als 10.000 Tonnen Atommüll mit 140.000 Tonnen Verpackungsmaterial. Bloß, weil es nicht radioaktiv ist, fallen die Leute nicht in eine irrationale Angst, und Ketten sich nicht an die Gleise.
        Deswegen gibt es dieses Endlager, und Gorleben noch nicht.
        Übrigens: Die Halbwertszeit von Quecksilber? Unendlich.

        14.10.2012 um 16:40 Uhr

      • Marina

        @Erna:
        Kommen Sie mal auf den Punkt! Nennen Sie Ross und Reiter – welche EE denn jetzt?!
        Und was Sie am Schluss genannt haben, ja, es ist schlimm, ABER lenken Sie doch nicht wieder ab, es ging hier um Atomkraft, genauer um Gorleben o.dgl. usw. …
        Da gehen Sie mit keiner Silbe darauf ein – haben Sie diesbezüglich nichts zu sagen?
        Vielleicht deshalb – kommen Sie mit anderem Giftmüll daher … sieht fast nach einem Ablenkungsmanöver aus.
        ALSO, was ist?!
        … … …
        Auch gut!
        Keine Antwort ist schließlich auch eine Antwort.
        - – - ;-)

        14.10.2012 um 17:31 Uhr

  • Greenpeace Moderator

    Kommentar von @Erna gelöscht. Bitte pflegen Sie einen respektvollen Umgang und verzichten Sie auf Beleidigungen.

    15.10.2012 um 11:00 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Ist der Strom immer noch viel zu billig? Wie sehen die Greenpeace Energieexperten das? Was sagt “DER PLAN”?

    15.10.2012 um 21:10 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Für die Schäden die er anrichtet auf jedenfall.
      Schäden die wir alle bezahlen.

      15.10.2012 um 23:07 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        wir sollten uns hier mal mit Kommentaren zurückhalten. Vielleicht weiß ja der eine oder andere der GP Energieexperten, die sich sonst hier beim Thema EE überpurzelt haben, was Erhellendes….
        (Du kannst Dich derweil ja mal mit “DER PLAN” beschäftigen…)

        15.10.2012 um 23:24 Uhr

    • Bruno Straub

      Nur ein Tipp:
      Könnte GP nicht nochmal den guten, alten Merit Order von der Kette lassen?

      16.10.2012 um 00:03 Uhr · Antworten

  • Tim

    Natürlich ist unser Strompreis zu billig. Wenn er teurer wär, würde auch mehr gespart werden. Aber das setzt auch voraus, dass dann weniger produziert wird. Und genau das bezweifel ich. Schon heute wird sehr viel Strom exportiert. Somit profitieren unsere Nachbarländer durch günstige Preise von unserer Energiewende. Leider entlastet dies die Umwelt überhaupt nicht.

    12.2.2013 um 14:22 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Es ist erstaunlich zu erfahren wie Menschen trotz hohen Bildungsstandard immer wieder auf bekannte einschlägige Intuitionen und wirtschaftsfinanzierte Lobbygruppen reinfallen. Auf Youtube veröffentlicht leider keiner ernstzunehmende wissenschaftliche Forschungen. Gerade sie wollen doch immer wissenschaftliche Quellen? Genauso gut könnte ich Kriegspropaganda ala 1939 hier Posten. Sprachlich und auch Inhaltlich sind die sogenannteTrutherbewegung, die auch konservativ veranlagte Geldgeber nicht scheut. Aber ihnen scheint es ja dann doch nicht so wichtig zu sein wo die Meinung herkommt, hauptsache sie passt zur eigenen. Grober Fehler, wer nicht über den Tellerrand blicken kann – für sich und für die ganze Gemeinschaft.

