Was passiert bei einer Kernschmelze? Visualisierung in der ZDF Mediathek

15. März 2011

Markus von Netzpolitik hatte heute morgen via twitter auf diese gute Visualisierung hingewiesen:
Was passiert bei einer Kernschmelze?

Es ist wahrscheinlich allen klar, zumindest denen, die auf unsere Seiten zugreifen möchten: Zur Zeit bekommen wir über alle Kanäle inkl. Telefon und E-Mail sehr sehr viele Anfragen. Wir geben uns Mühe, dass alle möglichst schnell Antworten bekommen, bitten aber um etwas Geduld. Da viele Menschen ähnliche oder gleiche Fragen haben, werden wir diese erstmal sammeln und dann gebündelt beantworten.

CO2-Endlager

23. Februar 2011

Aus den Fragen, die uns gestellt werden, können wir sehen, dass die Diskussion über geplante CO2-Endlager langsam in Schwung kommt. Auf unseren Internetseiten haben wir Standorte von möglichen Endlagern veröffentlicht. Auch auf Google Earth sind sie zu finden.

Die Technologie ist riskant und wird erst erprobt. Es gibt dabei verschiedene Verfahren und einen Versuch in Ketzin/Brandenburg.

So wie bei der Atomkraft gibt es noch nicht mal Versicherungsschutz: Die hohen Risiken trägt die Allgemeinheit.

Wir sind der Meinung, dass diese Speicherung von CO2  nicht die Lösung ist. Das Geld, dass dafür ausgegeben wird, kann auch für erneuerbare Energien ausgegeben werden. Dann würden nämlich auch keine neuen Kohlekraftwerke gebaut.

Es geht dabei nicht nur um die einzelnen Standorte: Für diese Technik ist eine „ganz neue Transport- und Speicherinfrastruktur“ nötig, so Manfred Fischedick vom Wuppertal-Institut. Betroffen sind also nicht nur die Bewohner von Brandenburg, sondern alle Menschen, durch deren Gegenden Pipelines verlegt werden müssten.

Im Moment ist Brandenburg das einzige Bundesland, dass so ein CO2-Endlager zulassen will.

Die Bürgerinnen und Bürger in der Region von Beeskow und Neutrebbin haben eine Initiative gegründet, auf Greenaction gibt es eine Aktion dazu und der Bundesverband der Bürgerinitiativen ist auch aktiv.

Falls eine Referentin oder ein Referent für eine Infoveranstaltung gebraucht wird, könnt ihr  uns gerne eine E-Mail an mail@greenpeace.de schreiben. Unsere Kapazitäten sind zwar begrenzt, aber wir werden schauen, ob es in den Greenpeace -Gruppen Personen gibt, die das Fachwissen haben und euch weiterhelfen können.

Spilling over: Das BP-Desaster und die Auswirkungen

11. Februar 2011

Zu den Auswirkungen von Öl auf das Meer gibt es Forschungen und Fachliteratur. Ein auch für interessierte Laien lesbares Buch ist z.B. van Bernem, Carlo/ Thies Lübbe/Thomas Höppner: ” Öl im Meer. Katastrophen und langfristige Belastungen” (Darmstadt 1997), erschienen in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.

Aktulle Informationen über das Deepwater Horizon-Desaster gibt es bei Greenpeace USA

Aber was ist mit den betroffenen Menschen?
Studentinnen und Studenten der University of North Carolina at Chapel Hill haben im Rahmen des News21-Projekts einen Film über die Auswirkungen der Katastrophe auf die Einwohnerinnen und Einwohner von Venice, Louisiana gedreht. Venice liegt nur 50 Meilen von der Ölquelle entfernt, die meisten Bewohner leben von der Fischerei und müssen sich entscheiden, ob sie aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen ihre Gemeinde verlassen.

Spilling Over from Powering a Nation on Vimeo.

Der Film ist auf englisch, leider gibt es keine Untertitel. Aber ich finde, dass man es trotz des Southern Drawl gut verstehen kann. Nebenbei interessant ist der kurze Auftritt von Riki Ott, die den Einwohnern von Venice von den Erfahrungen aus Alaska mit der “Exxon Valdez” berichtet.