Die Energiewende ist in aller Munde, insbesondere durch die steigenden Strompreise. EEG-Umlage, Stromsteuerbefreiung, Netzausbau: Wer steigt da noch durch? Oder ist schon alles klar? Jetzt sind Sie gefragt: Welche Fragen haben Sie zur Energiewende? Was ist unklar?
Einige Fragen und Antworten haben wir hier schon einmal zusammen gefasst.
Wir freuen uns über rege Beteiligung!
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Tom Vick
Warum wird die EEG Umlage nur von einem Teil der Bevölkerung getragen und die eigentlichen Nutzer (Großkonzerne) müssen sich nicht einmal ansatzweise daran beteiligen???? Warum soll der ” nomarle” Stromkunde diesen Luxus, den man sich leistet um angeblich Wettbewerbsfähig zu bleiben, auch noch mitfinanzieren??? Werden durch solch eine Praxis die nun anfallenden Extrakosten nicht überproportional an den privaten und Klein/mittelständlichen Verbraucher/Unternehmer frech weiter gegeben???
16.10.2012 um 18:44 Uhr ·
Niklas Schinerl
Genau das ist der Fall. Die stromintensive Industrie (nicht die gesamte Industrie) bekommt zahlreiche Vergünstigungen, darunter auch eine massive Reduktion der EEG Umlage. Die Haushalte zahlen derzeit 3,59 ct/kwh, die stromintensive Industrie 0,05 ct/kwh. Während diese Industrie knapp 20 Prozent des Strombedarfs verbraucht, zahlen sie für weniger als 1 Prozent der Kosten. Gleichzeitig ist der klassischer Strompreis an der Börse aufgrund der Erneuerbaren Energien auch noch gesunken. Große Unternehmen, die direkt dort einkaufen profitieren also bereits von der Energiewende.
Also muss die Regierung für eine gerechtere Verteilung der Energiewendekosten sorgen. Aber es war immer klar, dass wir die Energiewende nicht gratis bekommen. Aber mittelfristig werden die Stromkosten im Vergleich zu anderen Ländern, die weiterhin auf Strom aus Kohle und Atom setzen, günstiger werden.
18.10.2012 um 17:31 Uhr ·
Erna
Bekanntlich reden wir von der “Energiewende” und nicht von der “Stromwende”. Der Primärenergieverbrauch in D betrug 2011 13.374 Petajoule. Davon wurden durch PV 0,5 % und durch Windkraft 1,3 % erzeugt.
.
Wo sieht GP den Primärenergieverbrauch in der Zukunft z. B. 2050? Wie wird dieser künftige Bedarf begründet? Mit welchen Erzeugungsarten soll dieser Bedarf zukünftig gedeckt werden? Welchen Anteil soll Biomasse künftig an der Energieerzeugung tragen? Kann und soll sich D autark versorgen können? Wenn nein, wo soll die sonstige Energie herkommen? Welcher Form der Mobilität soll es zukünftig geben (E-Auto, Wasserstoff, Gas….)?
17.10.2012 um 08:11 Uhr ·
Andersdenkender
Ich will anmerken dass Ernas Zahlen von der Lobbygruppe AG Energiebilanzen sind zu deren Mitglieder die Kohle und Ölwirtschaft (und einige mehr) zählen.
30.10.2012 um 18:51 Uhr ·
Thomas Müller
Mein Strompreis ist nun wieder gestiegen. Grund genug einmal näher hinzusehen. Die Stromnetze und die Versorger wurden getrennt, aber trotz diverser Vergleichplattforme die unzählige Tarife anzeigen gibt es eigentlich nur sehr wenig Wettbewerb.
Das liegt insbesondere auch daran, dass die Wechwselquote der Konsumenten nur bei 6% liegt. Es scheint so, als sei Energie immer noch für die breite Masse ein absolutes “Low-Interest” Produkt. Das nun die EEG Umlage wieder einmal von der Bevölkerung getragen wird, müsste nun doch Bewegung bei den Kunden verursachen und zu mehr Wettbewerb und somit zu sinkenden Preisen führen – der Preis steigt aber weiter. Ich habe jetzt beschlossen den Energieanbieter zu wechseln und das ist zumindest der erste Schritt. BG
17.10.2012 um 17:19 Uhr ·
Energiesparfuchs
Zu welchen Kosten schafft eigentlich Indien oder China das “Projekt” ? Und wie finanzieren das die Milliarden Menschen dort an der Armutsgrenze ?
17.10.2012 um 21:32 Uhr ·
Andersdenkender
Na, wenn sie nicht mehr zwangsumgesiedelt, ihre Luft nicht mehr verdreckt und ihre Umwelt verstrahlt wird könnte ich mir vorstellen das sie weniger dafür bezahlen müssten diese ganzen Folgen begleichen zu müssen.
Ich hab natürlich auch Fragen:
Wieso wird das Verursacherprinzip bei der Atomkraft und bei den anderen konventionellen Energien nicht angewendet?
Wieviel würde diese Energien kosten wenn man dem Verbraucher “den ganzen Preis” (also mit den sogenannten “externen Kosten”) vorsetzen würde?
Welche Unternehmen sind befreit? Wo kann man das einsehen?
17.10.2012 um 21:47 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Na, wenn sie nicht mehr zwangsumgesiedelt, ihre Luft nicht mehr verdreckt und ihre Umwelt verstrahlt wird (siehe Neodym-Abbau und Förderung seltener Erden) könnte ich mir vorstellen das sie weniger dafür bezahlen müssten diese ganzen Folgen begleichen zu müssen.
Ich hab natürlich auch Fragen:
Wieso wird das Verursacherprinzip bei den EE nicht angewendet?
Wieviel würde diese Energien kosten wenn man dem Verbraucher “den ganzen Preis” (also mit den sogenannten “externen Kosten”) vorsetzen würde?
.
UPPS gabs da nicht schon eine Studie? Und wollten Sie nicht noch weitere Fragen stellen? Irgendwo bestanden doch noch andere Unklarheiten bei Ihnen.
18.10.2012 um 00:12 Uhr
andersdenkender
Erna, hier sollen Fragen gepostet werden.
Sie können ihre Lügen gerne woanders veröffentlichen, ich werd sie gerne wieder allen offenbaren.
Eine Frage ist mir noch eingefallen:
Wieso lügt Erna so oft und so…ach, Tschuldigung bitte. Warum brauchen wir EE? Wirklich weil sie gesamtwirtschaftlich billiger sind oder wir verpflichtet sind die Lebensgrundlagen zu schützen, also aus moralischen Gründen?
Oder wegen beiden Punkten?
Wie versucht die Industrie Einfluss auf Institutionen, Politikern und die öffentliche Meinung zu nehmen? Hat Greenpeace eine Antwort darauf, in Form von verstärkter Öffentlichsarbeit?
Erna, vielleicht biste du nicht so schlau und merkst dass die Fragen eher halbherzig sind und was mit dem vorherigen Beitrag zu tun haben.
18.10.2012 um 08:32 Uhr
Erna
@andersdenkender
Mit der Wahrheit haben Sie offensichtlich nicht viel am Hut.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neodym-Eisen-Bor
…
Umweltauswirkungen
NdFeB-Magnete werden unter Umweltaspekten zur Zeit kritisch betrachtet. Der größte Teil der NdFeB-Magnete wird heute in China produziert. Auch der Ausgangsstoff, das Neodym, wird zu 97 % in China abgebaut und extrahiert. Der Abbau und die Aufbereitung führen vor Ort zu erheblichen Belastungen für die Umwelt und für die Gesundheit der Anwohner, wie das ARD-Magazin Panorama Anfang 2011 recherchierte.Auch Uran und Thorium treten in Verbindung mit Neodym auf, so sind die Abfallstoffe aus den Aufbereitungsprozessen nicht nur giftig, sondern auch radioaktiv. Das Grundwasser im Bereich der Aufbereitungsanlagen ist verseucht, die Menschen in der Umgebung sind zum Teil schwer krank.
NdFeB-Magnete werden derzeit in rund einem Sechstel der Windkraftanlagen eingesetzt (bei einem Teil der Anlagen mit Direktantrieb). Die Umweltaspekte bei der Neodymaufbereitung wirken sich bei der Gesamtbetrachtung negativ auf die Nachhaltigkeit dieser Windkraftanlagen aus.
18.10.2012 um 10:22 Uhr
Erna
Nachschlag:
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/windkraft189.html
…
Im nordchinesischen Baotou beispielsweise ist die Umgebung rund um die Fabriken, die das Neodym vom Erz trennen, verseucht. Die Anwohner sind teilweise schwer krank, das Wasser ist nachhaltig kontaminiert. Studien berichten von einer deutlich erhöhten Krebsrate. Viele der Hersteller dieser Windkraftanlagen zeigten sich auf Anfrage ahnungslos in Bezug auf die massiven Umweltschäden. Einige kündigten eine Überprüfung der Produktionsbedingungen an.
18.10.2012 um 10:24 Uhr
Erna
Nachlag 2:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aerger-um-Seltene-Erden-Fabrik-article7434636.html
Ärger um Seltene-Erden-Fabrik
…
Eine der größten Fabriken für Seltene Erden der Welt kann in Malaysia zunächst nicht an den Start gehen. Das australische Unternehmen Lynas Corp hat zwar eine vorläufige Betriebslizenz, doch hat ein Gericht diese auf Antrag von Umweltgruppen ausgesetzt. Sie fürchten Umweltverschmutzung und radioaktive Verseuchung in der Umgebung der Fabrik.
…
In den 1980er Jahren hatte der japanische Konzern Mitsubishi im nördlichen malaysischen Bundestaat Perak eine ähnliche Fabrik gebaut. 1992 wurde sie jedoch geschlossen, nachdem Anwohner sie für eine Häufung von Fehlbildungen bei Neugeborenen verantwortlich gemacht hatten.
18.10.2012 um 10:30 Uhr
Andersdenkender
“Welche Fragen haben Sie zur Energiewende? Was ist unklar?”
Erna, woanders decke ich ihre Lügen und falsche Sachzusammenhänge gerne auf.
Aber dieses Thema ist für Fragem betreffend der Energiewende vorgesehen.
18.10.2012 um 10:31 Uhr
Erna
Nachschlag 3:
http://www.taz.de/!78374/
Einmal mehr haben chinesische Bürger erfolgreich für die Schließung einer Fabrik gesorgt, deren Müllentsorgung in der Kritik stand. Diesmal traf es eine Solarfabrik in der Provinz Zhejiang.
.
Seit Donnerstag hatten hunderte Bewohner des Dorfes Hongxiao in der Provinz Zhejiang gegen die Fabrik protestiert, nachdem in einem nahegelegenen Fluss eine große Zahl toter Fische gefunden worden war. Die Demonstranten machen Industrieverschmutzung auch für 31 Krebserkrankungen von Anwohnern verantwortlich.
18.10.2012 um 10:33 Uhr
Andersdenkender
ERNA!
Zum dritten Mal: Posten sie ihre zusammengewürfelten Artikel woanders, dieser Kommentarbereich ist für Fragen.
18.10.2012 um 10:37 Uhr
Erna
Nachschlag 4:
http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle
Die Herstellung photovoltaischer Solarzellen ist ein chemischer Prozess, bei dem gasförmige, flüssige und feste Chemikalien zum Einsatz kommen, die gesundheits- und umweltschädlich sind. …Zum Entfernen der Rückstände verwendet man Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid als Reinigungsgase. Beide Gase sind zwar ungiftig, gleichwohl aber sehr starke Treibhausgase. In der Zellproduktion müssen die Reinigungsgase mit hoher Volumenflussrate eingesetzt werden, da sie chemisch sehr stabil sind und im Plasma zu weniger als 10 % in reinigungsaktive Radikale zerfallen. Ein Großteil des Gases bleibt somit ungenutzt und muss kostenintensiv entsorgt werden. Zum Teil entweicht es – gewollt oder ungewollt – direkt in die Umwelt. Hieraus erklärt sich u. a. auch der kürzlich gemessene starke Anstieg der Stickstofftrifluoridkonzentration in der Hochatmosphäre, besonders über Ost- und Südostasien. An Stelle von Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid kann auch das sehr reaktive Halogen Fluor als Reinigungsgas verwendet werden. Fluor ist sehr giftig…Einige Solarzelltypen verwenden anstelle von Silizium Stoffe wie z. B. toxisches oder karzinogenes Cadmium, Arsen bzw. deren Verbindungen sowie Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid. Ein typisches Cadmiumtellurid-Solarmodul enthält zum Beispiel ca. 22 g des gefährlichen Schwermetalls Cadmium und 25 g Tellur pro m² Zellfläche… Produktionsrückstände und Emissionen können zu Langzeitschäden und Altlasten führen. Gleiches gilt bei unsachgemäßer Entsorgung für die Altzellen. Die Photovoltaik unterscheidet sich in diesem Aspekt von anderen Technologien zur Nutzung regenerativer Energien….
18.10.2012 um 10:54 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Haben Sie Hier das Privileg zu kommentieren statt zu fragen? Ihre ach so sauberen 1,8 Prozent sind anscheinend nicht so sauber wie sie behaupten. Und die Frage war doch eindeutig:
Wieso wird das Verursacherprinzip bei den EE nicht angewendet?
Wieviel würde diese Energien kosten wenn man dem Verbraucher “den ganzen Preis” (also mit den sogenannten “externen Kosten”) vorsetzen würde?
18.10.2012 um 10:56 Uhr
Andersdenkender
Erna, sie haben nicht das Privileg hier rumzuspammen.
Feiern sie es meinetwegen es als Sieg, dass ich hier nicht den Blogbereich zweckentfremde. Aber denken sie vorher daran ihre 1,8 Prozent in eine 6,7 zu ändern und sich die Quelle 5 anzuschauen – 5. Aufforderung jetzt
18.10.2012 um 11:18 Uhr
peng
Erna es ist erstaunlich, dass dich dieser GP Schreibknecht Andersdenker wegen Mangels eigener Argumente bisher nicht sperren lassen hat.
18.10.2012 um 22:38 Uhr
andersdenkender
Schau dich doch mal um, oder wenigstens den Beitrag auf den du antwortest. Ich bin sicher du wirst bei mir Argumente finden, anders als bei dir.
30.10.2012 um 22:34 Uhr
Erna
Auf Grund der (eigentlich unsinnigen) Diskussion stellen wir doch GP einfach mal die Frage:
Wie verlässlich sind die von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen regelmäßig vorgelegten Zahlen zum Primärenergieverbrauch in Deutschland? So fern GP an diesen Zahlen zweifelt, welche Zahlen sind verlässlich und wie begründet dies GP?
18.10.2012 um 19:34 Uhr ·
Andersdenkender
“eigentlich unsinnigen Diskussion”
Ist es unsinnig zu wissen das ihre Zahlen von einer Lobbygruppe stammen?
Ich finde nicht.
30.10.2012 um 18:53 Uhr ·
Bruno Straub
(Fragen an die Redaktion)
Die EEG – Umlage wird umgelegt auf A=Die Industrie und B=Die Privaten.
Ein Teil (A1) der Industrie ist freigestellt, A2 und die Privaten nicht.
Frage 1: Wie hoch sind die Anteile A1, A2 und B in 2013 in kWh bzw. €?
Frage 2: Was passiert mit dem Anteil A2, den z.B. mein Auto-, Zeitungs- oder Brötchenlieferant zu zahlen hat?
Frage 3: Wie hoch ist schätzungsweise der Teil von A2, der mit einer gewissen Verzögerung letztendlich bei B=Den Privaten landet?
18.10.2012 um 21:23 Uhr ·
Lottina
Gefällt mir!
19.10.2012 um 01:26 Uhr ·
Lottina
Können wir das auch einmal mit den Subventionen für die Industrie spielen?
19.10.2012 um 01:28 Uhr ·
Bruno Straub
…klar. Du mußt Deine Fragen nur noch formulieren. Und zwar so, daß Cordula damit was anfangen kann….
19.10.2012 um 06:41 Uhr ·
Techniker
Wenn du mit den Beiträgen für die Industrie spielst, dann landen die kosten auch früher oder später bei dir.
Es sind einfach Gesamtwirtschaftlich zu hohe Kosten, da hilft es nichts, einer bestimmten Partei die Schuld in die Schuhe zu stecken – auch wenn es einem natürlich leicht fällt.
Daurch wird dann nur GM subventioniert, weil die BMWs, VWs und Audis im Export teuerer werden… Weniger Geld nach Deutschland – weniger Geld in Deutschland, mehr Geld an die Chinesichen Solarhersteller und Neodymförderer. Mehr Geld für diejenigen, die Geld für eine Solaranlage hatten. Mehr Auswanderung von hoch qualifizierten Studienabsolventen in die USA. Du siehst, wo das hinführt.
19.10.2012 um 08:06 Uhr ·
Lottina
Wer bezahlt eigentlich die Kosten für die Beseitigung des radioaktiven Mülls der Asse? Wer bezahlt die Probebohrungen, bei denen der Müll nicht gefunden wurde? Wer bezahlt die Folgen, wenn der Müll in der Asse nicht zu bergen ist?Wer bezahlt, wenn Gorleben als Endlager möglich bleibt? Welche Folgen einer Endlagerung von Gorleben müssen bezahlt werden?
Wird man mir meinen Beitrag bei der einen oder anderen Sache auch bei der Stromrechnung offenlegen? Oder werde ich das indirekt ohne Nachweis mitbezahlen?
Wer wird für Gesundheitskosten aufkommen, die sich nicht eindeutig nachweisen lassen werden?
19.10.2012 um 11:27 Uhr ·
Techniker
Ach Lottina, es geht immer wieder im Kreis mit dir… Der radioaktive Müll in der Asse Stammt aus Forschung, und zwar die einer Behörde. Dieser Müll hat NIX mit der Industriellen Stromerzeugung zu tun, die Forschungsergebnisse waren u.A. auch für die Medizin interessant.
Der Radioaktive Müll ist ehrlich gesagt auch nicht das, was mir sorgen machen würde, sondern eher der Mengenmäßig deutlich höherer Chemisch giftige Müll. Es ist bereits gezeigt worden, das in dem Deckgestein über der Asse mehr Radioaktive Nukleoide sind, wie in der Asse selbst.
Gorleben – oder welches Endlager gewählt werden würde – hingegen, ich weiß nicht wie oft ich das noch wiederholen muss, bevor es in deinen Kopf reingeht, wird VON DEN RÜCKSTELLUNGEN DER BETREIBER BEZAHLT. Da hast du überhaupt nix damit zu tun.
Gesundheitsfolgen hat es in Deutschland nie gegeben, wird es auch nicht geben.
Selbst wenn man Strahlung messen kann, wie z.B. nach dem Unfall von Tschernobyl, ist sie deswegen noch lange nicht gefährlich.
Ich frag mich sowieso, warum dich das alles mit den Externen Kosten ausgerechnet bei der Kernenergie so aufregt, die gibt es auch anderswo deutlich mehr. Das wäre in etwa so, als würde ich die LED verdammen, weil sie nicht 100% der Energie in Licht abgibt.
19.10.2012 um 11:55 Uhr ·
Lottina
Bezahlt werden muss für jeden radioaktiven Müll , Techniker, und ich habe bei Greenpeace angefragt, nicht bei Dir.
19.10.2012 um 12:10 Uhr
Techniker
Das ist richtig, aber warum sollten Abfälle aus der Forschung und Medizin über die Stromrechnung bezahlt werden?
Naja, GP wird dir schon eine Antwort nach deinem Geschmack geben….
19.10.2012 um 13:24 Uhr
Andersdenkender
Nachdem dieses Thema wohl nicht mehr zu retten ist will ich auch kurz noch was sagen – Techniker was du sagst ist zwar weitgehend richtig, aber nicht so ganz:
“Dem Statusbericht zufolge wurden in der Asse eingelagert:
(1)125.787 Gebinde mit schwachradioaktiven Abfällen…20 % aus Kernkraftwerken…(2) 1293 Gebinde mit mittelradioaktiven Abfällen…Eine erneute Überprüfung des Inventars zeigt 2010 insgesamt 14.800 undeklarierte Fässer. Nicht wie bisher angenommen ca. 1.300, sondern 16.100 Abfallbehälter sind mit mittelradioaktivem Müll eingelagert.”
“Über 25 % der Gebinde stammt aus dem letzten Einlagerungsjahr 1978, zu einem Zeitpunkt also, als das Ende der Einlagerung schon absehbar war. Ende 1978 war Deutschland über Tage nahezu frei von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, da sämtliche potentiellen Anlieferer den noch genehmigten Zeitraum für die Annahme der Abfälle auf der Asse ausnutzten.”
Ich wüsste nich warum die Regierung ca. 15.000 Fässer “vertuschen” sollte, du etwa? Vielleicht doch ein bisschen Müll aus Kernkraftwerken auf nicht ganz legalem Wege angenommen?
19.10.2012 um 16:07 Uhr
Techniker
Zugegeben, Asse war zu einer Zei, wo man noch dachte das bleibt einfach so da unten, obwohl schon Wasser eingedrungen ist – aber was vergangen ist kann man nicht mehr ändern, ich beschäftige mich mit neuen KKW.
Das aktuell beste Projekt zur Endlagerung (falls man den Müll nicht doch noch nutzen will) ist m.E der Amerikanische Yucca Mountain, mitten Inder Wüste, weit von bewohnten Gegenden entfernt tief unter einem Berg in einer nahezu Wasserfreien Umgebung (ohne Wasser keine Korrosion der Behälter) Rückholbar in Stollen gelagert.
19.10.2012 um 18:11 Uhr
Techniker
Mal ganz nebenbei bemerkt, als “schwach radioaktiv” wird jeder Laborkittel eingestuft, der Über eine längere zeit beim hantieren mit Strahlungsquellen getragen wird – da brauchst du dir keine sorgen machen. Mittel radioaktiv ist dann schon deutlich gefährlicher, das könnten Strahlungsquellen aus der Krebstherapie oder aus Experimenten sein, oder Rohrleitungen aus Kraftwerken oder Reste beim reinigen des Primärkreislaufs
19.10.2012 um 18:24 Uhr
Andersdenkender
Na dann ist man ja berühigt wenn 15.000 Fässer damit auftauchen ;D
19.10.2012 um 19:05 Uhr
Bruno Straub
Unken, mutmaßen, verdächtigen ……
Hatte nicht neulich in NRW die zuständige Ministerin in Jülich die Brennelemente- Kugeln nachgezählt, das Fehlen von etlichen Kugeln moniert und sofort vermutet, dass die in der Asse versteckt worden sind? War aber ne Ente, denn die Kugeln in Jülich sind vollzählig. Gab aber eine Riesen Aufregung…..
(Und es gibt bestimmt noch Tausende, die wissen, daß in der Asse abgebrannte Brennkugeln deponiert worden sind….)
Zu Deinen 15000 Fässern weiß ich noch was, könnte das passen?:
Es war üblich und zugelassen, Fässer mit entsprechender Abschirmung mit mittelradioaktivem Material als Gebinde mit schwachradioaktivem Material einzuliefern….. War glaube ich, billiger.
Der neue Betreiber hat diese Gebinde, ein Schelm wer Böses denkt, in einem Verwaltungsakt umdeklariert und die Asse hatte über Nacht, Excel sei Dank, statt bislang ca. 1200(?) 12000 neue “mittelschwere” Fässer…
Berichtet wurde darüber mit: “Radioaktivität in der Asse 10mal höher als angenommen”
19.10.2012 um 20:59 Uhr
Andersdenkender
Echt? Ich find grad nicht wo sowas steht, weißt du noch wo du dass gehört hast?
30.10.2012 um 18:56 Uhr
Cordula Gartmann
Hallo Lottina,
der Bundestag hatte mit den Stimmen von CDU und SPD in der 10. Novelle des Atomgesetzes festgelegt, dass der Bund und damit die Steuerzahler für die Sanierungskosten in der Asse aufkommen müssen.
Viele Grüße, Cordula
29.10.2012 um 12:42 Uhr ·
Techniker
Richtig so!
30.10.2012 um 22:13 Uhr
Lottina
Ja, Cordula, danke für Deinen Beitrag hier. Das bestätigt meine Sorge um die Kosten für uns Steuerzahler.
03.11.2012 um 13:09 Uhr
Lottina
Liegt Greenpeace eine Liste der subventionierten Betriege vor und kann sie im Magazin veröffentlicht werden?
19.10.2012 um 11:31 Uhr ·
Erna
@Lottina
Was soll diese Frage an GP? Google sollte doch eigentlich jeder benutzen können. Die Liste für 2012 ist öffentlich und wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Aufuhrkontrolle erstellt:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/besondere_ausgleichsregelung_eeg/publikationen/besar_2012.xls
.
Wer für 2013 tatsächlich befreit wird steht noch nicht fest, wird aber erneut veröffentlicht werden.
.
Mit ein bissel Googeln erfährt man auch, dass diese Ausnahmeregelungen etwa 0,6 ct/kWh ausmachen, zum Vergleich der Anteil PV macht etwa 1,77 ct/kWh aus.
19.10.2012 um 13:12 Uhr ·
Andersdenkender
“Mit ein bissel Googeln”
Wo denn? Auf der Lobbyseite der eines Wirtschaftsverbandes?
Nenne mir bitte eine Quelle, ich hab nichts derartiges gefunden.
Ich hab nur erfahren das konventionelle Energie teurer sind, so mehrere Studien die ich dir ja auch schon gepostet habe
30.10.2012 um 18:30 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Ich warte auf nachvollziehbare andere Zahlen. Vielleicht Sollten Sie es mit LESEN probieren.
