Obama stoppt umstrittene Öl-Pipeline

25. Januar 2012

Das hat er gut gemacht: Am Mittwoch letzter Woche hat US-Präsident Barack Obama den Bau der umstrittenen Öl-Pipeline “Keystone XL” gestoppt – zumindest vorerst. Die Firma TransCanada beabsichtigt, eine Mega-Pipeline zu legen, die täglich 700.000 Tonnen Öl aus Teersanden im kanadischen Alberta quer durch die USA nach Texas pumpen soll.

Tagebau Ölsande in Alberta, Kanada ©Greenpeace / John Woods

Tagebau Ölsande in Alberta, Kanada ©Greenpeace / John Woods

Die Öl-Industrie hatte in den Monaten zuvor massiv Druck auf den US-Präsidenten ausgeübt. Zuletzt hat der Geschäftsführer des American Petroleum Institute Obama unverhohlen mit “gewaltigen politischen Folgen” gedroht, sollte dieser sich erdreisten, den Bau der Pipeline scheitern zu lassen. Auch der kanadische Premierminister Stephen Harper, willfähriger Laufbursche der kanadischen Öl-Industrie, hatte bei Obama telefonisch für das Projekt geworben. Die Entscheidung Obamas dürfte somit neben Umweltschützern auch all die unverbesserlichen Träumer aufatmen lassen, die den Glauben an das Funktionieren von repräsentativen Demokratien noch nicht aufgegeben haben.

Gegen die Pipeline hatte sich in den Staaten heftiger Protest gerührt:

Ende August eskalierten die Proteste in Washington, als die Polizei rund 1.000 Demonstranten verhaftete, darunter den Chefklimaforscher der Nasa, James Hansen, und die Schauspielerin Daryl Hannah. In mehreren Leitartikeln hat sich inzwischen sogar die New York Times gegen den Pipeline-Bau ausgesprochen, ein ungewöhnlicher Akt. Selbst Nobelpreisträger wie der Dalai Lama und Desmond Tutu fordern ihr Aus.

Das Projekt ist aus mehreren Gründen ein Himmelfahrtskommando: Die Pipeline würde die berüchtigten kanadische Ölsande anzapfen, die zu den derzeit übelsten Klimaverbrechen überhaupt zählen und im Eilverfahren boreale Wälder in Kraterlandschaften verwandeln. Außerdem führt die Route der Pipeline über das Ogallala-Aquifer, einen der größten Grundwasserleiter der Welt. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, welche schlimmen Folgen ein Ölleck hier haben könnte.

Mit außerordentlich wenig Fantasie scheinen jedoch die Republikaner im US-Repräsentantenhaus gesegnet. Der Sprecher des Hauses, der Republikaner John Boehner, nutzt jede Gelegenheit für flammende Plädoyers für das Projekt. Nicht unwahrscheinlich, dass Boehners Fantasie auch deswegen verkümmert ist, weil die Öl- und Energiebranche regelmäßig hübsche Sümmchen in seinem Wahlkampfsäckel versenkt. Seine Parteifreunde im Kongress erfreuen sich natürlich gleichermaßen großzügiger Spenden.

Obama indessen betonte, sein Veto hänge weniger mit der Qualität des Projekts zusammen als damit, dass er sich durch die auf Betreiben der Republikaner vorverlegte Entscheidungsfrist gegängelt fühlte. Wer die Präsidentschaft Obamas verfolgt hat, weiß, dass der US-Präsident keine besonders gute Figur als Kämpfer für den internationalen Klimaschutz macht. Neu hinzugewonnenen Kredit verspielte Obama sogleich gestern in seiner “Rede zur Lage der Nation” mit der Ankündigung, die Fläche für mögliche Ölbohrungen in küstennahen Gewässern zu vergrößern.

Klar ist: Die Öl-Lobby, TransCanada und die kanadische Regierung werden weiterhin mit vereinten Kräften versuchen, das XXL-Pipeline-Projekt doch noch umzusetzen. TransCanada will einen neuen Antrag stellen und strebt weiterhin eine Inbetriebnahme der Pipeline für Ende 2014 an.