    05.10.2012 um 23:06 Uhr · Antworten

  • stefan

    um den wissenschaftlichen gehalt des videos einzuschätzen, brauchen wir gar nicht über personen diskutieren. sinnvoller ist es, den inhalt als ausgesprochenen blödsinn zu entlarven, wie es georg hoffmann vom institute for marine and atmospheric research utrecht hier getan hat: http://scienceblogs.de/primaklima/2010/10/15/klimaschmock-september-2010-professor-kirstein-und-die-uni-leipzig/

    06.10.2012 um 08:29 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Nein, ich hab nur was dagegen wenn sich Menschen wie sie ihre Wahrheit von Lobbyseiten (EIKE, Waats up with that? um nur einige zu nennen) kopieren und dabei noch von Seriösität reden.
    “Klaus Landfried studierte Volkswirtschaftslehre,
    Geschichte, Neuere Deutsche Literatur,
    Öffentliches Recht und Politikwissenschaft an den
    Universitäten Basel und Heidelberg.”
    Ein Wissenschaftler? Sie sind ja nen Scherzkeks, genauso gut könnte mir ein Investmentmanager das Klima erklären :D

    06.10.2012 um 08:13 Uhr · Antworten

  • pengh

    Aha, sind also Gesellschaftswissenschaftler keine Wissenschaftler für sie mehr?
    Ja und wo hat den der Prof. Landfried das Klima erklärt, haben sie sich überhaupt den Vortrag angeschaut?
    Prof. Landfried hat lediglich als langjähriger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz über die mafiösen ideologischen Strukturen innerhalb der AGW Wissenschaftsgemeinde und der Politik referiert und da sollte er doch bei seiner Vernetzung innerhalb der Hochschulrektoren über die notwendige Fachkompetenz für einen wissenschaftlich objektiven Vortrag an der Universität Leipzig verfügen.
    Oder sprechen sie Herrn Landfried diese fachliche Kompetenz lediglich ab, weil er nicht ideologisch mit ihnen übereinstimmt?
    Und sagen sie einmal, haben sie schon etwas von den 10 Geboten gehört, die nicht nur die Religions- und Kulturgeschichte weiter Teile der menschlichen Gesellschaften geprägt haben, sonder auch maßgeblich die Wertesysteme aller Gesellschaften und Gesetzestexte.
    Hier bei den 10 Geboten möchte ich sie einmal auf das 8. Gebot aufmerksam machen, was da lautet: Du sollst kein falsches Zeugnis geben.
    Warum missachten sie ständig dieses Gebot, insbesondere meine ich ihre ständigen falschen Zeugnisse über die Klimaplattform Eike.
    Glauben sie tatsächlich eine Lüge wird irgendwann einmal zur Wahrheit, wenn man sie nur oft genug wiederholt?
    Nun wenn sie aber die Wahrheit oder Menschen die diese suchen als Lobbyverein bezeichnen, dann könnten sie mit Eike als Lobbyistenvertreter durchaus recht haben.

    06.10.2012 um 09:05 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Keine Ahnung, Peng das war der einzige Wissenschaftler den sie mit nennen konnten. Das dieser auf dem Gebiet “Wie mache ich Geld?” promoviert hat kennzeichnet ihn nicht gerade als Mann vom Fach. Die Frage ist natürlich warum ein Mann der eigentlich gar keine Ahnung hat in denen von ihn genannten Video auftaucht?
    Und so bereitwillig mit Lobbyorganisationen wie EIKE kooperiert. Zufall? Bestimmt ;)
    Interessant wie sie auf meinen Beitrag eingehen :D

    07.10.2012 um 21:37 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    “Das ist schon interessant, wie ein wissenschaftliches öffentliches Seminar an der Universität Leipzig mit hervorsagender Besetzung wie z.B der Prof. Landfried von der Uni Heidelberg,…”
    “Oder sprechen sie Herrn Landfried diese fachliche Kompetenz lediglich ab, weil er nicht ideologisch mit ihnen übereinstimmt?”
    Ein Herr Kirchstein hatten sie noch gar nicht erwähnt, sie sprechen einem Wirtschaftswissenschaftler Kompetenzen im Bereich der Naturwissenschaften zu? Das halte ich für gewagt…

    08.10.2012 um 11:49 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    “….der Wärmetransport erfolgt immer von Warm nach Kalt, alles andere ist postnormale Pseudowissenschaft.”
    So ist es, dieser Satz der Wärmelehre, wird vom menschengemachten Treibhauseffekt nicht tangiert. Anders als sie an einigen Stellen im Blog bereits angedeutet haben.

    09.10.2012 um 16:09 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    Es wird echt unübersichtlich – der Post gehörte woanders hin!