31.10.2012 um 18:34 Uhr
Andersdenkender
Ich warte auch worauf, aber vielleicht ist eine Quelle schon zuviel verlangt in Zeiten des Internets?
31.10.2012 um 20:23 Uhr
Lottina
Fest steht allerdings, dass Städte von den Erneuerbaren profitieren, dass die Kosten sich hier anders entwickeln als die mit den Nichterneuerbaren Veralteten. Gestern lese ich in der WAZ genau das über die Stadt Bochum. Das stellt eine Studie zur kommunalen Wertschöpfung, in Auftrag gegeben durch das Umweltministerium NRW ,dar. Bochum hat durch die Erneuerbaren mit rund 19 Millionen Euro 2011 Nutzen gezogen.Diese Wertschöpfung werde bis 2020 auf 22,4Mill. und 2050 auf 31.7 Millionen steigen. Steuereinnahmen der Stadt werden danach von 1,7 auf 3,4Millionen Euro 2050 steigen. Außerdem werde die Zahl der Vollbeschäftigten dadurch entsprechend ansteigen.
03.11.2012 um 21:18 Uhr
Bruno Straub
Lottina,
)
gönnen wir den Bochumern mal den “Erfolg”…. !
(damit können sie z.B. den VFL sponsern und den Steinbrück reden lassen…)
Aber wenn Du da von “Wertschöpfung durch Erneuerbare” redest, hast Du da auch eine Vermutung, aus wessen Taschen die “Werte geschöpft” werden?
Wird da was echt erarbeitet? Oder werden da letztlich nur (überhöhte) EEG-Umlagen abgegriffen?
(noch ein Tipp: Die Bochumer bieten einen 1.a. Ökostrom an: Wasserkraft direkt aus Österreich
03.11.2012 um 23:23 Uhr
Lottina
Na ja, ich habe nicht gesagt, dass 25 000 Euro davon an Herrn Steinbrück vergeben werden sollen. Allerdings versuchst Du hier jetzt ein Thema zum Wahlkampf zu machen, während ich aufzeige, dass WIRTSCHAFTLICH NUTZEN durchaus aus der EW zu ziehen ist. Auch populistisch, dass Du herausforderst zu sagen, dass der VFL nicht gesponsert werden müsste.
08.11.2012 um 11:55 Uhr
Lottina
Auch könnte man Gemeinden anführen, die mit Erneuerbaren arbeiten, nicht importieren, deren Strompreise bereits heftig gesunken wären, wenn da nicht diese anderen Subventionen wären, bzw. diese Gemeinden nicht dennoch die gesetzlichen Vorgaben in den Preis einarbeiten müssten. Real wird Strom durch Erneuerbare günstiger als konventionelle. Rechnet man mal die konventionelle Energieumlage (Kohle und Co) heraus, wäre eine Minderung um 10,2ct/KWh zu verzeichnen. Bei den Erneuerbaren sind es ca 3,6 ct/KWh.
08.11.2012 um 12:03 Uhr
Lottina
Liegt Greenpeace eine Liste der subventionierten Betriebe vor und kann sie im Magazin veröffentlicht werden?
19.10.2012 um 11:34 Uhr ·
Lottina
Ist es richtig, dass auf der Liste der befreiten Betriebe , die wir über die Stromrechnung mitbezahlen werden, auch Vattenfall Mining Cottbus (Braunkohletagebau), IntraLeuna (Gashandel durch Rohrleitungen) stehen?
Ist es sinnvoll, Schlachtbetriebe und Milch- und Kartoffelverarbeitung zu befreien und die Kosten über die Stromrechnung wiederzufinden? Sollten Süßwarenhersteller wie Delfi (ohne Backwaren) befreit werden? Sind Mineralbrunnen auf der Liste?
19.10.2012 um 12:16 Uhr ·
Energiesparfuchs
Wieviel Speicherkapazität wird bei 100 % EE in D benötigt (bitte in GWh angeben) ?
19.10.2012 um 21:20 Uhr ·
Bruno Straub
(Frage an die Redaktion)
Die Energiewende ist ja wohl ohne “Speichern” nicht machbar ….. Deshalb die Frage:
Was kostet eine kWh, wenn sie nach der “Windstrommethode” bzw. nach der “Power to Gas Technologie” gespeichert wird, und am Tage x wieder in Strom zurückverwandelt wird?
(“Ausgangsmaterial” sei Wind(OffS) bzw. Sonne mit 20 C/kWh)
22.10.2012 um 23:56 Uhr ·
Art Vanderley
Wäre es nicht am sinnvollsten , den Ausbau der Netze von vorneherein unter die Erde zu verlegen?
Kostet deutlich mehr , zunächst , könnte aber im Endeffekt billiger sein , zum Beispiel wegen deutlich weniger Protesten vor Ort.
24.10.2012 um 20:39 Uhr ·
Cordula Gartmann
Wir sehen den derzeit geplanten Netzausbau kritisch.Unsere Postion dazu unter http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/ruecksichtsloser_netzausbau_unter_dem_deckmantel_der_energiewende/
Viele Grüße, Cordula Gartmann
29.10.2012 um 12:29 Uhr ·
Erna
Da fällt mir doch auch noch eine Frage ein. Bei Freileitungen wird ja oft der “Elektrosmog” als ein Ablehnungsgrund aufgeführt. Liegen GP Zahlen vor, wie hoch der Elektrosmog bei einer 70m hohen Freileitung gegenüber einem 2m tiefen Erdkabel ist? Stimmt es, dass sich solche Erdkabel erwärmen und damit direkte Auswirkungen auf Mikroorganismen im Erdreich haben?
25.10.2012 um 08:47 Uhr ·
Cordula Gartmann
Wir arbeiten nicht zum Thema Elektrosmog und haben deshalb auch keine Expertinnen oder Experten, die Ihre Frage beantworten können.
Weiterhelfen kann sicher folgende Organisation:
Bürgerwelle
Internet: http://www.buergerwelle.com
Viele Grüße, Cordula Gartmann
29.10.2012 um 11:36 Uhr ·
Erna
Was hält GP von der Studie? Welche Maßnahmen erachtet GP zukünftig als notwendig?
http://www.rheinpfalz.de
Die Rheinpfalz
23.10.2012
Tod am Rotorblatt
Viele Fledermäuse aus Nordosteuropa fallen deutschen Windkraftanlagen zum Opfer
Mindestens 200.000 Fledermäuse jährlich finden an deutschen Windkraftanlagen den Tod…Der Tod kommt für die eleganten nächtlichen Flieger überraschend und schlagartig. „Das Innere der an Windrädern verunglückten Fledermäuse ist meist eine einzige blutige Masse“, berichtet Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Weil sich die Spitzen der Rotorblätter mit einem Tempo von bis zu 300 Kilometern in der Stunde quer zum Wind bewegen,schwankt der Luftdruck dahinter enorm und zerreißt so die Lungen und andere Organe einer Fledermaus, wenn sie nur in die Nähe kommt. Mindestens 200.000 dieser Flattertiere lassen an deutschen Windrädern jedes Jahr ihr Leben. „Die meisten verunglückten Fledermäuse aber kommen nicht aus der Nähe der Anlagen, sondern aus dem Nordosten Europas und aus Skandinavien“, fasst Christian Voigt das Ergebnis einer Untersuchung zusammen, die er gerade mit seinen Kollegen in der Online-Ausgabe von Biological Conservation veröffentlicht hat. Weil Fledermäuse viele Schadinsekten vertilgen, verursachen deutsche Windräder so für diese Länder vermutlich enorme Schäden in der Agrar- und Forstwirtschaft. Unter Windkraftanlagen in der Mecklenburgischen Seenplatte, in Brandenburg, in der Lüneburger Heide und im Saarland sammelten die Forscher die Kadaver verunglückter Tiere. „Im Durchschnitt finden meine Kollegen unter einem einzigen Windrad rund zehn Fledermäuse im Jahr“, berichtet Christian Voigt. Da sich in Deutschland 2012 rund 20.000 Windkraftanlagen drehen, sterben dort mindestens 200.000 der Flattertiere…„VERMUTLICH ABER DÜRFTE DIE ZAHL DEUTLICH HÖHER LIEGEN, weil viele Opfer im Maul kleiner Raubtiere oder im Schnabel von Krähen landen, bevor wir sie finden“, ergänzt Voigt…
Nur die untersuchten Zwergfledermäuse aber kamen nach dieser Isotopenanalyse aus der weiteren Umgebung der Windräder. „Die meisten Rauhautfledermäuse dagegen hatten in den Monaten vor ihrem Tod in Weißrussland und den baltischen Staaten gelebt“…Auch die ebenfalls untersuchten Kleinen und Großen Abendsegler stammten zum weit überwiegenden Teil aus Skandinavien und dem Osten Europas. Dort können diese Arten kaum überwintern, weil sie bei den häufigen strengen Frösten in ihren Baumhöhlen erfrieren würden. Daher ziehen sie im August und September ähnlich wie viele Vogelarten in mildere Regionen und suchen sich im Westen Deutschlands, im Bodenseegebiet oder in Frankreich Winterquartiere. Da diese Arten gern viele Meter über dem Erdboden oder den Baumwipfeln fliegen, geraten sie dort leicht in die Druckschwankungen der Rotorblätter großer Windkraftanlagen. Viele Fledermäuse werden aber nur sieben oder acht Jahre alt, die Weibchen bekommen jedes Jahr meist nur ein oder zwei Junge. Die
deutschen Windkraftanlagen dezimieren daher die Fledermausbestände im Norden und Osten Europas stark. „Es könnte viele Jahre dauern, bis sich die Populationen von diesem Aderlass erholen, vielleicht schaffen sie das sogar gar nicht mehr“, befürchtet Voigt. Das bedeutet für die betroffenen Länder in Osteuropa und Skandinavien unter Umständen enorme Schäden in der Land- und Forstwirtschaft. „Viele Fledermäuse vertilgen große Mengen von Insekten, die sonst Maisfelder oder Wirtschaftswälder stark schädigen würden“, erklärt der IZW Forscher. In den USA hat einer seiner Kollegen ausgerechnet, dass die Fledermäuse dort ökonomische Schäden in Höhe von vier bis 53 Milliarden USDollar verhindern. Die Energiewende in Deutschland könnte also auf Kosten der Nachbarländer gehen…
25.10.2012 um 08:49 Uhr ·
Cordula Gartmann
Unsere Position zu Windkraft und Vogelschutz finden Sie unter http://www.greenpeace.de/themen/energie/erneuerbare_energien/artikel/wind-1/
29.10.2012 um 12:12 Uhr ·
Andersdenkender
Hmm, rechnen und ahaaaa dann sind die guten ja schon ausgestorben.
Der Bund hat Zahlen die um das hundertfache abweichen, wenn glaub ich nun, einen unbekannten Autor, der möglicherweise von der Wirtschaft finanziert wird oder einer renommierten Umweltschutzorganisation wie der BUND sie ist. Tja….
30.10.2012 um 18:34 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin hat natürlich weniger Ahnung als Sie und veröffentlicht solche Zahlen nur um Sie zu ärgern.
31.10.2012 um 18:35 Uhr
Andersdenkender
Hab ich das gesagt? Wenn ja, wo denn bitte?
Wenn in deinen langen Artikeln mal eine Studie versteckt ist, wäre es vielleicht ganz gut einfach nur diese zu verlinken. So wird wichtiges von journalitischen Labern getrennt und man kann sich vernünftig verständigen.
“Bei der Standortwahl für neue Anlagen müssen aus Sicht des NABU sehr sorgfältig die Belange des Fledermausschutzes abgewogen werden. Das Umfeld von Wochenstuben und regional bedeutsamen Lebensräumen kollisionsgefährdeter Fledermausarten sollte bei Windenergieplanungen ausgespart bleiben.” (NABU)
Zu dieser Schlussfolgerung kann man auch ohne populistisch aufgebauschte Artikel kommen
31.10.2012 um 20:35 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Dumm nur das ihr heißt geliebter NABU die Zahlen von mindestens 10 toten Fledermäusen ja Jahr und WKA in D bestätigt hat
…Für Fledermäuse und auch viele Vogelarten stellen Windenergieanlagen nicht nur ein hohes Verletzungsrisiko dar, sie führen auch zu hohen Todesraten. Bis zu 220.000 Fledermäuse sterben jährlich durch Kollision mit Windkraftanlagen – oder auch durch Druckdifferenzen an den Rotoren, die zu sogenannten Barotraumen führen, zu schweren und oft tödlichen inneren Druckverletzungen. Diese Zahlen hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) vorgelegt….
Zugrunde liegt den Angaben eine Forschungsarbeit der Universität Hannover unter der Leitung von Michael Reich. An knapp 200 Windkraftanlagen in Deutschland zählten Fledermausschützer im Jahr 2011 die getöteten Tiere. “Im Durchschnitt starben an jeder Windkraftanlage zehn Fledermäuse pro Jahr”, erklärt Cosima Lindemann vom Arbeitskreis Fledermausschutz. “An besonders sensiblen Standorten kann die Zahl der Todesopfer um ein Fünffaches höher sein.” ….
31.10.2012 um 21:09 Uhr
Erna
Was hält GP von diesen Tatsachen? Welche Maßnahmen erachtet GP zukünftig als notwendig?
http://www.taz.de/Offshore-Windkraftanlagen/!104033/
TAZ
22.10.2012
Offshore Windkraftanlagen
Nebenwirkung – tote Wale
Der Bau von Windanlagen auf hoher See gefährdet Wale…Denn der Schweinswal stört beim Umbau der deutschen Energieversorgung. Nach europäischem und deutschem Naturschutzrecht ist das bis zu 1,80 lange Tier eine geschützte Art, weshalb er nicht getötet oder in seinem Lebensraum gestört werden darf. Das aber wird der Schweinswal so massiv, dass nach Meinung des Bundesamts für Naturschutz in der Ostsee sein Überleben extrem gefährdet ist und in der Nordsee sein „Erhaltungszustand als ungünstig-unzureichend“ eingeschätzt wird…Größter Feind des Schweinswals war bislang die Fischerei. Jedes Jahr ersticken Hunderte Schweinswale in Stellnetzen. Jetzt ist für die Meeressäuger EINE NEUE BEDROHUNG AKUT: WINDKRAFTANLAGEN. In Nord- und Ostsee errichten Unternehmen auf Wunsch und mit Unterstützung der Bundesregierung gigantische Windkraftanlagen. Deren Bau vertreibt und stört nachweislich die geschützten Schweinswale…Der Abschlussbericht vom Juli 2012 der Begleitforschung zum Windpark Alpha Ventus in der Nordsee spricht nüchtern davon, „dass die bei der Rammung der Fundamentpfähle emittierten Schallimpulse in einem weiten Umfeld zu einer signifikanten Abnahme der Habitatnutzung der Schweinswale geführt haben.“ Mit anderen Worten: „Beim Bau der Windanlagen haben Zählungen gezeigt, dass der Schweinswal großräumig aus der südlichen Deutschen Bucht vertrieben wurde.“ Das sagt Meeresbiologe Stefan Bräger, beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund zuständig für die Schweinswalforschung.Beim Bau von Offshore-Windanlagen werden die Pfeiler mit Hunderten Schlägen stundenlang in den Meeresgrund gerammt. Die daraus entstehenden Schallwellen sind extrem laut, was für jedes Lebewesen im Meer je nach Nähe zur Baustelle tödlich, gesundheitsschädlich oder extrem unangenehm ist.Ginge es nach dem Naturschutzrecht, dürfte genau das nicht passieren…arbeiten die Ministerialen der Abteilung für Naturschutz mit den Kollegen der erneuerbaren Energien daher an einer Schallstrategie. Kritiker bemängeln, dass diese weniger dem Schutz des Schweinswals dient als dem Versuch, das Naturschutzrecht so weit zu dehnen, dass die geplanten Windkraftanlagen ohne nachweisbaren Rechtsbruch gebaut werden können. Obwohl Störungen des Schweinswals rechtlich verboten sind, heißt es in der Schallstrategie, die der taz vorliegt, vielsagend: „Der Begriff der Störung bedarf für die weitere rechtliche Einschätzung einer Operationalisierung.“ Die Verfasser der Schallschutzstrategie wollen daher, dass „ein vereinfachtes Verfahren zur Berücksichtigung der durch die Rammungen verursachten Störungen auf die Schweinswale angewandt [wird].“… Dabei sind die Auswirkungen des Lärms eindeutig: „Bei Schweinswalen sind in der Nordsee Fluchtreaktionen und Meldeverhalten bis in über 20 km Entfernung von der Rammung nachgewiesen worden“, heißt es in der Schallstrategie. Die „impulshafte Schallbelastung kann bei der resultierenden Fluchtreaktion von Mutter-Kalb-Paaren zu einem Verlust des Kontakts zum Kalb führen“, gibt die Schallstrategie ebenso zu wie die Tatsache, dass Schweinswale weniger Lärm vertragen als der für sie erlassene Grenzwert…Erst 2008 hatte das Bundesumweltministerium einen Grenzwert herausgegeben. Die Schallwerte bei Rammarbeiten im Meer dürfen danach 160 dB in 750 Meter Entfernung zur Schallquelle nicht überschreiten. Das klappte bis vor Kurzem jedoch nicht. Die Begleitforschung zu Alpha Ventus hat ergeben: „Der Vorsorgewert von 160 dB wurde erst in einer Entfernung zwischen 2 km und 3 km erreicht.“ In 750 Meter Entfernung von den Rammarbeiten haben die Forscher „zwischen 167 und 170 dB re 1 µPa SEL“ gemessen – doppelt so laut wie ein startender Airbus aus 300 Meter Entfernung an Land. Seitdem setzen die Windparkbauer die Technik des „Großen Blasenschleiers“ ein, um den Grenzwert einzuhalten. Aufsteigende Luftblasen aus einem Ring von Schläuchen schirmen dabei den Schall ab, sodass sich der Lärm verringert… UUNGEWISS IST JEDOCH, OB DER GRENZWERT ÜBERHAUPT AUSREICHEND IST, um Schäden an Tieren zu verhindern. Damit die Schweinswale wegschwimmen, werden sie deshalb vor Beginn der Bauarbeiten mit lauten Geräuschen vertrieben. Die Geräte für diese sogenannte Vergrämung „sind kaum leiser als die Rammarbeiten, sie sind nur länger laut, also nicht so knallartig, was eher organische Schäden erzeugt“, sagt Meeresbiologe Bräger. Auch die Vergrämung WIDERSPRICHT DEM NATURSCHUTZRECHT… Dabei ist der Grenzwert von 160 dB schon ein großer Fortschritt gegenüber den Anfängen der deutschen Offshorewindpläne. Als der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) noch den Ausbau der Windenergie auf dem Meer vorantrieb, interessierte sich niemand so recht für die Schweinswale. „Der Industrie wurden der Rammschall und die Auswirkungen auf die Schweinswale schlichtweg nicht als Problem verkauft“, sagt Meeresbiologe Karsten Brensing von der Whale and Dolphin Conservation Society. Ob im Grünen-geführten Bundesumweltministerium überhaupt ein ausgeprägtes Bewusstsein für den Naturschutz herrschte, bezweifeln manche Naturschützer. Ein damaliger führender Mitarbeiter des Ministeriums mit grünem Parteibuch sagte zu den Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Schweinswale der taz: „Wenn sie den Lärm nicht vertragen, müssen sie eben woandershin schwimmen.“ Diese Geisteshaltung findet sich in der Schallschutzstrategie des Ministeriums wieder. Dort heißt es: „Um populationsbezogene erhebliche Störungen in der deutschen Nordsee jetzt und künftig auszuschließen, müssen insbesondere ausreichend Ausweichmöglichkeiten für die Schweinswale zur Verfügung stehen.“ Das Umweltministerium verabschiedet sich damit von der Verantwortung für den Schweinswal als streng zu schützende Art. Denn laut Schallstrategie geht es nur noch darum, dem Schweinswal Fluchtwege offenzuhalten.
25.10.2012 um 08:50 Uhr ·
Andersdenkender
Sind Artikel von Tageszeitungen plötzlich wissenschaftliche Quellen und “fakt”?
Also da müssen sie noch einiges lernen, Erna.
Sie können bestimmt eine “extrem wichtige” und “extrem” gute Studie zu diesem wirklich “sehr akuten” Problem nennen. Oder etwa nicht?
30.10.2012 um 18:27 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Das Bundesamts für Naturschutz und Meeresbiologen vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund haben natürlich auch weniger Ahnung als Sie und die gewonnenen Forschungsergebnisse in Zeitungen zu veröffentlichen machen die auch nur um Sie zu ärgern.
.
Also lächerlicher ihrerseits gehts kaum. Aber GP lässt Sie ja fröhlich weiter spammen.
31.10.2012 um 18:39 Uhr
Andersdenkender
Hab ich das behauptet Erna? Bitte nichts erfinden, aber schauen wir uns die Aussagen doch mal im direkten Vergleich an…
Der Meeresbiologe sagt:
“Beim Bau der Windanlagen haben Zählungen gezeigt, dass der Schweinswal großräumig aus der südlichen Deutschen Bucht vertrieben wurde.“”
Das kann durchaus sein, auch wenn das so ohne Quelle ja niemand prüfen kann.
Mich würde interessieren ob die Verklappung von Atommüll ins Wasser (bei La Hague sogar völlig legal) oder die Förderung von Erdöl sich positiv auf die Schweinswalpopulation auswirkt. Nein?! Sowas aber auch.
Dann ist das wohl ein unentschieden, obwohl ich fest überzeugt bin das konventionelle Energieträger höhere externe Kosten haben, aber uuuups, das wurde ja schon in mehreren Studien die ich gepostet habe bekräftigt.
Nehmen wir die Aussage des Amtes:
“„Erhaltungszustand als ungünstig-unzureichend“” bezeichnet
Sehen sie sich die Rote Liste an und sie werden sich wundern wo die Welt gerade überall brennt. Aber was macht der Text daraus?
“Das aber wird der Schweinswal so massiv, dass nach Meinung des Bundesamts für Naturschutz in der Ostsee sein Überleben extrem gefährdet ist…”
Dieser Text ist nicht wertend? Ist er objektiv? Ist er nachprüfbar? Ist er vielleicht sogar wissenschaftlich? Ja, vielleicht erklären sie mir wie dieser Text in eine sachliche quellenbasierte Diskussion passt. Würde mich brennend interessieren
31.10.2012 um 19:35 Uhr
peng
Andersdenkender, haben sie vielleicht übersehen, dass die Schweinswale in der Ostsee nicht auch bereits rechtsextremistisch unterwandert sind und von ExxonMobil und Co heimlich gesponsert werden?
Daher ist es sicherlich nur richtig, diese Tiere mit Hilfe der guten Offshoreanlagen aus unseren Meeren, der Ost- und Nordsee zu vertreiben.
31.10.2012 um 20:08 Uhr
Andersdenkender
Sachlich nachprüfbare Fakten ins Lächerliche ziehen weil man selbst keine Argumente hat, nicht das ich ihnen das vorwerfen würde, nein, sicher nicht, aber bisschen “kontraproduktiv” finde ich das jetzt schon.
31.10.2012 um 20:21 Uhr
Erna
Was hält GP von der Studie? Welche Maßnahmen erachtet GP zukünftig als notwendig?
ttp://www.windwahn.de/index.php/naturschutz/artenschutz/mortalitaet-von-voegeln-und-fledermaeusen-an-windkraftwerken
Mortalität von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftwerken .
Welch ein Gemetzel!
Auf dem ersten wissenschaftlichen Kongress zum Thema “Windenergie und Artenschutz” am 12. Januar 2012 in Jerez de la Frontera in Spanien machte die Spanische Gesellschaft für Ornithologie (SEO/Birdlife) deutlich, dass an Spaniens 18.000 Windkraftwerken zwischen 6 und 18 Millionen Vögel und Fledermäuse zu Tode kommen. Im Durchschnitt rechnet man in Spanien mit 333-1000 Todesfällen pro WKA und Jahr, während die Amerikanische Windindustrie die Mortalitätsfälle an amerikanischen WKA mit 2-4 beziffert oder 400.000 Vögel pro Jahr. Lesen Sie nach, wie zugunsten wirtschaftlicher Profite der Windlobby die Biodiversität, immerhin die Lebensgrundlage für alles Überleben auf diesem Planeten, konsequent zerstört wird. In der BRD gehen Ideologen und Profiteure der Windkraft wie gewohnt Hand in Hand und einigen sich die ehemaligen Naturschutzverbände mit ihren Partnern und Sponsoren aus der Windlobby, dass es nur 1-2 Todesfälle pro WKA und Jahr gäbe. Bemerkenswerterweise weist eine Studie aus 1993 von Benner et al. (siehe Artikel) zum Vogelschlag (ohne Fledermäuse) an WKA 309 Todesfälle in Deutschland und 895 in Schweden aus! Damals waren Politik, Naturschutzverbände und Medien noch nicht WK-Lobby unterwandert und der deutsche Mensch noch nicht wieder so ideologisiert z.B. durch Weltrettungsfantasien und Klimaalarmismus. So etwas darf heute natürlich nicht mehr in die Öffentlichkeit gelangen, besonders nicht in der BRD und wird auch nicht von unseren windkanalförmigen Medien nicht mehr publiziert. 2005 schätzte der NABU noch bundesweit 15.000 – 150.000 getötete Vögel an WKA pro Jahr, der Bundesverband WindEnergie (BWE) sprach von gerade einmal 1000. Der Mythos vom halben getöteten Vogel pro WKA und Jahr macht heute noch die Runde bei Windkraftideologen und Profiteuren, obwohl Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut/Nabu inzwischen von 1-2 Vögeln pro WKA pro Jahr spricht. Die meisten Windkraftopfer wird man ohnehin nicht finden, denn Beutegreifer wie z.B. der Fuchs und Aasfresser wie Krähe & Co. sind ohnehin schneller und leben gut von Vogel- und Fledermauskadavern bei WKA. Legen wir die 309 Todesfälle der Bennerstudie von 1993 zugrunde, kommen wir heute auf etwa 6,7 Millionen getötete Vögel (+Fledermäuse?) an z.Zt. ca. 21.600 deutschen WKA…Diese Vorgehensweise und die Art des Umgangs mit wissenschaftlichen Daten und Studien zum Thema Artengefährdung durch WKA erinnert direkt an den Umgang mit Studien zum Thema Infraschall in Deutschland!…
25.10.2012 um 08:50 Uhr ·
Andersdenkender
Man mag sich allein die Seite und deren Unterstützer ansehen und schon wieder kann man eine starke Truther- und auch rechte Bewegung mit Industrieeinfluss erkkennen. Selbst der BUND hat sich gegen Partnerverbände bereits kritisch geäußert und Verbindungen zur Industrie nachgewiesen.