Kanadas Verbrechen am Klima

09. Januar 2012

Die meisten Europäer halten Kanada für ein Land, das sich durch seine liberale, demokratieliebende Seele angenehm von der Kraftmeierei des großen Bruders USA unterscheidet. Doch der politische Wind in Kanada hat sich in Wahrheit längst gedreht. Kanadas Auftreten bei der Klimakonferenz in Durban hat deutlich gemacht, dass sich das Land inzwischen zu einem “Petro-State” entwickelt hat. In seiner Gastkolumne für das Blog “Making Waves” von Greenpeace International legt Rex Weyler dar, was seiner Meinung nach falsch läuft im Land des Ahornblatts. Der Autor war von 1973 bis 1982 Leiter von Greenpeace. Hier die Übersetzung seines Beitrags:

Ölsande in Alberta, Kanada

Ölsande in Alberta - © Jiri Rezac / Greenpeace

Mit dem Aufbruch in das 21. Jahrhundert hat in Kanada eine neue politische Führung aus einem globalen Vorbild – einst Kämpfer für Frieden, Menschen und Natur – einen globalen Verbrecher gemacht, ein Land, das sich in Kriege stürzt, Bürgerrechte beschneidet und die Umwelt zerstört. Was ist mit Kanada passiert? Die Antwort: Öl. Nicht irgendein Öl, sondern das schmutzigste und schädlichste Öl überhaupt. Kanadas Verrat bei der Klimakonferenz in Durban, seine Abkehr vom Kyoto-Protokoll, resultiert aus einer Entwicklung, die das Land zu einem “petro-state” (einen Öl-Staat*) gemacht hat.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts waren Öl-Konzerne sich darüber im Klaren, dass sich die konventionellen Ölfelder dem Ende zuneigen und die Ölförderung bald einen Höhepunkt erreichen würde. 2005 war es soweit. Die Öl-Konzerne, darunter souveräne Ölmächte (“souvereign oil powers”) wie PetroChina, wendeten ihre Aufmerksamkeit niedergradigen Kohlenwasserstoff-Vorkommen in Schiefergas, Offshoreöl und kanadischen Ölsanden zu. Zur selben Zeit förderten Öl-Unternehmen in Kanada die politische Karriere des konservativen Ideologen Stephen Harper, den Sohn eines Öl-Managers.

Shell macht seit 2003 in Ölsanden. Im Jahr 2004 – dem Jahr, in dem sich Kanada mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung von CO2-Emissionen verpflichtet hat – haben Öl-Konzerne in Kanada “Think Tanks” und Astroturf-Gruppen gegründet, um ihre Agenda durchzubringen und Harper zum Chef der Konservativen Partei zu machen. Zwei Jahre später, im Jahr 2006, konnnte Harpers Partei eine Minderheitenregierung mit 36 Prozent Stimmenanteil bilden. Es begann in Kanada die Ära des Petro-States: Umweltbestimmungen wurden außer Kraft gesetzt, US-Kriege im Mittleren Osten unterstützt und eine Ölsande-Kampagne began, die eines der ökologisch destruktivsten industriellen Projekte aller Zeiten darstellt.

In Durban, im Dezember 2011, nachdem er Klimawissenschaft und die guten Sitten verhöhnt hatte, erklärte Kanadas Umweltminister Peter Kent, dass Kanada aus dem Kyoto-Vertrag aussteigen würde. Das Land kündigte ein rechtlich verbindliches Abkommen auf, das es sieben Jahre zuvor unterzeichnet hatte. Die kanadische Regierung hat sich zu den politischen Handlangern und der PR-Stimme der internationalen Öl-Industrie gemacht und Kanadas Ruf als ethisches Leitbild verspielt. [...]