    09.10.2012 um 16:10 Uhr · Antworten

  • pengh

    Na Stefan, ist es nicht normal, dass getroffene Hunde sich wütend austoben und welcher Blog eignet sich für derartige Hasstiraden besser als das einstige Burda Medium „Scienceblogs“.
    Ok, jeder kann seine Meinung kundtun, dennoch ist es schon interessant wie dieser Georg Hofmann indirekt den Prof. Landfried bestätigt und Kraft seiner ideologischen Wassersuppe eigentlich der Universität Leipzig die wissenschaftliche Reputation in zweifacher Weise abspricht. Einmal weil diese altehrwürdige Universität ein öffentliches Seminar zu diesem Thema unter ihrem Schirm stattfinden lässt und zum Anderen, dass ein kritischer Wissenschaftler wie Prof. Kirchstein noch einen Lehrstuhl an dieser Universität besitzt und nicht schon längst, wie allgemein üblich, mit einem Berufsverbot belegt wurde – ja dieses ist wirklich ein echtes Sakrileg.
    Jedoch sage mir einmal, wer ist eigentlich dieser Georg Hofmann, der sich da selbst zum obersten Schiedsrichter und Verwahrer der Wissenschaft aufschwingt. Du schreibst, er kommt vom institute for marine and atmospheric research utrecht, ja was macht er da eigentlich, ist er dort Nachtwächter, Pressesprecher oder gar Wissenschaftler? Ich habe bisher von einen Georg Hofmann nichts gehört und weiß auch nicht was diesen Menschen zu einer derartigen Kritik in diesen merkwürdigen „Scienceblog“ qualifiziert.
    Aber seltsamerweise stützt der bekannte Prof. Gerhard. Kramm, der quasi als Papst der Mikrometeorologie angesehen wird und mehre Lehrbücher bereits zu diesem Thema verfasste, die Thesen des Geographen Prof. Kirchstein.
    Übrigens hat der Prof. Kramm bereits 1971 die Strahlungsrückkoppelung, auf die eigentlich der angebliche Treibhauseffekt sich begründet und von der ihr Georg Hofmann so wissensschwanger fabulierte, als wissenschaftlichen Unfug enttarnt.
    Übrigens, an beinahe allen Universitäten werden Studenten im Fach Meteorologie auch nach den Lehrbüchern des Prof. Kramm unterrichtet.
    Ja was qualifiziert eigentlich so einen Schreiberling wie diesen Georg Hofmann zu einer solchen Schmähschrift ohne tatsächliche wissenschaftliche Substanz?
    Ist es nur ideologischer Hass oder steckt gar mehr dahinter?

    06.10.2012 um 10:37 Uhr · Antworten

  • stefan

    peter, auf diesem niveau diskutiere ich nicht mehr mit dir. wenn du inhaltlich etwas beitragen möchtest, bitte.

    06.10.2012 um 12:22 Uhr · Antworten

  • pengh

    Stefan, ich verstehe dich durchaus, da wo unreflektiertes Nachplappern zur ideologischen Räson gehört, ist dieses Niveau natürlich viel zu hoch und du darfst diesen nicht folgen, denn Momentan schwimmen euch ja auch einfach viel zu viele Felle einfach davon.

    06.10.2012 um 12:51 Uhr · Antworten

  • pengh

    Stefan was meinst du mit deiner Aussage: „wenn du inhaltlich etwas beitragen möchtest, bitte.“

    Soll ich jetzt schreiben: Hurra Herr Quaschning, ich bin ein guter Mensch, ich verlange dass ich endlich mehr für meinen Strom und all den Dingen, für deren Herstellung
    Strom benötigt wird, bezahlen darf, zu liebe der Mutter Erde.
    Trage ich dann inhaltlich hier etwas bei?

    06.10.2012 um 13:01 Uhr · Antworten

  • peng

    Ein interessanter Beitrag in der FAZ, aber sicherlich trägt der nach Stefan Ansicht nichts inhaltlich zum Thema bei.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-der-oekostrom-wird-fuer-die-verbraucher-immer-teurer-11917108.html

    07.10.2012 um 19:27 Uhr · Antworten

  • stefan

    hast du’s nicht verstanden, nein? es geht mir darum, dass ich keine lust habe, über die reputation von personen zu diskutieren, oder auf deine polemischen attacken zu reagieren. wenn du über die sache reden möchtest, bin ich vielleicht wieder dabei. und das unabhängig von der meinung, die du vertrittst. jetzt klar?