Das ist doch keine Quelle, Erna!
30.10.2012 um 18:23 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Natürlich wenn alles nichts mehr hilft dann wird – unter den schlafenden Augen von GP – eine Organisation wie die die Spanische Gesellschaft für Ornithologie einfach an den rechten Rand gekehrt. Das die Erkenntnisse auch von Wissenschaftlern aus I, CH und A gtetragen werden spielt da keine Rolle. Sie wissen es ja – wissenschaftlich – besser.
31.10.2012 um 18:43 Uhr
Andersdenkender
Sie können sicherlich diese wichtigen Erkenntnisse von den ganzen Wissenschaftlern mir zeigen auf die sie sich beziehen
Oder bleibt es bei dieser unseriösen Seite?
Ich halte fest:
Der NABU sagt 1-2 Vögel pro WKA, eine Vogelschutzorganisation sagt 333-1000.
Die Frage ist: WO SIND DIE STUDIEN AUF DIE SIE SICH BEZIEHEN?
31.10.2012 um 19:43 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Ja anscheinend nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand? Laut NABU sind es jetzt schon 100.000 tote Vögel je Jahr .
… “Schon jetzt kommen bis zu 100.000 Vögel pro Jahr in Windkraftanlagen ums Leben”, schätzt Hermann Hötker, Leiter des Michael-Otto-Instituts des Naturschutzbundes (Nabu) in Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg), der sich seit Jahren mit dem Problem beschäftigt. Er sieht seinen Verband in der “Zwickmühle. Wir sind für die Energiewende, wollen aber auch die Vögel schützen.” Hötker meint, dass es genug Flächen gibt, um das Ziel der Regierung erreichen zu können. Es müsse abgewägt werden, wo Gutachten zum Vogelschutz sinnvoll sind. …
31.10.2012 um 21:17 Uhr
Andersdenkender
Tut mir leid dass ich mich auf ihre Quelle bezogen habe. Vielleicht verwenden sie am besten aktuelle?
Ich korrigiere also 5 Vögel pro Windrad, laut SEO 333-1000.
Sonderbar, oder? Wissen sie welche Studien beide zugrunde legen?
31.10.2012 um 21:26 Uhr
Lottina
Wäre es im Hinblick auf die Stromversorgung der Bahn nicht sinnvoll, ein (mehrere) Windgaskraftwerk(e) zu bauen und an sie zu vermieten.
Warum gibt man Subventionen nicht an Großbetriebe, die eine dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren selbst bauen, bis sie ihre Kosten (rechnerisch) wieder heraus haben? Warum schafft man dafür nicht einen Topf, indem man aus der Staatshilfe bei allem , was mit Kosten der alten Energieträger zu tun hat aussteigt, und die “Veralteten Alten” sich selbst überlässt? Dabei sehe ich ein, dass etwa die Aluminiumindustrie von außen mitversorgt werden muss. Welche Möglichkeiten werden da gesehen?
Warum werden die großen Trassen (mit der Perspektive bei steigendem Stromverbrauch sogar) nicht auf das Notwendige beschränkt.Wäre es nicht sicherer bei einem größerem Stromausfall -aus welchen Gründen auch immer- mehr dezentrale Versorgung zu haben?
25.10.2012 um 10:35 Uhr ·
Lottina
Warum ist es bei uns nicht wie in Dänemark möglich, die Netze in staatlicher Hand zu haben und dann nach Notwendigkeit zügig ausbauen zu können?
Ist es ökologisch unvertretbar auch in der Nähe der Küste Windräder zu bauen, bei denen die Leitungen – wegen der geringeren Tiefe – zwar störanfälliger, aber leichter verlegbar und leichter und kostengünstiger reparierbar wären, allerdings nicht in so großem Maß, das es auf Kosten des Wattenmeers ginge. Wären Windgaskraftwerke in strukturschwachen Gebieten an der Küste nicht sinnvoll, da sie Energiesicherheit schaffen würden?
Wäre die Erzeugung von “Algenkraftstoff” (s. Audi) in Griechenland , Italien,Spanien nicht eine Lösung auf wirtschaftlicher und ökologischer Ebene? Oder entsteht hierbei zu viel CO2?
25.10.2012 um 10:47 Uhr ·
Erna
Und was lernen wir daraus? Die “Antworten auf zehn häufige Fragen zur Energiewende” auf der Startseite haben mit den Fragen hier recht wenig zu tun. Offensichtlich hat auch GP von unseren Politikern schon viel gelernt. Immer ausweichen und nur nicht zum Punkt kommen.
30.10.2012 um 12:51 Uhr ·
Andersdenkender
Wo genau weicht Greenpeace aus?
30.10.2012 um 18:34 Uhr ·
Erna
Welche der hier gestellten Fragen wurde doch nochmal gleich beantwortet?
31.10.2012 um 18:43 Uhr
Andersdenkender
Man sagt, dass es unhöflich ist mit einer Gegenfrage zu antworten und laut Knigge ist man auch nicht verpflichtet diese dann zu beantworten…
31.10.2012 um 19:45 Uhr
Cordula Gartmann
Hallo Erna,
es lohnt sich schon, richtig zu lesen. Ich habe geschrieben, dass wir schon einige Fragen gesammelt haben und nicht, dass es die Fragen sind, die hier im Blog stehen. Als Hinweis, welche Fragen bei uns schon eingegangen sind. Auf deine diverse Fragen haben wir dir ja bereits geantwortet.
Viele Grüße, Cordula Gartmann
30.10.2012 um 14:03 Uhr ·
Erna
Es wird doch letztlich nur der selbe argumentative Unsinn wiederholt, wodurch es nicht richtiger wird. Hier
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article109818322/So-rechnet-die-Oekobranche-die-Energiewende-schoen.html
wurde darauf ja schon zum Großteil eingegangen.
.
Wie wäre es denn mal mit einem Statement wie hoch der Anteil der PV und Windkraft am Primärenergieverbrauch in Deutschland ist. Scheut sich GP etwa zuzugeben, dass dies Stand 2011 zusammen gerade einmal lächerliche 1,8 % waren?
30.10.2012 um 16:53 Uhr ·
Andersdenkender
Och, Erna. Eine Runde Mitleid für dich da du deine Zahlen, x mal schon als falsch erwiesen oder wenig aussagekräftig immer noch wiederholst.
)
Erneuerbare halten mit etwa 6-7 Prozent mehr am Primärenergieverbrauch als dein Favorit Atomkraft.
Übrigens haben sie vergessen das sie ihr Zahlen von einer Lobbyagentur beziehen (so schon oft erwähnt, aber steter Tropfen höhlt ja auch den Stein ne
30.10.2012 um 18:12 Uhr
Bruno Straub
Erna,
ich weiß, Dein Hobby ist der Primärenergieverbrauch… Nur, da kann Dir doch keiner folgen, und die es könnten, die wollen es nicht.
Lasse es doch hier mal bei Deinem IA -Link:
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article109818322/So-rechnet-die-Oekobranche-die-Energiewende-schoen.html
Da könnten sich doch mal schnell kopierende Anders- und Querdenker mit den Fakten auseinandersetzen…. statt mit so Parolen wie “Rechts”, “Lobbyverein” etc. jede sachliche Diskussion im Keim zu ersticken versuchen….
31.10.2012 um 01:38 Uhr
Andersdenkender
Bruno, das die AG Energiebilanzen die Wirtschaft als Mitglied listet ist ja nicht schlimm und ganz sicher nicht deine Schuld, aber man sollte es wissen uns sich dann nicht wundern wenn die Zahlen nicht so wissenschaftlich sind wie Erna es doch eigentlich haben will
Und das bei EIKE, die Erna und peng so fleißig zitieren, auch Lobbyisten und rechtsdenkende Persöhnlichkeiten und Politiker dabei sind hab ich ja schon ausführlich und mit Quellen versehen nachgewiesen.
Ich werde leider nicht dafür bezahlt die WELT zu berichtigen, auf Dauer wäre mir das auch zu langweilig. Wenn ich Zeit finde schreibe ich zu den etwas scheinheiligen Argumenten gerne was. Man lehnt sich dort gerne weeeeeeeit aus dem Fenster:
“Braunkohleverstromung hat in Deutschland jedenfalls zu keinem Zeitpunkt Subventionen erhalten, die kommerzielle Atomstromproduktion auch nicht.”
Mal sehen ob ich dazu wirklich was schreiben soll, ist eigentlich nicht wirklich nötig oder?
31.10.2012 um 16:51 Uhr
andersdenkender
Die AG Energiebilanzen hat Mitglieder wie der Braunkohleverband, den Verband der dt. Mineralölwirtschaft. Tut mir leid aber wenn Lobbyismus offensichtlich ist tut Erna mit leid wie sie sich abstrampelt.
31.10.2012 um 07:12 Uhr ·
peng
Ferruccio Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Zürich
Der Ingenieur Ferruccio Ferroni hat mit schweizerischer Gründlichkeit die Energiebilanz der in Deutschland verbauten Photovoltaikanlagen untersucht. Sein Ergebnis ist ernüchternd: Einem Ertrag über (nur rechnerisch erreichbare) 25 Jahre von 1.522 kWh/m2 stehen Aufwendungen von 2.463 kWh/m2 gegenüber.
Sein Fazit: Zwar ist es möglich, mit der Photovoltaik elektrischen Strom zu erzeugen, aber man muss dafür wesentlich mehr Primärenergie einsetzen als an elektrischer Energie dank Nutzung der Sonneneinstrahlung in Deutschland herauszuholen ist. Dabei werden keine Kilowattstunden netto erzeugt, sondern es wird Primärenergie unnütz verschwendet. Lesen Sie seine Begründung.
Das Potenzial der PV-Stromproduktion in Deutschland
Über die Stromproduktion in Deutschland mittels Photovoltaikanlagen liefert die BMU-Statistik »Erneuerbare Energien in Deutschland — 2011« Zahlen. Aus Produktion und installierter Spitzenleistung errechnet man als Mittelwert der letzten zehn Jahre 645 Volllaststunden pro Jahr (kWh pro kWp) – knapp acht Prozent aller Jahresstunden! Die erforderliche Modulfläche für eine Spitzenleistung von einem kWp wird mit zehn m² angenommen. Daraus ergibt sich eine Stromausbeute von 64,5 kWh/m² und Jahr. Infolge Alterung ist ein Wirkungsgradverlust zu erwarten, der gemäß der International Energy Agency (Report IEA-PVPS T12-01:2009) 0,7 Prozent pro Jahr beträgt. Geht man bei diesen Anlagen von einer Lebensdauer von 25 Jahren aus, ist im Mittel der verbleibenden 20 Jahre mit einer Einbuße von sieben Prozent (4,5 kWh/m2) zu rechnen. Die mittlere jährliche Stromproduktion ist dann 60 kWh/m². In 20 verbleibenden Jahren ergeben sich 1.200 kWh/ m2 .
Dazu kommen im Mittel die ersten fünf Jahre mit je 64,5 kWh/m2, d.h. 322 kWh/m2. Somit beträgt die Gesamtstromproduktion pro Quadratmeter Modulfläche und während der mutmaßlichen Gesamtlebensdauer von 25 Jahren 1.522 kWh.
Energieaufwand für die Herstellung der PV-Anlagen
Die Herstellung von ultrareinem Silizium ist sehr energieintensiv. Es gibt keine zuverlässige Studie über den entsprechenden Energieaufwand. Aufgrund meiner Kontakte in China habe ich den Wert von ca. 400 kg Kohle pro Quadratmeter Modulfläche in Erfahrung gebracht; verstromt in einem modernen Kohlekraftwerk (Wirkungsgrad von 47 Prozent) ergeben sich 1.256 kWh. Eine Studie der Hong Kong Polytechnic University (»Environmental payback time analysis of a roof-mounted building-integrated photovoltaic system in Hong Kong«, Applied Energy 87(2010), 3625-3631) ergibt 1.237 kWh/ m2 .Diese beiden aus der Praxis gewonnenen Werte liegen deutlich über den Zahlen, welche zurzeit in deutschen Publikationen zu finden sind. Hingegen wird der Energieaufwand für die Herstellung der zahlreichen für die Fabrikation von ultrareinem Silizium notwendigen Chemikalien bei derartigen Untersuchungen im Allgemeinen nicht berücksichtigt; siehe dazu http://www.svtc.org, wo beispielsweise NH3, BF3, CCl4, Ethylenvinylacetat (Silberleitpaste), C2F6, HCl, HF, H2, HNO3, NaOH und SF6 genannt werden. Auch der Aufwand für die Gewinnung von Quarzgestein und für die Wasserversorgung und -entsorgung wird nicht kalkuliert. Abschätzungen des Aufwands für den Bau und Betrieb der Silizium- und PV-Modulfabriken haben ergeben, dass dieser wenige Prozente des Energieaufwands für die Produktion ausmacht.
Im Folgenden wird der konservative Wert von 1.200 kWh/m2 verwendet.
Aufwand und Verluste bei der Integration der Photovoltaik in den Netzbetrieb
kWh/m2
1
Aufwand für die Bereitstellung von Gas- oder Kohlekraftwerken für die Reservehaltung
25
2
Verluste bei der Inanspruchnahme von Pumpspeicher-Anlagen – 25% Verlust, 20% beteiligte PV-Produktion
75
3
Aufwand für den Bau von Pumpspeicherwerken
25
4
Aufwand für Netzanpassungen
25
Total
150
In den Positionen 1, 3 und 4 wird ein minimaler Aufwand von nur einer kWh pro Jahr für den Bau der Reserve, Speicherung und Netzanpassungen eingesetzt. Somit beträgt der Gesamtenergieaufwand für die Integration der Photovoltaik in den Netzbetrieb 150 kWh.
Energieaufwand für Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung
In der nachfolgenden Tabelle wird den laufenden Betriebskosten eine 25-jährige Betriebsdauer zugrunde gelegt. Im Jahr 2012 werden die Investitionen für eine PV-Anlage pro m2 Modulfläche mit 400 Euro für die Lieferung und mit 500 Euro für die Montage angegeben. Somit liegt der Tabelle eine Basisinvestition von 900 Euro pro m² Modulfläche zugrunde.
€ /m2
1
Projektierung und Bewilligungen – 10%
90
2
Montage
500
3
Wartung – 1,5 % pro Jahr während 25 Jahren
337
4
Ersatz der Verschleißkomponenten – Anteil Wechselrichter
150
5
Versicherung – 0,17% pro Jahr während 25 Jahren
38
6
Rückbau und Entsorgung
200
7
Anpassung an künftige Sicherheitsforderungen
30
8
Zins – durchschnittlich 2% während 25 Jahren
450
Total während der gesamten Lebensdauer von 25 Jahren
1795
Die so ermittelten Kosten werden nun mithilfe der Energieintensität für Deutschland in Primärenergie-Aufwand umgerechnet: Die Energieintensität ist der Primärenergieverbrauch, bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt. Für Deutschland beträgt sie im Jahr 2009 0,19 kg SKE pro BIP-Euro (Daten aus Fischer Weltalmanach 2011). In Strom umgewandelt mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent erhält man 0,62 kWh pro Euro (dieser Wert wird als Mittelwert eingesetzt, wohlwissend, dass das Gewerbe eine höhere Energieintensität hat). Der Aufwand an Primärenergie für Montage, 25 Jahre Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung ist in der deutschen Volkswirtschaft somit 1.113 kWh.
Schlussfolgerung
Der Ertrag während 25 Jahren ist 1.522 kWh/m2. Demgegenüber steht ein Gesamtenergieaufwand von 2.463 kWh/m2. Vom Gesamtaufwand entfallen auf die Herstellung der PV-Module 1.200, auf die Integration in den Netzbetrieb 150 und auf Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung 1.113 kWh/m2.
Die dargelegte Berechnung zeigt ganz klar, dass Solarstromanlagen in Deutschland wegen der geografischen Lage und der klimatischen Verhältnisse keine Energiequellen sind, sondern gewaltige Energiesenken oder Energievernichtungsanlagen. Auch wenn man eine Lebensdauer von 30 Jahren annehmen würde, wäre die Energiebilanz immer noch negativ. Diese Schlussfolgerung weicht ab von den gewohnten Feststellungen der Solarenergiebranche – vor allem deswegen, weil hier oben auch der Primärenergieaufwand für den Betrieb und die Finanzierung sowie für die Integration in den Netzbetrieb quantifiziert worden ist. Zudem basieren die obigen Überlegungen auf Si-Herstellungszahlen asiatischer Länder, welche zusehends als Hauptlieferanten auftreten.
Zwar ist es möglich, mit der Photovoltaik elektrischen Strom zu erzeugen, aber man muss dafür wesentlich mehr Primärenergie einsetzen als an elektrischer Energie dank Nutzung der Sonneneinstrahlung in Deutschland herauszuholen ist. Dabei werden keine Kilowattstunden netto erzeugt, sondern es wird Primärenergie unnütz verschwendet.
Von nachhaltiger Nutzung der Ressourcen kann keine Rede sein.
In Anbetracht der Tatsache, dass bisher in Deutschland nicht weniger als 100 Milliarden Euro für Photovoltaik investiert worden sind, habe ich persönlich Mühe, eine solch absurde und nicht nachhaltige Solarstrom-Energiepolitik zu verstehen. Besser würde die angesetzte Primärenergie in modernen fossil-gefeuerten Kraftwerken zur Stromerzeugung genutzt.
Ferruccio Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Zürich
31.10.2012 um 12:24 Uhr ·
peng
Andersdenkender, sicherlich ist die ETH Zürich auch nur ein Lobbyverein und der der F. Ferroni ein Sympathisant des Massenmörders Anders Breivik. und alle male ein Rechtsextremist – oder?
Sicherlich wird ihnen schon erneut etwas Lächerliches einfallen, denn bisher scheuten sie ja vor keiner Peinlichkeit zurück!
31.10.2012 um 12:31 Uhr
Andersdenkender
Peng, tut mir leid das sie ihre Informationen von Rechtsextremisten und Lobbyisten beziehen (wie schon oft dargelegt mit Quelle, was selbst sie nicht bestreiten oder?), aber sie scheint das nicht zu stören?!
– enge Beziehungen zum Heartland Institute hat, was wiederum von ExxonMobil und Co gesponsert wird.
Genauso wenig geht es hier um Aussagen der ETH sondern um Aussagen des Ferroni, der Präsident des NIPPC ist welches – oh Wunder
Was passiert wenn wir den ersten Satz googeln? Woher haben sie wohl ihre Quelle?
Ich tippe auf den Esoterik (was ich gerne mit “Quatsch” übersetze) Verlag Kopp:
“Der Kopp Verlag e.K. ist ein deutscher Buchverlag und -versand mit Sitz in Rottenburg am Neckar, dessen Geschäftsinhaber Jochen Kopp ist. Der Verlag vertreibt Sachbücher über die Themengebiete Politik, Verschwörungstheorien, Esoterik und Pseudowissenschaften.”
Ich bin verwundert dass sie mir noch vorwerfen dass ihre “Quellen” eigentlich so supi sind. Lachhaft ist das. Siehe oben.
31.10.2012 um 16:04 Uhr
peng
Nun ich weiß nicht was sie so alles zusammen googeln, aber bisher bedeutete ETH nichts weiter als Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und die wiederum genießt international einen exzellenten Ruf was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass mit dieser Hochschule insgesamt 21 Nobelpreisträger assoziiert sind. Und der Dipl. Ing. Ferruccio Ferroni ist halt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter dieser Hochschule.
Woher sie irgendwelche Zusammenhänge zwischen einem ominösen NIPPC und einen Ferroni nehmen, kann wohl sicherlich nur mit ihrer gesteigerten Diffamierungsucht begründet werden, da objektiv keinerlei Zusammenhänge zu erkennen sind.
Denn was sie sich da in ihren pathologischen Lobbyistenwahn wiedereinmal zusammen fabulieren wird immer obskurer.
Sicherlich gefällt es ihnen nicht, was dieser wissenschaftliche Mitarbeiter einer international angesehenen Technischen Hochschule da beschreibt, aber wie wäre es einmal mit echten Argumenten dagegen?
Ihr hysterische Gebrabbel von rechtsradikalen Lobbyisten sind doch keine Argumente, nein lediglich ein Eingeständnis ihrer Hilfslosigkeit als Lakai von Lobbyisten der Milliardenschweren Solarindustrie.
Ja und inwiefern wird die Arbeit des wissenschaftlichen Mitarbeiters einer angesehenen Technischen Hochschule abgewertet, wenn auch ein Verlag wie Kopp unter vielen Anderen diese Arbeit auch veröffentlicht?
Und nochmals zu dem Kopp Verlag, scheinbar haben sie sich ein wenig zu oft auf dieser Diffamierungsseite „Esowatsch“ herumgetrieben, oder woher entstammt ihre Meinungsbildung zum Kopp Verlag. Ja dabei sollten sie doch wissen, Esowatsch wird von der Pharmaindustrie finanziert – na so was, sind sie jetzt auch noch ein linksradikaler Lobbyist der Pharmaindustrie, reicht ihnen die Solarbranche nicht mehr?
Sorry, nun habe ich zum Schluss wie ein Andersdenkender argumentiert!
31.10.2012 um 17:41 Uhr
Andersdenkender
“Woher sie irgendwelche Zusammenhänge zwischen einem ominösen NIPPC und einen Ferroni nehmen, kann wohl sicherlich nur mit ihrer gesteigerten Diffamierungsucht begründet werden, da objektiv keinerlei Zusammenhänge zu erkennen sind.”
“Ing. ETH Ferruccio Ferroni Zürich Präsident NIPCC-SUISSE” (Quelle EIKE)
Alles andere über die NIPPC und das Heartland Institute finden sie beispielsweise bei der Wikipedia. Objektiv muss man sagen das ihr Italiener einer Liberaler ist der Wirtschaftskontakte nicht scheut. Ob das mit einer “wissenschaftlichen” Position vertretbar ist?
Die Rechnung mag sich jeder selbst angucken, mit nen Quäntchen Mathe kommt man schnell drauf wieso es nicht “ganz” so ist wie er es rechnet.
“Lakai von Lobbyisten der Milliardenschweren Solarindustrie.”
Sie hören sich ja witzig an, dieser Kontrast, jemand der diskutieren will und jemand der diesem wirklich vorwerfen will ein Lobbyist zu sein.
Ok, vielleicht bin ich ja einer (;)) aber wenigstens beziehe ich mich auf wissenschaftliche Studien und belege alles mit Quelle.
“ein Verlag wie Kopp unter vielen Anderen”
Viele andere….Trutherseiten? EIKE? Omiöse Verschwörungstheoretiker?
Bitte einfach mal “Ferruccio Ferroni photovoltaik” googeln oder hier klicken http://bit.ly/RsTm1O
“…woher entstammt ihre Meinungsbildung zum Kopp Verlag.”
Sie stammt von einem persöhnlichen Besuch auf der Seite und ein paar kritischen Meinungen die im Internet veröffentlich wurden. Wenn sie mir jetzt erzählen wohlen der Verlag ist ein ganz normaler oder sogar ihr “wissenschaftlich” dann kann ich darüber nicht lachen.
“linksradikaler Lobbyist der Pharmaindustrie”
Ne ich bin Barack Obama
31.10.2012 um 20:03 Uhr
peng
Andersdenkender, nun bin ich wirklich ein wenig Ratlos, was macht den angesehenen Wissenschaftler der Technischen Hochschule Hochschule Zürich Ferruccio Ferroni zu einem Rechtsextremisten und Lobbyisten?
Und was soll dieser ominöse Verweis auf die NIPPC – Suisse deren Präsident Ferroni sogar ist?
Gehört das nur zum üblichen Diffamierungshandwerk oder wie soll dieser Verweis verstanden werden, gerade mit Blick auf deinen Anders Breivik Vergleich
Ja was steckt denn hinter diesen NIPPC wirklich? http://www.nipcc.ch/seite.php?page=30
Richtig, Ferroni ist Präsident des NIPPC – SUISSE, ein Verein in dem sich kritische Menschen zusammengeschlossen haben, die nicht den Lügen des IPCC glauben schenken, darunter eine Reihe von Wissenschaftlern wie Ferroni selbst und daher daher eine Menge von Verleumdungen und diffamierungen über sich ergehen lassen müssen, von CO2 Fanatikern ihrer Couleur.