Leben als Erdöl-Kolonie (“Life as an oil resource colony”)

“Öl und Demokratie passen nicht gut zusammen,” schreibt Terry Karl in seinem Buch “The Paradox of Plenty: Oil Booms and Petro-States. Öl ist ein “Ressourcenfluch” für ansässige Bevölkerungen – wie Erfahrungen in Nigeria, Indonesien, Venezuela, Iran, Algerien, Saudi Arabien und anderen Ländern gezeigt haben. Ölreiche Ländern ziehen Paten der Ölindustrie an (“oil industry patrons”), die dazu neigen Diktaturen zu unterstützen. Petro-States verlieren oft die wirtschaftliche Souveränität, erleben menschenrechtlichen Greueltaten sowie die Zerstörung ihrer Umwelt.

[...]

Im Jahr 2011 warnte das “Montreal Macro Research Board” davor, dass die “Petrolization” Kanadas zu einem “ernsthaften Fall der sogenannten Holländischen Krankheit” geführt habe, die Kanadas Wirtschaftsunabhängigkeit geschwächt, “das exportierende Gütergewerbe ausgehöhlt” und Kanada in eine zunehmende Abhängigkeit von Öl- und Kohleexporten geführt habe. So wie England zu Thatcher-Zeiten begann Kanada damit, die Profite zu privatisieren und die Kosten der Öl-Produktion zu sozialisieren. Im letzten Jahrzehnt hat Kanada über 14 Milliarden Dollar an Steuersubventionen an Öl-, Kohle- und Gasunternehmen ausgezahlt, während im Industriesektor 340.000 Jobs verloren gingen. Eine Studie der Universität von Ottawa zeigt, dass die  Kolonialwirtschaft des Öls (“oil colony economics”) der größte einzelne Faktor für diese Entwicklung ist

Petro-States, schreibt Terry Karl, handeln “unverantwortlich gegenüber der Bevölkerung”. Um die Agenda der Öl-Unternehmen gegen die Bürger durchzusetzem, neigen Petro-Regimes dazu, Macht zu zentralisieren, Transparenz zu vermeiden und ihre Politik auf Lug und Trug zu stützen.

Politik als Krieg

Zweimal, 2008 und 2009, hat Stephen Harper Anfragen des kanadischen Parlament zu internationalen Deals, Finanzen und Skandalen wie der Misshandlung von Afghanistan-Häftlingen auf Eis gelegt. Untern den Industrieländern rangiert Kanada nun an letzter Stelle im Bereich Informationsfreiheit. Harpers perverse Geheimhaltung ist typisch für Öl-Politik. “So werden Petro-States gemacht,” schreibt Andrew Nikiforuk in einem von Kanadas besten News-Seiten, The Tyee; “es beginnt mit einer leisen Infektion, die die gesamte Seele einer Nation auffrisst.”

Im März 2011 – das Jahr, in dem Harper Kanada in geheimen Kabinettsitzungen regierte – befanden 156 Mitglieder des kanadischen Unterhauses, dass Harper und seine Minderheitenregierung in Nichtachtung des Parlament gehandelt haben, als sie sich weigerten, legislative Informationen an andere gewählte Volksvertreter weiterzugeben. Im April 2011 mussten Kanadier und Kanadierinnen erfahren, dass Harper’s Kontaktmann zur “Canadian Association of Petroleum Producers” zuvor wegen zweifachen Bankbetrugs sowie Betrugs an einem Autohändler und zwei eigenen Klienten verurteilt worden war.

Dieser Straftäter, ein Mann namens Bruce Carson, fungierte als einer der Chef-Lobbyisten für Ölsande und hatte erklärt: “Die wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Vorteile der Ölsande-Ausweitung werden die klimatischen Schäden durch Ölsande höchstwahrscheinlich überwiegen.” Carson äußerte sich zudem gegen “Anstrengungen für saubere Engergie in den USA”. Kanadische Lobbyisten für Ölsande haben bei der US-Regierung gegen CO2-Grenzwerte Lobbyarbeit betrieben.

[...]