    07.10.2012 um 20:05 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Peng der Strom wird seit Jahren teurer! Und das trotz 75 Prozent von deinem “billigen” konventionellen Strom!
    Ist die FAZ neuerdings eine wissenschaftliche Studie? Ich dachte sie sind Mister Wissenschaft in Person? Oder verlangste das nur immer?
    Beste Grüße
    Andersdenkender

    07.10.2012 um 21:54 Uhr · Antworten

  • peng

    Ok Stefan, ich denke auch wir sollten inhaltlich diskutieren, aber warum hasst du denn reflexartig auf meine Verlinkung zum öffentlichen Seminar der Universität Leipzig sogleich mit einem Link reagiert, mit dem die Organisatoren und Teilnehmer mit den bekannten hinterhältigen Praktiken ala Burda in übelster Weise diskreditiert wurden?
    Du hättest dich doch inhaltlich mit diesen Seminar einer angesehenen Universität auseinandersetzten können, stattdessen kam nur der angeführte Link mit diesen tendenziellen Beitrag eines unbekannten Kritikers, den du indirekt als anerkannten Stand der Wissenschaft postuliertes. Wer so etwas macht will nicht über Inhalte reden, sondern lediglich manipulieren.

    07.10.2012 um 22:02 Uhr · Antworten

  • stefan

    georg hoffmann ist in seinem blog v.a. inhaltlich auf mehr als zehn punkte aus dem vortrag eingegangen und hat sie sachlich ad absurdum geführt. dass er ebenso gerne wie viele seiner gegner die sachliche ebene mit persönlicher häme verbindet, ist geschmacksache – meinen trifft er damit auch nicht, aber deshalb habe ich seinen beitrag auch nicht verlinkt.

    07.10.2012 um 22:37 Uhr · Antworten

  • peng

    Und genau dieses ist eigentlich der springende Punkt, der Georg Hofmann hat tatsächlich nicht einen der von dir genannten Thesen dieses offenen Seminares an der Uni Leipzig widerlegt sondern lediglich rhetorisch und subjektiv die altbekannten Doktrinen des AGW aufgewärmt und diese völlig losgelöst vom tatsächlichen Wahrheitsgehalt mit viel Galle serviert. Thesen die eigentlich längst widerlegt sind und zum Teil auf manipulierte Daten aufbauen. Aber gut, das wäre wohl wieder ein eigenes Thema.

    08.10.2012 um 00:43 Uhr · Antworten

  • stefan

    … bei dem du meiner meinung nach – wie du weißt – völlig falsch liegst, denn es sind deine jungs, die mit wilden spekulationen um sich werfen, die einfach nicht stimmen.

    08.10.2012 um 08:05 Uhr · Antworten

  • peng

    Ja richtig – deiner Meinung nach!
    Aber wie richtig ist deine Meinung? Und Stefan, warum verdrehst du gleich wieder den gesamten Sachverhalt, denn „meine Jungs“ sind in der Regel angesehene Wissenschaftler die ihre Aussagen auf solider wissenschaftlicher Basis und mit gültigen Naturgesetzen begründen und zur Genüge diese unsinnige Treibhaustheorie falsifiziert haben (Wiederholung des Experiment von Wood). Deine Jungs hingegen sind zwar vom Titel und Ausbildung auch Wissenschaftler, haben sich aber leider an der postnormalen Wissenschaft verkauft und stützen letztlich ihre Thesen selbst immer wieder nur mit betrügerischen Mitteln und Methoden, dabei beharren sie auf eine Theorie die immer wieder falsifiziert wird und für die sie noch niemals einen wissenschaftlichen Beweis erbracht haben.
    Daher mal ehrlich, wer wirft hier eigentlich mit wilden Spekulationen um sich?
    Aber wie gesagt, dieses ist wohl ein eigenes neues Thema.