OK, doch kommen wir zu ihren Link für den ich mich ausdrücklich bei ihnen bedanke, denn wer diesen folgt, kann sich schnell davon überzeugen, dass Ferronis Studie von beinahe allen wichtigen Nachrichtenportale im WEB veröffentlicht wurden, daher entlarvt sich ihr diffamierender Verweis auf dem Kopp Verlag wiedereinmal nur als untaugliches Ablenkungsmanöver um sich nicht in der Sache mit der Studie auseinandersetzen zu müssen.
Doch sollten sie tatsächlich Interesse an einer sachlichen Diskussion haben, könnten sie dieses einmal damit zeigen, dass sie uns die Fehler dieser Studie aufzeigen, ohne ihr übliches Werkzeug wie Lobbyisten oder Rechtsradikal zu benutzen – arbeiten sie doch einfach einmal mit harten Fakten reproduzierbaren auf wissenschaftlicher Basis und es könnte sich vielleicht eine prima Diskussion entwickeln.
Nun wenn sie über meine Persiflage mit der Pharmaindustrie lachen müssen freut es mich für sie, natürlich sind sie, wegen mangelnder Größe (nicht körperlich) kein Lobbyist der Pharmaindustrie. Mit diesen Vergleich habe ich lediglich ihre Arbeitsweise aufzeigen wollen, nach welchen Schema sie hier ständig agieren.
So Herr Barack Obama bringen sie jetzt endlich einmal etwas Butter zu den Fischen und zeigen uns sachlich und überprüfbar die Fehler der Studie von Ferroni auf. Natürlich nur dann, wenn sie an einer sachlichen Diskussion ernsthaft interessiert sind, ansonsten machen sie ruhig weiter mit ihrer Lobbyisten und Rechtsradikalen Kacke – jeder darf sich selbst nach Herzenslust diskreditieren.
01.11.2012 um 19:35 Uhr
andersdenkender
Peng, einfach mal den Beitrag lesen auf den sie geantwortet haben. Wo hab ich gesagt dass Ferroni ein Rechtsextremist ist – wo? Nirgendwo? Uuups, blöd wird’s wenn Unterstellungen leicht überprüfbar sind. Ferroni hat Verbindungen zu Lobbyisten (wie erklärt und bewiesen) – nicht mehr nicht weniger. Schön anzusehen wie sie jetzt wieder versuchen den guten User abzugeben…
01.11.2012 um 22:06 Uhr
peng
OK Andersdenker, dann können wir ja jetzt inhaltlich über diese interessante Studie diskutieren, die ja offensichtlich belegt, dass PV – Anlagen teure Primärenergie- und Geldvernichter sind.
Sehen sie es nach dem Lesen dieser Studie auch so?
01.11.2012 um 22:55 Uhr
andersdenkender
Wenn sie anerkennen dass ihre Quelle Bindungen zu Wirtschaft hat durchaus. Schreiben sie es einfach mal, das ist der erste Schritt gegen ihr ständiges Abdrängen.
01.11.2012 um 23:10 Uhr
andersdenkender
Zur Person gebe ich noch diesen Link weiter – amüsant das du wirklich suggerieren wolltest dass er kein Lobbyist ist und angesehenes Mitglied der ETH:
http://www.photovoltaikforum.com/pv-news-f25/energetische-amortisation-von-pv-bei-eike-ferrucio-t84529-s10.html
Schade, Peng, einfach nur schade wie schnell Google dein mühsam zusammengezimmertes Weltbild in Millisikunden zerstört
01.11.2012 um 23:17 Uhr
peng
Andersdenker ich versuche es nochmals, lassen sie uns nicht über die Bewertung der Person Ferroni streiten, da dieses zu nichts führt und für mich den Augenschein eines Ausweichmanöver besitzt, lassen sie und doch einfach über die Inhalte der Studie diskutieren, die doch nach anerkannten wissenschaftlichen Standards erarbeitet wurde.
Und lassen wir doch bitte einmal diese ganzen gegenseitigen Vorwürfe beiseite und konzentrieren uns auf die Aussagen, immerhin ist diese Studie so Aktuell, dass beinahe alle WEB Portale von dieser berichten. Also wollen wir es einmal versuchen ganz objektiv ohne ideologische Fesseln über diese Studie zu reden, unabhängig davon ob der Ferroni irgendwelche Wirtschaftsinteressen verfolgt oder nicht?
Denn ob bei dem Ferroni irgendwelche Bindungen zur Wirtschaft bestehen und welcher Art sie sind kann ich nicht beurteilen und wenn sehe ich dabei auch nichts Verwerfliches, da es doch ganz normal ist, dass von den Forschungsergebnissen einer Technischen Hochschule die Wirtschaft partizipiert und Forschung nicht zum Selbstzweck betrieben wird.
Auch bei ihren Prof. Quaschning handelt es sich doch als solchen um einen Lobbyisten der Solarindustrie , oder wollen sie dieses gar bestreiten?
Also lassen sie uns doch jetzt inhaltlich einmal über diese Studie diskutieren.
02.11.2012 um 01:43 Uhr
andersdenkender
Wie ich gezeigt habe wird diese Studie eben nicht von verschiedenen Webseiten veröffentlich sondern allen voran Verschwörerseiten (Antizensur) Lobbyseiten (EIKE) und Seiten der rechten Szene (Kopp). Ansonsten finde ich keine seriöse Seite die diese Rechnung veröffentlicht hat, was wohl einiges über die Qualität aussagen dürfte. Nichtsdestotrotz enthält mein Link ein vollständige Rechnung die ein bisschen anders ausfällt, weiter wird hier noch deutlicher warum Herr Ferroni ein Lobbyist ist.
02.11.2012 um 07:16 Uhr
peng
Andersdenkender, nun gebe ich ihnen zum dritten Mal die Chance zu einer sachlichen Diskussion, bitte lassen sie uns doch endlich inhaltlich über diese Studie auseinandersetzen, ohne die bekannten Totschlagsargumente. Der Herr Ferronig mag durchaus ein Lobbyist sein, wie der Herr Quaschning, aber er ist zugleich auch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und seine Studie entspricht allen wissenschaftlichen Standards und wurde auch in den meisten Nachrichtenportalen im WEB veröffentlicht. Und ernsthaft, sie wollen doch wohl nicht ernsthaft behaupten, dass ca. 90% der Nachrichtenportale Verschwörungs- oder Rechtsradikale Seiten sind, oder doch?
Weiter konnte ich auf ihren Link auch keine Berechnungen finden, die sich in irgendeiner Weise auch annähernd mit der Studie qualifiziert auseinandersetzt, es war dort lediglich nur die übliche unsachliche Polemik eines Pro Solarbloges zu finden, von einer sachlichen oder gar wissenschaftlichen Auswertung war auch nicht die kleinste Spur zu erkennen.
Also Andersdenkender, wenn ihnen wirklich etwas an einer sachlichen Diskussion gelegen ist, lassen sie uns von nun an über Inhalte reden, sollten sie diese Chance erneut nicht nutzen wollen oder können, behaupten sie bitte hier niemals wieder, dass ihnen irgendetwas an einer sachlichen auf Fakten basierende Diskussion liegt!
Daher nochmals, stimmen die Argumente und Berechnungen der Studie, dass PV – Anlagen Primärenergievernichter sind ja oder nein.
Wenn diese Berechnungen nicht stimmen sollten, belegen sie dieses bitte sachlich unter Verzicht polemischer Ausflüchte, so dass ihre Argumente auch objektiv
02.11.2012 um 12:34 Uhr
peng
Sorry, habe den Rest wohl verschluckt, daher nochmals:……….auch objektiv nachvollziehbar sind.
02.11.2012 um 13:16 Uhr
Andersdenkender
“Andersdenkender sollte ich etwas übersehen haben, benennen sie doch bitte einmal wo und wann sie mir „eine andere Rechnung“ gepostet haben.”
Ja, z.b. hier ein paar Beiträge weiter oben.
“Bisher konnte ich nur eine Verlinkung zu einem Pro Solarblog http://www.photovoltaikforum.com/pv-news-f25/energetische-amortisation-von-pv-bei-eike-ferrucio-t84529.html
finden, der sich ähnlich polemisch zu Ferroni äusserte, wie wir es von ihnen hier gewohnt sind, ohne sich sachlich mit mit dessen Berechnungen auseinanderzusetzen.”
4. Antwort – eine ellenlange Rechnung die ich hier nicht posten wollte.
“Ähnlich ihr lustiger Suchvorschlag den ich folgte, aber auch hier konnte ich keine sachliche Gegenrechnung finden. Ihr Suchvorschlag führte mich lediglich zu hunderten von Eintragungen die allgemein Pro Ferroni waren.”
Auch das war kein Suchvorschlag, sondern zeigte lediglich das die Rechnung von Ferroni nur nicht wert wahr auf wissenschafltichen Seiten oder normalen seriösen Nachrichtenseiten veröffentlicht zu werden. Wenn sich Lobbyisten von EIKE positiv darüber äußern kann ich verstehen, wenn ein rechter Verlag wie Kopp sie veröffentlicht werde ich lieber vorsichtig. ”
Da sie bitte verstehen, dass ich keine Lust habe, mich durch hunderte von Einträgen durchzuwühlen, wäre es dienlich gewesen. wenn sie den Eintrag verlinkt hätten, auf dem sie sich beziehen. Aber auch hier wiederum Fehlanzeige.”
Das hatten wir schonmal:
““Weiter konnte ich auf ihren Link auch keine Berechnungen finden…” (Peng)
Da sind aber welche! Wahrheitsresistent?
Zu finden auf der ersten Seite, bei EIKE selbst ist es der Kommentar Nr. 26.”
“Weiter bemängeln sie, dass Ferroni sich auf Erfahrungswerte aus China beruft”
Falsch, er berichtet in seiner Rechnung über “Kontake” die ihn verlässliche Zahlen liefern. Keine Ahnung welche Kontakte dort angesprochen werden, wissenschaftlich ist das jedenfalls nicht.
“…ja wenn es alleine so wäre hätten sie natürlich recht mit ihrer Kritik, doch dabei übersehen sie geflissentlich, dass Ferroni seine Erfahrungswerte mit der Studie Hong Kong Polytechnic University (»Environmental payback time analysis of a roof-mounted building-integrated photovoltaic system in Hong Kong«, Applied Energy 87(2010), 3625-3631) untermauert, die so ziemlich genau mit seinen angesetzten Erfahrungswerten korreliert.”
Die leider nicht öffentlich ist. Blöd. Ein Lobbyist nennt eine Studie die ein Teilergebnis seiner Arbeit bestätigt. Großes Kino.
“Also auch hier befinden sie sich wiedereinmal auf dem Holzwege.
Weiter behaupten sie, Ferroni habe den Wirkungsgrad der PV viel zu gering angesetzt. Ja hier an diesen Punkt ist Ferroni durchaus zu kritisieren, denn er hat es versäumt konkret zu benennen, ob er sich auf monokristalline oder polykristalline Module bezieht.”
Ja, sowas kann auch nur einem “renommierten Wissenschaftler passieren, gell?
“Aber wer etwas Sachkenntnis besitzt, weiß das er sich bei einer Primärenergieangabe von 1256 KWh auf monokristalline Module bezieht und mit monokristalner PV – Technik erreichen sie auch nur einen Wirkungsgrad von maximal 10 %”
Falsch, richtig wäre – 16-22 Prozent (so Wiki und andere Seiten).
“Übrigens würde die Rechnung bei polykristallinen Solarzellen noch wesentlich ungünstiger ausfallen, diese haben zwar einen deutlich höheren Wirkungsgrad (in der Praxis so bei 15%) ”
Falsch, richtig wäre 14-20, Mittel also 17-18 Prozent.
“…besitzen aber eine wesentlich schlechtere Energiebilanz weil für die Fertigung ca. 9000 KWh benötigt werden.”
Aus der geposteten Gegenrechnung:
“Schlussfolgernd aus dem von Herrn Ferroni angenommenen Wirkungsgrad und der von ihm angenommenen Basisinvestition ergibt sich ein Preis pro kWp von 9000 EUR. Es ist sehr lange her, dass zu diesem Preis Solaranlagen gebaut wurden. Üblich ist momentan ist wie oben belegt eher ein Preis von 2000 EUR/kWp oder darunter.”
“Also auch hier sind die Berechnungen von Ferroni durchaus korrekt, wenn man davon absieht, dass er hätte benennen müssen auf welche PV Module er seine Berechnungen bezieht.”
Nein, siehe Gegenrechnung.
03.11.2012 um 16:48 Uhr
peng
Andersdenkender, nach längerem Suchen in dem von ihnen verlinkten Pro Solarblog fand ich dann doch noch einen Kommentar einer Berechnung auf die sie sich offenbar beziehen und die sie scheinbar kritiklos zu eigen gemacht haben. Daher möchte ich ihnen nochmals aufzeigen, mit welchen simplen Taschenspielertricks der Verfasser dieser Berechnung gearbeitet hatt.
Die Berechnung, auf die sie sich beziehen, wurde gleich am Anfang mit einem falschen Wert eröffnet, indem der Verfasser einen Wert von 800 Vollaststunden im Jahr angesetzt hat. Dieses ist aber signifikant ein falscher Wert der nicht begründet werden kann. Als einzigen richtigen Wert kann nur der von der BMU-Statistik »Erneuerbare Energien in Deutschland — 2011« für Deutschland offiziell gemittelte Wert von 645 Vollaststunden angesetzt werden und auf die hat sich Ferroni richtigerweise bezogen.
Der nächste Taschenspielertrick erfolgt in der Leistungsangabe von Solarmodulen, hier wird fälschlicherweise eine Leistung von 144 Wp/m² angesetzt, ohne sie wirklich begründen zu können.
Richtig ist, derzeitig kann mit einer polykristallinen Zelle mit den Maßen von
15 x 15 x 0,03 eine Spitzenleistung von 3 Watt abgerufen werden, Fakt ist, mehr geben auch seriöse Anbieter von Solaranlagen nicht an.
Hochgerechnet bedeutet es, auf einem qm erreichen sie damit eine Leistung 100 Wp/m² und auf 10 m² eine Leistung von 1 KWh. Diese Angaben decken sich auch mit den Aussagen des Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Hans-Günther Wagemann Technische Universität Berlin Elektrotechnik und Informatik und können als durchaus gesichert angesehen werden.
Also rechnet Ferroni mit 645 x 1 KWh = 645 KWp für eine Fläche von 10 m² pro Jahr durchaus seriös und richtig.
Eher konservativ sind seine angesetzten Leistungsverluste von nur 0,7 % ab dem fünften Jahr, denn bisherige Erkenntnisse lassen eigentlich andere Schlüsse zu, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte.
Somit liegt Ferroni mit seiner errechneten Leistungsangabe von 25 Jahren 1.522 kWh/m2
Überprüfbar richtig. Der in diesem Pro Solarblog ermittelte Wert von 2714 kWh/ m² ist damit einfach nicht haltbar, weil bei diesen Berechnungen offensichtlich falsche Werte zugrunde gelegt wurden.
Was die weitere energetische Amortisation betrifft, möchte ich auf einen Auszug aus der Arbeit des von mir bereits genannten Prof. Wagemann verweisen.
Wenn Ferroni die von Wagemann ermittelten Zahlen betreffs des energetischen Aufwandes für die Herstellung von Solarzellen verwendet hätte, sähe die Bilanz noch katastrophaler aus.
Bitte lesen sie hierzu:
Das bislang meist benutzte Material für Solarzellen ist Silizium, das zweithäufigste Element der Erdrinde. Etwa 95 % aller Solarzellen bestehen heute aus Silizium. Um das hochreine Ausgangsmaterial für Solarzellen zu gewinnen, müssen große Mengen von Quarzsand verarbeitet werden. Die erforderliche Reinheit („Fünf-Neuner-Material“, d.h. 99,999 % Reinheit von Fremdstoffen) geht um ein Vielfaches über die üblichen Anforderungen an technische Werkstoffe hinaus und erreicht bereits die Anforderungen für Silizium in der Chip-Fertigung, die hier „Sieben-Neuner-Material“ erfordert. Das erwähnte „Abmagern“ der Verfahrensschritte bezieht sich u.a. auf tolerierbare Verunreinigungen bei Solarzellen, aber auch auf die kristalline Struktur des Halbleiters. Der Kokillen-Guss von Silizium fasst sowohl Gesichtspunkte der Reinheit als auch der kristallinen Struktur zusammen, indem er polykristalline Blöcke erzeugt, die sich – senkrecht zur ausgebildeten Säulen-Struktur der Mikrokristallite gesägt – nahezu wie monokristallines Material verhalten. Allerdings müssen nach wie vor dünne Scheiben („wafer“) gesägt werden. Dabei entsteht viel Sägeverschnitt in Form von Silizium-Staub, ein ärgerlicher Verlust. Deshalb hat man mit großem Einsatz Verfahren entwickelt, wie man ohne großen Sägeverschnitt auskommt. Dafür steht u.a. das EFG-Verfahren (edge-defined filmfed growth“), bei dem das gereinigte Roh-Silizium in Rohren dünner Wandstärke mit Oktogon-Profil gezogen wird, die dann lediglich an den Kanten des Achteck-Querschnittes mit dem Laser getrennt werden und mit sehr viel geringerem Verschnitt Ausgangswafer für Solarzellen ergeben. Derartige Zellen werden inzwischen auf dem Markt angeboten (RWE Solar Essen).
Bei der Dünnschicht-Solarzelle wird die teure photovoltaisch-aktive Halbleiter- Schicht auf einem Träger aus preiswertem Material wie Glas, Keramik, Stahl usw. aufgebracht. Am eindrucksvollsten waren die anfänglichen Fortschritte der Solarzellen aus „amorphem“, d.h. nichtkristallinem Silizium auf Flachglas. Eine Schicht von nur 1 μm des hochreinen Siliziums ergibt Solarzellen mit 10 % Wirkungsgrad. Außerdem lassen sich die Dünnschicht-Solarzellen hintereinander schalten, so dass am 30 x 30 cm² Zellen-Modul bis zu 24 Volt abgegriffen werden anstelle der 0,5 Volt einer kristallinen Einzelzelle. Hier schien die Lösung für eine preiswerte Technik terrestrischer Solarzellen zu liegen. Allerdings stellte man bald anhand der Betriebsdaten großer Feldversuche fest, dass das Sonnenlicht die Solarzellen aus amorphem Silizium allmählich verändert und ihren Wirkungsgrad sinken lässt. Diese Schädigung hängt mit dem Aufbau des amorphen Siliziums zusammen. Es besteht aus einer Legierung von Silizium und Wasserstoff, der zur Bildung kovalenter Bindungen mit nichtgepaarten Elektronen-Valenzen des amorphen Silizium-Netzwerkes führt. Durch die Energie des Sonnenlichtes werden die Wasserstoff-Atome aus der Bindung ans Silizium befreit, verbinden sich irreversibel mit einem zweiten Wasserstoff-Atom zu molekularem Wasserstoff und hinterlassen das nun unabgesättigte Silizium- Elektron als „Rekombinationsfalle“ für solar erzeugte Elektronen, die damit der Nutzung entzogen werden. So lassen sich trotz intensiver Forschungen die amorphen Silizium-Dünnschicht-Solarzellen im großen Maßstab nur begrenzt zur Energiewandlung einsetzen. Das „Arbeitspferd“ bleibt weiterhin das Massiv-Silizium.
Unter dem Gesichtspunkt der Energieintensität ist massives Silizium allerdings nicht die erste Wahl. Um die chemische Reduktion des Quarzsandes zu elementarem Silizium und die notwendige Reinheit des kristallinen Ausgangsmaterials zu erreichen, benötigt man beim Standardverfahren der Chipindustrie für die gezogenen Einkristalle bis zu 2000 kWh/kg. Daher haben sich die Silizium-Hersteller stets an der Wasserkraft angesiedelt, wie die Firma Wacker Siltronic in Burghausen an der Salzach. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, durch veränderte Verfahrensschritte wie z.B. das Auslaugen des Rohsiliziums oder durch eine aluminothermische Aufbereitung den Energieeinsatz für das Ausgangsmaterial zu senken, aber einen technischen „Durchbruch“ gegenüber dem industriell praktizierten Standard-Verfahren hat es nicht gegeben. So ist die Herstellung von Silizium-Solarzellen bis heute von hohem Material- und Energie-Einsatz gekennzeichnet. Beim Blockgießen im großen Maßstab kann man die benötigte Energie zwar auf 1000 kWh/kg verringern. Je nachdem, wie der Prozess geführt wird, benötigt man für moderne Massiv-Solarzellen mit der Leistung von 1 Kilowatt bis zu 16 kg Rohsilizium, eine gewaltige Menge, die es künftig ebenfalls zu verringern gilt. Die Energierücklaufzeit beschreibt das Verhältnis von im Verlaufe der Lebensdauer gewonnener zum Wert der bei der Herstellung eingesetzter Energie einer Energiewandlungs-Technologie. Starten wir für eine Abschätzung mit den Angaben aus einem Prospekt zu multikristallinen Solarzellen der Maße 15 x 15 x 0,03 cm³ mit einer Spitzenleistung von 3 W [10]. Unter Verwendung des Spezifischen Gewichtes für Silizium errechnet man, dass in der Solarzelle 15 g Silizium 3 W Sonnenlicht wandeln. Wir geben einen Zuschlag für den Sägeverschnitt von 180 μm dazu. Damit erhöht sich die Siliziummenge der Solarzelle auf 24 g. Hochgerechnet auf 1 kW Solarzellenleistung, benötigen wir 8 kg Silizium, das zuvor mit 8000 kWh Energie zu gegossenen Blöcken verarbeitet worden ist.
Ohne jetzt weiter auf den betriebswirtschaftlichen Schwachsinn dieser Technologie einzugehen, kann ich mich der Schlussfolgerung von Feroroni nur anschließen.
Ihre Gegenrechnung ist somit nachgewiesen falsch!
Übrigens können sie sich meine Angaben ruhig bestätigen lassen von:
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Hans-Günther Wagemann
Technische Universität Berlin
Elektrotechnik und Informatik
Institut für Hochfrequenz- und Halbleiter-System-Technologien
Einsteinufer 19
10587 Berlin
04.11.2012 um 19:17 Uhr
stefan
peter, da will ich mich mal einschalten. zunächst mal zu den vollaststunden. ich habe nirgendwo – auch nicht beim bmu – den wert 645 h gefunden, dagegen sehr häufig durchschnittswerte für deutschland von 800-900 h/a, in süddeutschland sogar 1300 h/a. vielleicht hast du einen link?
der beitrag von herrn wagemann (ein link hätte übrigens gereicht: http://www.institut-wv.de/1244.0.html) ist mittlerweile anscheinend etwa 10 jahre alt. er spricht übrigens damals schon von einer energetischen amortisation von pv-anlagen in deutschland von elfeinhalb jahren bei einer lebensdauer von 20 jahren – damals installierte module rechnen sich also ab heute und liefern noch ein jahrzehnt energie frei haus. heute geht man schon von einer en.am.-zeit von etwa 7 jahren aus.
nichtsdestotrotz bin ich persönlich – jeder weiß es – ebenfalls nicht voll überzeugt von der silizium-technologie. daher an dieser stelle nochmal schnell werbung: ORGANISCHE PV!!! die zeit wird kommen …
04.11.2012 um 20:22 Uhr
Andersdenkender
Peng, ich wäre dir verbunden wenn du dich auf meine beiden Beiträge weiter oben beziehen könntest und mit solchen Aussagen wie “Deine Gegenrechnung ist falsch” ein bisschen vorsichtiger bist und dir die Rechnung (vor allem die dortigen Anmerkungen) und meine beiden Beiträge nochmal anschaust und beantwortest.
04.11.2012 um 20:28 Uhr
Bruno Straub
stefan,
das heißt also, dass man für eine PV-Anlagen etwa folgende “Rechnung” aufmachen könnte:
Anlage, in 2011 mit dem Energieaufwand X gebaut, muß dann 7 bis 11 Jahre laufen, um X wieder einzuspielen, … um dann noch 12 bis 9 Jahre etwas “Produktives” zu leisten. (kostet aber die 20 Jahre kräftig Geld)
Soll ich Dir mal vorrechnen, auf welche mittlere CO2 Belastung die kWh Deines “Sonnendaches” kommt?
05.11.2012 um 00:24 Uhr
peng
Stefan, bei den angegebenen 645 Volllaststunden handelt es sich nicht um Sonnenscheinstunden, oder anderweitig gerne genannten fiktiven Zahlen der Solarindustrie, die mögen durchaus höher liegen.
Die von Ferroni verwendeten Zahlen sind die tatsächlich erreichten und statistisch gemittelten Mittelwerte aller Solaranlagen für einen Zeitraum von acht Jahren. In Deutschland haben definitiv alle Solaranlagen im Mittel in den letzten acht Jahren nur 645 Vollaststunden erreicht, wobei es durchaus möglich sein kann, dass regional wesentlich besserer Werte erzielt wurden.
Weiter habe ich auch einmal bei PV Anlagenanbieter recherchiert welche Leistungen für eine Solarzelle mit den Maßen 15 x 15 angegeben wird, du wirst keine Herstellerangaben für Zellen finden, die wesentlich über 3 Watt liegen.
Damit kannst du nur eine Leistung von 1 KWh auf einer Fläche von 10 m2
erzielen, und somit sind wir wieder bei Ferroni.