Kanada gegen den Rest der Welt

Funktionäre der kanadischen Regierung haben die UN als “korrupte Organisation” bezeichnet. Die einstige kanadische UN-Funktionärin Carolyn McAskie schrieb, das einst respektierte Kanada trete nun ein “ganzes Geflecht aus Organisationen, das unabkömmlich für Frieden, Sicherheit und Entwicklung ist, mit den Füßen”.  [...]

Während sich Bürger auf der ganzen Welt  gegen die Klimafolgen von Ölsanden wehren, hat Harpers Regierung die CO2-Schleudern zu “ethischem Öl” umdeklarieren wollen, in beschämender Missachtung der Fakten. Die Verbrechen von Ölsanden gegen Menschheit und Natur lassen zunächst boreale Wälder verschwinden und dabei gewaltige Tagebauminen entstehen. Zwei Tonnen Sand werden für eine Barrel Öl abgetragen. Zur Produktion von Öl aus Ölsanden wird das dickflüssige Bitumen bzw. “Erdpech” mit natürlichem Gas verschmolzen, wobei ein Drittel der Energie aufgewendet werden muss, die das Öl beinhaltet. Das Ölsande-Projekt in Alberta benötigt über 560 Millionen Liter Wasser aus dem Fluss Athabasca und Grundwasserschichten. Schwarze Abfallstoffe verwandeln Seen in Schlammgruben, töten Vögel und Wildtiere und verseuchen das Grundwasser. Schadstoffe aus dem Rauch von Ölsanden hat in der gesamten Region zu Lungenerkrankungen und im letzten Jahrzehnt zu einem Anstieg der Krebsrate um 30 Prozent geführt. Mike Mercredi der indigenen “Fort Chipewyan Cree Nation” hat die Folgen als “langsamen industriellen Genozid” bezeichnet

Weitere Frevel: Ausfließendes Öl aus Pipelines und Öltanker, die die gesamte Küste Nordamerikas gefährden. Unterdessen stößt das Projekt mehr als 45 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich aus. Der NASA-Klimatologe James Hansen hat davor gewarnt, dass die völlige Ausbeutung der Ölsande “Game-Over für das Klima” bedeute. [...] Die UN-Beraterin für Wasser, Maude Barlow, hat die Ölsande  “Kanadas Mordor” genannt.

- Rex Weyler, November 2011. Hier kannst du gegen Ölsande aktiv werden! Der Beitrag drückt die Meinung des Autos aus.

* Die Bezeichnung “petro-state” wird nachfolgend nicht übersetzt wiedergegeben. [d. Red.]

Facebook will grüner werden

15. Dezember 2011

Der Himmel im Internet muss verhangen sein: Nonstop und überall ist von der “Cloud” oder vom “Cloud Computing” die Rede. Die “Cloud” ist in erster Linie ein externer Speicher: Nutzer müssen immer weniger Daten und Programme auf ihren lokalen Festplatten abspeichern und können sie stattdessen ins Internet – bzw. die “Cloud” – auslagern: Es gibt Streaming-Dienste für Musik (wie z.B. soundcloud) oder Filme (wie z.B. youtube), Webmail-Anbieter (wie z.B. gmx oder web.de), unzählige Business-Anwendungen und und und. (Der Tablet-PC mit seinem vergleichsweise geringen internen Speicher ist sozusagen ein technologischer Spross der Cloud.) Die Bezeichnung “Cloud” passt, weil die Cloud omnipräsent ist wie ein Nebel, der die Welt bis ins letzte Zipfelchen durchdringt – vom heimischen Wohnzimmer bis ins Internet-Cafe in Nairobi.