    08.10.2012 um 09:13 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Peng,
    warum haben ihre (Wirtschafts-) “Wissenschaftler” denn die “Doktrin” durchschaut und eine Breite Mehrheit von echten Klimawissenschaftlern nicht?
    Beste Grüße
    Andersdenkender

    Ich hasse es wenn man über widerlegte Daten spricht, sie aber weder widerlegt hat noch es kann. Das ist Manipulation.

    08.10.2012 um 09:48 Uhr · Antworten

  • stefan

    “… diese unsinnige Treibhaustheorie falsifiziert …”
    da fängt’s ja schon an: kaum jemand – auch nicht bei eike – zweifelt am atmosphärischen treibhauseffekt.

    08.10.2012 um 10:06 Uhr · Antworten

  • peng

    Stefan „kaum jemand – auch nicht bei eike – zweifelt am atmosphärischen treibhauseffekt.“

    stehst du im Wettbewerb mit dem Großmeister Andersdenkender“
    Übrigens es gibt ca. 450 wissenschaftliche Studien die diesen Treibhauseffekt falsifizieren.
    http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=studien.php
    Und begreife es doch bitte endlich einmal – eine Lüge kann nicht zur Wahrheit werden, auch wenn man sie noch so oft wiederholt.

    08.10.2012 um 10:38 Uhr · Antworten

  • stefan

    dann schreib doch bzgl des treibhauseffekts z.b. dem herrn lüdecke und frag mal nach.
    den 450 studien stehen tausende entgegen. und selbst diese 450 studien haben nur eines gemeinsam: dass sie kaum etwas gemeinsam haben. ganz wenige wenden sich generell gegen den treibhauseffekt, andere erkennen diesen an, er würde momentan aber nicht als grund für den klimawandel greifen, wieder andere gehen davon aus, letzterer fände momentan gar nicht statt – und so geht’s immer hin und her: es wird nicht wärmer, die sonne ist schuld, dass es wärmer wird, anthropogene emissionen beeinflussen den treibhauseffekt – ja, jedoch in viel geringerem maße usw usf …
    und ich bin sicher, dass viele dieser studien sogar auf einer linie mit dem ipcc liegen und lediglich einzelne aspekte diskutieren, wie dies in der wissenschaft ja normal ist.

    08.10.2012 um 10:53 Uhr · Antworten

  • stefan

    im übrigen ist die “skeptiker-liste” im englischen noch viel länger, google mal zusammen mit “popular technology”. das hauptproblem dieser liste: 9 von 10 autoren lassen sich in engen zusammenhang mit exxonmobil bringen. und das – wo du doch sonst immer von einer globalen – naja: verschwörung ausgehst – lässt dich nicht aufhorchen? einige andere kritikpunkte werden hier weiter ausgeführt: http://www.carbonbrief.org/blog/2011/04/900-papers-supporting-climate-scepticism-exxon-links

    08.10.2012 um 11:11 Uhr · Antworten

  • peng

    Ja Stefan, alle diese Studien haben aber eines gemeinsam, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für den Treibhauseffekt gibt.
    Es wurden bereits schon dreistellige Milliardenbeträge für die Erforschung der Klimaerwärmung ausgegeben, aber bisher konnte ist die Theorie des Treibhauseffektes einen Beweis schuldig geblieben.
    Anderseits wurde diese Theorie mehrfach falsifiziert wie z.B. durch die mehrfache Wiederholung des Woodschen Experiments oder auch von den Professoren
    Gerlich & Tscheuschner.
    Hier z.B ein allgemeinverständliches Video eines Vortrages von Tscheusner für das er besonders heftig von der AGW Gemeinde angefeindet wird, da diese die Wahrheit bekanntlich schwer ertragen können.
    http://www.youtube.com/watch?v=y-tLTL2AH8k

    Aber nochmals Konkret gefragt: Wo bleibt der wissenschaftliche Beweis der die Theorie des Treibhauseffekte verifiziert?
    Dabei betone ich nochmals: Wo bleibt der WISSENSCHAFTLICHE Beweis?