Auch wenn die Werte die Wagemann angibt nicht mehr ganz aktuell sein sollten, ändert sich nichts an der Tatsache, dass PV Anlagen im eigentlichen Sinne Energiesenken sind, da sie mehr Energie bei der Herstellung verbrauchen, als sie innerhalb von 25 Jahren erzeugen.
Zu der organischen PV kann ich selbst nicht viel sagen, ich weiß nur, dass sie momentan große Schwierigkeiten, auf Grund der eng begrenzten Lebensdauer hat und sich daher nicht so richtig durchsetzen kann.
05.11.2012 um 00:30 Uhr
peng
Bruno nein, da eine Solaranlage statistisch im Mittelwert nur 645 Vollaststunden in Deutschland erreicht, kannst du mit einer Anlage von 10 qm lediglich 1522 KWh in 25 Jahren ernten.
Aber für die Herstellung einer solchen Anlage benötigst du ca. 2463 KWh an Primärenergie. Das sind die die harten Fakten, die Stefan und der Andersdenker gerne hinweg diskutieren möchten.
05.11.2012 um 00:55 Uhr
Bruno Straub
Peng, lass es doch mal gut sein:
Selbst wenn stefan mit seinen 7 bis 11 Jahren recht hätte, das ist doch so besch. schlecht, dass man das nie an die große Glocke hängen würde!
Eine Anlage, die “gestern” in China gebaut wurde, braucht dann hier 10 Jahre, bis sie die Energie, die bei der Produktion bereits verbraten wurde, wieder reingespielt hat. Das ist doch eine Lachplatte!!
05.11.2012 um 01:10 Uhr
stefan
@peter: Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr. (wikipedia)
@bruno: gerechnet über die gesamte lebensdauer geht man bei heute verwendeter pv von 100g co2/kwh aus. zum vergleich: deutscher strommix insgesamt durchschnittlich 600g, wobei verschiedene externe kosten oft nicht mit eingerechnet werden. desweiteren wird erst seit einsatz der ee wirklich die gesamte bilanz von rohstoffförderung über anlagenbau und betrieb bis entsorgung betrachtet. täte man dies auch bei konventionellen kraftwerken, fiele der vergleich noch ganz anders aus. zur amortisation: ich habe auch schon von anlagen gelesen, die nur 2,5 jahre benötigen. fängt man dann mit dem recycling alter module an, wie dies z.b. eine norwegische firma tut, kommt man noch schneller daher. und was passiert noch so schlimmes, wenn die energetische bilanz ausgeglichen ist? dann kommt das ganze doch quasi emissionsfrei daher und kommt bei den 7 jahren noch auf einen sauberen erntefaktor von 3, bei den 2,5 j. sogar auf 8-10. es wird insgesamt einfach oft vergessen, dass wir erst am anfang einer entwicklung stehen, die momentan exponentiell verläuft, d.h. was in den letzten 10 jahren passiert ist, wird in den kommenden noch deutlich ausgebaut werden. dennoch sprich bitte nicht von “meinem sonnendach” – ich bin ebenso wie du nicht wirklich überzeugt von dem kram. aber besser als alles konventionelle ist’s allemal.
05.11.2012 um 08:08 Uhr
stefan
das fraunhofer institut räumt mit einigen weiteren missverständnissen im zusammenhang mit pv auf: http://www.fraunhofer.de/content/dam/zv/de/forschungsthemen/energie/Photovoltaik-in-Deutschland_Missverstaendnisse-in-der-%C3%B6ffentlichen-Diskussion.pdf
05.11.2012 um 08:28 Uhr
peng
Stefan, ich befürchte dass du überhaupt nicht verstanden hast, was Volllaststunden für PV Anlagen bedeutet. Diese Vollaststunden kann man nicht nur aus der Sonnenscheindauer einer Region ermitteln, da spielen solche Kriterien wie Temperatur, Einstrahlwinkel, Dunst in der Atmosphäre eine wichtige Rolle.
So besitzt eine fest installierte Anlage bei idealer Ausrichtung nur eine Stunde lang einen optimalen Einstahlwinkel in dem die Anlage ihre maximale Leistung bei optimaler Temperatur abrufen kann.
Und hier sind wir schon bei der Temperatur, gerade wenn die Tage am längsten sind und die Sonne am kräftigsten scheint sind bekanntlich auch die Temperaturen am höchsten und damit entsteht das nächste Problem für PV – Anlagen.
Bereits ab einer Temperatur um die 25° C fällt die Leistungskurve einer Anlage, mit höher steigenden Temperaturen sogar recht dramatisch.
Weiter kommen dann noch eine Reihe von Probleme hinzu, die die Leistungsfähigkeit einer Anlage senken, wie der von mir bereits genannte atmosphärische Dunst aber auch Staub und Blätter, die oftmals nicht zu vermeiden sind.
All diese Kriterien sind bei der Ermittelung einer Vollaststunde zu berücksichtigen, die Sonnenscheindauer einer Region ist dabei nur ein Faktor unter Mehreren.
Übrigens werden die Volllaststunden auch so ermittelt, dass zwei Halblaststunden eine Vollaststunde ergeben.
Die 645 Vollaststunden auf die sich Ferroni und ich mich beziehen, sind die in der Vergangenheit in Deutschland von PV – Anlagen erreichten und gemittelten Volllaststunden, nicht zu verwechseln mit irgendwelchen Prognosen die gerne von der Solarindustrie verwendet werden.
Nun da du deine Zahlen von Wikischrott offenbar übernommen hast, solltest du diese doch einmal kritisch überprüfen. Die angegeben 1900 Vollaststunden bedeuten, das im ganzen Jahr, also auch im Winter, täglich mehr als 5 Volllaststunden erreicht werden. Wie soll das gehen?
An anderer Stelle wird bei Wikischrott sogar von 8000 Volllaststunden gesprochen, nun die haben vielleicht PV – Anlagen. die Sternenlicht in elektrischen Strom umwandeln können – Wiki macht es möglich!
Was die Fraunhofer Gesellschaft betrifft, früher war es ein angesehenes wissenschaftliches Institut, leider aber schaffen in jüngster Zeit auch da einige „Wissenschaftshuren“ ganz ungeniert an, um gleichfalls von der geschürten Klimahysterie mit zu profitieren. Wer deine Verlinkung aufmerksam durchliest und sich nur ein wenig kritikfähige Vernunft bewahrt hat, kann über so ein Propagandaelaborat lediglich schmunzeln, denn so ein Machwerk bedarf eigentlich keiner Widerlegung, weil es sich, aus sich selbst widerlegt. Bitte nur einmal bis zum Ende durchlesen!
Die Herren Dr. Wirth und Prof. Burger geben in ihrer Zusammenstellung wirklich alles, um den guten Ruf des Fraunhofer Institutes zu schädigen.
05.11.2012 um 11:51 Uhr
stefan
@peter: liest du andere beiträge überhaupt, und behältst dann, was du gelesen hast, bevor du selbst wieder schreibst?
in meinem ersten beitrag zur diskussion gab ich durchschnittliche 8-900 VOLLASTstunden für deutschland an. quellen habe ich dafür nicht genannt, da es dafür ne ganze menge gibt.
in deiner antwort versuchst du mich zu korrigieren: “bei den angegebenen 645 Volllaststunden handelt es sich nicht um Sonnenscheinstunden”.
für SONNENSCHEINstunden brauche ich keine konsens-quelle, da reicht wikipedia, also zitierte ich: “Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr.”
jetzt machst du wieder “Die angegeben 1900 Vollaststunden” daraus.
du bist anstrengend.
05.11.2012 um 12:03 Uhr
peng
Ok, mit der Sonnenscheinstunden hast du recht, ich hätte mich auf dem Mittelwert beziehen müssen und nicht auf das Maximum von 1900 Stunden.
Aber auch dieser Mittelwert kann nicht für die Ermittelung von Volllaststunden für PV – Anlagen alleinig verwendet werden, da es bedeuten würde, dass an jedem Tag, auch im Winter, mehr als 4,2 Volllaststunden erreicht.
Bei den von dir genannten 800 – 900 Volllaststunden handelt es sich lediglich um Prognosen, die gerne von der Solarindustrie verwendet werden, um eine hohe Leistungsfähigkeit ihrer Anlagen vorzuspiegeln, die Realität sieht aber leider etwas anders aus. Leider werden diese Angaben von den Befürwortern der PV – Technik nur allzu gerne übernommen und noch getoppt.
Jedoch das einzige zuverlässige Verfahren um die Volllaststunden für Solaranlagen zu ermitteln, sind die in der Vergangenheit für alle Solaranlagen in D erreichten und gemittelten Werte und da kommen wir lediglich auf die 645 Volllaststunden.
05.11.2012 um 14:05 Uhr
stefan
dann berufen wir uns mal auf konkrete zahlen, geliefert vom bmu: http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf
auf seite 13/14 stehen die werte für 2011: installierte leistung pv ~25 gw, stromerzeugung pv 19,3 twh, macht bei mir durchschnittliche 772 vollaststunden. und ersetzt zwei kernkraftwerke.
05.11.2012 um 15:11 Uhr
stefan
achja, ich vergaß: 2011 gab’s nur unterdurchschnittliche 1270 sonnenstunden. wir erinnern uns: langjähriges mittel liegt bei 1550 h. wie viele vollaststunden hätte dann erst ein “normales” jahr ergeben?
05.11.2012 um 15:21 Uhr
Techniker
Da rechnest du dir aber ordentlich was schön, Stephan…
Die 19 TWh ersetzen NICHT 2 Kernkraftwerke weil:
1. Kernkraftwerke im Schnitt 12 TWh pro Jahr einspeisen
2. Du vergisst, die “Investitionen” abzuziehen – wie du selbst sagst, dauert es 7 bis 11 Jahre (!) , bis sich eine Solaranlage amortisiert, bei einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren, mit deutlich verminderter Leistung am Ende der Lebensdauer, ist das ein signifikanter Anteil. Du müsstest also von jeder kWh 0.3-0.4 kWh abziehen, um auf den realen Wert zu kommen.
3. Die Einspeisung nicht steuerbar ist. Ein Großteil des Stroms fällt mit der nachfrageschwachen Mittagszeit zusammen. Im Moment ist diese Spitze noch geringer wie die Nachfrage (zur Mittagszeit), aber bald wird diese größer sein. Da nur unzureichend Speicher vorhanden (und auch nicht in Bau oder Planung), habe ich die Vermutung, dass der Strom mittags bald einfach verbraten werden wird, und Abends dann einfach die klassischen Kohle (und Atom?) Kraftwerke anspringen werden. Aber selbst wenn diese Energie z.B. als Wasserstoff gespeichert werden würde, müsstest du wegen des miserablen Wirkungsgrad der Speicherung deinen Wert mindestens Halbieren. Da sich deine Amortisationszeit damit auf 14-22 Jahre verlängern würde, müsstest du sogar noch ein größeres stück vom Kuchen dafür abschneiden. U.u. erreichen die Solarzellen mit speicherung nie oder erst kurz vor ihrer Verwandlung zu Sondermüll ihre Amortisation. Zusätzlich müssten natürlich die Netze für ein Vielfaches an spitzenstrom ausgelegt werden, da ja nun nahezu die Gesamte Energiemenge eines Tages in ein paar Stunden erzeugt wird.
.
Meiner Meinung nach hat PV in D einfach nichts zu suchen, die sind z.B. in Afrika mit der 2-3 fachen Energieerzeugung viel besser aufgehoben. Dort könnte man auch wirklich alte, schmutzige, gefährliche Kraftwerke ersetzen, statt unsere (relativ gesehen) zahmen Kraftwerke dadurch zu ersetzen.
Klimawandel ist ein globlals Problem, oder? Warum dann die Solarzellen in Deutschland aufstellen???
05.11.2012 um 16:20 Uhr
stefan
1. okay, knapp 2 kkw: http://www.kernenergie.de/kernenergie/themen/kernkraftwerke/kernkraftwerke-in-deutschland.php
tabelle weiter unten. die verbliebenen 9 kkw speisten 2011 im schnitt 10,8 twh ein.
2. 11 jahre vielleicht vor 11 jahren, heute in abhängig von technologie und wenn vollständig in china hergestellt maximal 7, minimal sogar nur 2 jahre. und dann ist alles vorbei, dann wird nur noch geliefert. keine brennstoffe mehr, vergleichsweise geringer wartungsaufwand, im vergleich zu kk so gut wie kein entsorgungsproblem, v.a. auch, da bis zum ausfall der ersten anlagen der heutigen generation ein großteil recyclet werden kann etc.
3. deine rechnung vereinfacht mir an zu vielen stellen zu sehr bzw. geht an den eigentlichen punkten vorbei. ein paar gedanken: pv allein kann wegen charakter als vornehmlich spitzenlastträger energiebedarf (vorerst) nicht vollständig decken. als solcher benötigt er aber auch keine großräumig angepassten netze, kann vielmehr dezentral eingespeist und genutzt werden. an sonnigen tagen dringt pv bereits heute in mittellast- und teilweise sogar in grundlastbereiche ein. und: wir stehen erst am anfang, es ist nicht mal die leistungsfähigste ee-technologie, ergänzt sich dafür aber bsp-weise gut mit wind, speicher werden kommen (wobei ihre notwendigkeit oft übertrieben wird, ebenso wie die notwendigkeit eines netzAUSbaus).
die energiewende – wenn sinnvoll vollzogen – ist erstens unumgänglich, je früher, desto besser, und sorgt zweitens für die ökologischste und langfristig bei weitem ökonomischste momentan denkbare energieversorgung. keine sorge, wir machen das schon …
05.11.2012 um 17:09 Uhr
peng
Stefan, du greifst mal wieder richtig tief in die Trickkiste und bietest einen Link an, der meine Angaben widerlegen soll.
Jedoch wenn man deinen Link liest – einfach Fehlanzeige. In diesem Link ist keine Stelle zu finden, die etwas über die gemittelten Vollaststunden für Solaranlagen aussagt, lediglich die allgemein bekannte EE Propaganda die nichts mit der Realität gemeinsam hat.
Da ich ja deine kleienen Tricks hinlänglich kenne, habe ich natürlich deine Verlinkung ausführlich gelesen – also was soll das?
Und deine Aussage hinsichtlich der eingesparten KKW durch die bisher realisierten
PV Kapazitäten sind ja noch falscher als die sprichwörtlichen Milchmädchenrechnungen.
Denn wenn wir einmal die Logik in dieser Diskussion zulassen, kommen wir doch unweigerlich zu einem anderen Ergebnis, das da lautet: Wenn all die Photovoltaikanlagen nicht gebaut worden wären, hätten wir die Energie von 6 oder mehr KKW nicht benötigt und damit auch diese Kraftwerke einsparen können.
Dabei möchte ich gar nicht wissen, wie viele Kohlekraftwerke gerade in China für die Produktion von Solarzellen extra gebaut wurden.
Oder glaubst du die Solarzellen wurden nur mit regenerativen Energien produziert?
Und als Bonus für die nicht gebauten PV Kapazitäten hätten wir heute sogar Strompreise wie in Frankreich, so um die 10 Cent.
05.11.2012 um 21:57 Uhr
peng
Stefan, ich möchte einmal hypothetisch wissen, was geschieht, wenn der Gesetzgeber ein Gesetz erlassen würde, welches bestimmt, dass für die Herstellung von PV Anlagen nur Solarstrom verwendet werden darf.
Was meinst du was geschehen würde?
05.11.2012 um 22:08 Uhr
stefan
peter, du musst dir die vollaststunden an hand der zahlen auf seite 13/14 selbst errechnen. bei mir kommt 772 raus.
05.11.2012 um 22:32 Uhr
peng
Sorry Stefan, das musst du mir mal genauer erklären, wie du aus den Zahlen von Seite 13 u. 14 deiner Verlinkung 772 Volllaststunden herleiten kannst.
05.11.2012 um 23:21 Uhr
Beate Steffens
@Alle,
wir haben hier einige Beiträge gelöscht, weil sie Beleidigungen enthielten. Wer hier diskutieren will, hat sich an die Blogregeln zu halten. Wir wollen hier faire und gerne auch kritische Diskussionen. Aber bitte mäßigt euch im Ton, Beleidungen haben hier nichts zu suchen!
Die Blogregeln sind hier
http://blog.greenpeace.de/verhaltenskodex/
nachzulesen.
Beate Steffens
Community Managerin
Greenpeace e. V.
31.10.2012 um 12:39 Uhr ·
peng
Moderation!
Ja das recht zum Beleidigen und unsachlicher Kommentare steht nur dem Andersdenkenden zu!
Wo war ihre Moderation bei solchen Aussagen wie …“ein Sympathisant des Massenmörders Anders Breivik“?
Sie messen hier wiedereinmal mit zweierlei Maß!
Wenn ihnen tatsächlich an einer kritischen und fairen Diskussion etwas gelegen ist, dann ziehen sie endlich ihren „Schreibknecht“ Andersdenkender zurück.
Dieser Kommentator hat letztendlich nur die Funktion jegliche kritische Diskussion bereit im Keime zu ersticken und unmöglich zu machen.
Wollen oder können sie es nicht erkennen, dass solche „Schreibsoldaten“ wie Andersdenkender das gesamte Blogklima vergiften und das Niveau und die Glaubwürdigkeit GP senken und insgesamt schaden. Sicherlich kann es immer wiedereinmal geschehen, dass man im Eifer des Geschehen sich im Ton vergreift und zur Sachlichkeit ermahnt werden muss. Jedoch bei dem Andersdenker geschieht dieses nicht aus dem Eifer des Geschehens heraus, sondern aus bewussten Kalkül, um jegliche kritische Tendenz bereits im Vorfeld zu diffamieren. Der Einsatz eines solchen „Schreibsoldaten“ entwertet entscheidend die Qualität dieses Blogs und führt letztendlich nur zu einer begrenzten Sichtweise einer Sekte die unter sich bleiben möchte. Ist aber nicht gerade GP auf eine gewisse Weltoffenheit angewiesen, denn von woher sollen sonst die Spendengelder fließen?
Erweist sich GP mit dem „Schreibsoldat“ Andersdenkender nicht selbst einen allzu großen einen Bärendienst?
Denken sie doch einmal darüber nach!
31.10.2012 um 13:19 Uhr ·
Andersdenkender
“Wo war ihre Moderation bei solchen Aussagen wie …“ein Sympathisant des Massenmörders Anders Breivik“?”
Ich schrieb mal:
“Lubos Motl
“His political comments include comparing Islam to Nazism and expressing sympathy for Anders Breivik’s idea of a necessary war to prevent Europe from “becoming a part of the Islamic civilization”, though he disagreed with Breivik’s methods and his respect for Al-Qaeda.[4]””
Quelle ist englische Wikipedia.
Dieser Herr sitzt im “wissenschaftlichen Beirat” von EIKE, der Lieblings-Lobbygruppe von Peng. Ist das falsch Peng? Schreibe ich gerade unsachlich? Wohl eher nicht…
Peng, mir geht ehrlich gesagt deine Opferrolle nicht, große Töne spucken (“Sekte”, “Weltoffenheit” usw.) aber dann noch nichtmal sachlich diskutieren können.
“Jedoch bei dem Andersdenker geschieht dieses nicht aus dem Eifer des Geschehens heraus, sondern aus bewussten Kalkül, um jegliche kritische Tendenz bereits im Vorfeld zu diffamieren.”
Ich weise freundlich darauf hin das selbst das Internet kein rechtsfreier Raum ist – hierfür wäre das vieleicht interessant:
http://www.ferner-alsdorf.de/2011/04/keine-meinungsfreiheit-fur-unwahre-tatsachenbehauptungen/
Bedeutet ungefähr so dass sie nicht die ganze Zeit es als Wahrheit verkaufen dürfen, dass ich für Greenpeace hier in dem Blog aktiv bin. Schon gar nicht wenn es beide Seiten mehrmals dementiert haben.
Mir liegt es fern einen Prozess anzustoßen, ich hab Argumente und will diskutieren.
Das geht aber leider nicht alleine und leider auch nicht mit Quellen von Rechtsextremisten und Sympathisanten oder Lobbyisten.
31.10.2012 um 16:19 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Diesen Schwachsinn von denjenigen der die NDPD der Ex-DDR als Rechte bezeichnet zeigt eigentlich wie es im Kopf bestellt ist.
31.10.2012 um 18:27 Uhr
Andersdenkender
Erna, du sagst mir bestimmt wo der Beitrag ist auf den du dich beziehst, oder?
31.10.2012 um 20:19 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Genau dort wo Sie diesen Ergus gepostet haben und diesen Punkt werde ich mir für die Zukunft gut merken. Nur so als Tip(p), man kann Fehler auch mal eingestehen, zumindest wenn Mann A….. in der Hose hätte.
31.10.2012 um 20:57 Uhr
Andersdenkender
Anscheinend ist es zuviel verlangt auf die Beiträge zu antwroten um die es geht
02.11.2012 um 16:49 Uhr
Beate Steffens
@peng
Ihre Unterstellung Andersdenkender sei unser “Schreibknecht” weise ich hier entschieden zurück!
Wenn Sie meinen ein anderer Mitdiskutant würde über die Stränge schlagen, wenden sie sich bitte an die Moderation oder schreiben eine E-Mail an redaktion@greenpeace.de. Dann haben wir die Möglichkeit, uns die Diskussion anzuschauen und wo notwendig einzugreifen.
31.10.2012 um 16:19 Uhr ·
Andersdenkender
Danke, leider ist es gerade ein Deja-Vu.
Wir hatten das ganze Thema bereits schonmal, peng scheint “vergesslich” zu sein
31.10.2012 um 16:21 Uhr ·
peng
Moderation
Nun wenn sie meinen alle Leser und Nutzer hier für Dumm verkaufen zu können, zeugt dieses doch nur letztlich nur von der unredlichen Qualität dieses Blogs!
31.10.2012 um 16:47 Uhr ·
Erna
@GP uns @Andersdenkender
Das ein Teil meiner Postings ohne Grund (außer dass Sie die Realität beinhalten) gelöscht und neue Postings zu dem Spam des Andersdenkender gesperrt werden macht Ihre Aussagen einschließlich der Stellungnahme zum “Schreibknecht” nicht glaubwürdiger.
.
Ihr könnt Euch ja noch so bemühen aber es bleiben lächerliche 1,8 % PV + WKA am Primärenergieverbrauch.
31.10.2012 um 18:25 Uhr ·
Andersdenkender
…laut Aussage von wem? Von der Lobbyagentur AG Energiebilanzen?
31.10.2012 um 20:05 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Da ja das Posten nunmehr anscheinend wieder funktioniert die öffentliche Aufforderung an den Andersdenkender und/oder GP die Zahlen hier zu posten!
.
Wie hoch war laut Bundesverband Windenergie die Energieerzeugung der WKA 2011 in D?
.
Wie hoch war laut Bundesverband Solarenergie die Energieerzeugung der PV 2011 in D?
.
Wie hoch war laut UBA oder einer anderen Quelle der Primärenergieverbrauch 2011 in D?
.
Wie hoch ist somit PV + WKA 2011 am Primärenergieverbrauch in D prozentual
.
Nun als Tip(p) es sind lächerlich 1,8 Prozent oder aber mit nachvollziehbaren Zahlen für 2011 wird etwas anderes nachgewiesen!
31.10.2012 um 18:32 Uhr ·
stefan
@peter, an.denk, erna
auf dieser seite steht ganz oben “fragen zur energiewende”. ihr drei stellt etwa doppelt so viele kommentare als alle anderen zusammen. davon fragen? – fehlanzeige (außer anfangs vielleicht ein paar suggestivfragen). ihr geht mit eurem kleinkrieg sicherlich nicht nur mir auf die nerven. haltet euch doch einfach mal zurück.
31.10.2012 um 21:02 Uhr ·
Bruno Straub
…. stefan, manchmal bin ich mt Dir 100% einverstanden…..
31.10.2012 um 21:06 Uhr ·
Andersdenkender
Danke, soweit war ich auch schon oben.
“Erna, hier sollen Fragen gepostet werden.”
““Welche Fragen haben Sie zur Energiewende? Was ist unklar?”
Erna, woanders decke ich ihre Lügen und falsche Sachzusammenhänge gerne auf.
Aber dieses Thema ist für Fragem betreffend der Energiewende vorgesehen.”
“ERNA!
Zum dritten Mal: Posten sie ihre zusammengewürfelten Artikel woanders, dieser Kommentarbereich ist für Fragen.”
“Erna, sie haben nicht das Privileg hier rumzuspammen.
Feiern sie es meinetwegen es als Sieg, dass ich hier nicht den Blogbereich zweckentfremde.”
“Nachdem dieses Thema wohl nicht mehr zu retten ist will ich auch kurz noch was sagen…”, nachdem Techniker und Lottina sich in eine Diskussion vertieft hatten.
Tja und die Beiträge von Erna wollte ich jetzt auch mal nicht unwidersprochen in einem falschen Bereich stehen lassen.
Die meisten Beiträge hier von sind wohl gestern oder heute geschrieben worden.
Ich wollte diesen Bereich sicher nicht zuspammen, das hat Erna eingeläutet wie man an den dutzenden Artikeln sieht.
31.10.2012 um 21:14 Uhr ·
Andersdenkender
“meisten Beiträge von *mir*”

Übrigens hab ich im ersten Beitrag ernst gemeinte Fragen gestellt
Ja, ok, halb ernst. Einige Fragem konnte ich mir auch anderweitig beantworten.
