Nach der Katastrophe von Fukushima, die andauert und noch längst nicht im Griff ist, erhalten wir viele Anfragen von Menschen, die nach Japan reisen wollen oder aus beruflichen Gründen reisen müssen und sich Sorgen machen, was Radioaktivät in Lebensmitteln angeht. Ebenso von Menschen, die wissen wollen, wie es denn in Deutschland mit Lebensmitteln aussieht – zum Beispiel mit Importen aus Japan. Aber auch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wirft nach wie vor ihre Schatten und kommt wieder mehr ins Bewußtwein, verbunden mit der Frage, ob denn unsere Lebensmittel immer noch davon betroffen sind? Um es gleich vorweg zu nehmen: Das ist leider der Fall.
In der Wochenendausgabe der TAZ vom 10. März haben wir eine interessante Graphik gefunden. Sie zeigt anschaulich welche Lebensmittel betroffen sind, welche Grenzwerte es gibt und was Maßeinheiten wie Bequerel und Sievert eigentlich bedeuten.
Uns erreichen auch immer wieder Anfragen von Menschen, die einen Dosimeter anschaffen möchten, um selbst Messungen durchzuführen. Um Messungen durchführen und die Ergebnisse richtig einordnen zu können, sollte man ein Strahlenschutzseminar besucht haben, in dem man etwas über Messtechnik erfährt, über Arten und Eigenschaften von Dosimetern sowie über physikalische und strahlenbiologische Grundlagen.
Greenpeace besitzt viele verschiedene Dosimeter von verschiedenen Anbietern. Wir können daher keine Kaufempfehlung geben.

