    08.10.2012 um 11:21 Uhr · Antworten

  • peng

    Stefan, bitte schließe deinen Handwerkskoffer für Propagandisten wieder und höre mit deinen unterstellenden Verschwörungsunfug einfach auf und tue etwas für deine Glaubwürdigkeit.
    Dieser Verschwörungsunfug kommt stets, wenn man argumentativ am Ende ist.

    08.10.2012 um 11:30 Uhr · Antworten

  • stefan

    nochmal die zusammenfassende einschätzung der liste von seite 3 der oben erwähnten quelle:

    A significant chunk of the list is authored by a small group of writers with extensive links to each other and to the oil industry.

    The most cited source for the ‘peer reviewed papers’ featured is a minor journal which appears to have a political agenda to promote climate skepticism.

    Not only do many of the other papers on the list either support the scientific consensus on climate change, or not discuss human influence on the climate, we found several cases where scientists featured on the list described the inclusion of their work as misleading.

    und dann: nicht schon wieder tscheuschner, bitte! über den haben wir doch schon lang und breit diskutiert. und zu deinem geforderten beweis haben ich und andere uns ebenfalls schon so oft geäußert. aber gut, nochmal von einer anderen, wissenschaftstheoretischen seite: wissenschaftliche praxis kennt nur in wenigen exakten zweigen gültige beweise, die dann als gesetze formulierbar sind. hierzu gehören die mathematik und teilweise die physik (wobei selbst auf diesen gebieten ab bestimmten ebenen hinweise gefunden werden, die den gesetzen auf basaleren ebenen widersprechen). in allen anderen bereichen, und umso mehr je komplexer diese sind, werden thesen niemals verifiziert im sinne eines beweises. gängige – und einzig sinn machende! – praxis ist es, das nicht-zutreffen dieser thesen mit möglichst großer wahrscheinlichkeit auszuschließen. bzgl der agw-theorie grenzt diese wahrscheinlichkeit mittlerweile an ziemliche sicherheit.

    08.10.2012 um 11:36 Uhr · Antworten

  • stefan

    wenn du dir die mühe ersparen möchtest, herrn lüdecke bzgl dem “kein-treibhauseffekt”-quatsch, tscheuschner, gerlich, chilingar etc zu konsultieren: er hat sich – wie du weißt – schon mehrfach geäußert, am deutlichsten, glaube ich, hier (ja, ich verlinke eike!): http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/kuehlt-das-treibhausgas-co2-die-bodennahe-atmosphaere/
    bestes zitat: “Faschingsvorlesungen”

    08.10.2012 um 12:07 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    Nein, bestes Zitat:
    “Wie heißt es so schön: Frauen kommen langsam, aber gewaltig.”
    Ich bin ein wenig verwundert, sind das Wissenschaftler?

    08.10.2012 um 12:24 Uhr · Antworten

  • peng

    Stefan, du wurschtelst dich um eine konkrete Beantwortung meiner Frage wiedereinmal herum. Aber sehen wir es uns doch einmal so an was du da schreibst – „aber gut, nochmal von einer anderen, wissenschaftstheoretischen seite: wissenschaftliche praxis kennt nur in wenigen exakten zweigen gültige beweise, die dann als gesetze formulierbar sind. hierzu gehören die mathematik und teilweise die physik (wobei selbst auf diesen gebieten ab bestimmten ebenen hinweise gefunden werden, die den gesetzen auf basaleren ebenen widersprechen). in allen anderen bereichen, und umso mehr je komplexer diese sind, werden thesen niemals verifizier“

    Weißt du eigentlich was du da von dir gibst?

    Denn du beschreibst am Ende eine spekulative Wissenschaft und ordnest die These vom Treibhauseffekt damit im Reich der Parawissenschaften ein.
    Denn richtig und korrekt ist, eine Hypothese (um die handelt es sich letztendlich beim THE) ist eine Vorstufe von einer Theorie und bedarf einer verifizierbaren Beobachtung.
    Das Primat empirischer Wissenschaften ist, dass eine Behauptung oder ein Leitsatz eine These ist, die durch wissenschaftliche Beweisführung zu Verifizieren oder zu Falsifizieren ist.
    Daher noch einmal, wo bleibt der Beweis der die Hypothese vom Treibhauseffekt verifiziert?
    Oder ist die Klimawissenschaft doch nur eine reine postnormale Pseudowissenschaft, denn die Kriterien hierfür hast du ja gerade benannt.
    Darüber solltest du einfach einmal ernsthaft nachdenken.