31.10.2012 um 21:19 Uhr
Cordula Gartmann
Lieber Stefan, danke für deine offenen Worte (:-)
Viele Grüße, Cordula Gartmann
05.11.2012 um 16:13 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Nur mal beispielhaft:
Als Reaktion auf die Frage von Energiesparfuchs
Andersdenkender Kommentar 17.10.2012 um 21:47 Uhr KEINE FRAGE
auf meinen Kommentar dazu
Andersdenkender Kommentar 18.10.2012 um 08:32 Uhr KEINE FRAGE
auf meinen Kommenarte
Andersdenkender Kommentar 18.10.2012 um 10:31 Uhr KEINE FRAGE
auf meinen Kommentar
Andersdenkender Kommentar 18.10.2012 um 10:37 Uhr KEINE FRAGE
auf meinen Kommentar
Andersdenkender Kommentar 18.10.2012 um 11:18 Uhr KEINE FRAGE
auf Kommentar von peng
Andersdenkender Kommentar 30.10.2012 um 22:34 Uhr KEINE FRAGE
.
Wenn ich richtig gezählt habe hat Andersdenkender bisher 29 Kommentare und nicht EINE EINZIGE FRAGE an GP bzw. Cordula Gartmann gestellt. Sofern also zum Thema wer hier den Blog zuspammt. Und die Frage stellt sich noch immer, welche der denn tatsächlich gestellten Fragen wurde auch beantwortet?
31.10.2012 um 21:31 Uhr ·
Andersdenkender
“Ich hab natürlich auch Fragen: Wieso wird das Verursacherprinzip bei der Atomkraft und bei den anderen konventionellen Energien nicht angewendet? Wieviel würde diese Energien kosten wenn man dem Verbraucher “den ganzen Preis” (also mit den sogenannten “externen Kosten”) vorsetzen würde? Welche Unternehmen sind befreit? Wo kann man das einsehen?”
17.10.2012 um 21:47 Uhr · Antworten
Soviel zum Thema “nicht EINE EINZIGE FRAGE” von meiner Seite.
Ehrlich gesagt ist mir das ganze zu dumm, kann ja jeder selbst nachsehen wer nicht themenspezifisch geanwortet hat.
31.10.2012 um 21:42 Uhr ·
Andersdenkender
Das Erste Beispiel ist exemplarisch für den Rest.
31.10.2012 um 21:47 Uhr
Erna
Oh den Unterscheid zwischen kommentieren und fragen kennt der Herr auch nicht und das …nicht EINE EINZIGE FRAGE an GP bzw. Cordula Gartmann gestellt… wird mal wieder überlesen. Und wo waren Ihre Fragen in den letzten beiden Postings nochmal?
31.10.2012 um 22:03 Uhr
Andersdenkender
Anscheinend weißt du nicht so richtig was eine Frage ist – kleiner Tipp steht ein Fragezeichen dahinter, wie du das vielleicht aus die ??? kennst
02.11.2012 um 16:54 Uhr
Bruno Straub
(Frage an die Redaktion)
Stimmt es, dass man für die Produktion, Installation und Unterhaltung/Amortisation einer PV-Anlage etwa soviel Energie aufwenden muß, wie man in der 20 jährigen Nutzphase wieder “herausholen” und nutzbar machen kann? (Bitte Speicherverluste nicht vergessen!)
Sollte man, wenn das auch nur angenähert stimmt, die PV nicht auf den Mond schießen und die Förderung sofort einstellen?
02.11.2012 um 02:08 Uhr ·
stefan
ich bin’s grad leid, immer oben zu antworten, daher hier ein neuer thread zum gleichen thema.
es gibt verschiedene szenarien, wie die energiewende und schließlich die versorgung 2050 aussehen können. als empfehlung erstens vom sachverständigenrat für umweltfragen: http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/2011_07_SG_Wege_zur_100_Prozent_erneuerbaren_Stromversorgung.pdf;jsessionid=0497C748F1D7FEEFE43D94008E636447.1_cid326?__blob=publicationFile
05.11.2012 um 17:26 Uhr ·
stefan
… und zweitens vom forschungsverbund erneuerbare energien: http://www.fvee.de/fileadmin/publikationen/Politische_Papiere_FVEE/10.06.Energiekonzept_all/Energiekonzept_01.pdf
05.11.2012 um 17:27 Uhr ·
Techniker
Nachdem fast alle Solarzellen mittlerweile in China hergestellt werden sind es also de facto 7 Jahre Amortisation. Ist dabei aber auch berücksichtigt dass die Kohlekraftwerke in China einen geringeren Wirkungsgrad haben? Ich hab mal was von durchschnittlich 24% gelesen (vs. 34 in D). Man sollte auch andere Umwelteinflüsse berücksichtigen wie Feinstaub und Quecksilber, da die Chinesischen KohleKW größtenteils keine Filteranlagen haben.
Solarzellen haben eine recht berechenbare Lebensdauer(durch Physikalsche Faktoren beschränkt), und nicht wenig Umwelteinfluss bei der Herstellung, den kann man auf die kWh umlegen und einen Mittelwert bilden, aber umsonst gibt’s da nix. Die Herstellung sind de facto die Brennstoffkosten, die Zelle ist der Brennstoff. Pro KG gerechnet hat so eine Solarzelle sogar eine niedrigere Energiedichte als Uran… Aber darum soll es hier nicht gehen.
.
Du verwendest die Variante, dass die Solarzellen 7 Jahre nix tun, und danach 100% der Energie “umsonst” ist. Ich bevorzuge es, die 7 Jahre mit der Gesamtlebensdauer zu verrechnen, das kommt mir irgendwie realistischer vor… Erstens mag ich die Formulierung “kostenlose Energie” nicht, schließlich hat man 7 Jahre zeit und bei der Herstellung nicht wenig Energie investiert, und zweitens könnten dann 95% der aktuellen PV (nach 2005 gebaut) nicht gezählt werden
.
Warum das Speicherproblem übertrieben wird, muss du mir auch noch verraten. Meiner Meinung nach ist das Speicherproblem gerade DAS Problem. Obwohl der Anteil an der Solarenergie mittags oft auf bis zu 50% Steigt, beträgt sein Anteilan der Gesamtstromerzeugung < 4%. Sobald Solarenergie Mittags 100% Anteil hat (wenn es so weiter geht wie jetzt ist's nicht mehr lang) ist Schluss. Ab dem Moment braucht man Speicher, ab dem Moment musst du auch den Wirkungsgrad der Speicher bei deiner Amortisationsrechnung berücksichtigen. Da hilft dir auch der etwas bessere Wirkungsgrad deiner gliebten organischen PV bei diffusen licht nicht weiter, die Energie der Sonne ist zeitlich nun mal eine Gauß-Vertreilung, da bringt auch der beste Wirkungsgrad nix, wenn nur wenig Energie von der Sonne kommt.
.
Den Vorteil von dezentraler Energieerzeugung sehe ich ehrlich gesagt auch nicht, die Vorstellung, dass immer dort Energie erzeugt wird, wo sie gebraucht wird ist hoffnungslos idialisert, es werden trotzdem immer mächtigere Netze gebraucht.
.
Aber nun zu meiner eigentlichen Frage: (da darf auch gerne jemand von GP drauf Antworten) Warum stellen wir die PV hier in D auf, wenn sie in südlicheren Breitengraden viel mehr Energie erzeugen könnten? (und schmutzigere KW ersetzen könnten)
WO wir Emmisionen sparen, ist ja egal, Klimawandel ist ein globales Problem. Wenn wir schon die durchaus beachtlichen Umweltfolgen der PV-Herstellung in Kauf nehmen, sollte man dann nicht auch den Nutzen maximieren wollen? (deswegen finde ich es auch überhaupt nicht toll, wenn jemand auch noch sein Norddach mit Solar bepflastert!)
05.11.2012 um 21:38 Uhr ·
Andersdenkender
“Warum stellen wir die PV hier in D auf, wenn sie in südlicheren Breitengraden viel mehr Energie erzeugen könnten?”
Schauen wir erstmal in die südlichen Länder:
“Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erlebte in jüngster Zeit in Spanien einen Aufschwung. Im Jahr 2010 stammten 35,4 % des erzeugten Stromes aus erneuerbarer Energie.” (Spanien)
Portugal erzielt einen ähnlichen Wert.
Investitionen von dem Umfang ins Ausland, wo doch auch woanders erkannt wird das EE dort konkurieren können?
Und wir bleiben dann an Kohlewerken und Atom hängen?
06.11.2012 um 17:31 Uhr ·
Techniker
Spanien und Portugal sind nicht gerade meine Definition von südlich…
Mit zwei selektiv gewählten Beispielen kannst du auch nicht mein Argument wiederlegen – Schau doch mal das nächste mal im Urlaub, wie der Strom so erzeugt wird…
06.11.2012 um 18:02 Uhr
Bruno Straub
stefan, ich wollte Dir doch noch vorrechnen, wieviel CO2 so eine PV-kWh hat…
)
Bei einem Erntefaktor von 3 (= z.B. 7 zu 20 Jahre) werden in China iks kWh reingesteckt, um dann hier über 20 Jahre verteilt, 3 iks wieder rauszuholen. Böse, wie ich bin, gehe ich davon aus, daß in China in KohleKW mit 1000 g/kWh produziert wird. D.h., die hier gewonnene kWh Sonnenstrom ist mit 333 g/kWh CO2 vorbelastet ….. auch noch in 19 Jahren.
Aber, das soll uns nicht anfechten! Bio – Mais – Ökostrom ist ja eher noch schlechter!!
(Ich weiß, die Wahrheit tut weh. Aber für echte Umweltschützer gibt es noch einen Ausweg: Module mit Zertifikat , die aus reinem Atomstrom oder 3-Schluchten- Strom hergestellt wurden ….
05.11.2012 um 22:51 Uhr ·
peng
Bruno und das ist schon sehr konservativ gerechnet, die tatsächlichen Zahlen sehen noch weit katastrophaler aus!
06.11.2012 um 13:19 Uhr ·
stefan
peter: rechne es dir selbst aus, ist doch einfachste mathematik. du hast 25 gw installierte leistung und 19,3 twh erzeugten strom.
bruno: es schwanken immernoch die zahlen zur amortisation, die natürlich den co2-eintrag maßgeblich bestimmen. alle bisher genannten zeiten stammen aus veralteten quellen, und das bei der rasanten entwicklung der technologie. bei den 333 g/kwh müsste ich dir wahrscheinlich recht geben, sie bedeuteten nix gutes, aber immerhin noch etwa die hälfte dessen, was der derzeitige deutsche strommix leistet. (ist eigentlich schon mal die gesamte bilanz eines kernkraftwerks berechnet worden inkl anlagenbau, brennstoffabbau, -aufbereitung und transport, wartung, nachrüstung, rückbau, endlagerung?). zur pv hab ich jetzt ne ganz neue review-studie eines niederländischen unternehmens, dass sich auf den ökologischen fußabdruck der photovoltaik spezialisiert hat, gefunden. hier haben die module aller aufgenommenen studien eine amortisationszeit zwischen 0,8 und 1,3 jahren, die gesamtsysteme zwischen 1,1 und 1,5 j. der co2-eintrag wird dementsprechend mit 12-25 bzw. 18-33 g co2-eq/kwh angegeben (tabelle IIIb).
http://smartgreenscans.nl/publications/deWildScholten-2012-Carbon-and-environmental-footprinting-of-photovoltaic-modules.pdf
06.11.2012 um 14:49 Uhr ·
stefan
und wer’s genauer wissen will, hier die originalstudie zu punkt 6 und 7 in der tabelle: http://smartgreenscans.nl/publications/deWildScholten-and-Glockner-2012-Environmental-footprint-of-Elkem-Solar-Silicon.pdf
06.11.2012 um 15:02 Uhr ·
stefan
ertragreiche webseite, auch spannend dieser link: http://smartgreenscans.nl/publications/deWildScholten-2011-Environmental-profile-of-PV-mass-production–presentation.pdf
mir fällt an oben genannten studien auf, dass sie sich auf südeuropa beziehen, wo ca. die doppelte leistung erzielt werden kann. für deutschland also alles mal zwei: amortisation des gesamten systems im mittel etwa 2,5 j, co-2-eintrag etwa bei 50 g co2-eq/kwh.
interessant in dem hier verlinkten pp-vortrag finde ich die übersicht über globale produktion. wer also privat pv installieren möchte und wert legt auf möglichst kleinen fußabdruck, hat dazu durchaus die chance. wer allerdings nur ökonomische interessen hat, ausschließlich in china herstellen lässt und von mir aus auch die nordseite seines daches zuballert, verdient zwar geld, könnte stattdessen aber auch in kkw investieren.
06.11.2012 um 15:19 Uhr
peng
Stefan ob man aus den von dir verlinkten Angaben wirklich die Vollaststunden ermitteln kann, möchte ich bezweifeln, aber lassen wir deine Aussage einmal stehen.
In dem Paper wird angegeben, dass in 2011 eine Kapazität von 7,5 GW neu installiert wurde und damit eine Gesamtkapazität von 25 GW erreicht wurde.
Gleichzeitig entnehmen wir aus der Tabelle auf Seite 14 dass im Jahre 2011 19,3 TWh oder 19.300 GWh produziert wurden. Hier wissen wir aber für das Jahr 2011 tatsächlich nicht, inwieweit sich die Stromproduktion und die Installation neuer Kapazitäten überschnitten haben und miteinander korrelieren.
Wobei es durchaus möglich sein kann, dass der Wert von 772 Vollaststunden im Jahr 2011 erreicht wurde.
Diese Aussage widerspricht aber nicht meine Angabe, dass der gemittelte Wert der letzten acht oder sogar nach Ferroni 11 Jahren 645 Vollaststunden beträgt.
Indirekt wird meine Aussage auch durch die Tabelle auf Seite 14 unterstützt, wenn wir uns die Werte für das Jahr 2010 ansehen.
Hier wird eine installierte Kapazität von 25 – 7,5 = 17,5 GW installierte Leistung angegeben.
Weiter wird angegeben, dass im Jahre 2010 insgesamt 11.729 GWh PV – Strom erzeugt wurden. Wenn ich die erzeugte Strommenge von 11.729 GWh durch die installierte Kapazität von 17,5 GWh dividiere, komme ich auf einen Wert von 670,2 Volllaststunden für das Jahr 2010. Dieser Wert kommt den von Ferroni und mir angegeben gemittelten Wert recht nahe.
Für die Jahre 2001 – 2009 kann ich momentan keine Angaben machen, aber wenn man eure eigenen Angaben zur Leistungsentwicklung dieser Anlagen folgt, ist es durchaus vernünftig von einen gemittelten Wert von 645 Volllaststunden für den Zeitraum von 2001 – 2011 auszugehen.
06.11.2012 um 17:51 Uhr ·
peng
Stefan, selbst wenn wir annehmen deine 772 Vollaststunden sind richtig, dann kannst du mit dieser Leistung auf dem qm Fläche bezogen im Jahr lediglich 77,2 KWh Strom ernten.
Und nun rechne dir bitte einmal aus, wie viele Jahre die Anlage im Betrieb sein muss, um die Energie wieder zurückzugeben, die für die Herstellung und Wartung aufgewendet wurde. Wir erinnern uns, dieser Wert für die Herstellung und Wartung beträgt 2.460 Kwh/m2
die sich aufgliedern in ca. 1200 KWh für die PV – Module, 150 KWh für die Integration in den Netzbetrieb
und 1.110 KWh für Montage, Betrieb, Rückbau und Entsorgung.
Ja ich denke selbst mit 772 Vollaststunden wird es schwierig die aufgewendete Energie für PV – Anlagen wieder mit diesen zurückzugewinnen.
von 2.463 kWh/m2. Vom Gesamtaufwand entfallen auf die Herstellung der PV-Module 1.200, auf die Integration in den Netzbetrieb 150 und auf Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung 1.113 kWh/m2.
06.11.2012 um 18:07 Uhr
Andersdenkender
Oder:
“Der Ertrag während 25 Jahren ist 2714 kWh/m2.
Demgegenüber steht ein Gesamtenergieaufwand von 1890 kWh/m2.”
So die andere Rechnung unter http://www.photovoltaikforum.com/sonstiges-f13/energetische-amortisation-von-pv-bei-eike-ferrucio-t84529.html
06.11.2012 um 18:53 Uhr
peng
@Andersdenkender
Die ständige Wiederholung von Unfug macht diesen auch nicht glaubwürdiger. Wenn sie in der Lage sind die Zahlen des BMU die Stefan geliefert hat zu lesen und dazu noch die vier Grundrechenarten beherrschen, sollten auch sie erkennen können, dass die Gegenrechnung die in diesem Solarblog aufgemacht wird, einfach unterirdischer Käse ist.
Also hören sie auf uns diesen hier andrehen zu wollen.
Machen sie erst einmal die Hausaufgaben und öffnen den Link von Stefan den ich nochmals mit anhänge, dann schlagen sie die Seite 13 und 14 des Paper von der BMU auf und rechnen ein wenig die Zahlen nach. Wenn sie dieses verstanden haben, sind sie auch in der Lage mitzureden und können auf die ständige Wiederholung von Parolen verzichten.
http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen
06.11.2012 um 19:53 Uhr
Andersdenkender
“Fehler 404
Die von Ihnen gewählte Seite gibt es nicht oder sie ist nicht mehr erreichbar.
Mögliche Gründe:
Neugestaltung der Internetseite (Redesign)
Die Website des Bundesumweltministeriums ist im Februar 2005 komplett überarbeitet ans Netz gegangen. Die Internetseite befindet sich damit auf dem neuesten Stand der Technik und erfüllt darüber hinaus die Vorgaben des Styleguide der Bundesregierung sowie der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung – BITV).
Durch die Überarbeitung ist es möglich, dass Sie gewohnte Verlinkungen nicht mehr erreichen. Alle Informationen wurden jedoch übernommen und sind weiterhin (unter anderem Navigationspfad bzw. anderer URL-Adressen) erreichbar.”
06.11.2012 um 20:15 Uhr
Andersdenkender
Peng, anscheinend sind die Anmerkungen an die Rechnung nicht einen Kommentar wert, finde ich schade, aber ich kann verstehen, dass sie grad nicht soviel Zeit haben, müssen ja auch noch ihre Vollaststunden um jeden Preis verteidigen
Die beiden Kommentare von mir weiter oben warten übrigens immer noch auf eine Antwort
06.11.2012 um 20:18 Uhr
stefan
deine wiederholungen machen die sache allerdings auch nicht besser, peter. du rechnest mit völlig veralteten werten. wie kommst du denn auf 77,2 kwh pro qm und jahr? legst du sandkörner in die sonne? das 10fache kannst du in deutschland mittlerweile annehmen. und der energieaufwand ist ebenfalls bei weitem nicht mehr so hoch, wie von dir angenommen. sieh dir z.b. nochmal tabelle III hier an: http://smartgreenscans.nl/publications/deWildScholten-2012-Carbon-and-environmental-footprinting-of-photovoltaic-modules.pdf
desweiteren bezweifle ich weiterhin ferronis angabe zu durchschnittlichen vollaststunden und halte mich eher an die offiziellen zahlen. überzeugen würdest du mich höchstens durch eine glaubwürdige quelle mit konkreten zahlen.
06.11.2012 um 20:24 Uhr
stefan
sorry, peter. jetzt hatte ich einen denkfehler: 77,2 kwh/qm/a kann man natürlich nicht verzehnfachen. du kannst aber durchaus 30 draufpacken (wirkungsgradverlust eingerechnet).
06.11.2012 um 20:36 Uhr
stefan
an.denk.
hier ist der aktuelle link: http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf
06.11.2012 um 20:25 Uhr ·
Andersdenkender
Danke, durch ein wenig Kommentarrecherche hab ich das dann auch gefunden
06.11.2012 um 20:52 Uhr ·
peng
Nun Stefan, ich weiß ja nicht ob du Wikipedia für eine seriöse Quelle hältst, wie du weißt ich halte von Schrottpedia nur sehr wenig, dennoch möchte ich dir Wiki als Quelle benennen.
Wenn du die Werte der Tabelle „Entwicklung der Stromerzeugung bei PV …..“ einmal durchrechnest, wirst du auf ein Mittel von 2000 – 2011 von 710 Vollaststunden kommen. Sicherlich weichen diese von Ferronis Angaben um 10 % ab, aber sie sind aber immer noch näher an dem was hier alles angegeben wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik
@Andersdenkender
Wenn der Link nicht gehen sollte kann es sich um einen Kopierfehler von mir handeln, ist aber nicht so schlimm, diesen Link habe ich von Stefan übernommen und ist eigentlich brandaktuell, sie finden diesen nochmals etwas höher als Anhang Stefan.
Aber aus dem Link zu Wiki können sie ebenfalls die Volllaststunden errechnen!
06.11.2012 um 21:09 Uhr ·
stefan
ja, peter. ich wollte es ja nicht posten – wiki und so, du weißt … aber ich komme tatsächlich auch auf etwa 710 h. jetzt bleibt noch die frage, ob unsere rechnung wirklich so anwendbar ist, oder ob die beziehung zwischen installierter leistung und stromerzeugung nicht auch durch qualitätsmerkmale der pv beeinflusst werden? dann müssen v.a. ältere werte nach oben korrigiert werden. ah! ich weiß was! wir sind doch immernoch bei “fragen zur energiewende”. schauen wir doch mal, ob es bei greenpeace spezialisten gibt, die sich mit so was auskennen.
@greenpeace
kann man bei photovoltaik durch teilen der jährlichen stromerzeugung durch die jeweilige installierte leistung auf die vollaststunden des betreffenden jahres schließen, oder haben weitere faktoren wie qualität der pv einen einfluss? wenn ja, wie kann dieser mit einbezogen werden? oder lassen sich vollaststunden auf andere weise eleganter ermitteln?
06.11.2012 um 21:47 Uhr ·
Bruno Straub
stefan, wenn ich mir Deine beharrlich angepriesene Tabelle III anschaue, lese ich, dass je nach Zellentyp ca. 14 MJ pro Wpeak aufgewendet werden ….. Das sind ca. 3900 kWh pro kWp. Das ist für das Modul; WR, Aufbau etc. sind da nicht drin.
Der Prof Quaschning hat hier im Blog, wenn ich mich recht erinnere, 5000 kWh/kWp “erlaubt”.
Nehmen wir die hier mühsamst ausgerechneten 710 h, kommen wir auf eine Jahresarbeit von 710 kWh bzw. eine Gesamtarbeit von 14200 kWh je installiertem kWpeak.
Das macht einen mehr als besch. Erntefaktor von 3 (in Worten: drei)
(Und führt, siehe weiter oben, zu ca. 333 g CO2 Belastung)
06.11.2012 um 23:08 Uhr ·
peng
Bruno, selbst den bescheidenen Erntefaktor 3 sehe ich noch kritisch.
Das Problem in der PV – Wirtschaft ist, wenn man versucht belastbare Zahlen zu recherchieren, findet man oftmals nur Müll und Angaben die nur zur Verschleierung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit von PV – Anlagen dienen.
So gibt es auch keine belastbaren Zahlen für den tatsächlichen Energieaufwand für die Fertigung und Montage von PV-Anlagen, aber eine Menge wissenschaftlich verkleideter Studien die in ihren Aussagen um mehr als 1000 KWh abweichen. Doch in keinen dieser Studien wird ein Wert von 1700 KWh pro Wp einschließlich Montage und Betrieb unterschritten. Auch nicht von den Pro Vertretern hier im Blog.
Wenn wir jetzt die von uns mühsam erarbeiteten und hier von allen akzeptierten 710 Vollaststunden heranziehen und dabei noch die jährlichen Alterungsverluste von
0,7 % also im 20järigen Mittel 7% berücksichtigen kommen wir doch zu folgender aufschlussreicher Berechnung für die 25 Betriebsjahre einer PV – Anlage.
710h – 7% =660h damit errechnet sich eine jährliche Stromerzeugung für eine installierte Wp von 66 KWh.
Wenn wir diese Leistung mal 25 Jahre multiplizieren kommen wir einen Betrag von 25 * 66 KWh = 1650KWh.
Halten wir also fest, mit einer PV – Anlage pro qm wurden in den vergangenen 10 Jahren 1650 KWh erzeugt, demgegenüber steht ein energetischer Aufwand von 1700KWh für Fertigung und Montage.
Damit findet eindeutig keine Energieernte statt, sondern lediglich eine Energiesenke.
Dabei möchte ich noch nicht einmal darauf eingehen, dass die Anlagen die vor 10 Jahren produziert wurden und in dieser Bilanz mit einfließen, mit einem wesentlich größeren Energieaufwand hergestellt wurden (nach Prof. Wagemann 9000 KWh je KWp)
Daher ist abschließen festzustellen, dass mit der Solartechnik unterm Strich einer Gesamtbilanz noch keine Energie gewonnen, sondern lediglich vernichtet wurde. Gleichzeitig bedeutet es auch, dass weltweit die CO2 Bilanz mit jeder installierten PV – Anlage zusätzlich belastet wurde und wird. Die einzigen Nutznießer findet man lediglich in der Solarbrance, die mit diesen Schwindel Milliarden verdienen.
07.11.2012 um 12:48 Uhr ·
peng
Sorry, in der Berechnung ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, die 7% Alterungsverluste hätte ich nicht bei den Vollaststunden ansetzen dürfen, sonder bei der installierten Peakleistung, aber das Ergebnis ist gleich.
