Aus den Fragen, die uns gestellt werden, können wir sehen, dass die Diskussion über geplante CO2-Endlager langsam in Schwung kommt. Auf unseren Internetseiten haben wir Standorte von möglichen Endlagern veröffentlicht. Auch auf Google Earth sind sie zu finden.
Die Technologie ist riskant und wird erst erprobt. Es gibt dabei verschiedene Verfahren und einen Versuch in Ketzin/Brandenburg.
So wie bei der Atomkraft gibt es noch nicht mal Versicherungsschutz: Die hohen Risiken trägt die Allgemeinheit.
Wir sind der Meinung, dass diese Speicherung von CO2 nicht die Lösung ist. Das Geld, dass dafür ausgegeben wird, kann auch für erneuerbare Energien ausgegeben werden. Dann würden nämlich auch keine neuen Kohlekraftwerke gebaut.
Es geht dabei nicht nur um die einzelnen Standorte: Für diese Technik ist eine „ganz neue Transport- und Speicherinfrastruktur“ nötig, so Manfred Fischedick vom Wuppertal-Institut. Betroffen sind also nicht nur die Bewohner von Brandenburg, sondern alle Menschen, durch deren Gegenden Pipelines verlegt werden müssten.
Im Moment ist Brandenburg das einzige Bundesland, dass so ein CO2-Endlager zulassen will.
Die Bürgerinnen und Bürger in der Region von Beeskow und Neutrebbin haben eine Initiative gegründet, auf Greenaction gibt es eine Aktion dazu und der Bundesverband der Bürgerinitiativen ist auch aktiv.
Falls eine Referentin oder ein Referent für eine Infoveranstaltung gebraucht wird, könnt ihr uns gerne eine E-Mail an mail@greenpeace.de schreiben. Unsere Kapazitäten sind zwar begrenzt, aber wir werden schauen, ob es in den Greenpeace -Gruppen Personen gibt, die das Fachwissen haben und euch weiterhelfen können.