Neben Daten und Programmen kann man auch seinen Freundeskreis in die Cloud auslagern. Das soziale Netzwerk Facebook ist daher eine ziemlich große Nummer in der Cloud. Und die Server von Facebook benötigen ziemlich viel Strom. Dementsprechend wichtig ist es, dass Facebook seine Größe für die “Energy revolution” einsetzt: die Stromversorgung mit Erneuerbaren. Um Facebook zu einem klaren Bekenntnis pro Erneuerbare und zu entsprechenden Handlungen zu bewegen, startete Greenpeace vor etwa zwei Jahren die “Unfriend Coal”-Kampagne – natürlich auch auf Facebook. Die zentrale Forderung: Facebook muss seine Rechenzentren mit Strom aus sauberen Energiequellen versorgen und die Finger von dreckigen fossilen Energieträgern lassen. 700.000 Online-Aktivisten haben sich der “Unfriend Coal”-Kampagne angeschlossen und die Forderung unterstützt.

Die Kampagne hat jetzt Erfolg: Greenpeace und Facebook haben heute eine Zusammenarbeit zur Förderung der Erneuerbaren Energien in und um die Cloud herum angekündigt. Die NGO und das Unternehmen wollen Energieversorger dazu bringen, stärker auf Erneuerbare zu setzen und Programme entwickeln, mit denen auch die Nutzer von Facebook Energie sparen können. Facebook hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die die Weichen in Richtung einer Versorgung der Seite mit 100 Prozent Erneuerbaren stellen sollen:

  • Infrastrukturelle Entscheidungen sollen die Versorgung neuer Standorte (Server, Rechenzentren) mit sauberen Energieträgern bevorzugen.
  • Facebook ist am “Open Compute Project” beteiligt, das effiziente Server, Speicher und Rechenzentren entwickelt und Technologien öffentlich verfügbar macht. Greenpeace wird das Projekt unterstützen.
  • Über einen ständigen Dialog mit den Energieversorgern, die Facebooks Rechenzentren mit Strom versorgen, soll der Anteil der Erneuerbaren an der Stromversorgung erhöht werden.

[Die gemeinsame Erklärung (auf Englisch) gibt es hier].

Zeppelin über der Facebook-Zentrale in den USA - © Kim White / Greenpeace

Zeppelin über der Facebook-Zentrale in den USA - © Kim White / Greenpeace

Natürlich wabert die Cloud nicht gestaltlos durch die Luft, sondern materialisiert sich in Form zentnerschwerer Server und Rechenzentren, die jede Menge Strom brauchen. Wäre die Cloud ein Land, dann hätte sie es in einem Ranking der größten Stromverbraucher bereits 2007 auf Platz fünf geschafft. Bis 2020 wird die Cloud ihre Größe vermutlich verdreifachen – und es dann auf einen Energieverbrauch von etwa 1,963 Milliarden Kilowattstunden bringen – mehr als Frankreich, Deutschland, Kanada und Brasilien zusammen. Die Cloud steckt also voller Elektrizität, sie ist eine sich rasch ausdehnende, riesige Gewitterwolke.

2010 hat Greenpeace den Report “Make IT Green: Cloud computing and its contribution to climate change” herausgegen. Der Report gibt Aufschluss über die Klimabilanz der Cloud. Die Verantwortung der IT-Branche beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Ökostromversorgung der Cloud (bzw. der Clouds). Die IT-Branche kann auch in einem größerem Rahmen zu mehr Energieeffizienz und einer stärkeren Verbreitung Erneuerbarer Energien beitragen. Die Branche hat in ihrer “SMART 2020“-Studie selbst dargelegt, wie sie CO2-Emissionen in der Wirtschaft um fast acht Gigatonnen reduzieren könnte. Mit dem “Cool IT Leaderboard” bewertet Greenpeace seit 2009  die Energie- und Klimabilanzen von IT-Unternehmen (die fünfte Ausgabe wird im Februar 2012 erscheinen).

“Facebooks Bekenntnis zu den Erneuerbaren legt die Messlatte für andere IT- und “Cloud Computing”-Firmen wie Apple, IBM, Microsoft und Twitter höher”, so Casey Harrell, der für Greenpeace International als IT-Analyst arbeitet. “Die Cloud muss grüner werden: Greenpeace wird weiterhin ein wachsames Auge darauf haben.”