07.11.2012 um 12:56 Uhr
peng
Ja und den nächsten Bock möchte ich auch noch schnell berichtigen, natürlich soll es nicht heißen in den letzten 10 Jahren; sonder in 25 Jahren werden 1650 KWh erzeugt.
Aber auch hier ändert es nichts am Ergebnis und der richtigen Aussage insgesamt.
07.11.2012 um 14:33 Uhr
Bruno Straub
peng,
als Trost: Abgesehen vom CO2, ein Erntefaktor von 3 ist m.E keineswegs “akzeptabel”…
Ich übersetze das mal: Ein Landwirt kauft in China eine Kartoffel, und erntet dann 3 Kartoffeln, nicht etwa pro Jahr, sondern insgesamt in den nächsten 20 Jahren! Ob das wohl ein toller deal ist??
(Die Damen vom FÖS, das ist das “Institut” wo sich GP seine Atomkosten Gutachten bestellt, würden, sogar zu recht, monieren, dass die Ernte über die nächsten 20 Jahre auf “Heute” diskontiert werden müsse. Und deshalb eigentlich nur 1,998324 Kartoffeln wert wäre.)
Nicht zu unterschätzen ist auch das Argument von Techniker, dass eine Speicherung den “Nettoergebnis” noch mal (ggf. drastisch) reduziert!
08.11.2012 um 00:24 Uhr
Techniker
Lustig, Stephan, das Argument dass moderne PV-Zellen (Reaktoren) besser (sicherer, effizienter, weniger radioak. Müll) sind, und du nicht aus vergangenen Zahlen (Ereignissen) mit alter Technik auf die Zukumft schließen kannst, ist normalerweise mein Argument.
Bisschen ein selektiver Fortschrittsgedanke?
06.11.2012 um 23:27 Uhr ·
Anja
Zwei Fragen und ein Linktipp
Frage 1: Ich verstehe, dass wir als Bürger dafür aufkommen müssen, was wir der Umwelt jahrelang angetan haben. Also verstehe ich eine Strompreiserhöhung. Warum aber werden nicht auch Steuergelder dafür verwandt?? Warum werden die z.B. für Hartz-IV-Erhöhung oder Kindergeld genutzt? Die Energiewende ist doch viel drängender! (Vor allem unfair denen gegenüber, die noch keine Kinder haben aber trotzdem viel Steuern zahlen…)
Frage 2: Manche Unternehmen haben extra umgerüstet und dafür viel Geld ausgegeben um grüner zu sein (bspw. Investition in “grünere” Maschinen). Nun werden sie bei den Strompreisen weniger subventioniert, weil sie ja grün genug sind. Wie kann das sein??
Und der Linktipp: http://www.marktundmittelstand.de/newsletter-unternehmen-zukunft/?src=BL
Das ist ein Newsletter, in dem es um das Thema Energie geht. Ist ganz interessant, weil da die verschiedensten Themen angesprochen werden, die alle mit dem Thema zu tun haben.
07.12.2012 um 09:58 Uhr ·
Marina
Erstens ist das Steuersystem ziemlich kompliziert … Manche Experten auf diesem Gebiet steigen manchmal auch nicht ganz durch.
Zweitens: Berufstätige kinderlose Ehepaare profitieren auf jedem Fall vom Rentensystem … Und was machen vor allem Alleinerziehende, die ihre ganze Energie in Kindererziehung gesteckt haben und deswegen auch nicht arbeiten konnten, die gehen wahrscheinlich leer aus, weil nichts einbezahlt?!
Die meisten Minijobber (450,- – Einkommen) sind Frauen, wie steht es mit ihnen und deren Rentenkasse?
Dies nur am Rande bemerkt,
denn dieses interessante, vielschichtige Thema gehört hier wirklich nicht hin.
Und der Link zum Newsletter?
Soll ich diesen wohl erst abonnieren, damit ich dann die Möglichkeit habe zu wissen, was Markt etc. z.B. über Energiewende veröffentlicht hat?
Eine kleine Schleichwerbung …?
- – -
05.1.2013 um 19:15 Uhr ·
dieraute
Wenn sich herausstellen sollte, dass die Testanlage Wendelstein 7X ein Plasma sicher und dauerhaft einzuschließen vermag, werden sie dann weiterhin so wehement gegen Kerfusionsforschung sein und endlich von energetisch nutzlosen Vorhaben wie Windenergie oder Solaranlagen absehen?
02.1.2013 um 08:53 Uhr ·
Andersdenkender
stellt es sich heraus? fände ich ja mal interessant
bis jetzt ist kernenergie eine gefahr für alle und gewinn für wenige, ich bin der letzte kommunist aber so ist das leider…
02.1.2013 um 09:45 Uhr ·
Bruno Straub
Na, Andersdenker,
ob Du der letzte Kommunist bist möchte ich bezweifeln…. Höre Dich mal bei den Altgrünen um! Die sind doch nicht alle “konvertiert”. Merke: Ein Trittin/Kretschmann macht noch keinen Sommer!
03.1.2013 um 00:30 Uhr
Andersdenkender
Na Bruno,
für Idioten in den Parteien kann ich nichts, aber das was ich gesagt habe dürfte eigentlich für jeden nachvollziehbar sein. Wie man dann noch Atomkraft rechtfertigen will weiß ich nicht.
Ich bin auch kein Grüner nur weil ich merke, das man auf Dauer die Umwelt nicht verschmutzen kann. Tzzz, seltsames politisches Verständnis…
03.1.2013 um 08:17 Uhr
Bruno Straub
@ dieraute,
ich sehe das so:
Atom, Fusion, Kern, Schmelze, Strahlung… da sind wir gegen. Wir sind eigentlich gegen Alles, was irgendwie nach neu und Risiko riecht!
Uns geht es doch gut! Uns reicht es! (- Vielleicht noch die Beförderung nach A15?!)
Also bitte, kein Risiko!
04.1.2013 um 00:14 Uhr ·
Andersdenkender
kein risiko für mich und gewinne für xy – das ist doch eigentlich ein grundsatz auf den man sich einigen kann oder?
04.1.2013 um 10:59 Uhr
Bruno Straub
Der größte und entscheidende Fehler war wohl der, das Feuer zu adaptieren. Hätten wir damals widerstanden, hätten wir heute eine heile Welt.
Wir säßen noch auf den Bäumen, würden uns lausen und ab und zu mal ein Banänchen essen. Überall wäre Frieden…
Schade, daß es GP nicht schon damals gab.
05.1.2013 um 00:28 Uhr
Andersdenkender
super antwort auf eine ernste frage – wirklich top leistung
05.1.2013 um 11:25 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker, als Trost,
Dein Credo “”kein risiko für mich”" ist einfach top!
05.1.2013 um 22:23 Uhr
Andersdenkender
ja, bruno aber dann bitte doch alles zitieren – ein halbes credo ist doch sinnlos?!
“kein risiko für mich und gewinne für xy”
würden mich die betreiber mich dafür (gemessen am risiko “angemessen”) bezahlen dürfen sich auch ihre akws laufen lassen – aber das dürfen sie ja sowieso, egal ob die mir meinen besitz oder meine gesundheit sichern können…
06.1.2013 um 10:34 Uhr
dieraute
ich meine natürlich …oder…
02.1.2013 um 08:54 Uhr ·
Bruno Straub
In diesem, fast schon “vergessenen” Blogbeitrag durften Fragen gestellt werden …. meine wurden leider nicht beantwortet….
Beispiel (vom 22.10.2012):
“”Bruno Straub
(Frage an die Redaktion)
Die Energiewende ist ja wohl ohne “Speichern” nicht machbar …. Deshalb die Frage:
Was kostet eine kWh, wenn sie nach der “Windstrommethode” bzw. nach der “Power to Gas Technologie” gespeichert wird, und am Tage x wieder in Strom zurückverwandelt wird?
(“Ausgangsmaterial” sei Wind(OffS) bzw. Sonne mit 20 C/kWh)”"
.
Soooo schwer dürfte die Antwort eigentlich nicht sein, denn wir wollen doch schon in wenigen Jahren diese Technologie großtechnisch nutzen!
02.1.2013 um 23:21 Uhr ·
Bruno Straub
Dabei ist es doch ganz einfach:
Das Ausgangsmaterial Wind/Sonnen-Strom wird mit 42 bis 38% Wirkungsgrad über Wasserstoff/Methan in einer Gasturbine wieder in Strom umgewandelt. Der “Brennstoff” kostet also 20/0,4 = 50 Cent/kWh. Ich setze einfach mal “schematisch” an: Elektrolyse 10 C/kWh, Speicherung 3 C/kWh, Gasturbine 7 C/kWh. Macht 70 C/kWh, wohlgemerkt auf Basis “Großhandel/Börse” -Niveau. Das ist also deutlich mehr, als das 10-fache für Kohle/Atom/etc.
Ob das der Grund ist, dass man sich über das Thema “Speichern” so beharrlich ausschweigt?
(Abgesehen davon, dass die Technik allenfalls im “gehobenen Experimentierstadium” ist.)
04.1.2013 um 23:52 Uhr ·
Andersdenkender
naja, bei den zahlen die du benutz wäre es ja ein skandal, ist es aber einfach nicht.
soll ich dir das vorrechnen?
05.1.2013 um 11:24 Uhr
Bruno Straub
Gerne.
(Aber bitte “vorrechnen” und nicht aus Deinem Zitatenschatz kopieren)
05.1.2013 um 22:26 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker,
….. Du hattest Dir ja eine längere Auszeit genommen.
Hast Du Deine Rechnung fertig?
26.1.2013 um 20:32 Uhr
Andersdenkender
Ja klar, aber mir ist nicht klar ob das überhaupt einen Sinn macht wenn sie weiter drauf beharren, dass Konventionelle Energie 7ct kostet.
Das ist mir Verlaub kompletter Quatsch.
Weswegen das so ist wollen sie ja nicht wahrhaben.
26.1.2013 um 22:27 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker, tue Dir keinen Zwang an.
Sehe doch einfach die 5 Cent/kWh als “Grosshandelspreis” an.
26.1.2013 um 22:40 Uhr
Bruno Straub
Knapp 25% des Stroms in Deutschland kommt zur Zeit aus erneuerbaren Quellen. Und es kommt jetzt schon zu “Kollisionen”, einem Überangebot zu bestimmten Tageszeiten von Wind/Sonnen -Strom.
Im Jahr 2020 wird der Anteil der Erneuerbaren auf 45 Prozent ansteigen.
“Die Energiewende ist nicht aufzuhalten. Sie kommt bei der Stromerzeugung schneller voran, als sogar wir dachten”, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. Aber es gibt auch noch einiges zu tun”.
Was Frau Behrens wohl damit meint?
Haben die Greenpeace – Forscher das Speicherproblem gelöst?
06.1.2013 um 21:24 Uhr ·
Anke Hübner
Ist es denn gewollt, dass für Windkraftanlagen und Solarparks Landschaftsschutzgebiete weichen müssen? Siehe beispielsweise Link: http://www.premiumpresse.de/nein-zur-aufhebung-des landscahftsschutzes-PR1857269.html
24.1.2013 um 12:45 Uhr ·
Bruno Straub
Nichts Schlimmes: Da gibt es eine Seite, schon öfters empfohlen, auf der man sehen kann, wie sich die aktuelle Stromerzeugung auf konventionell, Sonne, Wind aufteilt:
http://www.transparency.eex.com/de/
Heute sieht man, dass sich Sonne/Wind nur marginal an der Erzeugung beteiligen wollen. (Übrigens schon mindestens 20mal in dieser Wintersaison)
Das ist nichts Schlimmes, denn noch sind ja genügend “konventionelle” Kraftwerke in Betrieb.
Aber fragt doch mal den Energiewender eures Vertrauens, woher denn die Versorgung kommt, wenn es gelungen ist, die “Stinker” abzuschalten!
- Ja die Speicher…. Fragt doch mal, welche Technik die Speicher haben, wo sie stehen! Wer sie finanziert! Was sie kosten! Und wie das denn mit dem Wirkungsgrad ist!
Als Trost: Schon in wenigen Wochen wird man Tage sehen, an denen sich Wind und Sonne gegenseitig “rausschmeißen”….
(Aber da gibt es denn ja diese ominösen Speicher usw….)
25.1.2013 um 21:12 Uhr ·
Andersdenkender
Frag mal lieber wo dein “tolles” Kohlekraftwerk Schaden anrichtet.
Oder was man alles zu Erneuerbaren EnergieN zählt.
Danach wäre es auch vernünftig über eine Versorgung mit EE zu reden.
Ist alles eine Frage der Finanzierung, aber solange konventionelle Kraftwerke nicht kostendeckend (für die Allgemeinheit) arbeiten müssen wir das Thema Gerechtigkeit im Strombereich nicht aufreißen.
Ich sag hier nichts neues. Externe Kosten internalisieren? Klingelts?
26.1.2013 um 11:10 Uhr ·
Bruno Straub
Andersdenker,
Du sagst wirklich nichts Neues. Ich kann das bestätigen! Du bringst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die story von den externalisierten Internen Kosten …. kommt ganz gut … passt aber nicht immer. Hier bestimmt nicht!
(Hier geht es um Speicher und nicht um böse KohleKW)
26.1.2013 um 16:22 Uhr
Andersdenkender
Ne Sträubchen, hier gehts immer noch um Fragen.
Oder besser gesagt es ging hier mal um Fragen.
Vielleicht sollten sie sich auch mal auch mit “externen Kosten” vertraut machen.
Da werden sie sich doch tatsächlich wundern das es billiger ist die Umwelt zu schützen als sie erst zu zerstören und dann wieder regenerieren zu lassen.
Aber das ist wohl zu kompliziert für Sie?!
26.1.2013 um 17:11 Uhr
Waldschrat
@Andersdenkender
wenn Du nicht mehr weiter weist wirst Du immer pampig.
Deinen externen internen Kosten zufolge müsstest Du sofort
alle AKWs hochfahren, die mit frischen Brennstäben abgeschaltet worden
sind. z.B. Isar 1.
Und die Speicherproblematik, die Bruno anspricht ist Realität
Was nützt der Strom, der nicht verbraucht werden kann?
26.1.2013 um 18:25 Uhr
Andersdenkender
@Waldschrat:
Wenn man von “externen internen Kosten” (DU!!) oder “externalisierten Internen Kosten” (Straub) schreibt sollte man besser nochmal nachlesen was gefragt ist.
Anders kann man auch deine Aussage, dass AKWs hochgefahren werden sollen, nur als Geplänkel ansehen.
Man sagt es sind noch keine Speicher da (was sogar nicht stimmt) also macht alles kein Sinn. Genauso kann man sagen, wir haben noch nicht 100 Prozent EE, also können wir es auch gleich sein lassen. Und überhaupt – wenn niemand Klimaschutz macht, müssen wir doch erst Recht nicht damit anfangen, oder?
Und Strom/Energie kann immer “verbraucht” werden – obwohl umgewandelt ja für alle Physiker richtig wäre – oder was wolltest du damit sagen?
Bleib bei deinen Bäumen, Waldschrat, da bist du gut aufgehoben
26.1.2013 um 19:40 Uhr
Techniker
Andersdenkender, Bruno schreibt offensichtlich über Speicher, die es nicht gibt und keiner weiß wie man sie bauen sollte – Elektrolyse, die einzig praktikable Lösung hat so einen niedrigen Wirkungsgrad, ca 1/3, so dass die Amortisierungszeit z.B. von Solarzellen bei Speicherung sich dann natürlich auch verdreifacht, bzw. nie Erreicht wird.
Es bringt natürlich nix, am Tag x doppelt so viel Strom im Netz zu haben wie gebraucht wird, so das der Strompreis ins negative fällt, nur um an Tag y dann ohne Wind auf einmal doch wieder die KohleKW anwerfen zu müssen.
Deine Antwort ist dann doch etwas seltsam, du schreibst deine übliche Leier von externen kosten.
Was genau hat das mit Speichern zu tun, und wie willst du das Problem dadurch lösen?
26.1.2013 um 19:49 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker,
mit meiner Kreation “externalisierte Interne Kosten” habe ich Dich offensichtlich intellektuell überfordert.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
26.1.2013 um 20:56 Uhr
Andersdenkender
@Techniker:
Als Techniker solltest du es doch wissen, das es manchmal Probleme gibt die gelöst werden (müssen).
@Bruno:
Deine Kreation hat bei mir volle Breitseite geschlagen, wodurch ich jetzt noch fester davon überzeugt bin dass sie es anscheinend nicht wahrhaben wollen worum es um groben und ganzen doch geht – Konventionelle Energie ist der letzte Mist. Ich bin mir sicher man wusste vor 60 Jahren auch nicht wie man Atomkraftwerke bauen sollte. Heute gibt es sie trotzdem “o moaß”. Probleme kommen, Probleme werden gelöst.
Allerdings nicht von Nörglern in Internetkommentaren. Sad, but true.
26.1.2013 um 22:16 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker,
genug geschwafelt! Komme doch mal zu den Speichern!
26.1.2013 um 22:44 Uhr
Techniker
Und wenn ich die gleiche Argumentation bei Atomkraftwerken anwende, ist sie auf einmal nicht mehr gültig?
27.1.2013 um 08:20 Uhr
Andersdenkender
@Straub:
Schade das sie nicht auf meinen Beitrag eingehen.
@Techniker:
Natürlich nicht, auch wenn diese Antwort sie jetzt sicherlich überrascht.
Das hat mehrere Gründe, zum einen gibt es das “Problem” nun jetzt wirklich schon länger (40+ Jahre?), zum anderen ist es sicherlich viel komplexer als ein Speicher.
Und außerdem ist es was anderes ob man Müll produziert den man ganz offensichtlich über sehr sehr sehr sehr laaaaaaaange Zeit noch lagern muss, etwas anderes als ein Speicher.
27.1.2013 um 11:00 Uhr
Waldschrat
@Andersdenkender
erstgehst Du auf Bruno los, dann auf mich. Sprich doch einfach von
Gesamtkosten und dann lese nochmal was Bruno geschrieben hat.
Ich prangere lediglich Dein Schwarz Weiss Denken an.
Das EEG erfüllt also seinen Zweck?
Schon 2005 als die damals größte PV Anlage der Welt in Bayern eingeweiht wurde
http://www.max-boegl.de/boeglnet/web/show.jsp?nodeId=1456&lang=de
Hat sich der Errichter Tom Dinwoodie von Powerlight, dahingehend geäussert, das dies an dem Standort eigentlich Unsinn sei.
Powerlight haben Deutschland wieder verlassen und sind bei Sun Power integriert.
Heute findest du in Ostholstein auf vielen Dächern PV Anlagen.
Dann ist davon auszugehen, daß die Anlagen so ausgelegt sind , dass die maximale Modulzahl aufs Dach gepackt werden, ohne die Peak Leistung zu berücksichtigen.
Andersdenkender.
Gehe zu https://www.sma.de/service/downloads.html
Schau Dir bei Freunden oder Bekannten die Anlagen anund rechne selber nach.
Solaranlagen und Zukunft
Fast keine der anlagen wird gewartet. So nach 10 Jahren sind 1/5 der Anlagen Schrott. Die jatzt noch spottgünstigen Versicherungsprämien werden astronomisch
steigen.
Solaranlagen und Arbeitsplätze
Dieses Thema ist bereits durch. Ziehmlich alle deutschen Hersteller sind pleite.
eigentlich alle nicht Chinesischen. Siehe Sunpower.
http://news.thomasnet.com/green_clean/2011/10/21/sunpower-twice-the-green-jobs-scandal-for-the-obama-administration-of-solyndra/
Die Zulagen sind gedeckelt. Damit ist mit einem Paukenschlag die Branche fertig.
Aber das EEG ist brauchbar?
Jetzt pack die Windenergie dazu.
Riesen Peak Leistung ohne Puffer und Transportnetz.
Für den Peak Verbrauch sollen Trotzdem Gaskraftwerke her, die keiner betreiben will.
Und dann schau dir Isar 1 an. Nagelneue Brennstäbe, aber vom Netz.
also werter Andersdenkender, die Kosten für Isar 1 sind vom und am Netz annähernd gleich, das Risiko auch.
So das passt jetzt einfach nicht in Deine schwarz/weiss Logik!
27.1.2013 um 14:09 Uhr
Techniker
Speicher (Pumpspeicher) gibt es schon seit über 100 Jahren, Elektrolyse ist sogar noch länger bekannt. Kernspaltung war vor WW2 weitestgehend unbekannt.
Wo ist nun also mehr technischer Fortschritt zu erwarten?
27.1.2013 um 17:48 Uhr
Andersdenkender
Tja, kommt ganz darauf an wo es nötig ist.
Und nun ist es ja wirklich nicht so als ob sich global irgendwas in die Richtung “Atomkraft ist absolut sicher” (Betrieb und Müllentsorgung) tut oder?
Während es absolut wurscht ist wohin sie ihren Müll bringen, sind laut ihnen Speicher ja unverzichtbar. Was sagt ihr Bauch – wo wird mehr geforscht?
27.1.2013 um 18:22 Uhr
Techniker
Technischer Fortschritt kommt nicht dort, wo es “nötig ist”, sondern dort, wo es möglich ist. Du hast schon komische Vorstellungen, manchmal. Und in der Nukleartech. gab es große Fortschritte in letzter Zeit. Vergleiche doch mal ein ESBWR mit einem Konvoi, und letzterer ist nicht wirklich alt.
27.1.2013 um 19:12 Uhr
Andersdenkender
Ok, wieder so ein Missverständnis.
) und wenn jemand es für nötig hält danach zu forschen.
Technischer Fortschritt kommt wenn er “möglich” ist (haha, hast du dir das mal zweimal durchgelesen?
Forscht man in Richtung sicheres Endlager oder ist man eigentlich schon längst dabei den Müll sonstwo hinzuschicken und entzulagern?
Und ist dieser – was auch immer – Reaktor effizienter/sicherer? Ich nehme mal nicht an das es möglich ist “kein Müll” zu produzieren
27.1.2013 um 19:45 Uhr
Marina
Die Energiewende wird nahezu ad absurdum geführt, wenn Atomkraft (z.B.über die Ostsee) importiert wird, wie es Herr Rösler seit den politischen Gesprächen mit maßgeblichen Leuten in Russland im Sommer 2011 vorhat!
Das heißt also: Überwiegend AtomAUSSTIEG innerhalb Deutschlands, jedoch PRO
Atomenergie, was aus dem Ausland kommt!
Was für eine DOPPELmoral und somit ein FALSCHES Spiel, was vor allem unsere
politisch Verantwortlichen mit uns Bürgern hier treiben!
Vielleicht haben auch bestimmt die großen Energiekonzerne ihre Finger mit drin?!
Ganz auszuschließen ist das wohl nicht.
Fazit:
Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist mit ihrer Politik in DIESER wie auch in VIELER Hinsicht nicht mehr glaubhaft und tragbar …
Hoffentlich obsiegt die Vernunft – bei der Bundestagswahl!
27.1.2013 um 08:51 Uhr ·
Techniker
Andersdenkender, die Speicherproblematik ist nicht ein Problem, was uns irgendwann in ferner Zukunft betrifft, es betrifft uns – wenn der Ausbau so weitergeht – in 2-3 Jahren. Dann ist die installierte PV- und Windleistung so hoch, dass an einem windigen wolkenlosen Sommertag u.U. mehr produziert wird, als verbraucht. Dann haben die Stromnetze ein großes Problem.
Das lustige dabei ist, das die EE-Vergütung garantier ist – also egal ob wir den Strom verbrauchen oder nicht, der nette Nachbar mit der Solaranlage auf dem Dach kriegt sein Geld. Das wird Lustig. Wenns am nächsten Tag wolkig ist, muss man sich trotzdem woanders Strom holen.
Siehst du jetzt wo das Problem liegt, in 2-3 Jahren werden nicht auf einmal Speicher da sein.
Deshalb will Öttinger ein Tempolimit für die Energiewende, und die CSU die Einspeisevergütung senken.
ZUERST müssen Speicher da sein, DANN können EE ausgebaut werden.
(Du kannst es auch so sehen: Die Stabilitätsprobleme, die im Netz verursacht werden, und die Kosten, die durch fehlende Speicher verursacht werden (Strom wird weggeschmissen). Sind “externe Kosten”, die, wenn sie “internalisiert” wären, PV-Investments unprofitabel machen würde )
27.1.2013 um 08:55 Uhr ·
Andersdenkender
@Techniker:
) etc. – wer will da noch leben?
Sicher, irgendwann muss man Speichern. Wann das ist – puh, so ein Fachmann bin ich nicht. Und ich maße mir auch nicht an mit den Daten von heute die Speicher von morgen auszurechnen, wie Bruno das macht.
Ich halte das EEG auch nicht für sinnvoll. Jedoch erfüllt es vorerst seinen Zweck, auch wenn (!) möglicherweise (!) in X Jahren X Strom an unsere Nachbarn abgegeben muss.
Und wenn am nächsten Tag der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint, das Wasser nicht fließt, die Biomasse nicht stinkt, der Flus nicht mehr fließt, die Erde plötzlich kalt ist (haha
Speicher werden kommen, so naiv das auch klingt und ich bin mir sicher das dorthin auch geforscht wird. Und was irgendwer will und wer was nicht das ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht.
“ZUERST müssen Speicher da sein, DANN können EE ausgebaut werden.”
Haha, was wurde in den letzten Jahren gemacht?
Richtig ist – aus heutiger Sicht – kann man nicht unbegrenzt EE bauen ohne irgendwann auch Speicher zu haben. Und Speicher wurden aufgrund der staatlichen Anreize (die du ja auch genannt hast) natürlich gekonnt vergessen.