    Doch lasse uns nochmals zu Gerlich & Tscheuschner zurückkommen, denn da frage ich mich, wie ernst war denn deine Aussage gemeint -“es geht mir darum, dass ich keine lust habe, über die reputation von personen zu diskutieren“
    Sage mal, war das nur mal wieder so ein rhetorischer Winkelzug, oder? Denn mit deinen letzten Ausführungen betreibst du gerade wiedereinmal das Gegenteil, von dem was du vorher geschrieben hast.
    Ok, dass du die Differenzen zwischen Tscheuschner und Lüdecke genüsslich ausschlachtest ist dein Recht, aber dabei vergisst du, dass beide Wissenschaftler letztlich aussagen, es gibt keinen AGW und dieses recht eindeutig trotz aller Differenzen.
    Wobei die Mehrheit der Skeptiker sich eindeutig hinter dem anerkannten Quantenphysiker Tscheuschner positioniert haben, so auch er bekannte Prof. Kramm, den ich bereits erwähnte.
    Übrigens wenn Tscheuschner widerlegt wäre, wäre damit auch der 2. Hauptsatz der Thermodynamik widerlegt – ja und dieses ist mir bisher unbekannt, dass dieser wichtige Hauptsatz in der Physik so nicht stimmt und aufgehoben ist.
    doch was besagt eigentlich schon die ganze Häme die über Tscheuschner ausgeschüttet wird, ist dieses nicht schon vielen großen Wissenschaftler widerfahren, die am Ende dann doch recht behielten?
    Also Stefan zum Schluss nochmals, wenn du wirklich ernst meinst mit deiner Aussage – „es geht mir darum, dass ich keine lust habe, über die reputation von personen zu diskutieren“ dann unterlasse bitte so billige persönliche Abwertungen von Wissenschaftlern die nicht den Quark der AGW nachplappern, sondern diese mit wissenschaftlichen Methoden widerlegen. Glaubwürdiger wäre es wenn du in der Lage wärst, dich inhaltlich zu positionieren und uns nachvollziehbar erklären, dass der 2. Hauptsatz der Thermodynamik keine Gültigkeit mehr besitzt und eine Strahlungsrückkoppelung zum THE führen kann und hierfür einen ganz, ganz klitzekleinen Beweis lieferst.
    Aber vielleicht erklärst du dieses wieder alles damit, dass ich Verschwörungstheorien anhänge.
    Übrigens bei Eike fand zu diesem Thema vor einigen Tagen eine sehr hochkarätige Diskussion statt, an der unter anderen sich auch Jochen Ebel und der von mir bereits angeführte Prof. Kramm intensiv beteiligten.

    08.10.2012 um 23:05 Uhr · Antworten

  • peng

    Stefan, nochmals zur Richtigstellung, auch Lüdecke glaubt nicht an den Treibhauseffekt, die Differenz zu Tscheuschner begründet sich lediglich in der Frage zur Strahlungsrückkopplung aus kalten atmosphärischen Schichten in Richtung der wärmeren Erdoberfläche. Tscheuschner belegt an Hand der bekannten physikalschen Gesetze, dass es diese Rückkopplung nicht geben kann und sie bisher auch tatsächlich nicht gemessen werden konnte.
    Dabei führt er ein wichtiges Argument an, indem er sagt: Was man nicht messen kann, kann man auch nicht berechnen und führt logisch weiter aus, was man nicht messen und nicht berechnen kann gibt es für einen empirisch denkenden Wissenschftler auch nicht.
    Weiter beweist er überzeugend, dass Wasserdampf und CO2
    in der Atmosphäre keinesfalls als Treibhausgas wirkt sonder tatsächlich kühlt.
    Lüdecke dagegen vertritt die Meinung, dass es sehr wohl zu einer geringfügigen Strahlungsrückkoppelung von kalt nach warm kommen kann, doch diese Strahlungsrückkoppelung ist im Falle des CO2 so gering, dass sie praktisch keinen Einfluss auf das Klima haben kann. Denn CO2 ist lediglich nur ein Spurengas in der Atmosphäre und auf 10 000 Luftmoleküle kommen lediglich 3,85 CO2 Moleküle und der von Menschen zu verantwortende Anteil dabei beträgt gerade einmal 3 %.
    Dieses bedeutet, dass auf 100.000 Luftmoleküle 1,15 von Menschen zu verantwortende Luftmoleküle kommen.
    Nach Prof. Lüdecke reicht dieser geringe Anteil für einen spürbaren Effekt nicht aus, so dass es trotz angenommener Strahlungsrückkoppelung nicht zum Treibhauseffekt kommen kann.
    Also am Ende sind sich beide Wissenschaftler einig – es gibt diesen sogenannten AGW Treibhauseffekt nicht – uneinig sind sie sich nur in der Frage der Strahlungsrückkoppelung.