Was nicht heißt das man nicht danach forscht oder verstärkt sich auf Speichertechnologien spezialisiert.
Du kannst es eigentlich auch so schreiben – wäre zumindest sprachlich korrekter:
Die möglichen Stabilitätsprobleme, die im Netzt verursacht werden können und die (möglichen) Kosten für fehlende Speicher sind “externe Kosten”, die, wenn sie “internalisiert” werden, Photovoltaik möglicherweise unrentabel machen.
Aber dabei sind mir keine Stabilitätsprobleme bekannt, der Bundesnetzagentur auch nicht. Selbst wenn es solche Kosten gäbe sollten sie gedeckt sein.
Und dann die Glaskugel auspacken, über mögliche Kosten von Möglichen Speichertechnologien die möglicherweise EE “unrentabel” machen ist ein bisschen verlogen, in der Form das sie nicht existent sind und bei konventioneller Energie absolut Null (oder nahe dadran) internalisiert wird.
27.1.2013 um 11:26 Uhr ·
Techniker
“über mögliche Kosten von Möglichen Speichertechnologien die möglicherweise EE “unrentabel” machen ist ein bisschen verlogen, in der Form das sie nicht existent sind…”
Sorry, aber bei dem Satz musste ich lachen^^
Du hast es erkannt, sie sind nicht existent, das ist das Problem.
Du hast doch sicher schon davon gehört, dass der Strompreis immer häufiger ins Negative fällt, oder? Bis zu Minus ein Euro pro Kilowattstunde war schon drin, für ein paar Minuten bekomme ich also Geld, wenn ich Strom verbrauche (sofern ich Echtzeit-Preisabrechnung habe). Wenn nähmlich mehr produziert wird als verbraucht, muss der Strom irgendwie weg, sonst geht was kaputt. So versucht man durch negative Preise Kunden mit Echtzeit-Abrechung dazu zu animieren, möglichst viele Stromverbrauchende Geräte einzuschalten, sonst riskiert man einen Netzzusammenbruch. Gäbe es Speicher, so würden sie sich einfach aufladen, tun sie aber nicht, weil es sie nicht gibt. Das Geld, was der Netzbetreiber bei Minuspreis fürs verbrauchen auszahlt wird selbstverständlich auf den Strompreis draufgerechnet. Und, laut EE muss der Strom, auch wenn er verheizt wird trotzdem vergütet werden.
Das ist was ich meine, mit externen Kosten wegen fehlender Speicher.
Und egal was für eine Speichertechnologie du dir ausdenkst, der Wirkungsgrad ist rein Physikalisch immer kleiner 100%, wenns gut geht technisch villeicht 50% (Elektrolyse noch weniger) also 2 kWh zu je 20 cent rein, 1 kWh raus –> Ergo: 40 c/kWh Ich sehe nicht, was da jetzt verlogen sein sollte. Gleiches gilt dann auch für die Amortisationszeit, die verlängert sich dann je nach Wirkungsgrad der Speicherung (also bei 50% 2x ; bei 33% 3x usw…)
Dabei sind die Kosten für die eigentlichen Speicheranlagen noch gar nicht eingerechnet!
Nebenbei gesagt: Du bist doch so ein Fan von Emissionshandel, dann müsste es dir doch eigentlich egal sein, wie schnell oder langsam die EE bei uns hier ausgebaut werden, oder? Wenn wir viel ausbauen, sind mehr Zertifikate günstig auf dem Markt, dann wird woanders mehr emittiert, wenn wir nix machen, werden Zertifikate teuer, dann muss woanders gespart werden. Oder gilt das nur als Argument wenn es um CO2-Einsparung durch Atomkraft geht?
27.1.2013 um 17:42 Uhr
Andersdenkender
Techniker,
“nicht existent” im Sinne von “diese Kosten gibt es in dieser Höhe (noch?/doch/leider?!) nicht, daher sinnlose Glaskugelei”. Was technisch geht, entscheidet sich mit der Zeit.
Der Mensch ist unglaublich schlecht in Prognosen, glauben sie mir mal.
Speichern kosten Geld, wieviel kann und maße ich mir nicht an zu wissen.
Als Tipp – forschen sie doch in diese Richtung!
Ich weiß auch nicht warum ich jetzt wieder “Fan” von irwas sein sollte – die gesamtwirtschaftlich effizienteste Methode sollte sich durchsetzen.
Atomkraftwerke stoßen vergleichsweise weniger CO² aus, würden also auf dort “begünstigt” werden. Allerdings gefähren sie zu einem x-ten Prozentchen unser aller Leben, Hab und Gut. Rechnen sie sich aus was billiger ist
PS: Dazu gibt es aber – Gott sei Dank – auch Studien.
27.1.2013 um 18:16 Uhr
Techniker
Andersdenkender, du bist ein Meister im Tatsachen verdrehen, ideologisch rumschwaffeln, rausreden und verdrängen, aber jetzt musst du dich entscheiden:
Du kannst deine Aussage aus vorherigen Threads, das Atomkraftwerke wegen des Emissionshandels effektiv kein CO2 einsparen nochmals bekräftigen, müsst aber dann auch einsehen, dass PV-Anlagen und Windräder dies dann auch nicht tun.
Oder: du kannst einsehen, das der Emissionshandel löchrig ist, und damit PV- und Windanlagen rechtfertigen, müsst aber gleichzeitig einsehen, dass durch den Atomausstieg jede Minute unnötig Tonnenweise CO2 in die Atmosphäre gepustet werden. (Und das unabhängig von wie schnell EE ausgebaut werden, solange bis das LETZTE Fossile Kraftwerk abgeschaltet ist. Im Vergleich zum Klimawandel ist Atommüll noch harmlos, meine Meinung)
Hier die eine Argumentation, und dort die Andere weils dir grad in die Agenda passt geht nicht.
27.1.2013 um 19:07 Uhr
Techniker
Sorry wenn das jetzt etwas harsch war, aber es regt schon etwas auf wenn jemand dort eine Meinung (wegen Emissionshandel keine CO2-Ersparnisse) vertritt, nur um hier die genau entgegengesetzte Position zu vertreten
27.1.2013 um 19:18 Uhr
Techniker
An, jetzt verstehe ich erst was du meinst, mit “nicht existent”
Ich meinte aber auch nicht die Kosten durch die Speicher, sondern die kosten durch die Abwesenheit von Speichern (Strom wird verschenkt, ect)
27.1.2013 um 19:22 Uhr
Andersdenkender
@Techniker:
Ob am Ende was gespart wird hängt damit zusammen ob das politisch-wirtschaftliche Mittel den Bedingungen angepasst wird.
Ich bin kein “Fan”, doch “löchrig” ist was anderes.
Defacto wird gespart, wenn Umweltverschmutzung in Form von Zertifikaten einen angemessenen Preis hat. Punkt.
Inwiefern etwas gepart werden kann, hängt mit Dingen zusammen von denen ich keine Ahnung hab ob sie passieren werden. Sagen sie mir doch mal ehrlich welche Standpunkt sie von ihren einnehmen.
Inwiefern man die Schäden des Klimawandels und den Risiken des Betriebes eines AKWs miteinander vergleichen kann weiß ich nicht. Hab mich nicht damit beschäftigt.
27.1.2013 um 19:35 Uhr
Andersdenkender
@Techniker:
Wird im Moment den Strom verschenkt?
Wird uns im Gegenzug auch mal was zurückgeschenkt?
Würde mich wundern wenn andere Länder bessere Netze hätten
27.1.2013 um 19:39 Uhr
Techniker
Also sparen Atomkraftwerke jetzt CO2 oder nicht?? Das konnte ich da jetzt nicht rauslesen^^
Ich min der Meinung: Ja das tun sie, durch Emissionhandel wird zwar die CO2 Emission gedeckelt, aber dieser Deckel wird auch immer wieder neu angepasst, und wir sind Alls nur Menschen.
Was das Strom verschenken angeht: zurückgeschenkt Kriegen wir selten was, weil unsere Nachbarn nicht mal ansatzweise so viele schwankende EE haben wie wir.
Was Risiko vs. Risiko angeht: ich hab mir meine Meinung gemacht, und stehe auch hinter ihr, aber “hab mich nicht damit beschäftigt” kann ich akzeptieren, ich kann ja auch falsch liegen.
Langfristig sind wir ja wohl beide für EE, aber die nächsten Jahre sollte da mal langsam gemacht werden, bis Speicher da sind
27.1.2013 um 19:50 Uhr
Andersdenkender
Nope, Dinge die da sind können nichts sparen. Höchstens ERsparen. Aber das ist ja völlig was anderes
28.1.2013 um 20:44 Uhr
Waldschrat
@Andersdenkender
Von Stabilitätsproblemen weisst Du nichts?
Dann schau mal hier:
http://www.dw.de/tschechien-deutschland-tschechien-droht-der-blackout/a-16498635
27.1.2013 um 14:30 Uhr ·
Bruno Straub
“Neulich” haben wir, das war eine totale Überraschung, gemerkt, dass zur Weiterleitung der EE teilweise Netze fehlen…
(Bezeichnenderweise hat unsere Oppostion, die sonst bei jeder Gelegenheit einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss fordert, diesmal nicht eruieren wollen, wer das “versemmelt” hat…)
Und wenn wir mit unseren Ausbauplänen für die EE so weitermachen, wird man “bald” merken, dass es Zeiten gibt, in denen wir viel mehr Sonnen/Windstrom erzeugen, als wir brauchen können. Und dass es andere Zeiten gibt, wo wir den Strom gut brauchen könnten, wenn wir ihn denn hätten.
Es gibt natürlich eine Lösung. Das Zauberwort heißt: SPEICHER. (Weiß jedes Kind)
Erstaunlicherweise ist das aktuell kein Thema.
Meine Vermutung: Das Thema ist so “unerquicklich” = teuer, dass sich niemand traut, die Bevölkerung zu “beunruhigen”….
27.1.2013 um 22:17 Uhr ·
Waldschrat
@Bruno
das ist das schlimme an Andersdenkender.
Schwarz Weiss. Die Speicher bräuchten wir heute schon. Und der Aufschrei
in der Bevölkerung wenn in deutschland die PV Produzenten zusperren höre ich
heute schon. Kümmert aber Andersdenkenden nicht.
Erstmal wird er beleidigend. Und daß in Norddeutschland völlig unrentable
PV Anlagen durch Steuergelder gepuscht werden und mit der Windendergie zusammen bald endsorgt werden müssen, kümmert ihn auch nicht.
Das ist aber ein Pulverfass.
Ansätze zum speichern gibt es —Enerix z.B.
http://enerix.de/photovoltaik/
Aber im Moment reine Liebhaberei.
Deutschlad und Europa hat die PV Karte längst verloren und eine historische Chance vertan. Vertan, denn das Rad lässt sich nict zurückdrehen.
Längst sind alle nahmhaften deutschen Hersteller pleite.
Schüko bezieht längst aus China.
Diese Chance haben wir vertan.
27.1.2013 um 22:41 Uhr ·
Andersdenkender
Was ist jetzt das “Schlimme” an mir? Und wo habe ich beleidigt?
Sry, aber so ganz nachvollziehen kann ich das jetzt nicht.
Übrigens kenne ich da noch ne Firma die am Ball bleibt – Solarworld.
Und übrigens ist der direkte Wettbewerb mit stark subventionierten chinesischen Betrieben fragwürdig und hat nur wenig mit Wirtschaft zu tun.
28.1.2013 um 14:06 Uhr
Bruno Straub
@Waldschrat,
ich will ja nicht den Spielverderber machen…. aber Deutschland ist auch bei den Windmühlen weder Markt- noch Technologieführer. Das bißchen, was bei deutschen Windrädern innovativ sein mag, wird innerhalb kürzester Zeit, wenn nicht eh in “Gemeinschaftsunternehmen” eingebracht, abgekupfert sein! Und in 3 Jahren stammt das “Standardwindrad” für den Blocksberg oder alpha39 z.B. aus Korea, so wie heute ein ordentliches Containerschiff…
Aber unverzagt: Deutsche EE sind ein Exportschlager! – Man muß nur dran glauben!
28.1.2013 um 21:32 Uhr
Andersdenkender
Bruno, mal ehrlich, kommst du dir nicht langsam selbst ein bisschen idiotisch vor?
28.1.2013 um 21:34 Uhr
Waldschrat
Toll gemacht das EEG, wirklich toll.
Ps.:
Der traurige Untergang der Zukunftsbranche, ein Milliardengrab.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/q-cells-will-insolvenz-beantragen-a-825284.html
28.1.2013 um 18:07 Uhr ·
Andersdenkender
Was hat das mit dem EEG zu tun?
Es liegt viel mehr daran das in China ALLES billiger produziert werden kann.
Nicht nur weil Arbeiter keine Rechte haben und die Umwelt gratis ist.
28.1.2013 um 20:34 Uhr ·
Waldschrat
@Andersdenkender,
nein daran liegt es nicht.
Es liegt daran, daß in einem Hype Milliarden versekt worden sind.
Quelle und Ursache das EEG. Zig tausende schlecht ausgelegte PV Anlagen
deren Effizienz mangelhaft sind von Steuergeldern subventioniert wurden.
Gefördert werden sollte ein neuer Wirtschaftszweig, der schon 10 Jahre nach
EEG völlig am Boden liegt.
Und in China kann dadurch billiger produziert werden, da keinerlei Regeln gelten.
Also kann man diese Prudukte nicht unsanktioniert importieren.
Das EEG subventioniert eben genau diese Entwicklung.
Der Traum von der sauberen Energie, Arbeitsplätzen Fortschritt ausgeträumt.
Windparks, die halbfertig ohne Konzept und Anschluß vor sich hindümpeln,
eine völlig verfehlte Solarpolitik, dies ist EEG.
Ein völliger Irrsinn eben.
28.1.2013 um 21:46 Uhr ·
Bruno Straub
Waldschrat,
vielleicht sollte man die Extenen Kosten z.B. der chinesischen PV-Module ermitteln und von den Fördergeldern abziehen?
28.1.2013 um 22:20 Uhr ·
Andersdenkender
Vollkommener Quark.
In China werden einfach günstigere Module gebaut, frag mich nicht wieso dessen Bau auch noch subventioniert wird.
Bei uns wird Einspeisung subventioniert, in China die Produktion.
Das ist nicht zu vergleichen.
29.1.2013 um 16:46 Uhr ·
Waldschrat
@Andersdenkender
In China ist die Produktion hochsubventioniert. Arbeit Umwelt Energie alles quasi umsonst.
Und der richtige push kam von unserem EEG. Leider fliesst das geld nun nach China und nicht in die hoffnungsvolle Solarindustrie im Osten.
Vielleicht solltest Du auch bedenken, daß China keine Marktwirtschaft hat.
29.1.2013 um 17:20 Uhr
Andersdenkender
Selbst wenn es kein EEG gäbe würden Zellen aus China gekauft werden, einfach weil sie BILLIGER sind – war das deutlich genug?
29.1.2013 um 19:09 Uhr
Bruno Straub
Ohne EEG würde in Deutschland keine PV gekauft werden….., auch nicht die BILLIGE aus China.
29.1.2013 um 20:31 Uhr
Waldschrat
@Bruno
doch PV gäge es auch so,aber nicht in Ostholstein oder an Dächern mit
Ostausrichtung. Den auch davor gab es Einsprisevergütungen.
Nur keine schwachsinnigen.
29.1.2013 um 21:37 Uhr
Andersdenkender
Dürfte man nicht gratis die Umwelt verschmutzen und alle Menschen gefährden könnte sich auch kein Schweinchen konventionelle Energie leisten.
Werfe niemals einen Bumerang, Bruno – er könnte zurück kommen. Und zwar härter
29.1.2013 um 21:38 Uhr
Bruno Straub
Wäre ich kein “Schweinchen”, sondern ein “Gutmenschchen”, dürfte ich natürlich die Umwelt gratis verschmutzen…
Ich dürfte Mais in Monokultur anbauen, kräftig düngen, das Trinkwasser (in der Nachbargemeinde) versauen, mit dem Dünger auch den Himmel mit Methan düngen, mit Insektiziden spritzen, Bienen vergiften, die Biodiversität massiv beeinträchtigen, den Boden ruinieren. Für meine Bemühungen würden mir auskömmliche ca. 20 Cent/kWh bezahlt…. Als EEG-Zwangsabgabe von “Bürgern”, denen man einredet, dass so die Umwelt gerettet wird.
29.1.2013 um 23:25 Uhr
Andersdenkender
Bruno, ich warte nur noch bis du behauptest das konventionelle Energieträger umweltfreundlicher sind – dann fang ich ganz laut an zu lachen
30.1.2013 um 15:29 Uhr
Waldschrat
@ Andersdenkender
können wir uns darauf einigen, daß konventionelle Energien sinnvoll
abgelöst werden müssen.
Können wir uns weiter darauf einigen, daß die Solarförderung voll aus dem
Ruder gelaufen ist?
30.1.2013 um 18:36 Uhr
Bruno Straub
Bei der PV ist es einfacher. Da sind die Chinesen die “Gratis Umweltverschmutzer”: Die Herstellung der Module hat vorab bereits 1/3 der Energie gekostet, die man in in den nächsten 20 Jahren wieder reinholen will. -Das ist doch egal! Und die Methoden der Kohleförderung in China? Und der Wirkungsgrad chin. Kraftwerke? Und die Rauchgasreinigung? Oder gar die Arbeitsbedingungen der Werker? Ist doch alles unwichtig!
Hauptsache, wir holen UMWELTFREUNDLICH noch ein paar kWh aus diesen wunderbar blau schimmernden Modulen! …. Und lassen uns ganz nebenbei unsere Gönnerschaft mit 7% Rendite honorieren…
30.1.2013 um 21:08 Uhr
Andersdenkender
@Waldschrat:
Wir können uns darauf einigen das konventionelle Energie teurer ist als EE.
Wir können uns darauf einigen das es besser gewesen wäre direkt zu zeigen wie teuer konventionelle Energie ist – dann würden auch Werbekampangnen erspart bleiben die uns erzählen wie “teuer” EE doch sind.
@Bruno:
Der “Bad Taste Award” sagt dir was?
30.1.2013 um 21:35 Uhr
Waldschrat
Natürlich gab es Förderung
Das 100 Dächer Programm mit dem Fraunhofer.
Aber der Irsinn war, daß die Förderung nicht angepasst wurde
und zu einer Milliardenblase geführt hat.
Anfänglich waren das noch echte Freaks, die Windräder verteufelt haben
weil sie Vögel töten und gerechnet und getüftelt haben.
Zweidinensionale Nachführung, korrektur von tatsächlichen Nord zu magnetischem
also die Deklination zur exakten Südausrichtung.
Wenn damals auf einem Dach mit Ostausrichtung jemand eine PV Anlage installiert
hätte wär der als dümmster Deutscher im WWW gewählt worden.
Dann wurde weiter ohne Deckel mit der Gieskanne Geld in die PV gesteckt worden
und dann ab 2003 sind die Kurse der PV Hersteller explodiert um dann zusammenzubrechen. Innerhalb einer Decade wurden Arbeitsplätze geschaffen und vernichtet. Ein Musterbeispiel an fehlgelenkter Subvention.
Ohne das EEG hätte es auch PV Anlagen gegeben aber vernünftig und nachhaltiger.
Aber wenn ich eineugig bin und nur schwarz/weiss denke hilft nichts.
Ich persönlich bin sehr traurig über diese Entwicklung.
Der Schwachsinn in Berlin hat eine gesamte Branche gekillt!
29.1.2013 um 22:11 Uhr ·
Andersdenkender
Förderung wurde angepasst und eine Blase ist was anderes.
Aber wem versuche ich hier was zu erklären?
30.1.2013 um 15:29 Uhr
Waldschrat
@Bruno,
genau nimm die Stückkosten für ein KW Strom.
Dies ist die Förderung über marktüblichen Preis.
http://www.gf3-energie.de/photovoltaik-foerderung/
Siehe hier.
Dann nimm die Kosten für die KfW Darlehen
Dann nimm die Kosten für die Förderung der PV Produzenten
bis heute.
Die Kosten für die chinesischen Module? hoch aber unbestimmt.
Dann müsste jeder zahlen um sich ein Teil aufs Dach zu setzen.
Und dann wer erneuert die Anlagen wenn die Förderung wegfällt?
Wo bleibt die Nachhaltigkeit in 20 Jahren?
Es werden Müllberge bleiben, sonst nichts.
Aber schwarz/weiss ist tip/topp.
Die Gesamtkostenrechnung sieht anders aus.
Gut aber das Thema PV ist durch, leider ich war ein grosser Fan.
Zum selber berechnen empfehle ich den Link zu SMA.
Dort kannst Du von klein bis gross eine Anlage simulieren.
28.1.2013 um 22:56 Uhr ·
Bruno Straub
Waldschrat,
SMA ist wirklich eine klasse Firma (meine ich ernst) … Weltmarktführer in Wechselrichtern. Leider, wenn ich es richtig verstanden habe:
In Deutschland werden/wurden 900 Leute freigestellt, die Produktion wird nach Asien (Malaysia?) verlagert…
28.1.2013 um 23:59 Uhr ·
Waldschrat
@Bruno
SMA is quasi ein Spinn Off von Siemens.
Die stehen aber mit dem Rücken zur Wand, denn die Chinesen bauen die
Wechselrichter für 1/3 nach. Dann denken sich viele, egal ob er nicht so effizient ist und nach 10 Jahren hin, kaufe ich halt wieder einen.
SMA produziert zum Teil auch schon in China. Bitter ja.
29.1.2013 um 12:14 Uhr
Waldschrat
@Bruno
Software findest Du hier:
http://www.sma.de/produkte/anlagenplanung/sunny-design.html#Downloads-3932
Du kennst sicher PV Besitzer.
Da kannst du nachschauen.Es wurde immer maximale Mudule aufs Dach gepackt.
28.1.2013 um 23:04 Uhr ·
Bruno Straub
Waldschrat,
Du hast gemeint, dass “alle” Leute sich das Maximium des an PV-Modulen Möglichen aufs Dach schrauben lassen. Erst habe ich gedacht, Du spinnst. Aber, Du hast recht! Jedenfalls “in meiner Nachbarschaft” in 8 von 10 Fällen.
Aktuelles Beispiel: Je 20 Module auf die Ost(!)- und Westseite(!). Begründung: Das Geld geht eh kaputt. Und wenn dann dank Inflation der Strompreis durch die Decke geht, habe ich wenigstens meinen Eigenbedarf finanziert….
29.1.2013 um 00:12 Uhr ·
Waldschrat
@Bruno
Du kannst auch die SMA Solar Kalkulationssoftware runterladen und wirklich
easy nachrechnen.
Dann schau auch mal in Deiner Nachbarschaft wieviele Strings verschattet sind.
Da die in Reihe geschaltet sind, sinkt die Leistung des gesamten Strings.
Ich bin sehr entspannt bei diesem Thema, denn es ist durch und warum sich über etwas aufregen was eh rum ist. Aber solange es dem Betreiber, also Deinem Nachbarn nichts kostet, ist das für ihn ja ok. KfW Kredit, Zinsen von der Steuer absetzen, die magere Ostseite trägt Zins und Tilgung, der dumme deutsche Michel trägt dafür die Kosten. Die Jobmaschine erneuerbare Energien ist auch längst Geschichte, dumm nur das 50% der Investitionskosten für die Solarfabriken im Osten auch vom Steuerzahler finanziert wurden.
29.1.2013 um 12:07 Uhr
Waldschrat
Hier ein Link
http://www.photovoltaik.org/news/marktentwicklung-studien/photovoltaikanlagen-mit-zu-wenig-leistung-was-kann-man-dagegen-12280
29.1.2013 um 13:53 Uhr
Bruno Straub
Fassen wir doch mal zusammen:
Die Herstellung von PV-Modulen ist kein Hexenwerk. Preisentscheidend sind Lohnkosten und Energiekosten. Ein Land wie Deutschland hatte nie eine Chance, hier “Weltexporteur” zu werden….
Die Leute, die uns das erzählt haben (und auch heute noch erzählen, ohne rot zu werden) sind m.E. entweder Dilettanten oder Volksverdummer.
30.1.2013 um 21:18 Uhr ·
Andersdenkender
Bruno,
anscheinend hast du – pardon – wenig Ahnung.
Weißt wer der drittgrößte Exporteur auf der Welt ist?
Du siehst jetzt vielleicht – Deutschland kann alles herstellen – aber auf hohem Niveau.
30.1.2013 um 21:42 Uhr ·
Bruno Straub
Andersdenker,
bist Du sicher, dass das Studium der Volkswirtschaftlehre für Dich die richtige Wahl ist?
30.1.2013 um 22:16 Uhr
Andersdenkender
Weißt du denn was du hier machst?
31.1.2013 um 16:21 Uhr
Waldschrat
@Andersdenkender,
schon über Adam Smith nachgelesen?
Neuere PV Literatur besorgt?
dies ist die Realität:
http://www.photon.de/presse/mitteilungen/herkunft_solarzellen_2011.pdf
31.1.2013 um 18:10 Uhr
Andersdenkender
Ich hoffe du weißt noch nicht wo deine Tastatur herkommt.
Das könnte deine Psyche und dein Vertrauen in “Made in Germany” trügen.
Aber ich denke das ist genug Off-Topic an dieser Stelle
31.1.2013 um 19:03 Uhr