    09.10.2012 um 00:23 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Ah, das Stichwort:
    Das mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik hatten wir schon mal (widerlegt) – ich zitiere aus einer Arbeit der meteorologischen Gesellschaft:
    “Der anthropogene zusätzliche Treibhauseffekt steht aus folgendem Grund in Einklang mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik: Für die Erwärmung der Erdoberfläche müssen selbstverständlich alle Strahlungsflüsse, also auch die solaren Strahlungsflüsse der heißen Sonne, berücksichtigt werden. Tagsüber wird die Erdoberfläche durch die solare Strahlung und den infraroten Strahlungsfluß aus der Atmosphäre erwärmt. In der Nacht kühlt sich die wärmere Erdoberfläche beim Strahlungsaustausch mit der kälteren Atmosphäre zwar ab, jedoch wird dies bei einer durch zusätzliche Treibhausgase stärker absorbierenden Atmosphäre langsamer vor sich gehen (prinzipiell derselbe Effekt wie im bewölkten Fall).”

    09.10.2012 um 09:39 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Übrigens ist die Temperatur sehr wohl messbar, ebenso die Treibhausgaskonzentration. Und das die Treibhausgase sich dramatisch erhöht haben kann man in mehren Messungen bestätigen.

    09.10.2012 um 09:44 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    Ist mir ja was ganz neues – vielleicht berichten sie mir mehr über Silizium Produktion?
    Ich bezweifle ernsthaft das es den Menschen mit verstrahlten (Uran) oder verdreckten Land (Öl) besser geht…

    09.10.2012 um 16:15 Uhr · Antworten

  • Erna

    @andersdenkender
    Wollen wir wirklich über die Qualifikation von GP-Experten diskuttieren, deren Beiträge und Studien sie für UltimaRatio halten und verkaufen?

    10.10.2012 um 11:49 Uhr · Antworten

  • Erna

    @andersdenkender
    …Übrigens ist die Temperatur sehr wohl messbar…
    Richtig, nur wie Sie aus den Messdaten eine Globaltemp. stricken ist halzt die Frage. Und solche Themen wie den Wärmeinseleffekt sollte Ihnen eigentlich bekannt sein.
    .
    .. ebenso die Treibhausgaskonzentration…
    Richtig wäre wohl die Konzentration von Gasen und obwohl sich z. B. die CO2-Konzentration erhöht hat steigt die Temperatur in der Antarktis trotzdem nicht an sondern fällt und das Eis wird immer mehr.

    10.10.2012 um 11:54 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    Öh, WAS hab ich bitte WO getan?

    10.10.2012 um 12:20 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    “.. ebenso die Treibhausgaskonzentration…
    Richtig wäre wohl die Konzentration von Gasen…”
    Moment, mal ich dachte Gaskonzentrationen und Konzentrationen von Gasen wären das Gleiche? Sind dann Stuhlbeine und Beine von Stühlen auch unterschiedliche Dinge?
    ” die CO2-Konzentration erhöht hat steigt die Temperatur in der Antarktis trotzdem nicht”
    Die Konzentration hat sich WELTWEIT erhöht und die Temperaturen sind WELTWEIT gestiegen, nennt sich auch durchschnittliche Erdtemperatur ;)

    10.10.2012 um 12:24 Uhr · Antworten

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